La Danse de la mort

Das Leben ist wie die Lampe, die auch schon anfängt auszubrennen, wenn sie angezündet wird! So alt wie jeder von euch ist, so viele Jahre habe ich schon mit euch getanzt. Jeder hat seine eigenen Touren, und der eine hält den Tanz länger aus als der andere. Aber die Lichter verlöschen zur Morgenstunde, und dann sinkt ihr alle müde in meine Arme – das nennt man sterben. – Hans Christian Andersen

Sittingtermin in Dortmund und ich freue mich auf den heutigen Tag mit Spirit.

Meine zweite Sitterin an diesem Tag sitzt zart, gespannt und doch sehr gefasst vor mir. Da ich in meinem üblichen Trancezustand bin, erkenne ich sie natürlich nicht, wie immer. Es ist mir im Nachhinein oft peinlich. Ihre Familie und ihr Hund tauchen auf. Ein großer Hund, der ein Labrador oder ein Golden Retriever ist (ich erkenne so schon den Unterschied nicht und erst recht nicht bei einem Spirithund), taucht auf und er ist erst vor drei Wochen verstorben. Ich spüre, die Schmerzen des Tieres zu Lebzeiten und fühle die Erleichterung, während er friedlich einschlafen kann.

Die Mutter der Sitterin ist vor kurzem verstorben und ich gebe einige Dinge so wieder, wie sie es übermittelt. Sie beteuert immer wieder, dass ihre Tochter alles richtig gemacht hat und sie sich keine Schuldgefühle machen solle. Es gehe ihr doch jetzt wieder so gut. Ich werde nicht so richtig schlau aus der Situation, warum die Tochter Schuldgefühle hat. Das Sitting neigt sich dem Ende zu und ich frage die Tochter, ob sie noch Fragen an ihre Mutter hätte. Und sie sagt mir, dass sie erst richtig an ein Jenseitskontakt glauben kann, wenn ihre Mutter mir verrät, was sie nach dem Tod gemacht hat. Das sei dann für sie erst ein Beweis. Es ist nicht so, dass das Medium das nicht empfangen möchte, aber manchmal sehen wir Dinge, die wir nicht laut sagen. Während des Sittings hörte ich immer Tanzmusik und sah Seelen tanzen, was ich nicht extra erklärte, weil das ganz oft so aussieht. wenn sich alle freuen, dass eine geliebte Seele heimkehrt.  Ich bitte die Mama mir doch zu erzählen, was nach ihrem physischen Tod passierte.

Ich sehe nun, wie Haare gekämmt und geordnet werden. Dann durchströmt den Raum der Geruch einer Bodylotion und ich fühle wie etwas meine Unterarme mit Bodylotion eincremt und sehe kurz darauf, wie eine Frau im Bett liegt, deren Arme eingecremt werden. Soweit alles ganz wunderschöne und natürliche Dinge, die die Tochter für ihre Mutter getan hat. Danach sehe ich, dass ein Fenster geöffnet ist, damit ihre Seele frei fliegen kann. Ein schöner Brauch! Die Seelen, die sie abholen jubeln und tanzen voller Freude, weil sie jetzt endlich frei ist. Ich traue meinen Augen kaum, denn auf einmal sehe ich die Tochter, die beginnt neben ihrer verstorbenen Mutter zu tanzen.

Erstaunt sage ich: „Echt? Sehe ich das richtig, Du hast neben Deiner toten Mutter getanzt?“ Und gleichzeitig denke ich: „Wie großartig ist das denn? Die Tochter ist so sehr mit ihrer Mama verbunden, dass sie genau das tut, was ihre Mama gerne getan hat und nun jetzt wieder kann.“  Ich sehe, dass die Mutter voller Freude über ihre wieder erlangte Beweglichkeit neben und um die Tochter herum tanzt.

Aber warum sollte man nicht tanzen? In vielen Ländern gehört der Tanz auch zur Verabschiedung eines Verstorbenen zur Kultur

Erinnern wir uns an den Totentanz, der auch „Danse macabre“ genannt wurde und im im 14. Jahrhundert  in Frankreich entstand. Man findet in mehreren europäischen Ländern in Kirchen Abbildungen von Tänzen mit Skeletten und Lebenden, um das Herausgerissen werden aus der Mitte des Lebens und die Allmacht des Todes zu symbolisieren.

