Bettina und die Tiere

Ein Leben ohne Tiere kann ich mir nicht vorstellen. Es sind so viele wundervolle tierische Begleiter, die meinen Lebensweg säumen, die meine allerbesten Lebenslehrer waren und noch sind.  Sie haben mich geduldig gelehrt, wie ich mich telepathisch mit ihnen verbinden kann. Es ist für mich ganz natürlich mich mit der Gedankenwelt der Tiere zu verbinden. Damit meine ich tatsächlich nicht nur die der Haustiere, sondern aller Tiere.

Die Tiere, die in meinem Garten leben,  wie die Mäusefamilie unter der Treppenstufe meines Wohnzimmerfensters. Aber auch  die drei Amselfamilien, die in meinem Thujen leben oder der Eichelhäher, der mich mehrmals in der Woche besuchen kommt.

Man kann ebenso mit den Wildtieren im eigenen Garten, Park, Wald oder Zoo kommunizieren wie mit den Haustieren. Es ist unglaublich spannend mit ihrer Welt in Berührung zu kommen.

Ein Leben mit Tieren

Ich war vier Jahre alt als mein erster Hund, ein Collie, einzog und meine Mutter von meinem deutschen Opa Franz ein Siamkatzenpärchen geschenkt bekam, die der Anfang der Katzenzucht meiner Mutter waren.  Minka war der erste beste Freund in meinem Leben. Er starb als ich 8 Jahre alt war an Rattengift, das die Nachbarn im Nachbarhaus ausgelegt hatten. Ich habe noch heute die Bilder in meinem Kopf wie er trotz aller Bemühungen des Tierarztes starb und dann in ein mit rosa Rosen besticktes Tuch eingewickelt beerdigt wurde. Seine Seele blieb bei mir auch nach seinem Tod und noch heute fast 50 Jahre späte sehe ich Minka, ab und an als Seelentier auftauchen. Denn die Seele von Tieren ist ebenso unsterblich wie die der Menschen.

In mehr als 50 Jahren mit Tieren passiert viel

Ich bin sozusagen mit der Katzenzucht von Siamesen, Persern und Birmakatzen und Collies groß geworden. Aber natürlich waren auch immer Diejenigen im Fokus, denen es nicht so gut ging, wie den Streunern, die ein neues Zuhause brauchten oder auch ein Spanienprojekt, das initiiert wurde. Aktive Mithilfe in Tierschutzprojekten aber auch als Gegenpol die glitzernde Welt der Katzenausstellungen, die ich schon als Kleinkind kennenlernte und die für mich einmal ein ganz wichtiger Bestandteil in meiner Kindheit und Jugend waren. Heute haben die Shows den Glamour verloren. Ich  bin dort maximal noch als Besucher auf großen, wichtigen Shows, wie beispielsweise der Weltausstellung der FiFe. Das Schreiben gehört für mich dazu wie das Atmen zum Leben und deshalb habe ich auch zum Themenkomplex „Tiere, Rassebeschreibungen und Verhalten“ unzählige Artikel veröffentlicht, die in mehreren Zeitschriften erschienen sind. Meine Erfahrungen mit dem Fernsehen und den Werbefilmern waren eher zweigespalten und haben mich nachhaltig geprägt, so dass ich es heute ablehne, dass Fernsehteams mein Haus bevölkern. 12 Stunden Filmen für einen max. 8-minütigen Beitrag sind für mich und meine Katzen eher nervig und stören unseren harmonischen Familienablauf. Aber man darf ja aus den gemachten Erfahrungen lernen!

Der Iserlohner Kreisanzeiger, unsere lokale Tageszeitung, war im Juni bei mir Zuhause um einen Artikel über das Katzenfamilienleben bei uns zu veröffentlichen. Danke noch einmal an Frau J. Katz, die den Artikel unter der Rubrik „Leben & Familie“ so wunderbar geschrieben hat.

Verständigungsprobleme zwischen Mensch und Tier

Fremde Haustiere, denen ich auf meinem Weg begegne, sind erst einmal erstaunt, dass man so konkret und unvermittelt mit ihnen in Verbindung tritt.  Seltsam, dass nicht mehr Besitzer und Tierfreunde sich auf die Suche nach der perfekten Seelenkommunikation zu ihren felligen und gefiederten Freunden machen! Denn Tierkommunikation ist für jeden Menscher (wieder-)erlernbar. Was kleinen Kindern mühelos gelingt, fällt vielen Erwachsenen schwer. Das muss er aber nicht sein.

Tierkommunikationsseminar am 14./15. Juli 2018 in Essen

Am 14. und 15. Juli 2018 bieten Kristin Eklöh, eine Freundin und erfolgreiche Tierkommunikatorin, und ich ein Seminar zum Thema Tierkommunikation an. Buchbar hier:  www.lichtevents.de

Einer der Kardinalfehler, den die meisten Menschen machen, ist, dass sie Tiere vermenschlichen. Sie meinen, dass ihr Empfinden 1:1 dem eines Tieres entspricht. Dem ist aber ganz und gar nicht so.

Tiere empfinden je nach ihrer Spezies, dem ererbten Verhalten und ihrer charakterlichen Ausprägung auf eine ganz eigene Art und so sind auch ihre Bedürfnisse unterschiedlich zu denen eines Menschen. Es ist wichtig genau hinzuschauen und hinzuhören. Ein Mensch, der sehr auf sein Gewicht achtet, wird auch sein Tier im Gewicht genau beobachten und evtl. übermäßig begrenzen. Tiere haben aber einen normalen Stopp, wenn es um die Futteraufnahme geht, wenn sie gesund und ohne traumatische Erfahrungen des Hungerns groß geworden sind.

