Spüre die Magie des Momentes, wenn Du der Lebensmelodie folgst

 

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Immer wieder höre ich von anderen Menschen:  „Bei Dir scheint ja immer alles glatt zu laufen. Wie kann das sein? Was machst Du anders?“ Ich habe viele Jahre in meinem eigenen Dschungel der Gefühle verbracht bis mir auffiel, dass ich durch die Konzentration meiner Gedanken und vor allem meiner Gefühle auf die positiven Aspekte einer schwierigen Situation diese in eine neue, vor allem bessere Richtung lenken konnte.

Trauminsel Bali im Herzen

Ich bin nun wieder in Sanur am Meer und in direkter Nähe zum Flughafen angekommen und lasse ein wenig Revue passieren. Heute Nacht fliege ich um 00.05 h zurück ins kalte Deutschland, wo es Schnee und Wind geben soll…brrr…von tropisch schwülwarmen 30°C in den Winter. Anstelle von Schweiß gibt es dann eine Gänsehaut.

Ubud ist das spirituelle Herz Balis. Überall sieht, hört und spürt man Spiritualität. Gleichzeitig ist es auch das Zentrum der Brahmanen und Heiler, die ganz Erstaunliches leisten.

Respekt und ein freundliches Miteinander im Pelan Pelan (langsam, langsam) ist bezeichnend für das unaufgeregte Leben auf dieser wunderschönen Insel.

Es war klar, dass eine spirituelle Reise zum Ich nur hierhin führen kann. Man nimmt den relaxten Lebensrhythmus ins eigene System auf. Entschleunigen geht hier ganz automatisch.

Es war schön die Veränderung an mir und allen anderen Seminateilnehmern feststellen zu können. Die Anwendungen bei den verschiedenen Heilern und Brahmanen waren nicht nur spannend exotisch, sondern halfen den eigenen Weg zu mehr Gesundheit und Freude zu finden. So mancher hat eine neue Lebensrichtung oder auch Bestätigung des bereits bekannten Weges erhalten.

Auch wenn einige Anwendungen äusserst schmerzhaft waren, wie es die Lebensprozesse ja auch sind, haben sie immer zu einem besseren Gefühl für Körper, Geist und Seele geführt.

Mein letzter Tag auf Bali ist nun angebrochen und ich fliege mit einem wehmütigen Gefühl, weil ich diese Insel so sehr lieben gelernt habe.

Ich werde meine neue Sister Era sehr vermissen, die eine ganz ausgezeichnete spirituelle Lehrerin, Naturheilerin und Freundin für mich geworden ist. Ich durfte von ihr einen grossen Einblick in die Brahmanen- und Heilerkultur erhalten.

Momentan ist mein „bester Freund“, der Herr Hashimoto ruhig und besänftigt. Think positive, ich bin dankbar für die Ruhe, in denen mich nicht die Folgen seiner Unpässlichkeiten immer wieder an die Regulierung meiner Schilddrüse denken lassen.

Paul, ihr Mann, ist für mich wie der grosse Bruder, den ich nie hatte. Ich bewundere sein Laissez-faire in schwierigen Situationen. Sein Fachwissen ist riesengroß. Ich durfte gerade von ihm sehr viel über die Sprache, Kultur und das „wahre“ Bali jenseits des Tourismus lernen.

Ich fühle mich von diesen beiden Menschen reich beschenkt.

Makassi, makassi Paul und Era für alles Wunderbare, das Ihr mir und allen Teilnehmern habt zuteil werden lassen!

Last but not least, auch ein riesengroßes Dankeschön an mein Team – Sascha, Anja, Kristin und Petra mit ihrem liebenswerten Ganesa -Mann Hartmut, die mich auf diese Reise zum inneren Ich begleitet und unterstützt haben.

Surya, deren Karte ich seit Wochen immer wieder ziehe sei Dank, ich habe es verstanden: „Ich nehme die Geschenke meines Lebens dankbar an“

Ps: Zurück in kalte Deutschland werde ich nach und nach etwas mehr über diese Reise berichten. Ich habe mehr als 2.000 Fotos und Videos gemacht, die erst einmal bearbeitet und sortiert werden wollen.

Die heilende Kraft der Jenseitsbotschaften und ein kurzer Rückblick auf das Jahr 2017

Die letzten Monate waren hart. Auch ein Medium leidet unter den Verlusten wie auch jeder andere Mensch, der nicht mit dieser erweiterten Sichtweise geboren wurde.

So habe ich drei meiner felligen Familienangehörigen über die Regenbogenbrücke gehen lassen müssen. Für mich sind meine Tiere nicht nur einfach Tiere, sondern sie gehören zu unserer Familie, werden geliebt und verhätschelt.

Wie oft habe ich in Sittings oder bei medialen Abenden da gesessen und gedacht „oh bitte, jetzt keine Katze oder Hund“ und genau dann kamen die Tiere in Spirit. Oft konnte ich meine Tränen kaum verbergen. Es war jedes Mal auch eine Auseinandersetzung mit meinem eigenen Schmerz. Dennoch habe ich mein Bestes gegeben, habe das eine oder andere Mal sehr mit mir gehadert und sogar verhandelt „bitte, bitte, helft mir, ich bekomme den Zugang nicht, gebt mir irgendetwas“ oder „es reicht, ich höre auf damit, ich ertrage es nicht mehr“. Ich wurde immer unterstützt. Mal nannte man mir von der anderen Seiten der Existenz den Namen des Tieres oder das Spirittier selber kam zusammen mit meinen eigenen Spirittieren in den Raum herein, damit ich den Menschen helfen konnte. Bei allem Mitgefühl meiner Geistführer für mich, wurde mir immer signalisiert, dass ich weitermachen solle und es hat mein Vertrauen nur weiter wachsen lassen. 