Oder auch die Tänze, beispielsweise auf dem afrikanischen Kontinent, wenn das Dorf für das Seelenheil eines Verstorbenen singt und tanzt.  Auf jeden Fall konnte ich sehen, wie sehr sich die Mama über den letzten Tanz mit ihrer Tochter gefreut hat und wie auch die abholenden Seelen sie tanzend in Empfang nahm, um sie ins Licht zu begleiten.

Ich glaube, dass dieses Beispiel zeigt, wie wunderbar es ist, wenn wir auch in Momenten der tiefsten Trauer intuitiv mit Denjenigen verbunden sind, die gegangen sind und wir folgen ihrer Inspiration. Die Tochter hat mit ihrer Mama durch das Tanzen eine innige Verbundenheit gezeigt, die nicht schöner, individueller und berührender hätte sein können.  Absolut kein Grund, sich schlecht zu fühlen, zumindest meiner Meinung nach!

So, Zeit ins Bett zu gehen… es  ist schon wieder so spät geworden! Aber ich musste dieses wunderschöne Erlebnis einfach teilen.

 

Hayhouse Flow Summit vom 1. bis 11. Juni 2017

Das Highlight im Sommer: 1.-11. Juni 2017 – flow! Summit

Schaue bei der „flow! Summit“ vorbei – dem Online-Highlight in diesem Sommer. Ich, Louise Hay, Deepak Chopra, Eckhart Tolle, Nealer Donald Walsch, Joe Dispenza und viele weitere renommierte Speaker freuen uns darauf, dir unsere Idee von einer neuen Spiritualität näherzubringen. Und das Beste: Es ist für dich kostenlos! 

Melde dich hier kostenlos an:
http://www.flowsummit.net/

Die Anmeldung dauert keine 10 Sekunden….

Hier findet Ihr noch einige persönliche Worte:  https://youtu.be/7Vfn-vsm3Xc

Gefühlte Zeichen der Trauer

Die Trauer überschwemmt an bestimmten Tagen und die Seele verliert dann ihre Leichtigkeit

Eigentlich kann Niemand sagen, wie lange Trauer anhält und wann es aufhört weh zu tun. Manchmal dauert es Jahre und Jahrzehnte, ehe eine Kruste über den Narben der Seele gewachsen ist.

So viele Menschen und Tiere werden in einem Erdenleben verloren. Wenn man die Tränen zählen könnte, die  vergossen wurden, dann könnte man damit einen Fluß aus Tränen bilden.

Was ist aber mit den Menschen, die sich zu weinen verbieten? Sind diese schlechtere Menschen als Diejenigen, die laut lamentierend ihr Unglück betrauern? 

Nun, es gibt Menschen, die in ihrem Inneren Steintränen weinen. Steintränen überkrusten unsere Empathie und unser Mitgefühl.

Aber es gibt auch Diejenigen, die Sturzbäche weinen, weil es ihnen schon längst nicht mehr um den geliebten Menschen oder Tier geht. Diesen Menschen geht es um Aufmerksamkeit, Anerkennung und gesehen zu werden. Es ist grob gesagt, sozusagen eine Form von ADHS (Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom).  Sie breiten vor uns ihr gesamtes Leben aus, ob wir es nun hören wollen oder auch nicht. Alles ist schlecht und Niemand kann ihnen helfen. Hilfsangebote werden mit einem „Ja, aber…“ weg gewischt.

Besser ist es mit den Wellen der Trauer mitzugehen und dem Fauchen das Trauerdrachens zuzuhören und zu wissen, dass das auch wieder vergehen wird. Bestimmte Zeiten im Jahr bedingen besondere Gefühle. Geburtstage, Todestage, Weihnachten, Ostern sind klassische Trauerdrachenzeiten, wenn dieser sich aus seiner Höhle traut und Feuer spuckend uns mitnimmt.

