Karlsruhe mit Bali-Feeling

Wie auf Bali zeigten sich an diesem Wochenende alle Elemente wie Sonnenschein, Wärme mit hoher Luftfeuchtigkeit und natürlich dufte auch ein Gewitter und viel herabströmender Wassersegnung nicht fehlen. Es fehlte nur noch der Ruf des Toke.

Spiritualität verbindet. Es war wirklich ein atemberaubendes Seminar, das Teilnehmer aus dem Norden, Westen, Osten und Süden Deutschlands, aber auch der Schweiz, aufeinandertreffen liess. Es war schön zu beobachten, wie offen und kommunikativ der gemeinsame Austausch zwischen den Professionals ablief.  Aber nun berichte ich erst einmal ganz von Anfang an.

Am Abend vor der Fahrt nach Karlsruhe fand ein Treffen mit verwaisten Eltern in der Praxis in Dortmund statt. Ein kleines Mädchen in einem hellblauen Schmetterlingskleid mit Flügeln tanzte die ganze Zeit im Raum herum. Sie sang immer wieder „ich spreche mit meiner Mama – ich spreche mit meiner Mama“. Keine der Anwesenden konnte mit diesem Kind etwas anfangen. Deshalb war mir klar, dass ich ihre Mama vielleicht in Karlsruhe finden würde.

Ein medialer Abend am Freitag mit wundervollen Menschen, die sich trotz der Hitze einfanden, um gemeinsame Erfahrungen im Grenzbereich zwischen Diesseits und Jenseits zu erleben.  Bereits bei der Ankunft in Karlsruhe gab es einen Hinweis zum Ablauf des Abends. Im  Radio lief das Lied von Supertramp „Breakfast in America“. Mir fiel immer nur dieser Refrain wieder ein. Alle anderen Passagen waren aus meiner Erinnerung verschwunden.

Das waren für mich erste Hinweise, während ich bereits im Auto mich auf die Teilnehmer des medialen Abends vorbereitete und ihre Lieben einlud.  Ich habe mich daran gewöhnt, dass während ich mit der geistigen Welt arbeite viele Liedrefrains in meinen Kopf kommen, die dann eine wichtige Botschaft enthalten.

Im Text heißt es:
Don’t you look at my girlfriend
She’s the only one I got
Not much of a girlfriend
I’ve never seem to get a lot
(What she got in another land)
Take a jumbo cross the water
Like to see America

Viele berührende Momente. Ein Herr fiel mir schon unten auf als ich herein ging. Er kam allein. Scheinbar. Denn seine Frau in Spirit stand bereits unten neben ihm und ihr war der Kontakt zu ihren Ehemann unendlich wichtig. Es ist eine tiefe Verbundenheit, die Beide miteinander verbindet. Sie war voller Dankbarkeit für ihren Mann, der sie 10 Jahre lang liebevoll versorgt hat. Der Stuhl neben dem Herrn blieb lange frei. Sie saß dort und wartete aufgeregt.  Dieser Herr hat seine große Liebe verloren und sie habe viele Jahre in den USA gelebt. Er trug zum Zeichen seiner unendlichen Liebe einen Ring, der beide Eheringe miteinander verband.

Ich „sortierte“ die Mütter, die einen Sohn verloren hatten, im Raum nebeneinander. Nur ein Junge wollte partout nicht mit mir sprechen und drehte sich immer wieder ab. Er meinte: „Nö, da gucken Zuviele zu. Das will ich nicht.“ Ich bat dann seine Mutter nach der Veranstaltung zu bleiben, damit wir ihm die Chance geben konnten sich ohne das Publikum zu äußern. Den ganzen Abend tanzte das kleine Schmetterlingsmädchen, das ich auf drei oder vier Jahre schätzte (sie war tatsächlich sieben) im oberen Bereich das Raumes und sang fröhlich vor sich hin. Ab und an kam sie zu mir und ich fragte sie, wer ihre Mama sei. Aber sie schwieg dazu.  So nahm der Abend seinen Lauf und ganz am Ende sprach ich dann mit der Mama, deren Sohn nicht vor allen Anderen sprechen wollte. Es stellte sich heraus, dass das Schmetterlingsmädchen und ein weiteres Mädchen, das bereits Tage vorher in einem Sitting auftauchte, zu dieser Mutter gehörten.

Das Professional Seminar am Samstag und Sonntag

Eine mediale Ausbildung übermittelt die Basics der Medialität und ggfs auch der Spiritualität. Aber eine spirituelle Entwicklung hört nicht auf. Sie geht weiter und weiter. Die meisten Seminare schließen Anfänger und Fortgeschrittene mit ein. Dadurch kann man auf die bereits Fortgeschrittenen nicht so eingehen und die Themen sind weniger intensiv, als wenn die Teilnehmer bereits eine Ausbildung absolviert haben.

Für mich war es aber ganz klar, dass ich nicht nur die Teilnehmer meiner Ausbildungsgruppen einladen wollte, sondern auch Diejenigen, die eine andere mediale Vorbildung haben. Und ich habe mich sehr darüber gefreut, dass dieses Seminar auf so große Resonanz stieß. Die Teilnehmerzahlen sind in meinen medialen Abenden und Seminaren immer begrenzt, weil ich noch den persönlichen Kontakt haben möchte. Es war schön, dass Schüler aller bisherigen Ausbildungsgruppen teilgenommen haben. Neue Vernetzungen konnten dadurch entstehen.

Besonders gefreut habe ich mich, über zwei Teilnehmerinnen, die ich in der Anfangszeit meiner medialen Seminararbeit kennen- und schätzengelernt habe. Es ist immer wieder schön zu sehen, wie wunderbar sich im Laufe der Zeit die Medialität bei Jedem weiterentwickelt hat. Auch wenn der Kontakt da nicht vorhanden war, stellte sich sofort wieder eine innere Verbundenheit ein.

Ich möchte mich bei allen Teilnehmern für ihr Vertrauen und Bereitschaft bedanken sich auf sehr komplexe Themen einzulassen. Die  intensive Tieftrancearbeit wurde  durch die gemeinsame  Energie möglich gemacht.

Danke auch an die Master und Evelyn Garski, die unterstützend und ganz selbstverständlich an meiner Seite waren!

 

 

 

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