Richtige Ernährung ein Buch mit 7 Siegeln

In der Tierkommunikation dreht sich Vieles um Ernährung, weil der Mensch die natürlichen Bedürfnisse des Tieres nicht versteht oder fehlinterpretiert. Meist reicht schon eine Ernährungsumstellung, um viele Probleme im Miteinander zu elimieren. Ein Tier, das beispielswiese nur mit Trockenfutter ernährt wird, hätte beispielsweise gerne mal eine Abwechslung und wird dann exemplarisch die Kabel annagen. Die Kunststoffummantelung eines Kabels enthält Weichmacher, die z. B. auch in den weichen Katzenleckerlies enthalten sind. Wusstest Du das? Die Katze riecht nur die „lecker Weichmacher“, aber versteht nicht, warum sie einerseits das Leckerli fressen darf, aber die Kabel nicht annagen darf. Einfache Lösung: Füttere kein Futter mit Weichmachern!

Oder warum nutzen Katzen unglaublich gerne Beton als Katzenklo? Auch ganz klar. Im Katzenstreu ist Bentonit, der Grundstoff für Beton enthalten. Die Katze kann nicht verstehen, warum wir mit dem Katzenklo einverstanden sind, aber mit dem Betonboden nicht. Riecht doch gleich!

Das sind nur mal zwei kleine Beispiele aus der Sichtweise einer Katze zu scheinbarem Fehlverhalten.

Hunde oder Katzen, deren vorherige Generationen beispielsweise immer in Freiheit in der Natur gelebt haben, empfinden es nicht als erstrebenswert als Wohnungshund oder -katze zu enden. Sie haben neben dem ererbten Freiheitsgedanken auch ein inneres Bedürfnis sich dem Menschen nicht unterordnen zu wollen. Diesen Tieren kann man maximal einen Gefallen tun, wenn man ländlich lebt und ein gut eingezäuntes Grundstück hat, auf dem sie sicher und in Freiheit leben können. Tiere, die nach draußen wollen, aber nicht können, markieren vor die Ausgänge in die Freiheit. „Verstehst Du, ich will R-A-U-S!!!!“ Nein, meist versteht der Mensch nicht. Er bestraft und ist verärgert, weil da eine Pipilache oder ein Häufchen liegen. Das Tier ist verärgert, weil es doch eigentlich nur ein Bedürfnis angezeigt hat. Warum versteht der Mensch das denn einfach nicht und macht das, was richtig ist???

Für eines meiner Katzenkinder, die seit Generationen im Haus gehalten werden und glücklich mit reiner Wohnungshaltung sind, wäre so eine Haltung eine Katastrophe. Sie würden emotional verkümmern.

Tiere sind nicht unsere Kinder oder unser Partner. Sie sind Freunde, die nach ihrer Art eine jeweils angepasste ganz eigene Sprache sprechen. Ein Meerschweinchen oder Hamster braucht etwas ganz anderes als eine Schildkröte.

Der Hund beim Tierarzt,  dessen Besitzerin ihn vom Wassernapf mit einem lauten Schimpfen wegzerrt und der mich als ich ihn anspreche sofort darauf hinweist, dass er gleich obendrein noch ein Klapps bekommt. Natürlich hat er Recht und ich beobachte wie seine Besitzerin ihm auf sein gut gepolstertes Hinterteil haut, so wie manche ein ungezogenes Kind hauen würden. Sein einziges Verbrechen war, dass er Wasser getrunken hat, ohne, dass seine Besitzerin es ihm ausdrücklich erlaubt hätte. Ich frage ihn, ob ich etwas sagen soll. Er seufzt innerlich auf und sagt: „Nein, sie versteht es sowieso nicht. Ich ertrage es, aber es macht mich traurig, weil sie nicht versteht, dass es unnötig ist. Sie ist alt und einsam, hat ihren Mann verloren. Ihr Sohn ist schon lange weg und sie hat nur uns bis wir gehen.“  Ich hätte mir diese Besitzerin sehr in der Tierkommunikation gewünscht.

Ich bin immer wieder berührt mit wieviel Geduld, Humor und Mitgefühl unsere Tiere uns aushalten!

Zeige mir Dein Tier und ich sage Dir, wer Du bist

Unsere Tiere beobachten uns sehr genau. Sie sind ebenso wie kleine Kinder ein wunderbarer Spiegel für uns und unsere Macken. Sie übernehmen für uns Aufgaben, denen wir uns nicht stellen mögen. Das geht sogar so weit bis  zur totalen Aufgabe ihres Daseins, indem sie Krankheiten für uns übernehmen, an denen sie dann sogar zwangsläufig für uns sterben. Oft erlebe ich, dass Tiere den Unfrieden im Leben ihrer Familien mit Krebs und anderen unheilbaren Erkrankungen kompensieren.

Das ist eine der größten Herausforderungen in der Tierkommunikation den Besitzern zu sagen, dass nicht ihr Tier ein Problem hat, sondern das Tier ihnen ihre persönliche Problematik spiegelt. Wenn der Mensch  im Spiegel der Tierseele seine Probleme erkennt und beginnt diese zu ändern, dann darf das Tier einfach nur Freund und Partner sein.

Video zur Tierkommunikation aus Bali

 

1 Kommentar zu „Bettina und die Tiere

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