Alle haben wir die Wahl, wie wir mit Trauer umgehen

Das Bewusstsein, dass wir endlich sind und eventuell der Nächste sind, der die Erde verlässt, wird von nun an unser meist stummer Begleiter sein.  Eins steht fest, ab dem Moment des Todes verändert sich das Leben und diese Person wird nie mehr wieder die Augen öffnen, uns anlächeln oder uns umarmen. Wir verlieren ein Stück Beständigkeit in unserem Leben und gleichzeitig so viel mehr: das Lachen, die Umarmung oder ein Spaziergang im Sonnenlicht.

Sich in der Trauer zu verlieren, was so unendlich schnell passieren kann, ist keine gute Wahl. Alternativen finden, sich Zeit, Ruhe und Geduld geben, um mit der veränderten Situation leben zu lernen, ehe man hektisch Brücken hinter sich abbricht. Man vergisst nicht, sondern findet einen Weg den Lebensstrom, in dem wir uns alle befinden, wieder besser erfühlen zu können, um sich selbst zu finden und letztlich auch den Verstorbenen.

Der Tod ist unabänderlich. Er ist erbarmungslos und fast immer ist es zu früh. Manchmal dennoch liegt gerade im Sterben eine besondere Melodie, die uns von der Unendlichkeit der Seelen erzählt, wenn wir mit allen Sinnen offen dafür sind, zuzuhören und zuzuschauen. Wir kommen aus dem Licht, sind Licht mit einem Körper und gehen als Licht.

Das Sterben ist ein heiliger Moment für die Seele. Wenn sie heimkehrt,  wird das von allen anderen Seelen im Himmel  zelebriert. Sie kehrt Nachhause in ihr Heim zurück. Lichtphänomene, inspirierende Gedanken, ein Musiktitel im Radio, dem wir gerade dann  Aufmerksamkeit schenken oder Federn auf dem Weg oder Menschen, die auf einmal genau die Wortwahl des Verstorbenen wählen und uns so an ihn erinnern, sind nur einige kleine Beispiele für die Großartigkeit der Kommunikation mit der Geistigen Welt.

Warum trauert man eigentlich? – Die Seele ist „heim“gekehrt

Trauer ist immer ein egoistischer Prozess. Wir trauern um den Verlust des Menschen. Umarmungen, gemeinsame, gute Gespräche und die Freuden, die wir mit der Seele verbinden. Dies sind alles Dinge, die ab dem Moment des Todes Vergangenheit werden. Grausam und unabänderlich ist die Körperlichkeit mit dem Verlust des physischen Körpers verloren gegangen. Verschwunden in einem Nebel der Erinnerung, der zuerst zu schmerzhaft ist, um ihn zu lüften… oder auch wiederum nicht. Da ticken die irdischen Seelen ganz unterschiedlich und das ist gut so. Einige halten die Erinnerung schmerzhaft hoch und sprechen immer wieder über diesen Menschen, mal mit, mal ohne Tränen. Auch hier gibt es kein falsch oder richtig, sondern nur anders. Jeder darf so sein, wie es seiner Natur entspricht.

Der heimgekehrten Seele ergeht es besser als uns, denn sie darf nun aus der Ewigkeit immer wieder zu uns schauen und uns subtile Zeichen geben, dass sie weiter existiert. Nicht zu viele und auch nicht zu wenige, aber meist werden diese Kontaktversuche schlicht übersehen oder von unserem Ratio zerredet.

Trauer hat auch einen tiefen Sinn für unsere eigenen noch inkarnierten Seelen. Wir sollen durch diese Phasen hindurch gehen und daraus erstarken. Sie ist ein Motivator, dass Dinge in den Fluß kommen dürfen. So werden wir peu-à-peu zu neuen, anderen Menschen, die durch die Trauer eine neue Biegung ihres Lebensflusses erfolgreich durchgeführt haben.

Gleichzeitig schützt uns das, was wir Leben nennen, denn es hat uns die Zeit geschenkt.

Auch, wenn wir dachten, dass wir niemals mehr Freude oder Glück empfinden könnten, so kommen doch die Zeiten, in denen wir uns dabei ertappen, dass wir fröhlich sind. Das ist gut so. Wir würden unser Leben ohne Spaß und Freude versäumen. Trauer malt ihre besonderen Zeichen ins Gesicht und auch das gehört dazu. Seien wir gnädig mit uns und nehmen wir diese Zeichen mit Würde an, sie gehören von nun an zu uns.

