Spüre die Magie des Momentes, wenn Du der Lebensmelodie folgst

Spüre die Magie des Momentes, wenn Du der Lebensmelodie folgst

 

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Immer wieder höre ich von anderen Menschen:  „Bei Dir scheint ja immer alles glatt zu laufen. Wie kann das sein? Was machst Du anders?“ Ich habe viele Jahre in meinem eigenen Dschungel der Gefühle verbracht bis mir auffiel, dass ich durch die Konzentration meiner Gedanken und vor allem meiner Gefühle auf die positiven Aspekte einer schwierigen Situation diese in eine neue, vor allem bessere Richtung lenken konnte.

Wenn die letzten Worte fehlen…. Suizid, das Trauma für die Angehörigen

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In meiner medialen Arbeit habe ich natürlich häufig mit Menschen zu tun, die ihrem Leben ein Ende gesetzt haben. Meist erkenne ich es daran, dass die Menschen, die einen Suizid begangen haben daran, dass sie sich winden und über die Todesursache nur sehr zögerlich und ungern sprechen. Sie sehen wie sehr ihre Angehörigen leiden und wie sehr sie sich mit Schuldgefühlen quälen. Suizide gibt es in jedem Alter. Viele alte Menschen sehen nach dem Tod eines geliebten Menschen, einer Erkrankung oder einfach in ihrer Einsamkeit keinen Ausweg mehr.

Ein Suizid lässt die Hinterbliebenen in einem Gefühlschaos aus Liebe, Trauer, Wut, Verzweiflung und Schuldgefühlen zurück. In spiritueller Hinsicht wird ein Suizid als die Einwirkung des eigenen Willens auf die Grobstofflichkeit gesehen. Es ist kein Frevel oder führt auch nicht dazu, dass die Seelen eventuell „herumirren“ oder „nicht ins Licht kommen“, wie von Manchen ausgeführt wird. Ich habe bestimmt mehr als 1.000 Seelenkontakte zu Seelen gehabt, die ihrem Leben ein Ende gesetzt haben. Ganz oft hätten sie diesen Schritt gerne rückgängig gemacht, nachdem sie gesehen haben, was es bei ihren Liebsten hier auf der Erde ausgelöst hat. Das ist leider nur durch den Prozess einer erneuten Inkarnation möglich.

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Besonders schlimm ist es, wenn ein Kind oder Jugendlicher diesen Weg aus seinem irdischen Leben hinaus geht. Man kann sich nicht vorstellen, dass Kinder bereits im Grundschulalter an Depressionen leiden. Schlimmer noch, Depressionen im Kindes- und Jugendalter werden häufig nicht erkannt werden, ist unklar, wie viele Kinder und Jugendliche tatsächlich an Depressionen leiden.

In seltenen Fällen können Depressionen bereits in frühem Lebensalter auftreten. Etwa ein bis zwei Prozent der Kinder leiden im Vor- und Grundschulalter an Depressionen. Häufiger werden Depressionen jedoch erst in der Pubertät diagnostiziert. Eine Zahl von etwa drei bis zehn Prozent der Jugendlichen sind von Depressionen betroffen, wobei der Anteil der Jungen vor der  Pubertät größer ist als der Mädchen. Nach der Pubertät dreht sich das Verhältnis jedoch um.

Woran kann man eine Depression erkennen?

Die Kleinsten sind noch nicht in der Lage ihre Gefühle durch Worte auszudrücken. Sie zeigen durch ihr Verhalten, dass etwas nicht in Ordnung ist.  Diese Kinder neigen zu Wutausbrüchen, starken Weinen und dem übermässigen Klammern an die Hauptbezugspersonen.  Das Gefühl von Traurigkeit definieren sie als Kopf- oder Bauchweh, weil es ihnen anders nicht möglich ist. Das ist natürlich sehr diffus und wird häufig nicht ernst genommen oder fehlinterpretiert.

Ältere Kinder und Jugendliche können ihre Gefühle anders definieren und man erkennt an ihnen die Symptome, die auch Erwachsene aufweisen.  Zum Erwachsenwerden gehören allerdings auch Stimmungsschwankungen, was eine Beurteilung sehr schwierig macht.

Die eigene Identität zu entwickeln ist ein schwieriger Prozess, der mit der kritischen Auseinandersetzung von Elternhaus und sozialem Umfeld einher geht. Freunde bekommen einen höheren Stellenwert und eine Abgrenzung zu den Eltern findet statt. Das äußert sich meist in Äußerlichkeiten. Die Frage, die sich auch Menschen in der Lebensmitte stellen, wird erstmals gestellt: „Wer bin ich? Wo gehöre ich hin? Was ist mir im Leben wichtig und wo sind meine Prioritäten?“

Diese Phase des Erwachsenwerdens ist auch geprägt davon, dass konträre Gedankenansätze formuliert werden und Jugendliche sich ausprobieren, um ihre Grenzen zu testen. Die Hormone in Kombination mit den körperlichen Veränderungen und des Bewusstwerdens der Geschlechterrolle können stark verunsichern und zu starken Stimmungsschwankungen führen.

Jeder, der schon mal zwei Stunden vor einer Badezimmertür den dahinter befindlichen Jugendlichen davon überzeugt hat, dass er/sie weder fett, noch hässlich, noch doof ist und Pickel ganz normal sind, wird wissen wovon ich spreche. Oder der massive Konsum von Deo und Haargel, aber auch Diätenwahn, sind vermutlich allen Eltern bekannt. Stundenlange Schönheitsexzesse im Bad, die die Familie in den Wahnsinn treiben, weil man ja irgendwann auch mal den „Schönheitstempel“ betreten möchte, gehören auch dazu.

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Wo hört eine altersbedingte Stimmungsschwankung auf und wo beginnt eine Depression?

Diese Frage ist nicht so leicht zu beantworten. Angehörige fragen sich oft nach einem Suizid: „Was hätte ich tun können, um das zu verhindern? Warum habe ich die Anzeichen nicht erkannt?“

Erst einmal ist es manchmal gar nicht so einfach die Symptome zu erkennen, weil diese so diffus sind. Irgendwann ist Jeder mal traurig oder niedergeschlagen. Wie ein Mensch mit Rückschlägen oder einer schwierigen Situation umgeht, ist sehr individuell.
Es ist sehr wichtig, dass verstanden wird, dass es nicht immer die schwierigen familiären und sozialen Lebensumstände sind, die zu einem Suizid geführt haben. Genetische und biologische Einflüsse können Ursachen einer Depression sein. Dennoch gehören diese Erkrankungen der Seele eindeutig in die Hand von Fachleuten, die Wege und Möglichkeiten aufzeigen können. Bei kleinen Kindern wirken Medikamente anders als bei Jugendlichen und Erwachsenen, so dass hier versucht wird eher mit einer Spiel- und Verhaltenstherapie zu arbeiten.