Es schmerzt, wenn man sie zwar in der energetischen Form wahrnimmt, aber es sind die grobstofflichen Berührungen und das Gefühl des Getrenntseins, vor dem auch ein Medium nicht gefeit ist.

Ich bin dankbar für die lange Zeit, die sie bei mir sein durften und natürlich bin ich mir bewusst, dass jedes Lebenwesen einmal gehen muss. Das ist die Abmachung, die wir im Himmel treffen, bevor wir auf die Erde kommen.

Der Trauerschmerz macht mich demütig und der Trauerdrache rasselt, holt alte Gefühle hoch und lässt die Trauer um die geliebten Menschen, die ich verloren habe, wieder in den Vordergrund treten. Es ist gerade für ein Medium, das sich mit dem Schmerz der Sitter tagtäglich auseinandersetzt, wichtig, dass es niemals vergisst, wie groß dieser Schmerz sein kann. Meine Fellnasen haben mich daran erinnert, wie schmerzhaft Verluste sind und wie sehr man unbemerkt beginnen kann, an dieser Trauer festzuhalten, in dem Bemühen die Erinnerungen nicht gehen zu lassen.

Allerdings bin ich unendlich dankbar für die Menschen in meinem Umfeld, die mich liebevoll durch diese Prozesse hindurch begleitet haben. Eine ganz besondere Erfahrung durfte ich dieses Wochenende mit meiner 4. Ausbildungsgruppe machen, die mir so wundervolle Botschaften meiner Tiere und meiner Herzensfamilie überbrachten, dass ich am Samstagabend auf dem Nachhauseweg von Essen endlich keine ätzenden, sondern heilende Tränen mit einem Lächeln der Erinnerung weinen konnte.

Es sind diese besonderen Momente, wenn ich einmal mehr die Verbindung zum Universum spüre. Dieses Wochenende habe ich mir selbst teilweise fasziniert zugehört und zugeschaut, während Spirit sein wundervolles, fein gewebtes Netz der kosmischen Verbindungen aus glitzernden Erinnerungsfäden über uns als Gruppe ausbreitete. Ich glaube, dass alle Ausbildungsteilnehmer verstanden haben, wie unglaublich genau und getaktet die Fäden sind, die gesponnen werden und das alles einer besonderen Ordnung unterliegt. Wie anders mag man erklären, dass der verstorbene Ehemann einer von mir sehr geschätzten Teilnehmerin einer früheren Ausbildungsgruppe sich durch mehrere Mediumschüler meldet, exakt zu der Zeit, in der mir seine Ehefrau eine lange, liebevolle Nachricht bei Facebook schreibt? Ich habe die ganze Zeit überlegt, wer es war, den ich auch ebenso wie ein sehr talentierter Schüler der Gruppe wahrnehmen konnte. Er kam mir so bekannt vor. Als ich dann abends die Nachricht las, war mir sofort klar, wer er war und warum er kam. Es war eine Nachricht der Liebe so viele Jahre nach seinem Tod, in der seiner Frau zeigen wollte: „Ich bin gerade jetzt an Deiner Seite und wache über Dich und unsere Tiere im Dies- wie auch im Jenseits“. Ich habe dann seine Frau um sein Foto gebeten, um es den beteiligten Mediumschülern zu zeigen, die ihn auch sofort wiedererkannten.

Das ist so typisch für Spirit, dass wir auf der einen Seite unterrichtet werden und auf der anderen Seite Botschaften der Liebe und der Heilung durchkommen können. Wir müssen nur mit unserem Herzen hin hören und schauen, um sie zu verstehen. Dann wird das Prinzip der göttlichen Energie, der wir Alle unterliegen deutlich sichtbar.

Das Jahr 2017 war für mich ein Jahr des Lernens und auch des Kennenlernens der Abgründe der menschlichen Seelen. Es hat mich gelehrt, wie wichtig es ist, dass man Menschen an seiner Seite hat, mit denen man verbunden ist und denen man sogar blind vertrauen kann. Diese Menschen stehen geduldig und treu an Deiner Seite, auch wenn Deine Welt gerade in Trümmern vor Dir liegt.

Ich bin Spirit dankbar für die Lektionen der Verbundenheit, aber auch denen des Loslassens in jeglicher Hinsicht. Sogar die weniger erfreulichen Lektionen kann ich nun in der Rückschau als wertvolle „Erinnerungsperlen“ in mein Lebensschatzkästchen mit aufnehmen. Was wäre es für ein Leben, wenn man nicht gelernt hätte, diese wichtigen Erfahrungen, für die wir ja schlussendlich auch hierher gekommen sind, in etwas Besseres und Höheres transformieren zu können?

Wie heißt es doch so schön: „Gibt das Leben Dir Zitronen, mach Limonade daraus“.  In diesem Sinne begrüße ich das neue Jahr 2018 mit offenen Armen und freue mich auf alle neuen Erfahrungen und Entwicklungen, die neu in mein Leben hinein kommen dürfen.

 

Merry Christmas!

„Wenn das Haus durchsichtig wird, gehören die Sterne mit zum Fest. “ – Hugo von Hoffmansthal

Ich wünsche Allen ein besinnliches Weihnachtsfest. Diejenigen, die in ihren Herzen und Gedanken näher bei den Sternen sind, fühlt, dass auch Euer „Haus“ durchsichtig wird und die Sterne Euch näher kommen können.

Die vielen Facetten der Liebe – 1. Teil

Wie schnell sprechen und oberflächlich sprechen wir doch manchmal von „Liebe“? Nun, wir lieben Schokolade oder Eis oder die Bank, auf der wir den Sonnenuntergang betrachten. Unsere Freunde und Andere haben wir verniedlichend „lieb“. Tag ein, Tag aus, werden wir von dem Wort Liebe in der Musik oder auch in unserem Umfeld berieselt. Es ist doch so romantisch, warm und freundlich, wenn wir Anderen unsere Liebe versichern.