Wir leben in einem Fluss der Zeiten, der uns mal rechts und mal links herum führt, aber das Endziel jeglicher Kreatur ist die Heimkehr in die eigentliche Seelenheimat. Und so ist alles wiederum eine Sache der Zeit, ehe wir heimkehren dürfen. In besonderen Zeiten dürfen wir wieder tief in den Fluten unserer Tränen versinken, weil wir Menschen sind, für die es wichtig ist, mit allen Sinnen gelebt zu haben und dazu gehören Verlust, Trauer und Tod nun einmal hinzu. Wir würden uns ärgern, wenn wir daheim ankämen und bemerken müssten, dass wir das ausgespart haben, weswegen wir eigentlich inkarnierten.

Aufgeben gilt nicht

Immer die wärmenden Strahlen der Sonne im Gesicht zu haben, hilft in Trauerdrachenzeiten durchzuhalten und lässt uns unsere Lebensplanung als Seelen erfüllen zu können.

Das Aufgeben wäre manchmal die einfachere Variante. Aber Niemand hat uns versprochen, dass dieses Leben einfach sein würde. Im Gegenteil können wir nur in der Polarität Erfahrungen sammeln, die nur hier auf der Erde möglich sind.

 

 

 

Medialität, Spiritualität und ihre Strömungen

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Es entsteht so ein Eindruck, dass die Menschen, die sich mit der Spiritualität beschäftigen automatisch auch große Menschenfreunde sind. Empathie, Mitgefühl, Freundlichkeit und Güte sind die Schlagworte, die man allgemein mit spirituellen Themen verbindet. Spiritualität und Medialität sind jedoch zwei paar verschiedene Schuhe.

Nachdem ich jetzt mit so vielen Spirituellen zu tun habe, kann ich doch sagen, dass bei Einigen noch immer das Bearbeiten ihres Egos eine große Rolle spielt.  Vor Allem das unbefriedigte innere Kind sorgt für ein Gefühl des Mangels. Es braucht noch Aufmerksamkeit und Liebe, um den Mangel kompensieren zu können.

Das Dumme ist nur, dass, so lange dieser Mangel besteht, dieser Spirituelle in jeder Beratung und in jedweder medialer Arbeit sich auch der Bearbeitung seiner eigenen Problematik widmet. Das bedeutet, dass dem Klienten dann die eigenen Probleme aufgedrückt werden bzw. nach Übereinstimmungen gesucht und scheinbar gefunden werden. Das geschieht nicht bewusst. Es sind unbewusste Projektionen des eigenen Ichs, die sich mit den medialen Fähigkeiten vermischen.

Damit man Spiritualität auch wirklich leben kann, ist es wichtig, dass man sich von alten, teilweise auch karmischen,  Mustern befreit und zu der wahren Essenz des eigenen Ichs kommt.

Warum man Medialität nicht mit Spiritualität verwechseln sollte

Jeder Mensch kommt mit einem ganzen Potpourri an medialen Fähigkeiten auf die Welt. Unter medialen Fähigkeiten oder Medialität versteht man die intuitiven bzw. auch „hellen“ Sinne, die unseren normalen Sinnen gleichgestellt sind. Es gibt also das Hellfühlen, Hellwissen, Hellsehen, Hellriechen, Hellschmecken und Hellhören.  Welche Fähigkeiten nun besonders herausragend sind, stellt sich meist im Verlauf des Lebens heraus. Es sind oft auch aus vorherigen Leben bereits mitgebrachte Fähigkeiten, die sich in diesen entwickelt haben.

Wir inkarnieren immer mit der Summe an medialen Fähigkeiten, die wir bereits erworben haben. Manchmal brauchen wir aber diese Fähigkeiten in gewissen Lebensabschnitten gar nicht oder nur unzureichend, weil wir uns dessen nicht bewusst sind oder auch sein sollen. Dann schlummern sie in uns vor sich hin bis sie erweckt werden oder auch nicht. Wir erreichen ganz oft nicht das Optimum, das eigentlich in uns steckt.

Jede mediale Fähigkeit kann aber geschult, trainiert und weiterentwickelt werden. Aber dazu gehören Fleiß und auch der nötige Biss, sich immer wieder damit auseinanderzusetzen und zu üben.