Die Anzeichen einer Depression sind denen eines Erwachsenen sehr ähnlich und man kann in diesen Altersphasen folgende Symptome feststellen:

Kleinkinder <3 Jahre

  • Wirkt traurig, das Gesicht ist ausdruckslos
  • Ist ängstlich und schüchtern
  • Ist sehr anhänglich
  • Weint schnell oder wird schnell zornig
  • Hat keine Lust zu spielen
  • Schläft schlecht
  • Lutscht viel am Daumen oder spielt mit den Geschlechtsteilen
  • Wiegt sich hin und her
  • Zeigt verändertes Essverhalten

Vorschulkind <6 Jahre

  • Wirkt traurig oder apathisch
  • Zeigt kaum oder verminderte Gestik und Mimik
  • Zieht sich zurück oder reagiert aggressiv
  • Leidet unter Alpträumen, wacht nachts oft auf
  • Hat keine Freude am Spielen, kann sich auch sonst nicht so recht freuen
  • Verliert Gewicht oder nimmt stark zu und bewegt sich ungernSchulkind <12 Jahre
  • Erzählt, dass es traurig ist
  • Spricht über Suizidgedanken
  • Hat schlechtere schulische Leistungen
  • Die Essgewohnheiten ändern sich ohne erklärbaren Grund
  • Fühlt sich von den Eltern vernachlässigt
  • Hat starke Ängste
  • Hat unbegründete Schuldgefühle
  • leidet unter einem Gefühl der Hoffnungslosigkeit
  • Grübelt viel, hat KonzentrationsproblemeTeenager <20
  • Hat wenig Selbstvertrauen
  • Ist teilnahmslos oder ängstlich
  • Zieht sich vom sozialen Leben zurück
  • Kann sich nicht konzentrieren
  • Die schulischen Leistungen brechen plötzlich ein
  • Hat Appetit-, Ess- oder Schlafstörungen
  • Fügt sich Verletzungen zu
  • Hat Suizidgedanken
  • Das seelische Befinden schwankt über den Tag
  • Ist antriebslos

In den Sittings fallen mir einige Dinge auf, die ganz oft wiederholt werden. Vielen jungen Menschen ist nicht bewusst, was es bedeutet, zu sterben und das dieser Zustand nicht umkehrbar ist. Sie flüchten aus einer scheinbar ausweglosen Situation, in der sie auf Niemanden hören oder wahrnehmen konnten bzw. wollten.

Das jüngste Suizidopfer war  ein gerade mal 5jähriges Mädchen. Die Leiden der Angehörigen kann man sich nur ansatzweise vorstellen.

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Realitätsflucht – Suizid oder tragischer Unfall?

In einer Zeit, in der Computerspiele in virtuelle Welten hineinführen und Belastungen des Alltags für die Kinder und Jugendlichen immer stärker spürbar werden, verlieren sie sich zwischen Realität und Virtualität bzw. suchen sie nach Möglichkeiten den Druck zu kompensieren.

Bitte nicht falsch verstehen, ich bin nicht grundsätzlich gegen den Konsum von Cannabis. Aber der Einfluss auf ein noch junges Gehirn kann ganz fatal sein und zu psychotischen Zuständen führen, die dringend behandelt gehören. Viele unterschätzen diese Gefahr komplett.

Was beispielsweise hilft den Schmerz einer schwerwiegenden Erkrankung zu verhindern, kann durchaus einen gegenteiligen Einfluß  auf das sich entwickelnde Gehirn eines Kindes bzw. Jugendlichen haben.

Vor allem in Kombination mit Hochprozentigem kann es dazu führen, dass psychotische Zustände erlebt werden, die wirklich grauenhaft sind.

Ich sehe immer wieder in den Sittings, wie sich das anfühlt und wie es wahrgenommen wird.  Viele können darüber nicht reden. Geschwister fühlen sich schuldig, weil sie wissen, dass Schwester oder Bruder kifft oder trinkt. Sie wollen nicht petzen. Das sind Kavaliersdelikte, weil „es ja Alle irgendwie machen“.

Jugendliche wollen sich ausprobieren, Grenzen testen und vor allem „cool“ sein. Bloss kein ungeliebter Nerd, der gemobbt wird.  Wer kennt das nicht von sich selbst auch?

Dabei kann es manchmal durch Unachtsamkeit zu Verkehrsunfällen kommen, die nach Außen hin wie Suizide wirken, aber gar keine sind.

Es sind diese Fragen, die oft im Rahmen eines Sittings beantwortet werden können und den Angehörigen helfen, ihre Schuld zu minimieren und helfen etwas Licht ins Leben hinein zu bringen.

Es gibt Hilfe, die Niemand scheuen sollte, in Anspruch zu nehmen!

Wenn Sie einen geliebten Menschen auf diese Weise verloren haben oder selbst in diesem Gedankenkarussell festhängen, dann gibt es hier Hilfe. Es ist absolut mutig, wenn man sich traut neue Wege zu gehen. Ich habe allergrößten Respekt vor den mutigen Seelen, die es schaffen, ihre Ängste und Suizidgedanken zu überwinden.

Hier nun einige Adressen:

https://www.suizidprophylaxe.de/hilfsangebote/adressen/

Notfall-Seelsorge (auch Suizid-Prävention):

Telefon-Hotline (kostenfrei, 24 h), auch Auskunft über lokale Hilfsdienste:

  • 0800 – 111 0 111 (ev.)
  • 0800 – 111 0 222 (rk.)
  • 0800 – 111 0 333 (für Kinder / Jugendliche)
  • Email: unter www.telefonseelsorge.de

 

Nachsorge- und Therapiekliniken:

Danke an „Leben ohne Dich“ , deren Website https://www.leben-ohne-dich.de/notfall.htm ich die Linkliste entnommen habe!