Wir sprechen ständig davon, wie „lieb“ etwas oder Jemand sei. Das sind alles Worte der Wertschätzung, mit dem aus dem Herzen kommenden Gefühl von tatsächlicher „Liebe“ hat das reichlich wenig zu tun. Diese wahre Liebe ist etwas sehr privates und ein tiefes Gefühl, das sich kaum beschreiben lässt. Deshalb sind die Definitionen und Ansätze die Emotion „Liebe“ annähernd beschreiben zu können auch so vielfältig.

Im Namen der Liebe

Im Namen der Liebe werden emotionale Kriege geführt und kommen Seelen immer wieder zu Schaden, weil der Begriff „Liebe“ für eigene und meist sehr egoistische Zwecke missbraucht wird. Es wird etwas erhofft, was eigene Zwecke befriedigt. So wird Liebe zum Instrument. Sie unterliegt eigenen Gesetzen und wird als Synonym für Manipulation missbraucht, um Macht über die Seele eines anderen Menschen zu erhalten. „Liebevolle“ Worte und Bestätigungen der „reinen Liebe“ und „tiefer Wertschätzung“ sollen einen Menschen in eine für uns genehme Richtung bugsieren und wir empfinden nicht wirklich das, was wir aussprechen. Das ist die größte Krux am Menschsein, dass wir uns mit Worten belügen und nicht auf dem Wege der Telepathie austauschen, wie es die Seelen auf der anderen Seite der Existenz praktiziere. Wenn der Andere dann nicht so lieb ist, wie es doch zu erwarten wäre, droht Liebesentzug einer eigentlich nicht vorhandenen Liebe.

Eine Definition für Liebe

Bei Wikipedia findet man folgende Definition:

Liebe (über mhd. liep, „Gutes, Angenehmes, Wertes“ von idg. *leubh- gern, lieb haben, begehren[1]) ist eine Bezeichnung für stärkste Zuneigung und Wertschätzung.‘

Die bedingungslose Liebe, die wir in der Spiritualität damit verbinden, wird uns zwar von unserem Spiritteam und den Seelen auf der anderen Seite gezeigt. Aber als Menschen suchen wir ja im Hier und Jetzt danach. Wir wollen verstanden und gemocht werden, so wie wir nun einmal sind. Akzeptiert und unterstützt werden, wenn es mal nicht so perfekt im Leben läuft. Meist glauben wir erst einmal, wenn Jemand uns sagt, dass wir geliebt werden. Aber leider hält dies bei genauerer Betrachtung meist der Realität nicht stand.

Irdische Liebe ist ganz selten nicht mit Konditionen verknüpft. Bedingungslose Liebe stellt keine Forderungen.  Sie ist einfach, was sie ist.

Warum Verliebt sein nicht gleich Liebe ist

Liebe wird von der zeitlich begrenzten Phase der Verliebtheit unterschieden. Wenn wir Jemanden neu kennenlernen, dann startet eine Form des Verliebt seins, weil wir bei neuen Kontakten immer ganz tief in uns nach Übereinstimmungen zu unserem Selbst im Anderen suchen. Da können Worte schon verwirren und ein falsches Bild entstehen lassen. Wir sehen in dem Anderen die Attribute, die wir in ihm sehen wollen und nicht die, die wirklich der Realität entsprechen. Wir legen unseren Gefühlen Fesseln an.

Allein die Taten sprechen dann eine andere Sprache und wir kommen mehr und mehr zu der Erkenntnis, dass wir nun doch nicht denn 100% Match zu unserem Selbst gefunden haben. Im besten Fall weicht dies einer tiefen Freundschaft, die ganz ohne Ego, den Anderen in seiner für uns scheinbaren „Unvollkommenheit“ belassen kann. Manchmal kann das ja durchaus auch spannend sein, weil der Mensch dann für uns nicht so leicht zu durchschauen ist und man die Reaktionen nicht so leicht vorhersehen kann. Es kann schmerzhaft sein und ein Gefühl der Einsamkeit, Wut, Angst und Trauer hervor rufen, wenn wir feststellen, dass diese Person doch so ganz anders ist.

Zu Lieben bedeutet auch loslassen zu können, damit eine Weiterentwicklung stattfinden kann. Eigene Bedürfnisse hinten anstellen.  Oder sich respektvoll zu lösen, wenn es nicht (mehr) passt. Karmische Liebe hat als Basis höhere Ebenen, auf denen sie sich weiter entfalten kann.  Das gelingt, obwohl im täglichen Miteinander kein persönlicher Kontakt mehr stattfindet. Manchmal sollen wir genau diese Lektion erlernen, in Liebe Abschied zu nehmen.

Ich verehre Rumi und die wundervollen Texte, die zu Herzen gehen und es für die Wahrheiten öffnen.

Thoughts of love and grief on a special day

There are those days when my soul aches and time stands still. Unbelievably I moved forward in time and emotion. Who am I? Will I ever be whole until we meet again? I was Walking my path of life alone for a long time through the sunny ups and the rock hard downs. From time to time human angels crossed my way and saved my life when I needed it most. One day I understood the masterplan and your last words under the sky full of stars when the light shone behind you. I promised to be bravehearted and walk through this life. You promised to be around me whenever I needed you. We both kept our promises. Although I wasn’t too happy to come back into life, I saw that there were so many things still to do for me on this earth plane. Knowing you being proud of me, encourages me to overcome any obstacles, finding love, peace, happiness and harmony in my earthly life most days. Forgive on the others, I still miss and mourn my losses. Not only missing you, but so many beloved souls who passed over to your side of existence. Like today – on this Special day…. but a promise is a promise.