Diese intuitiven Fähigkeiten haben aber nichts mit der Spiritualität zu tun, weil sie nicht mit einem Lebensgefühl verbunden sind, sondern einfach ein Bewusstseinsspektrum abdecken. Das wird leider ganz oft miteinander verwechselt. Mediale Fähigkeiten können nicht nur positiv eingesetzt werden. Menschen lassen sich dadurch manipulieren. Es liegt daran, wie wir sie einsetzen.

Unterschiede zwischen Spiritualität, Gynozentrismus und Spiritualität

Die Spiritualität beschäftigt sich mit der Geistigkeit, dem inneren Leben und das geistige Wesen.

Es gibt auch noch den Gynozentrismus, der das Weibliche, die Frau ins Zentrum des Denkens stellt.  

Spiritualismus ist jedoch eine religiöse Haltung, die die Erfahrung des göttlichen Geistes, die unmittelbare geistige Verbindung des Menschen mit Gott in den Vordergrund stellt.

Spiritualität hat viele Facetten und die spirituellen Themen sind scheinbar grenzenlos und vielfältig bunt

Es gibt unendliche viele Themenbereiche in der Spiritualität, so dass jede Seele hier auf der Erde auch ihre „Nische“ finden kann. Einige haben das Wohl der Menschheit im Fokus. Andere sind nur auf die Tierwelt fokussiert. Die Auseinandersetzung mit der Natur und ihre Erhaltung ist auch ein breit gefächertes Thema. Ein großer Teil der Menschen interessiert sich für die himmlischen Sphären. Das menschliche Bewusstsein  ist  beispielsweise eines meiner Lieblingsthemen.

Immer geht es darum, dass unsere Seele sich an den Dingen weiter erfreut, für die sie sich auch in dem Leben zwischen den Leben (Inkarnationen) interessiert und weiterbilden möchte. Es ist nun einmal so, dass wir viele Grenzerfahrungen nur hier auf der Erde machen können und vorher auch Meilensteine und Eckpunkte eingeplant haben.

Meist finden wir Spiritualität nicht in den großen Dingen des Lebens

Es sind die kleinen Dinge des Lebens, denen wir mehr Aufmerksamkeit zollen sollten. Das unvermittelte Lächeln in einem verhärmten Gesicht eines Menschen, ein Sonnenuntergang, eine wunderschöne Wolkenformation, Lebensfreude von Kindern und ein Marienkäfer sind Beispiele für Spiritualität. Wenn wir es schaffen Anderen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern oder ihnen durch unsere liebevolle Zuwendung einen Moment des Friedens und der Ruhe zu verschaffen, dann haben wir schon viel in unseren Leben erreicht. Es sind nicht die großen Dinge, die zählen, sondern die kleinen, die wir oft ganz unbewusst Tag für Tag tun.

 

Verpass nicht den Moment, in dem Du lebst

…denn dieser Moment ist jetzt schon wieder vorbei! Ein neuer beginnt – immer und immer wieder haben wir die Chance unserem Leben einen Sinn zu geben und eine neue Richtung einzuschlagen.

Das Schöne ist: Es ist nie zu spät, Dinge anders zu machen oder neue Wege zu finden.

Die Hilfe der himmlischen Mächte kann erst dann erfolgen, wenn wir als Menschen die richtigen Schritte in eine neue Richtung gemacht haben. Wenn wir fühlen und ausdrücken können, was wir wirklich wollen und es im Herzen spüren, können wir erst einen mit allen hellen Sinnen gefühlten  Wunsch aussenden.

Gestalte den Lebensplan neu und nimm die Abkürzung anstatt immer weiter eine Runde nach der anderen zu drehen.

 

 

 

Themenabend und Fotos mit Barbara in Essen und Niederbayerische Erlebnisse

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Die letzten zwei Wochen waren schon etwas ganz Besonderes. Zum einen war Barbara Stäcker in Essen und hat uns bei ihrem Vortrag, bei dem viele verwaiste -Eltern anwesend waren, und der anschließenden Diskussionsrunde Sternstunden beschert.