 

Im Licht des Regenbogens

Copyright: B. Rode 10/2018

 

Willst du nicht dein Herz öffnen,
zu hören, was Regenbogen und Sonne lehren?
~ Ralph Waldo Emerson

Im Licht des Regenbogens vergehen die Tage wie im Flug. Kaum in München angekommen, war es schon wieder vorbei. Mitnehmen durfte ich weitere Erinnerungsperlen, die nun in meinem Schatzkästchens sorgsam aufbewahren und immer wieder anschauen darf. 

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Image by K Riemer  www.pixabay.de 

Freigeister unter sich

Eine dieser „Perlen“ ist ein evangelischer Pfarrer. Ja, ich darf momentan viele Erfahrungen mit kirchlichen Würdenträgern machen, die sich mir offenbar durch gefaltete Hände, einen schwarzen Talar und dem Abbild eines Doms bzw. Kathedrale zeigen. Es ist immer wieder Weiterentwicklung und Lernen. Dieser Herr zeigte sich besonders deutlich. Der Freigeist, der er auf der Erde gewesen war, ist er noch immer im Himmel und so wie auf der Erde beschäftigt er sich im Himmel mit Bewusstseinsstudien und philosophischen Inhalten. Es hört nicht auf. Die Liebe zu seiner ebenso autarken und starken Persönlichkeit seiner Frau ist noch immer so stark, dass er sie immer wieder erreichen kann. 

Und immer ist es die Liebe, die uns verbindet

Dann ein besonderer junger Mann, der mich erst einmal rätseln ließ, weil nichts so recht zusammen zu passen schien. Er ist sehr umsichtig und vorsichtig im Umgang mit seiner Mama und der Familie, mit der ihn eine große Liebe verbindet. Die wichtigste Botschaft, die er aber sofort überbrachte: „Ich habe keine Schuld. Ich konnte den Unfall nicht verhindern“.  Er verließ seinen Körper, als seine Seele wusste, dass sie ihn vor weiteren Schmerzen bewahren konnte, in dem sie sich aus dem sterbenden Körper zurück zog. Den Unfall betrachtete er von Außen. Er zeigt sich noch immer unter der Sonne Australiens, aber in dem Australien, das auf der anderen Seite der Existenz genauso vorhanden ist, wie hier.  Diese Welt jenseits unseres irdischen Bewusstseins ist sozusagen eine „Blaupause“ unserer grobstofflichen Welt.

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Quelle: Pixabay.de

Wenn Verlust, Trauer und der Tod zur Erleuchtung führen

Menschen, die viele Jahrzehnte Höhen und Tiefen gemeinsam  durchlebt haben und sich nun mit dem Tod eines Partners auseinandersetzen müssen, erlebe ich in der Praxis natürlich sehr häufig. 

Die Meisten sind auch nach Jahren noch in tiefer Trauer und vermissen ihre „andere Hälfte“ unendlich. Ich darf seit einigen Jahren einen Herren begleiten, der auch jetzt mit seiner Tochter in München war, der mich beeindruckt hat. Er hat sich schon immer für spirituelle Themen interessiert, aber seit dem Tod seiner Frau beschäftigt er sich noch intensiver mit spirituellen Themen. Bereits ganz am Anfang konnte er seine Frau wahrnehmen. Danach entwickelten sich seine medialen Fähigkeiten immer intensiver weiter. Als ich ihn nun nach 2 Jahren wieder im Sitting erleben durfte, fand ich eine erleuchtete Seele vor, die voller Mitgefühl, Liebe und Weisheit ist. Trotz seiner vielen ernsthaften und schweren Erkrankungen strahlt er nun Frieden, Humor und eine tiefe Verbundenheit mit der geistigen Welt aus.  Er sieht Seelen aus den Augenwinkel und spürt seine Frau. Manchmal darf er sie schemenhaft wahrnehmen.

Seine Tochter, die nicht in der Nähe lebt, versucht so oft es geht ihren Vater zu besuchen. Wir sprachen über ein Thema, das seine Tochter nun anders annehmen darf. 

Wie kann Krankheit ein Freund sein?

Das war etwas, was er versucht hatte seiner Tochter verständlich zu machen. Eine unabänderliche Erkrankung anzunehmen und zu lernen über den Körper hinaus zu wachsen, ist etwas, was den Menschen gelingt, deren Seele bereit ist Flügel zu bekommen. So, hört der Kampf auf, der nur notwendige Kräfte verschlingt. Gleichzeitig mutiert die Erkrankung vom Feind zum Lehrmeister. Die Erkenntnis, dass wir so viel mehr als unsere Körperlichkeit sind, lässt die Begleiterscheinungen erträglicher werden.

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Copyright: B. Rode 07/2018

Eine weitere Seele, der ich begegnen durfte, war eine junge Frau, die während einer Herzoperation verstorben war. Manchmal fragt man sich, wenn man die Vielzahl an Erkrankungen am eigenen Leib fühlt, was ja sehr abgeschwächt passiert, wieviel ein Mensch aushalten kann. So, auch dieses Mädel, das vom Alter her, auch eine gute Freundin meiner Tochter hätte sein können. Ich konnte ihre schönen langen blonden Haare sehen und ihr hübsches Gesicht mit den vor Lebenslust funkelnden Augen, die nichts von ihrer Vitalität und Positivität eingebüßt hatten. Eine Reisekatze, die von Australien bis Amerika gereist war. 

Ihre Aura funkelte und schimmerte in Lilatönen, Pink, Grün und einem leuchtenden Orange. Sie war mit sich im Einklang und im Frieden, was sie immer wieder durch das Bild einer Friedenstaube vor einem blauen Sommerhimmel zeigte. Es war ihr wichtig, dass auch ihre Familie in den Frieden mit der Situation gehen konnte.  Ich konnte ein kleines Kind an ihrer Hand wahrnehmen, das sich bereits auf den Weg gemacht hatte bzw. schon als Fötus im Körper ihrer Schwester heran wuchs. Sie war die „Inkarnationshelferin“ für dieses Kind, d.h. sie begleitet es bis es geboren wird und darüber hinaus als Teil des Spiritteams dieses Kindes. 

Das, was mich aber wirklich beeindruckte, war, dass diese Diamantseele sagte, dass sie so fasziniert von Regenbögen sei und sie diese als eines ihrer Zeichen immer wieder als Gruß auf die Erde senden würde. „Ich liebe die Regenbogenfarben. Sie haben mich umgeben als ich meinen Körper verließ. Ich bin nicht hinter dem Regenbogen, sondern ich bin der Regenbogen.“ Während ihrer „Party“, wie sie es nannte, wurde das Lied „Over the rainbow“ gespielt und bunte Luftballons in Regenbogenfarben stiegen in den blauen Himmel auf. 