You have send me those angels in my life, I am so proud to call „friends“. This kind of soul friends I am so happy to have in my life. This friendship is rare and precious. A jewel of light has come into my life. Thank you for sending them to me completing my earthly life and giving me the feeling of being loved and understood without any boundaries or expectations  – as you did. Unconditional love being endless through space and time. Do I really deserve this? I feel blessed and gifted. No single unicorn searching for others anymore.

One day I will return forever to the stars, the sky and the light and not being a time limited spirit visitor with an earthy body. We will see the rainbow of emotions, pearls of a lifetime, I made while you guided me from above through this life. We will laugh and cry knowing never to be separated again. I promise to do my very best so that there will be more laughs and positive vibrations than in the past. I still learn to live without you and all the other wonderful souls I dearly miss. Never will I forget the pain when you left me. This memory encourages me to help the souls on both sides of existence to get into contact and comfort the  pain of the grieving earthly souls. I know how they feel – alone and disconnected from the light.

There are those Special days I miss you most and think how you would be today. I miss your laugh, your funny thoughts, your soft hands and you embracing me when I am feeling down. But now there are those soul friends sensing how I feel on those special days who make me smile and feeling loved showing me —- I am not alone anymore!

Thank you, soul friends for being part in this time of my life and helping me to feel whole again on most days!

Goldene Wege finden

Wir lernen in unserer Kindheit wie wir auf Andere wirken. Ganz oft verlieren wir uns in dem Bildnis, das Andere – Eltern, Geschwister, Lehrer und Freunde – von uns erschaffen. Wir erkennen gar nicht, wer wir  wirklich sind, weil unser Eigenbild durch die Brille Andere erschaffen wurde.

Wer bin ich eigentlich? Bin ich so, wie Andere mich sehen wollen oder bin ich mein Gefühl?

Erst als ich auf meinen spirituellen Weg begann zu tanzen und mich mit Leichtigkeit zu bewegen, erkannte ich, wie sehr der Filter von Außen noch auf mir lag. Selbst heute ertappe ich mich dabei, dass ich diese Filter gerne mal wieder benutze, um mich zu be- und damit leider auch zu verurteilen. Dennoch finde ich viel leichter wieder in meine Balance zurück. Vor allem habe ich aufgehört mich durch die Brille anderer Menschen zu sehen. Dabei geholfen hat mir u.a. auch James van Praagh. Er sagte mir in Zürich, dass es für meine mediale Entwicklung wichtig sei, meiner Intuition und meinem Solarplexus zu vertrauen. Er sagte mir zweimal „Was Andere von Dir halten, ist nicht Deine Sache“. Erst nach und nach erkannte ich die Wahrheit in diesen Worten, die mir von einer guten Freundin schon lange vorher immer wieder vorgebetet worden waren. Die Zeit war nun reif für diese Erkenntnis!

Leider ist dieser Weg so von persönlichen Einsichten und Befindlichkeiten geprägt, dass es oft erst in uns „klick“ machen muss, ehe wir es schaffen aus diesen Konstrukten hinaus zu wachsen. Die Entscheidung, wann wir alte Glaubensätze und -muster loslassen, liegt ganz bei uns. Es ist ja letztendlich auch ein Gerüst, das uns während unseres Lebens begleitet hat und irgendwie eine scheinbare Sicherheit gegeben hat. Daraus auszusteigen, ist schwierig und ganz oft scheuen wir uns die Wahrheit zu erkennen.

Jeder geht anders mit den Außenfiltern um

Zum Glück sind wir Menschen alle ganz unterschiedlich, weil wir nur dadurch voneinander Mitgefühl, Liebe, Selbstrespekt und das Überwinden von persönlichen Themen  lernen können. Viele Menschen gehen in die Selbstkritik und nehmen das, was Andere über sie in Gedanken und Worten vermeintlich vermitteln als Wahrheit an. Nicht immer stimmen über die Mutmaßungen, die wir über Mimik und Wort richtig. Wir interpretieren gerne unsere eigenen Gefühle in die Worte Anderer. Als spirituelle Lehrerin erlebe ich das ganz häufig, dass die Wahrnehmung der Schüler sich sehr von dem unterscheidet, was ich ausdrücke. Sie sind in ihren eigenen Themen und projizieren so ihren persönlich gesetzten Filter, den sie von Lebenslehrern, zu denen ich übrigens auch Eltern, Partner, Kinder und Geschwister zähle, auf mich und meine Worte.

Wie wir nun damit umgehen ist ganz unterschiedlich. Der Eine spricht offen aus, was gefühlt wird. Das ist der bessere Weg, weil so Missverständnisse aus dem Weg geräumt werden können. Der Andere spricht lieber hinter dem Rücken des Betreffenden seine Befindlichkeiten mit Wut und Traurigkeit aus und zeigt nach Außen ein strahlendes Gesicht. Wieder Andere ziehen sich in sich Selbst zurück, um nur ja nicht anzuecken. Das sind typische Muster, die wir im Laufe des Lebens erlernt haben. Wenn dann Reaktionen kommen, die wir nicht erwartet hätten oder verstehen können, dann startet dieser Prozess neu. Ich denke, dass es ganz wichtig ist, objektiv in einer Situation zu bleiben.

„Im Traum läuft man manchmal und sucht. Man muss unbedingt jemanden finden. Und man hat es so eilig. Es gilt das Leben. Man läuft voller Angst dahin, sucht immer angstvoller, man findet aber nie, den man sucht. Alles ist vergeblich.“  – Astrid Lindgren aus „Ferien auf Saltkrokan“

Unausgesprochene Ängste und Gefühle, die uns in unserem Menschsein reduzieren, sind auch der Grund, warum wir nicht unser volles Potenzial ausleben. Das ist die Arbeit, die wir an unserer Seele leisten müssen, damit wir freien „Speicher“ in unserem Energiesystem haben. Je länger wir an unseren Ängsten und negativen Meinungen über uns selbst festhalten, umso länger dauert die Suche nach uns selbst und umso weniger kann uns von unseren Team in Spirit geholfen werden. Wir sind so beschäftigt mit der Suche nach uns selbst, dass wir uns nicht finden können und so ein erfülltes Leben verpassen.