Ich möchte mich bei Barbara für die wunderschönen Fotos bedanken, die sie von mir gemacht hat. Sie ist eine ganz außergewöhnliche Fotografin, die einen Blick dafür hat, Menschen in ein rechtes Licht zu rücken und die Seele sichtbar zu machen. Besonders die „Nana“-Fotos, die mir während des Shootings Anweisungen gab, sind diejenigen, die mir am Besten gefielen. Das Mädel und ihre Mama haben es einfach drauf!!!!

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Up, up and away … nach Niederbayern

Dann hieß es wieder mal Koffer packen und wir – Anja, Evelyn, Petra, Tanja  und ich – fuhren mit dem Zug nach Ruhstorf in Niederbayern. Nach dem heißen Berlin-Wochenende hatte ich beim Wettergott etwas kühlere Temperaturen bestellt, aber 16°C im Hochsommer waren dann doch etwas kühl. Irgendwie sind uns der Wettergott und ich nicht ganz einig, wenn es um das Wetter geht.

Tanja und ich haben am Freitag kurz nach unserem Eintreffen einen gemeinsamen medialen Abend gestaltet. Ich denke, dass nicht nur wir die Freude und Harmonie gespürt haben, die mit den Botschaften der Geistigen Welt in den Raum geflutet wurden. Besonders Kathrin, ein Teenager, der bei einem Autounfall ums Leben gekommen war, fuhr so viele Beweise für die Weiterexistenz ihrer Seele auf, dass es keinen Zweifel mehr geben konnte.  Sie plauderte ganz offen Dinge aus, die die Familie überraschten  und nutzte die Gelegenheit ihrem Bruder eine neue Richtung in seinem Leben  zu weisen.

Für mich ging es dann am Samstag und Sonntag mit Seminaren weiter. Die Eltern von Simon aus Schärding, die den Teilnehmern des medialen Intensivkurses vorher nicht bekannt waren, hatten sich freundlicherweise als Sitter zur Verfügung gestellt. Es war schon beeindruckend zu sehen, wie effektiv das Intensivseminar war. Wir hatten einige Flows (=Fluß an Botschaften, wenn das Geistwesen das Medium überschattet) sowie eine Reihe physikalischer Phänomene. Dank Elisabeths energetischer Vorbereitung konnten die Seminarteilnehmer, die vorher in ihrem Zirkel geübt hatten, schon ein ausgesprochen professionelles Level erreichen.

Ein ganz besonderes und sehr berührendes Erlebnis war für mich als ich Simon erlaubte einen Teil meines Bewusstseins zu übernehmen und er seine Schwester durch meine Augen sehen durfte. Er bekam Tränen in die Augen und sagte ganz andächtig, voller Liebe: „Mein Gott, sie ist so hübsch!“ Simons kleine Schwester war neun Jahre alt als er starb. Offensichtlich hatte er sie seitdem nicht mehr so deutlich sehen können wie durch meine Augen.

Verstorbene sehen unsere Welt nicht so klar, wie wir immer meinen. Es ist eher als blicke man durch Milchglas, wenn man von der anderen Seite hier herüber schaut. Sie nutzen, wenn es gestattet wird, die physischen Augen eines Mediums.

purple-1158017_1280Freunde zu haben ist wichtig

In der letzten Zeit wird mir immer mehr bewusst, wie wichtig es ist, dass wir Freunde haben. Menschen, die uns beistehen, wenn unser Leben in Aufruhr ist und wir unsere innere Mitte verloren haben. Wir grenzen uns aus und denken, wir sind unerwünscht. Unser inneres Kind, das akzeptiert und geliebt sein will, reagiert verletzt und grenzt sich aus. Die Angst vor Zurückweisung und Verletzung sind oft zu groß, als das wir glauben, dass wir so wie wir sind in Ordnung sind und von den Menschen, die uns verstehen gerne in den Kreis aufgenommen werden.

Mal ganz von dem Spaß abgesehen, den wir gemeinsam haben, wenn wir zusammen sind, ist es einfach schön ein Einhorn unter weiteren Einhörnern zu sein!

Eine kleine Verschnaufpause

Wie sagte Sascha neulich „Fleißig wie ein Bienchen“… ja, aber auch dieses Bienchen hat gelernt, dass es mal kreative Pausen einlegen darf und deshalb habe ich jetzt eine kleine Ruhephase ehe es wieder on tour nach Hamburg geht.