Sie sagte noch (auch im Hinblick auf ihre jüngste Schwester, die auch ihre Generkrankung geerbt hatte), dass das Mutter-Tochter-Team noch immer funktionieren würde. Damit wollte V. ausdrücken, dass sie ihre Schwester unterstützt und sie war sich ganz sicher, dass diese nicht daran sterben würde und sogar Kinder bekommen würde.

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Danke allen Sittern, die vielleicht keine Erwähnung gefunden haben, für ihre Offenheit und Vertrauen. Ich freue mich auch wieder auf neue Erlebnisse in München! 

Aber auch noch einmal vielen Dank an Bettina Erbe von sinnIHRraum in München für die freundliche Betreuung während meines Aufenthaltes. 

 

Ein Jeder ist ein Kind der Zeit. – L. Schefer 1784-1862

Wenn wir Eltern werden, dann denken wir, dass wir immer mit unseren Kindern auf einer Wellenlänge liegen. Wir lieben sie doch und sie sind ein Teil von uns. Das ist auch in den ersten Jahren so. Besonders kleine Kinder unter drei Jahren sind mit uns noch sehr verbunden.

Je älter die Kinder werden, umso mehr entwickeln sie ihre eigenen Vorlieben und Eigenschaften. Sie werden kritisch uns gegenüber. Waren wir vorher allwissender Held oder Zauberfee-Mama, so werden wir spätestens in der Pubertät von unserem Thrönchen geworfen. Meist rebellieren die Teenager und nichts, was wir tun, machen wir richtig. Tja, ja, so richtiggehend peinlich werden wir. „Ach Mama, Du bist peinlich“ hören wir. Anfangs ist das noch humorvoll und lustig. Die Kinderchen leben ja noch Zuhause und man ist in einem Teenagerhaushalt eher gut beraten die Ruhe zu bewahren und nur gelegentlich zu explodieren. Das sind schon die ersten Abnabelungsversuche.

Buddha_bouquet2Irgendwann kommt die Zeit, in der die Kinder beginnen tatsächlich eigene Wege zu gehen. Sie ziehen aus, weil sie studieren oder einen Job anderswo gefunden haben oder die große Liebe woanders lebt. Dann bekommt das Leben der Eltern auch eine andere Dimension. Man darf sich damit auseinander setzen, dass die Kinder von nun an ihr eigenes Leben leben. Keine durchwachten Nächte, wenn das Kind zu spät Nachhause kommt oder irgendwo mitten in der Nacht abgeholt werden muss.

Das Leben bekommt einen anderen Rhythmus. Die Kinder gehen nun nicht nur räumlich getrennt ihre eigenen Wege. Die emotionale Trennung ist ein Ablösungsprozess, der für Vater/Mutter und das Kind noch einmal ein weiterer Schritt in das eigenständige Leben ist. Eigene Glaubenssätze werden gebildet, die meist gegensätzlich zu denen der Eltern sind. Die Eltern werden als „alt“ empfunden. Glaubenssätze der Familie werden über Bord geworfen und es wird als wichtig empfunden, den eigenen freien Weg zu gehen, der ohne die Belastung der Eltern erfolgen sollte.

Als Eltern wird man Vieles, was das Kind nun entscheidet, nicht als „richtig“ empfinden. Aber es gehört dazu, dass beide Seiten lernen respekt- und liebevoll einen möglichst harmonischen Weg des Miteinanders zu suchen. Das funktioniert nicht immer.  Meist bilden sich dann Fronten, weil das Kind sich nicht so verhält, wie es die eigene Kultur oder das gesellschaftliche Milieu diktieren. Liebe ist hier der Schlüssel. Wenn wir unserem Kind die Liebe zeigen, die wir empfinden, seinen individuellen Weg respektieren und unterstützen, so kann es uns eines Tages verstehen. Bedingungslose Liebe funktioniert nur so, indem wir unsere eigenen Bedürfnisse hinten an stellen.

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Ich glaube, dass es wichtig ist, neue Wege zu gehen. Es ist nicht leicht zu akzeptieren, dass das Kind erwachsen geworden ist und für sich eigenverantwortlich entscheiden gelernt hat, was gut und richtig für die Seele und das Leben ist.

Das Leben besteht aus Veränderung. Seien wir die Veränderung! Nicht Alles, was „immer so gemacht wurde“ ist zwangsläufig richtig. Dem Anderen zugestehen, dass es seine Freiheit des eigenen Ichs ausleben darf, ist nicht einfach. Es sind keine kleine Kindern mehr, sondern erwachsene Menschen, die für sich entscheiden. Haben wir das nicht auch damals getan als die Kinder auf die Welt kamen?

Kinder werden uns nur für eine Weile geschenkt. Es ist wichtig, diese Zeit gut zu nutzen. Es gab auch die Zeit, in der wir die Leinen gekappt haben, um eigenverantwortlich für uns und unsere Kinder da zu sein. Wir müssen uns von alten Strukturen lösen, um Eigene bilden zu können. Der Weg dahin ist nur manchmal sehr steinig und schwer für alle Seiten. Aber gehen wir diesen Weg in Liebe, dann wird auch diese Anpassung gelingen. Wichtig ist, dass wir die Ansichten unserer Kinder ernst nehmen und ihren freien Willen respektieren. Sie sind zwar genetisch noch immer ein Teil von uns. Dennoch aber eigenständige wunderbar leuchtende Wesen, deren Handlungsweise uns oft befremdlich erscheint, aber genauso gelebt werden muss.

Es ist wichtig, dass wir sie nicht los lassen, auch wenn sie uns manchmal ins Taka-Tuka-Land wünschen und im Dialog bleiben. Egal, was sie sagen oder wie sie empfinden. Letzten Endes steckt in jedem großen Kind, auch immer noch das entzückende Kleine, dass uns voller Bewunderung gefolgt ist.

Ich glaube, dass oft Annäherung erst dann wieder entstehen kann, wenn auch unsere Kinder in unsere Schuhe hineingewachsen sind und unsere Denkweise besser verstehen können. Dann beginnt wieder ein neues Zeitalter der Elternschaft, wenn wir zu den Kindern werden und unsere Kinder zu unseren Eltern… aber das ist ein weiteres und anderes Kapitel Entwicklungsgeschichte, auf das ich heute nicht eingehen werde.