Situationen meistern im Umgang mit Anderen

Erst einmal, mir ist zutiefst bewusst, dass es meine Verantwortung ist, was ich empfinde und welche Reaktionen bei mir ausgelöst werden. Ich sehe bei den Menschen die reine Seele und die Verletzungen, die sie  im Laufe dieses Lebens, aber auch in vorherigen Leben durchlitten hat. Allein die Motivationen sind für mich oft nicht schlüssig, warum Jemand so agiert wie er es tut.

Mir hilft es immer sehr, wenn ich die Dinge von Außen betrachte. Ich versuche den Anderen in seinen Reaktionen zu verstehen und deshalb frage ich, sowohl die Person selbst wie auch andere Personen im Umfeld. Mir ist es wichtig, dass ich hinter die Fassade schauen kann. Damit meine ich meine eigene, aber die auch des Beteiligten. Dadurch kann ich für mich herausfiltern, warum mich diese Situation persönlich anspricht. Ich möchte weitere Verletzungen dieser Seelen gerne vermeiden, aber manchmal ist das nicht möglich. Es geht ja auch darum, dass wir Grenzen setzen müssen, wo sie für uns erforderlich sind. 

„Jetzt hast Du mich aber beleidigt“

Meine Tochter hatte für sich ein gutes Werkzeug gefunden, um ihre Verletzlichkeit zu zeigen, die ich immer als sehr wahrheitsliebend und schön empfand. Wenn sie eine emotionale Verletzung erlitten hatte, dann sagte sie ganz empört: „Jetzt hast Du mich aber beleidigt!“ Leider haben Schule, Pubertät und Umfeld dafür gesorgt, dass diese Ehrlichkeit verschwand.

So niedlich, wie sie das mit vier und fünf Jahren ausdrücken konnte, blieb es aber leider nicht, weil man hinterher viele ihrer Reaktionen nicht mehr verstehen konnte, weil sie ihre Gefühle nicht mehr offen aussprach. So, geht es den allermeisten Menschen. Wir bemerken oft gar nicht, wenn persönliche Grenzen übertreten werden, weil wir nicht offen zueinander sind und auch nicht sein können, weil auch Offenheit verletzend sein kann.

Verlass die Theaterbühne des Dramas Deines Lebens und kehre zu Dir zurück

„Wenn Pippi Langstrumpf jemals eine Funktion gehabt hat, außer zu unterhalten, dann war es die, zu zeigen, dass man Macht haben kann und sie nicht missbraucht. Und das ist wohl das Schwerste, was es im Leben gibt.“  – Astrid Lindgren

Eine Heldin meiner Kinder- und Jugendtage ist Pippi Langstrumpf, die sich ihre Welt so gemacht hat, wie sie ihr gefiel. Das ist ein durchaus gültiges Prinzip. Wir sind die Erbauer unseres Lebens. Wir bestimmen über Erfüllung oder Erfolg in unserem Leben. In dem wir uns auf Theaterbühnen zerren lassen, die gar nicht die unseren sind, erschaffen wir neue Realitäten, die auch wiederum nicht unsere sind. Wir machen die Dramen von anderen Geistern nur zu unserem eigenen Esprit im Leben.

Auch hier ist der Umgang mit den Grenzerfahrungen hinsichtlich unseres eigenen emotionalen Konstruktes eher schwierig und wird von dem Bild bestimmt, dass Jemand sich von uns machen möchte. Egal, was wir sagen oder tun, es wird die Situation nur verschlimmern und nicht verbessern. Deshalb ist es das Beste, wenn man die Theaterbühne der Verletzungen und persönlichen Dramen verlässt, ehe zu viel Porzellan zerschlagen wurde. Manche brauchen dieses zerschlagene Porzellan, um nicht hinschauen zu müssen. Leider ist die Spur des zerschlagenen Porzellans in ihrem Leben lang.

Wenn man  erkannt hat, welche Lebenslektion hinter dieser Situation tiefgründig steckt, kann man beginnen dem eigenen ramponierten Selbst Heilung zukommen zu lassen. Manchmal gehen wir durch Erfahrungen hindurch, um Dinge zu verändern, weil sie nun anders gesehen werden können.

Wir können einen Anderen nicht verändern, nur unsere Sichtweise und uns selbst!

 

Schmetterlingsflüstern mit den Sternenkindern

Einmal im Jahr haben wir einen besonderen Tag mit den Liebsten von Schmetterlingskindern.  Das sind große, kleine und kleinste Kinder, die geliebt und vermisst werden… wie z. B. Bernd, der im Jahr 1987 gestorben ist. Er hat einem anderen Menschen das Leben gerettet und ist dann selbst dabei ums Leben gekommen und David, der gerade mal seit fünf Wochen auf der anderen Seite ist. Die Trauer ist wie ein Ozean … unendlich….und Zeit spielt keine Rolle, wenn man ein geliebtes Wesen vermisst.

Warum hält gerade ein Medium so ein Seminar ab?

Ein Medium ist ein Mensch, der sich auch mit dem Thema Trauer und Tod auseinandersetzt bzw. sich immer wieder damit auseinandersetzt, wie jeder andere Trauerbegleiter auch. Wir nehmen den professionellen Therapeuten nichts, wir unterstützen bestenfalls und lassen dann Diejenigen, die professionale Seelenarbeit, auch Seelsorge genannt, dann weitermachen, weil sie da einen anderen Ansatz haben als wir. Wir sind die „Botschafter“ der Seelen auf der anderen Seite, aber nicht die der Lebenden. Es gibt hier weder besser noch schlechter. Wenn etwas hilft und gut tut, auch wenn es außerhalb der üblichen Konventionen ist, dann ist es doch eigentlich egal, was hilft, Hauptsache, dass es hilft.

