Erholt zurück
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So, jetzt sind sie schon wieder vorbei die Urlaubstage an der Algarve. Der Alltag hat uns wieder. Portugal ist wirklich wunderschön und die Menschen sind überaus freundlich. Mehr als ein paar Tage können wir uns nicht frei nehmen, weil ja auch die Vierbeiner von unseren Töchtern betreut werden müssen. Besonders Sheltie Snoopy, unser Sensibelchen, findet meine Reisen immer doof.
Das Da“sein“ genießen
Einfach nur das Da-„Sein“ genießen und die Seele baumeln lassen. Das kann man am Besten am Strand. Am hoteleigenen Privatstrand konnte man den ganzheitlichen Wellness-Gedanken ausleben und hatte einfach nur ultimative Ruhe. Ein netter R
oman, ein kühles Wasser und die Lesebrille auf der Nase konnte man es gut im Schatten aushalten.
„Ich atme ein – Ich atme aus“

Zum Meditieren konnte man sich gut direkt ans Meer setzen und dem Gesang der Wellen zuhören. So ist auch das Video entstanden, das ich bei Facebook hochgeladen habe. Es passte so gut zu den Ausbildungseinheiten, wo es um das Hinausgehen der Seele geht. Im Einklang mit den Elementen Luft – Erde – Wasser – Feuer – Kosmos zu sein, gelingt am Besten, wenn man in der Natur ist.
Strandbekanntschaften
Wer mich kennt, weiß, dass ich immer wieder neue Anregungen brauche. So reichten mir zwei tiefenentspannte Tage, um mich wieder für das Drumherum neugierig zu machen. Als bekennende Muschelsammlerin war ich
dann mit meinem Körbchen am Strand unterwegs und habe dann so die eine oder andere interessante Bekanntschaft gemacht. Ich unterhielt mich mit einigen älteren Damen am Strand über Dies und Das, als mein Blick auf ein Schmetterlingstattoo gelenkt wurde und ich die typische Vibration eines Geistwesens um mich herum fühlte. Währenddessen plauderten die Damen lustig weiter. Ich konnte einfach nicht anders und sagte der Dame: „Oh, das ist aber ein schöner Schmetterling auf Ihrer Schulter. Das ist doch bestimmt eine Erinnerung an Jemanden.“ Sie nickte und bekam feuchte Augen und sagte: „Es ist schon so lange her. Aber die Erinnerung an die Menschen, die wir lieben und verloren haben, bleibt immer so präsent wie am ersten Tag, nicht wahr?“ – Ich befand mich mal wieder in meinem persönlichen Dilemma und konnte aber nicht anders: „Ihre Tochter hatte auch so einen wunderschönen Schmetterling wie Sie auf ihrer Schulter und sie findet es schön, dass Sie jetzt diese Gemeinsamkeit teilen. Sie sagt, dass Sie nach 36 Jahren nicht mehr so oft weinen. Das findet Ihre Tochter gut. Trotzdem fragen Sie sich immer, ob Sie sie wiedersehen werden und ob sie sie erkennen werden. Ihrer Tochter ist es wichtig zu sagen, dass sie das werden – eines Tages im Licht.“
Die alte Dame schaute mich an und meinte: „How lovely! You are a medium! I always thought of seeing a medium.“ Sie sagte, dass sie immer darüber nachgedacht habe zu einem Medium zu gehen, aber irgendwie habe das nie geklappt.
Jean, so heißt die Dame, sagte dann noch einen Satz, über den ich lange nachdenken musste: „Kinder werden uns nur für eine bestimmte Zeit geschenkt. Sie werden irgendwann erwachsen und gehen aus dem Haus. Manche sind dann so mit ihrem eigenen Leben beschäftigt oder wohnen weit weg, so dass sie gar keine Zeit mehr für uns haben. Man entfremdet sich. Meine Phyillis und ich sind uns aber immer so nahe gewesen und jetzt noch viel mehr. Ich spüre sie oft bei mir und ich weiß jetzt, dass sie kommen wird, um mich abzuholen. Das heißt ich habe mir das alles nicht nur 36 Jahre lang eingebildet, sondern es ist real. Junge Dame, ich bin so dankbar, dass sie mir einen Kontakt zu meiner Tochter gemacht haben. Wir hatten eine wunderbare Zeit miteinander. So kostbar und wertvoll, so dass die nur 22 Jahre, die ich meine Tochter hier auf der Erde haben durfte, die beste Zeit meines Lebens war und ist. Ich bin nicht verbittert, sondern überaus beschenkt worden mit so einem besonderen Kind.“ Sie erzählte mir, dass Phyllis ein Down-Kind gewesen sei, aber so ein besonderer und bezaubernder Mensch. Ihr Gehirn wurde während einer Operation stark in Mitleidenschaft gezogen und wenige Tage später gab es keine Rettung mehr. Bei Phyllis wurde ein Hirntod diagnostiziert und die Maschinen abgeschaltet.

Wir sollten für jeden Tag dankbar sein, den wir mit unseren Kindern verbringen dürfen und auch mal Fünfe gerade sein lassen. Manchmal nimmt uns der Alltag so gefangen, dass wir uns nicht die Zeit nehmen, uns die großen und kleinen Wunder des Lebens von ihnen berichten zu lassen. Wie schnell kann der Tag kommen, an dem wir das nicht mehr tun können.
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bettinasuvi@gmail.com
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Liebe Bettina!
Das freut mich, das ihr so spontan ans Meer geflogen seid.
Durch die Urlaubsbilder bekommt man selbst einen Hauch von Urlaub mit.
Du hast eine kreativ gestaltende Ader.
Die Art wie du Gegenstände Natur, fotografierst….
selbst wenn man nicht spirituell angehaucht ist….ist die hompage+Inhalt ein Genuss .
Übrigens auf den Bild bist du wirklich gut getroffen.
Vielen Dank! Ich freue mich, dass es so rüber kommt. Du hast das sehr gut erfasst. Ich lebe- wenn es irgendwie machbar ist – im Moment.
Ganz, ganz liebe Grüße
Bettina