Träume sind Schäume – oder doch nicht?

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Der Traum ist der beste Beweis dafür, dass wir nicht so fest in unsere Haut eingeschlossen sind, wie es scheint. – Friedrich Hebbel  

Es gibt ein Sprichwort, das besagt, dass Träume Schäume seien. Aber sind sie es wirklich? Ich denke, dass jeder Mensch in seiner  Traumwelt nicht nur Dinge aus dem Unterbewusstsein verarbeitet, sondern auch zukünftige Ereignisse voraussehen kann oder auch mit Seelen in Kontakt ist. Mit diesen „Seelen“ meine ich übrigens nicht nur verstorbene Seelen, sondern auch Seelen, die uns in unserem Alltagsleben umgeben. Manche Dinge lassen sich leichter auf der astralen Ebene klären, als im „real life“, wenn man gelernt hat, diese Form von Kontakten aufnehmen zu können bzw. sich dessen bewusst zu werden. Es ist ganz erstaunlich, wie man zwischenmenschliche Beziehungen auf diese Art harmonisieren kann.

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Eines Tages wird man offiziell zugeben müssen, dass das, was wir Wirklichkeit getauft haben, eine noch größere Illusion ist als die Welt des Traumes. 
Salvador Dali

Und dann sind da noch die Träume, die uns mit den Seelen verbinden, die ihren irdischen Körper hinter sich lassen mussten oder auch durften, je nachdem von welcher Perspektive man es betrachtet. 

Es sind diese besonderen Träume, die uns Kraft geben und uns in den traurigen Stunden aufhellen. Der Unterschied zwischen einem- nennen wir es mal – „Verarbeitungstraum“ und einer Begegnung mit dem Jenseits sind dabei recht deutlich. Der Raum oder auch Ort, wo diese Begegnungen stattfinden, ist entweder in kompletter Dunkelheit, wobei die Teilnehmer angeleuchtet werden oder in einer sanften orange-roten Umgebung. Die Farben sind sehr intensiv. Meist sind sie viel intensiver als wir sie von der Erde kennen.

Manchmal werden Orte gewählt, die uns  Hinweise für unser Leben geben sollen.  So bedeuten oft Dinge, die der Fortbewegung gelten wie z. B. ein Fahrrad, Zug, Schiff, Auto, dass wir weitergehen dürfen ohne ein schlechtes Gewissen haben zu müssen und das es Zeit ist, dass wir die Trauer ein Stück weit in den Hintergrund treten lassen dürfen. Unsere Lieben sind doch sowieso bei uns. Es geht darum, den „Anschluss“ an dieses Leben nicht zu verpassen, weil man sich in einer Trauer verliert.

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Manchmal dienen diese Träume aber auch der Vorbereitung auf eine Veränderung oder einen Lebensabschnitt. Das kann tatsächlich auch bedeuten, dass eine Seele ankündigt gehen zu wollen.  Aber nicht immer ist das der Fall. Man kann diese Träume nicht pauschal beantworten.

Was aber allen Träumen gemein ist, die von den Seelen im astralen Feld arrangiert werden: sie sind so authentisch und real wie eine tatsächliche Begegnung auf der irdischen Ebene. Und sogar noch viel intensiver, weil wir uns selbst nach Jahrzehnten noch an die kleinsten Details erinnern können und diese in einem Bruchteil wahrgenommen werden, was auf der irdischen Ebene mit dem irdischen Bewusstsein gar nicht möglich wäre, so viele Einzelheiten heraus zu filtern.

Ein weiteres Merkmal ist die Kommunikation, die immer telepathisch stattfindet. Man empfindet sich als „Ich“ und man kann aber gleichzeitig sich selbst auch von Außen betrachten. 

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Mediale Menschen als Überbringer der Botschaften

Für mich sind Träume, die oft Tage vor Terminen stattfinden, oft bereits Botschaften der Verstorbenen, deren Gefühle, Nachrichten und Informationen ich in Sittings oder während eines medialen Abends überbringen darf.

Manchmal sind diese Träume sehr belastend, weil sie sich aus der Ich-Perspektive zeigen. Ich erlebe das Leiden und Sterben dieser Menschen ganz aktiv in einer Form von Endlosschleife über Tage mit. Den inneren Diskurs, den die Betroffenen bei einer letalen Erkrankung haben.  Ihre Gefühle, ihre Angst den Nächsten unnötiges Leid zuzufügen und ihre Ängste vor dem Sterben darf ich aktiv durchleben. Dann das Sterben als solches, wie es empfunden wurde. Dann die Erleichterung und das Gefühl des Heil seins nach dem Verlassen des Körpers. 

Wenn Jemand plötzlich stirbt, dann träume ich wie diese Seele aus dem Körper hinaus geht und ganz oft ist es mit weniger Schmerzen verbunden als die Angehörigen sich vorstellen können. Es ist eine ähnliche Erfahrung, die ich in verschiedenen lebensbedrohlichen Situationen machen durfte.

Heute kann ich damit umgehen, weil ich weiß, dass es nicht mein Schicksal ist. Ich empfinde es als Ehre, dass sie mich an diesem Potpourri aus Schmerz, Traurigkeit, Verlust und Angst teilhaben lassen. Das war nicht immer so. Ich durfte lernen mit meinen eigenen Ängsten umzugehen.

Man darf manchmal sehr genau hinschauen, wenn es um die Botschaft hinter der Botschaft geht. Die Seelen nutzen diese Form der Kontaktaufnahme nie nur aus einem Grund. Sie werden so viel hinein packen, dass Derjenige, für den die Botschaft ist, nach und nach viele kleine, weitere Geschenke der unendlichen Liebe und des Mitgefühls erhält.

Wenn eine Seele eine sehr deutliche Botschaft überbringen möchte, dann wählt sie – zumindest bei mir – zuerst den Weg über die Traumwelt.

Diese Träume sind übrigens ganz ähnlich, aber dennoch um Vieles intensiver, als eine Jenseitsbotschaft, die in einem wacheren, leichteren Trancezustand gegeben wird. Dabei fließen dann mehr Dinge aus dem bewussten Umfeld hinein.

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Diesen Text widme ich Hans und Margit B.
Hans, der mich in der letzten Nacht besucht hat, um seiner größten Liebe eine Botschaft zu senden und mich gleichzeitig zu diesem Text inspirierte.