Ein Medium kann den Kindern eine Stimme geben. Klären kann, wo Klärung erforderlich ist. Erinnerungen der Kinder an dieses Leben oder auch die Lebenssituationen hervor zaubern kann, die schon lange nicht mehr in der Gefühlswelt vorhanden sind, aber wichtig, um gewisse Dinge zu verstehen. Wir können versuchen die große Frage nach dem „Warum“ zumindest ansatzweise zu erklären. Den Familien kleine Gewohnheiten und Besonderheiten des Menschen, der nun auf der anderen Seite einen „multifunktionalen Seelenkörper“ hat (Danke an Kai, der diesen Ausdruck geprägt hat, weil er sich zuerst auf der Erde und dann später im Himmel mit der Erforschung von Bewusstsein beschäftigt). Es gibt etwas, was den irdischen Menschen hilft, weiterzuleben: „Meinem Kind, Bruder, Schwester, Freund, Cousin, und wie auch immer die Verbindung hier ist bzw. war, geht es im Himmel gut. Es geht weiter. Wir existieren weiter, wenn unser irdischer Körper versagt. Wir sind umgeben von Menschen, Tieren und befinden uns an einem schönen Ort, der unserer Erde gar nicht so unähnlich ist.“

Ein Lächeln ins Gesicht zaubern und bei allem Schmerz mit Anderen auf einer Ebene sprechen können, die Jeder kennengelernt hat, der das „Horn“ des traurigen Einhorns trägt. Das tut gut. Ängste offen aussprechen können und nicht hinter dem Berg halten müssen, tut auch gut. Auch Ängste, die nicht offen ausgesprochen werden und die dennoch von den Anwesenden verstanden werden. Man ist nicht mehr allein und viele der ausgesprochen, aber auch unausgesprochenen Gefühle fallen ab. Man lernt neue Menschen kennen und meist nur für diesen einen Tag, da Alle aus unterschiedlichen Richtungen sternförmig aus dem In- und Ausland zu diesem Tag gekommen sind und dennoch haben sie einen Platz im Herzen. Wir Alle dürfen an diesem Tag eins sein. Das ist es, was so einen Sternenkindertag besonders macht.

 

Mein besonderer Dank geht an Evelyn und Saskia Garski, die uns ganz besondere Geschenke liebevoll gefertigt haben. Schmetterlinge, die wir energetisiert haben und die Trost spenden, auch wenn wir schon wieder in alle Winde verstreut in unseren Alltag zurückgekehrt sind. Kleine Tüten mit Sternkerzen, liebevollen Kärtchen mit inspirierten, wundervollen Botschaften und Süßigkeiten, die von dem Einen oder Anderen genascht wurden. Trostkissen, die man in den Arm nehmen konnte, haben auch sehr gut getan. Danke an Andrea Höfer für die wunderschönen inspirierten Texte und die Unterstützung vor und hinter den Kulissen. Danke auch an Monika aus der 4. Ausbildungsgruppe, die uns professionell unterstützt hat, gerade und vor Allem, weil sie „vom Fach“ ist. Mein Dank gebührt aber auch den Mastern Petra, die selbst zweifache Sternenmama ist, und Kristin,vierfache Sternenmama, die als Grenzgängerinnen zwischen Diesseits und Jenseits für mich zu wertvollen Soulsistern geworden sind.

Danke auch an die Sternenmama Doris, die uns Sternchen, Kerzen und liebevoll dekorierte Taschentücher zur Verfügung gestellt hat. Und ein ganz besonders liebes Dankeschön geht an Annemarie Mühlauer, die uns aus Österreich aus ihrer empfehlenswerten Kerzenmanufaktur für besondere Anlässe www.annemariemuellauer.at

Ich bin unendlich dankbar, dass ich diese wundervollen Menschen an meiner Seite haben darf!

Und abschließend hoffe ich, dass es für alle ein „rosenroter Tag“ war, in dem Trauerozean, um mal mit den Worten der von mir über alles geliebten Freundin aus Kinder- und Jugendtagen zu sprechen:

 „Manchmal ist es so, als ob das Leben einen seiner Tage herausgriffe und sagte: Dir will ich alles schenken! Du sollst solch ein rosenroter Tag werden, der im Gedächtnis leuchtet, wenn alle anderen vergessen sind.“ (Astrid Lindgren)

Hier nun einige Impressionen des Tages (wer von den Teilnehmern gerne das Gruppenfoto hätte, meldet sich bitte persönlich bei mir, da ich dies aus Gründen der Privatsphäre hier nicht reinsetzen möchte):

 

Danke für mehr als 45.000 Klicks!

„Wie schön muss es erst im Himmel sein, wenn er von außen schon so schön aussieht!“   – Astrid Lindgren

Wow! Ich bin total geflasht! Es haben bisher mehr als 45.000 Menschen sich mein Video angeschaut. Das sind Dimensionen, wie ich sie nicht für möglich gehalten hätte. Danke auch für die vielen tollen Kommentare und auch die immer neuen Inspirationen, die aus diesem Video resultieren.

Dunkle Energien – wer hat Angst vorm dunklen Mann?

Ein archaisches Gefühl ist die Angst. In grauer Vorzeit war besonders die Dunkelheit gefährlich für uns. Sie bewahrt uns zu sorglos und unvorsichtig zu sein.