 

Lichtgeschenke

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Die ganze Mannigfaltigkeit, der ganze Reiz und die ganze Schönheit des Lebens setzen sich aus Licht und Schatten zusammen. Leo Tolstoi

Lichtgeschenke. Es braucht seine Zeit bis wir die Geschenke des Lebens erkennen können. Manche kommen in einer Verkleidung, die es uns schwermacht zu verstehen, dass es sich eigentlich um Geschenke handelt.  Wir lernen Dinge zu schätzen, wenn wir sie verlieren. Vieles ist so selbstverständlich. Menschen, die uns seit unserer Kindheit umgeben, gehen vor und lassen uns zurück… fassungslos und um die Liebe beraubt, die uns mit ihnen verband. Es ist auch das Gefühl von Sicherheit, Nähe und Geborgenheit, die gleichzeitig mit diesen Menschen gehen. 

Ich denke, dass wir Vieles als so selbstverständlich ansehen, weil wir uns nicht vorstellen können, wie es sein könnte, wenn wir von einem Moment auf den anderen einen geliebten Menschen verlieren – oder wir durch eine Krankheit oder einen Unfall aus der Sicherheit der Normalität gerissen werden.  Auf einmal ist unser Leben nicht mehr wie vorher. Seelischer oder körperlicher Schmerz, Ängste und Trauer um unser Mainstream Leben begleiten uns von nun an. Das Leben bekommt andere Dimensionen, wenn wir uns mit einer todbringenden Krankheit auseinander setzen müssen. Es sind dann die vielen letzten Male, die vor uns liegen und uns danach begleiten.

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Oft verschleiern Wut, Fassungslosigkeit und Trauer unseren Blick. Wir vergessen etwas Elementares. Wir leben in diesem Moment, den wir in seiner Vollkommenheit annehmen und als wichtiges Element unserer Erdenreise annehmen dürfen. In dieser Akzeptanz des Unabänderlichen liegt gleichzeitig ein Schatz verborgen, weil wir lernen auch mit diesen Situationen weiterzuleben.

Es ist das Licht in unseren Händen, das sich dann bildet, um uns noch mehr strahlen zu lassen. Es ist Heilung für uns selbst  wie auch für andere Wesen, die aus dem tiefsten Schmerz entstehen kann…. wenn, ja, wenn wir es nur zulassen mögen.

Es sind die Lichtgeschenke, die wir erhalten, weil unsere Seele an den Härten dieses Lebens weiterwachsen durfte.  Wir haben es in unseren Händen. Niemand sonst ist für unser Seelenwachstum verantwortlich. Und auch Niemand sonst kann uns das über uns Hinauswachsen abnehmen. Und auch das ist Karma.

Worte und Wellen

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Wir umgeben uns gerne mit Menschen, die vermeintlich ähnlich ticken. Gleich und gleich gesellt sich gern, sagt ein deutsches Sprichwort. Manchmal meinen wir nur, dass dem so ist. Gemeinsame Interessen schweißen zusammen.

Handlung wird allgemein besser verstanden als Worte. Das Zucken einer Augenbraue, und sei es noch so unscheinbar, kann mehr ausdrücken als hundert Worte.    (Charles Chaplin)

Das Spannende ist, dass über kurz oder lang die Taten die wahre Gesinnung verraten. Manche Begegnungen sind nur für eine kurze Dauer vonnöten. Es ist immer gut, mit dem Fluß des Lebens zu gehen, ohne zu viel Zeit mit dem Nachhängen zu verbringen. Neue Ufer anzuvisieren, fällt viel leichter, wenn Altes abgeschlossen ist. Alles geschieht aus einem Grund.

 

 

 

J. W. Goethe „Es hört doch Jeder nur, was er versteht

 

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Dieses freie Wochenende möchte ich endlich wieder für mein Schreiben nutzen. Es ist so befreiend, wenn man reflektiert und über Dinge nachdenken kann. Ein Zitat von J.W. Goethe, dass „Jeder doch nur das hört, was er versteht“ hat mich zum Nachdenken angeregt.  Egal, was unsere Motivation zur Kommunikation ist, so liefert sie immer Konfliktpotential. Wir denken immer, der Andere würde unsere Worte, Mimik und Gestik richtig deuten und verstehen. Es ist für uns selbstverständlich verstanden zu werden. Das ist leider ein Irrglaube.

Die Sprache ist die Kleidung der Gedanken. (Samuel Johnson)

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Nach Außen wirke ich immer sehr kommunikativ und es sieht so aus, als ob ich gerne spräche. Aber tatsächlich empfinde ich das Formulieren von Worten sehr schwierig. Ich fange Sätze an, die ich im Kopf beende und nutze nicht die Laute meiner Stimme, um meine Gefühle zu äußern. Nutze Worte oder betone Sätze, die missverstanden werden. Nicht, weil der Andere mir übel will, sondern einfach in seiner eigenen Welt und Wertesystem gefangen ist. Für mich ist die telepathische Kommunikation eigentlich die wahre Form mein Ich nach Außen zu kehren. Das ist sicherlich manchmal nicht ganz einfach für mein Umfeld.

Wie viele Dinge in meinem Leben wird mir bewusst, wie missverständlich meine irdische Kommunikation ist. Wenn doch meine emotionale Ebene eigentlich übersprudelt, so kommen meine Worte nicht hinterher. Ich denke im Umgang mit meinen Nächsten, dass ich doch eigentlich sehr klar sei. Aber ich ertappe mich ganz oft dabei, dass ich verstumme aus der Angst heraus, dass ich ein anderes Wesen zu sehr beeinflussen = manipulieren würde oder auch zu nahe treten könne, lieber schweige.

In anderen Fällen schieße ich in meinem Bemühen helfen zu wollen, komplett übers Ziel. Das ist dann keine böse Absicht, aber kann vom Gegenüber dann doch als Einmischung und Grenzübertritt wahrgenommen werden.

Worte sind die mächtigste Droge, welche die Menschheit benutzt. (Rudyard Kipling)

Wer kennt das nicht? – Man sagt einen Satz so dahin, ohne den Anderen verletzen zu wollen. Der Andere nimmt aber dann den scheinbaren Fehdehandschuh auf, weil innere Verletzungen aufbrechen oder zu einem falschen Zeitpunkt etwas äußert, was gerade nicht ge- bzw. ertragen werden  kann. Oder das man genau Worte wiederholt hat, die dann auf etwas hinzielen, wo eine Verletzlichkeit besteht. Schon entsteht etwas, was  gar nicht beabsichtigt war. Man hüpft so von einem  Fettnäpfchen zum nächsten…. Darüber hinaus gibt es noch die Spezies Mensch, die grundsätzlich jedes Wort eines Anderen auf die Goldwaage legt und verletzt ist. Dieser gleiche Mensch teilt dann aber überaus gerne aus, was dann von ihm als legitim oder auch wahr und dadurch weniger schlimm empfunden wird. In Wahrheit ist der Stachel genauso tief. Wohl dem, der darüber hinweg gehen kann.

Es gibt keine Freiheit ohne gegenseitiges Verständnis. (Albert Camus)

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Ich denke, dass ich lernen darf, noch achtsamer, verständnisvoller, geduldiger und mutiger zu sein. Versuchen darf ich, mich und meine Gefühlswelt zu erklären, um Missverständnisse auszuräumen und meine wahre Motivation zu zeigen…. soz. einen „Blick hinter den Schleier“  werfen zu lassen. Wir haben hier auf der Erde Sprache als Stilmittel bekommen, um genau diese Verwirrungen herbei zu führen. Das Wichtigste ist jedoch, niemals aufzugeben. Den Humor nicht zu verlieren und daran zu glauben, dass Niemand absichtlich verletzend sein möchte, wenn wir uns in Situationen wiederfinden, die uns zusetzen.

Würden wir wie in der geistigen Welt nur mittels Gedankenenergie kommunizieren, dann gäbe es keine Verwicklungen, die dann letzten Endes Auslöser von Kettenreaktionen sind, die in Karma münden.

 

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Von schwarzen Hähnen, einem Regenbogen und den letzten Wochen

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Es liegt eine aufregende Zeit hinter mir. Familiär ist so Einiges los und ich bin zwischen Düsseldorf und Paderborn hin und her gefahren. Dazu dann meine Seminare in Essen, Karlsruhe und Hamburg. Vielen Dank allen Teilnehmern des Professional Seminars in Karlsruhe, dass der Hammer war. So viele tolle Energien und Botschaften, die da aus Spirit kamen. Am letzten Wochenende fand in Hamburg das Basisseminar 1&2 statt. Es waren sehr erstaunlich, wie leicht und spielend die Teilnehmer am Sonntag dann schon in Trancezuständen arbeiten konnten. Ich freue mich, dass Einige auch nach Essen kommen werden, um dort im März das 3. Basismodul Jenseitskontakte mitzuerleben.

Jetzt hat mich eine Erkältung im Griff. Da ich den „Schweigefuchs“ machen darf, um meine Stimmbänder zu entlasten, dachte ich, dass ich mal meine Computertasten im Stakkato meines Tippens in Schwingung bringen könnte.Ich wundere mich immer wieder wie einfallsreich die Seelen sind. So viel Humor, liebevolle Geduld mit mir Medium, das nicht immer alles sofort versteht und Liebe für die Hiergebliebenen. Es gibt so viele wunderbare, lustige, traurige und auch schöne Momente, wenn Dies- und Jenseits sich treffen. Von einigen dieser Erlebnisse möchte ich hier erzählen.Ein entzückender Herr in der geistigen Welt, der seiner Frau in die Ohren brüllt, weil sie ihn einfach nicht hören will. Sehen kann sie ihren verstorbenen Mann, der mal im Türrahmen steht oder im Flur sitzt. Nur sagt er nie etwas, was sie dann erbost. Wenn man so viele Jahrzehnte durch Dick und Dünn gegangen ist, dann lässt man sich doch durch den Tod nicht trennen, oder? Jedes Mal, wenn seine geliebten Töchter und Ehefrau zu mir kommen, wünscht er sich ein anderes Lieblingsgericht. Die Familie stammt aus dem Rheinland. Wer die rheinischen Dialekt kennt, weiß, dass er manchmal so ganz eigene Bedeutungen für alltägliche Worte hat. Der Herr zeigte mir das Bild eines schwarzen, halben Hahnes, der vor mir stand. Unter einem „halben Hahn“ versteht man im Rheinland ein mit Käse belegtes Brötchen. Er wurde fuchsteufelswild, weil wir ihn nicht richtig verstanden. Erst als er wieder auf die telepathische Ebene wechselte, konnte sich das Missverständnis aufklären. Dieses Mal wollte er, dass seine Familie ein Grillhähnchen verspeisen solle.

Ein Teenager, der durch einen Unfall in Spirit gelandet war,  flashte mich am letzten Sitting Tag in Dortmund. Er gab mir als Botschaft „für den Herrn, der Dir das da über den Seelenschmerz nach Organentnahme und Hirntod geschrieben hat“ seine Sichtweise weiter.  (Falls er jetzt mitliest… Muss ich noch weitergeben….aber alles zu seiner Zeit.) Er zeigte mir, dass die Verbindung der unterschiedlichen Realitätsebenen – wie er es nannte – eine Art von Fluidum trennte, in die man zwar von der anderen Seite ein- aber nicht mehr durchtauchen kann. Ergo, habe man auch keine Verbindung mehr zum physischen Selbst. 

Das Wochenende in Karlsruhe stand unter dem Zeichen eines medialen Abends und eines Professional Seminars, an dem ausgebildete Medien aus meinen vorherigen Ausbildungen, aber auch von extern teilnahmen.

Der mediale Abend war dieses Mal sehr facettenreich. Ich finde es immer schade, wenn ich eine Person nicht zuordnen kann. Ich weiß, dass diese Seelen real sind und es immer einen Grund hat, warum sie auftauchen. So kam anfangs eine italienische Dame durch, die leider Niemand zuordnen konnte. Ebenso wenig wie eine junge Frau von ca. Anfang bis Mitte 20, die mit langen, dunklen Haaren und der Information kam, dass sie an den Folgen eines Autounfalles verstorben sei. Ich sah, dass sie noch in einem Krankenhaus behandelt worden war und dann letzten Endes die Maschinen abgestellt werden mussten. Dieses Rätsel löste sich noch am nächsten Tag auf, weil es die Tochter einer Seminarteilnehmerin war, die quasi schon einmal im astralen Raum auf ihre Mama wartete. Sie begleitet ihre Mutter bei der medialen Arbeit und berät sie von der anderen Seite aus, weshalb es nicht verwunderlich war, dass sie schon vorher den Raum „beobachtete“.