Der Psychoanalytiker Eriksen unterscheidet 8 Stufen der psychosozialen Entwicklung. Jede der acht Stufen stellt eine Krise dar, mit der sich der Mensch in unterschiedlichen Altersstufen aktiv auseinandersetzt. Die Stufenfolge ist für Erikson unumkehrbar. Die erfolgreiche Bewältigung einer Entwicklungsstufe liegt in der Klärung des Konflikts auf dem positiv ausgeprägten Pol. Die vorangegangenen Phasen bilden somit das Fundament für die kommenden Phasen, und angesammelte Erfahrungen werden verwendet, um die Krisen der höheren Lebensalter zu verarbeiten. Dabei wird ein Konflikt nie vollständig gelöst, sondern bleibt ein Leben lang aktuell, war aber auch schon vor dem jeweiligen Stadium als Problematik vorhanden. Für die Entwicklung ist es notwendig, dass er auf einer bestimmten Stufe ausreichend bearbeitet wird, damit man die nächste Stufe erfolgreich bewältigen kann.

1: Ur-Vertrauen vs. Ur-Misstrauen (1. Lebensjahr)
2: Autonomie vs. Scham und Zweifel (2. bis 3. Lebensjahr)
3: Initiative vs. Schuldgefühl (4. bis 6. Lebensjahr)
4: Werksinn vs. Minderwertigkeitsgefühl (6. Lebensjahr bis Pubertät)

  • 5: Ich-Identität vs. Ich-Identitätsdiffusion (Jugendalter)
  • 6: Intimität und Solidarität vs. Isolation (frühes Erwachsenenalter)
  • 7: Generativität vs. Stagnation und Selbstabsorption (Erwachsenenalter)
  • 8: Ich-Integrität vs. Verzweiflung (reifes Erwachsenenalter)

Wir sehen bereits in der frühkindlichen Phase kann es zu Angstphänomenen kommen, weil wir nicht gelernt haben, Vertrauen aufzubauen und dies kann unser ganzes Leben belasten. Bereits im Mutterleib nehmen Kinder die Gefühle ihrer Mütter in sich auf und so werden gewisse Ängste soz. in die Wiege gelegt. Schaffen wir es nicht diese Glaubenssätze loszulassen, schleppen wir diese mit uns herum.

Genauso ist es auch mit der Wahrnehmung von negativen Energien. Für die Meisten wird per se Dunkelheit  mit Negativität assoziiert. Wir lassen uns von den ängstlichen Erfahrungen und Glaubenssätzen aus der Familie und Umwelt leiten. Nicht zuletzt prägen uns Erzählungen, aber auch religiöse Bilder von Tod, Verdammnis, Hölle, dunklen Mächten, bösen Geistern und Dämonen bis hin zu Satan, die bei dem Einen den wohligen Gruselschauer hervorruft und bei Anderen aber auch die Ängste schürt. Angst kreiert neue Angst, die sich in Dreidimensionalität darstellen kann, d. h. wir nehmen vermeintlich dunkle Schattenmänner und schlechte Energien um uns herum wahr, die uns mal die Luft abschnüren, Gänsehaut verursachen und/oder Panikattacken verursachen, die uns vermeintlich wehrlos machen. Dann beginnen seltsame Phänomene wie Klopfgeräusch, Knacken in den Dielen, Schatten, die über Wände huschen und Kälteempfindungen, welche unsere Angstphobien noch weiter schüren und bis das Gefühl von Ausgeliefertsein und Macht uns vor Angst erstarren lässt. Es gibt durchaus Menschen, die sich darin wohlfühlen und ihre Wichtigkeit vor Anderen demonstrieren, in dem sie in Andeutungen oder ganz massiven Erzählungen in Klabautermannmanier diese Angstfantasien noch weiter pimpen.

Was ist nun Wahrheit und was ist Einbildung?

Nun, die gute Nachricht zuerst: es gibt keine bösen Geister! Das, was wir wahrnehmen, sind Eigenkreationen unseres durchaus sehr aktiven Unterbewusstseins, dass durch unsere Ängste gefüttert wird. Was ja eigentlich schon eine Leistung ist, dass wir tatsächlich Klopf- und Poltergeistphänomene selbst erschaffen können, wird von den Akteuren nicht gerne gehört. Viel cooler wäre doch eine Entität oder zumindest ein Fluch, der zeigt, wie hochsensitiv man ist – und vor allem – wie wichtig. Wir schwanken in den acht Lebenskrisen unseren psychosozialen Energie und unerledigten bzw. nicht ausreichend bearbeiteten Themen hin und her. Je mehr an den eigenen Themen gearbeitet wird, umso mehr wird erkannt, dass diese nicht aufgelösten Grundkrisen der Ursprung dieser Phänomene sein kann und umso weniger werden diese Phänomene auftauchen. Sich den eigenen Schatten zu stellen ist schwieriger, als Andere dafür verantwortlich zu machen.

Die Erinnerungsmatrix eines Ortes oder Gegenstandes kann auch (Spuk-)Phänomene hervorrufen

Alles, womit wir in Kontakt kommen, wird mit unserer Energie soz. „kontaminiert“ oder auch „aufgeladen“, je nachdem, ob wir in diesen Momenten gut oder weniger gut drauf waren.

Man kann sich vorstellen, wie viel ein Haus an negativen Energien absorbiert, wenn dort Generationen von streitenden und/oder unglücklichen Menschen leben. Die Wände der Räume tragen die „Signatur“ unserer Emotionen. Natürlich wird ein Sensitiver diese negativen Schwingungen wahrnehmen. Das kann durchaus sein, dass dann auch Personen gesehen werden, die denen entsprechen, die dort gelebt haben. Der Unterschied zu einem „echten“ Geistwesen ist, dass es sich um eine Erinnerung handelt und diese Personen nicht interagieren. Sie machen einfach ihr Ding.