Manchmal wünsche ich mir so sehr, dass die Menschen das auch sehen könnten, was mir an Schönheiten gezeigt wird. So, kam ein kleines Sternenmädchen in den Raum und sie spannte einen weiten, wunderschönen Regenbogen vor mir auf. Lachend tanzte sie darüber, darunter und drumherum und immer wieder in Richtung zu ihrer Mutter. Je länger sie tanzte, umso größer wurde sie. Ich wusste also, dass dieses Kind auf der anderen Seite weiterwachsen durfte und das sie nie auf der Erde selbstständig geatmet hatte. Sie teilte mir mit, dass sie ihrer mittleren Schwester sehr ähnlich sei, damit ihre Mutter ein Bild von ihr haben könnte. Es ging so viel Herzenswärme und Liebe von ihr zu ihrer Mutter, was mich sehr berührte.

Es gab so viele staunenswerte, besondere und beeindruckende Momente in den letzten Wochen. Immer wieder freue ich mich über die Botschaften, dass kleine Seelen sich nun auf den Weg ins Leben gemacht haben, um Freude zu schenken und den Herzen der Eltern Heilung zu geben. Sie werden dabei von ihren Geschwistern auf der anderen Seite der Existenz unterstützt. Es ist für Eltern, die sich auf ein Baby freuen dürfen, eine bittersüße Zeit des Hoffens und Bangens. Umso schöner, wenn ich die eine oder andere Mama weiter begleiten darf. Das ist mir eine große Herzensfreude und Ehre! (Diejenigen, die gemeint sind, wissen, was ich sagen möchte….)


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Chinesisches Neujahr 2019 – Das Jahr des Schweins

Happy Chinese New Year! Heute am 5. Februar beginnt das Jahr des Schweins im chinesischen Kalender, das in diesem.Jahr dem Element Erde zugeordnet ist. Positives wird in diesem Jahr verstärkt. Negative Schwingungen werden durch dss Erdschwein ausgeglichen. Diese Kombination gibt es nur alle 60 Jahre.

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Aber auch Genügsamkeit, Optimismus, Mut und Toleranz zählen zu seinen Eigenschaften. Auf der anderen Seite neigt es zur Leichtsinnigkeit, Naivität und Maßlosigkeit. Daher sollte man in diesem Jahr besonders auf seine Grenzen achten.

Das Element Erde steht für Beständigkeit, Zuverlässigkeit und Ergebnisse.

2019 Ein neues Jahr hat angefangen

Ein frohes Neues Jahr!

Und ich möchte allen Lesern noch nachträglich ein gesundes, glückliches, erfolgreiches, Wünsche erfüllendes Jahr voller schöner Momente wünschen!

Ich brauchte dieses Jahr etwas länger, um mich wieder an meinen Computer zu begeben. Zum Einen ärgert mich mein Notebook, das wohl nach 4 Jahren Quälerei in den Notebook-Ruhestand möchte und zum Anderen sind so viele private Dinge gerade im Umlauf. Ich bin die „Umzugsmami“ für die eine Tochter und gleichzeitig auch „die Brautmutter to be“ für die andere Tochter. Aber so langsam komme ich wieder in meinen Schreibfluß!

Die Medaille hat immer zwei Seiten

Einer unangenehmen Situation kann man sich ergeben, in dem angsterfüllte oder wütende  Gedanken  weiteren Ärger noch als Energiebooster hinein gebe. Denn eigentlich bekommt die Situation erst dann so richtig Fahrt und ein Negatives zieht weiteres Unangenehmes nach sich. Dies wiederum lässt erst so richtig die Gefühle des Versagens, der Frustration und leider auch oft in ganz tiefen Momenten der Depression entstehen. Ein Strudel aus negativen Ereignissen beginnt nun zu wirbeln.

Der Weg aus dem Chaos ist nicht leicht

Hilfreich ist es, wenn man sich ganz genau anschaut, wann und wie es begonnen hat. Mir hilft es, eine Art von Theaterstück zu schreiben, in dem ich die Schauspieler und ihre Rollen in meiner persönlichen Tragödie aufschreibe und dadurch sozusagen „von Außen“ betrachte. Dann versuche ich mich in die Gefühle des Einzelnen hinein zu fühlen. Warum hat er/sie nun so gehandelt oder eben diese Worte gesagt? Dabei ist es wichtig, dass man versucht möglichst neutral zu bleiben und die eigenen Emotionen wenigstens diesen kleinen Moment außen vor zu lassen.

Danach analysiere ich mein eigenes Verhalten und erkenne den wahren Grund meiner  Re“aktion“. Gleiches gehe ich mit jedem Beteiligten durch.

Der nächste Schritt ist meine Wünsche  an mich sowie auch an die Anderen zu formulieren. Es ist nicht nötig, dies offen auszutragen, sondern auf eine für den Anderen oftmals unbewusste astrale Ebene zu verschiebe

Jeder Gedanke, jede Emotion wird in der Unendlichkeit gehört

Alles, was wir aussenden, kehrt in irgendeiner Form zurück. Jede noch so kleine Emotion oder ein vermeintlich unbedeutender Gedanke findet seinen Nachhall im Universum. Negativität kann in etwas Positives transformieren, in dem Heilgedanken ausgesendet werden, die  mit den positivsten Wünschen und der inneren Bestimmtheit verstärkt werden. Der Kosmos reagiert darauf mit einer positiven Resonanz.

Wir können die Widrigkeiten des Lebens nicht verhindern, aber unseren Engeln oder Geistführern, egal, wie man sie nun nennen mag, ihren Job erleichtern. Ganz oft, höre ich wie  Schutzengel/Geistführer aufseufzen, wenn sie voller Mitgefühl in den Sittings erzählen, wie schwer es sich  die Menschen machen, weil sie nicht um die Hilfe bitten, die sie bekommen könnten. Der menschliche Wille ist unantastbar und davor müssen sie leider viel zu oft kapitulieren.

Eine Affirmation kann hilfreich sein

„Helft mir aus dieser Situation heraus, so dass alles geschehe wie es für meinen Lebensplan richtig ist und meiner Seele Flügel verleiht. Lasst mich die richtigen Schritte tun und schickt mir die richtigen Menschen zur richtigen Zeit.“