Ich habe selbst viel mit solchen Häusern zu tun gehabt. Das Elternhaus meiner finnischen Oma ist so ein Haus, in dem man Personen ein- und ausgehen sieht. Sie stehen an Fenstern und schauen raus. Für mich ist das immer ein Nachhause kommen, weil es die Generationen vor mir zeigt. Es sind schlicht und ergreifend Erinnerungen. Da Niemand Angst hat, verselbständigt sich die Energie dort nicht. Es ist für mich tröstlich zu sehen, wie sehr wir in unseren Gegenständen und Häusern weiterleben.

Böse Geister finden, das ist mir noch nicht gelungen

Ich bin ja durchaus ein forschender Geist und bin immer daran interessiert mich weiterzuentwickeln, zu lernen und meine Grenzen zu überschreiten als Grenzgängerin zwischen Dies- und Jenseits. 

Ich bin schon so oft eingeladen worden mir Spukphänomene anzuschauen oder „böse“ Geister zu entdecken, die sich oft als Erinnerungen herausgestellt haben. Einen Fall möchte ich kurz beschreiben. Ich wurde in ein Haus eingeladen, in dem es spuken sollte. Ein Mann, der mit einem Messer die Familie nächtens bedrohte, sollte dort sein Unwesen treiben. Am Ende des Hauses grenzte dann auch noch ein Friedhof an. Für mich sind Friedhöfe wunderbare Erinnerungsgärten und Möglichkeiten der inneren Einkehr, aber definitiv nicht mit Grusel behaftet. Ich gehe oft auch in Dunkelheit über einen Friedhof und empfinden das, was das Wort „Friedhof“ aussagt, nämlich „Frieden“. Nun ja, der messerschwingende Mann stellte sich beim Besuch als die im Altersheim verstorbene, verwirrte ältere Dame heraus, die an Demenz erkrankt, ihr Zuhause verlassen musste. Ihre Erinnerungen waren noch an diesem Ort gespeichert, in dem sie entgegen der Annahme sehr glückliche 45 Jahre verbracht hatte.  Ab und an klapperte sie tatsächlich noch im Haus herum. Sie hatte sich schon auf den Dachboden verzogen, weil sie bemerkt hatte, dass die neuen Besitzer des Hauses sich vor ihr gruselten. Ich bat sie etwas leiser zu sein und wir vereinbarten ein Zeichen, was auch gut in der Folgezeit funktionierte. Nach einiger Zeit kam sie dann nicht mehr, weil sie sich von den irdischen Dingen soweit gelöst hatte. Der messerschwingende Mann war reine Fiktion erschaffen durch die Ängste der neuen Bewohner gewesen.

 

 

 

Quelle: Eriksen – Wikipedia

 

 

 

Die Medaille hat immer zwei Seiten

Einer unangenehmen Situation kann man sich ergeben, in dem angsterfüllte oder wütende  Gedanken  weiteren Ärger noch als Energiebooster hinein gebe. Denn eigentlich bekommt die Situation erst dann so richtig Fahrt und ein Negatives zieht weiteres Unangenehmes nach sich. Dies wiederum lässt erst so richtig die Gefühle des Versagens, der Frustration und leider auch oft in ganz tiefen Momenten der Depression entstehen. Ein Strudel aus negativen Ereignissen beginnt nun zu wirbeln.

Der Weg aus dem Chaos ist nicht leicht

Hilfreich ist es, wenn man sich ganz genau anschaut, wann und wie es begonnen hat. Mir hilft es, eine Art von Theaterstück zu schreiben, in dem ich die Schauspieler und ihre Rollen in meiner persönlichen Tragödie aufschreibe und dadurch sozusagen „von Außen“ betrachte. Dann versuche ich mich in die Gefühle des Einzelnen hinein zu fühlen. Warum hat er/sie nun so gehandelt oder eben diese Worte gesagt? Dabei ist es wichtig, dass man versucht möglichst neutral zu bleiben und die eigenen Emotionen wenigstens diesen kleinen Moment außen vor zu lassen.

Danach analysiere ich mein eigenes Verhalten und erkenne den wahren Grund meiner  Re“aktion“. Gleiches gehe ich mit jedem Beteiligten durch.

Der nächste Schritt ist meine Wünsche  an mich sowie auch an die Anderen zu formulieren. Es ist nicht nötig, dies offen auszutragen, sondern auf eine für den Anderen oftmals unbewusste astrale Ebene zu verschiebe

Jeder Gedanke, jede Emotion wird in der Unendlichkeit gehört

Alles, was wir aussenden, kehrt in irgendeiner Form zurück. Jede noch so kleine Emotion oder ein vermeintlich unbedeutender Gedanke findet seinen Nachhall im Universum. Negativität kann in etwas Positives transformieren, in dem Heilgedanken ausgesendet werden, die  mit den positivsten Wünschen und der inneren Bestimmtheit verstärkt werden. Der Kosmos reagiert darauf mit einer positiven Resonanz.

Wir können die Widrigkeiten des Lebens nicht verhindern, aber unseren Engeln oder Geistführern, egal, wie man sie nun nennen mag, ihren Job erleichtern. Ganz oft, höre ich wie  Schutzengel/Geistführer aufseufzen, wenn sie voller Mitgefühl in den Sittings erzählen, wie schwer es sich  die Menschen machen, weil sie nicht um die Hilfe bitten, die sie bekommen könnten. Der menschliche Wille ist unantastbar und davor müssen sie leider viel zu oft kapitulieren.

Eine Affirmation kann hilfreich sein

„Helft mir aus dieser Situation heraus, so dass alles geschehe wie es für meinen Lebensplan richtig ist und meiner Seele Flügel verleiht. Lasst mich die richtigen Schritte tun und schickt mir die richtigen Menschen zur richtigen Zeit.“

 

 

 

 

 

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