In diesem Sinne… genießen wir den kurzen „Expresssommer“…

 

 

 

 

 

 

Danke allen Sittern der letzten Tage

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Vielen Dank für das entgegengebrachte Vertrauen. Es ist schwer, wenn man einen geliebten Menschen oder ein Tier gehen lassen muss. Vor allem, wenn es das eigene Kind oder ein Lebenspartner  ist.

Danke, an Felix, der sich nach anfänglichem Zögern langsam öffnete. Eine Frau aus der Geistigen Welt, die einer anderen schwerkranken Frau eine Botschaft schickte und sich bei ihrer Sterbehelferin für die liebevolle Begleitung bedankte. Die Arbeit der vielen Hospizmitarbeiter ist unschätzbar wertvoll und mir hat es gefallen, wie  liebevoll und aufmerksam meine Sitterin ihre Patientin begleitet hat. Vor allem aber noch einmal aus dem Jenseits ein „Dankeschön“ zu hören – ist das nicht außergewöhnlich?

Lea-Sophie, dieser wundervolle Schatz, hat ihre Mutter und mich sehr gerührt, weil sie so genau alles beschrieb und sich mir von der anderen Seite so vertrauensvoll näherte. Ralf, der seinem Leben ein Ende bereitete, und nur zögerlich zu sprechen begann, weil er seine Liebste schonen wollte. Ein anderer junger Mann, der genauso alt ist, wie meine jüngste Tochter, hat sein Leben durch Leichtsinn und ein „Zuviel von allem“ – wie er sich ausdrückte – verloren. Immerhin ist er nun mit seiner Mama und seinen Großeltern in Spirit vereint, was für seine hier auf der Erde verbliebene Familie nur ein kleiner Trost ist. Man fragt sich, wie viel Unglück kann eine Familie „er“-tragen? Und jedem meiner Sitter zolle ich den aller größten Respekt, wenn sie es schaffen aus solch einer Ausnahmesituation wieder ins Leben zurück zu finden.  butterfly1_june16

Ich freue mich, dass ich eine so bemerkenswerte Frau Anfang Juli treffen darf. Barbara Stäcker wird in Essen einen Vortrag halten. In ihrem Vortrag beschreibt Barbara Stäcker ihren Weg… von der schlimmen Zeit der Krankheit … der Zeit des Abschied Nehmens … den Schmerz… die Wut…die Ohnmacht… und ihren Weg zurück ins eigene Leben.

Themenabend in Essen

Barbara Stäcker gibt an diesem Abend einen sehr persönlichen Einblick wie sie sich ihre Tochter als inneres Gegenüber bewahrt und diese Verbindung bewusst lebt. Zusammen mit ihrem Mann gründete Barbara Stäcker zusammen den Verein „Recover your smile e.V“. Der Verein ist Nanas Vermächtnis.

Ich kann mir vorstellen, dass die Karten für diesen Abend ratzfatz vergeben sein werden.

Termin:
Samstag, den 08.07.16
von 19:30 – 21:30 Uhr

Eintritt: 10,- + 1,88 Euro Vorverkaufsgebühr.
Alle Einnahmen gehen zu Gunsten des Vereins „Recover your smile e.V.“

Buchbar hier: http://www.jenseitskontakte-ruhrgebiet.de

 

Grenzgänger….Interview mit Michael Böhm von dem Ghosthunter Explorer Team

Schon seit einiger Zeit bin ich mit Michael Böhm von den Ghosthunter Explorern in einem sehr interessanten Austausch. Jetzt mag sich der eine oder andere denken: „Hm, was hat sie denn jetzt damit zu tuhuman-567566_1920n? Sie ist doch ein Medium?“ Nun, so abwegig ist das gar nicht. Womit beschäftigen sich die Geisterjäger? -Richtig, sie machen physikalische Phänomene der Geistigen Welt sicht- und hörbar dank ihres exzellenten technischen Equipments und ihrer Sachkenntnis über Klopfgeräusche, Erscheinungen und Co. Ich als physikalisches Trancemedium bin eine der Quellen für Klopfgeräusche und physikalisch Phänomene d. h. „paranormale Aktivitäten“ (ich mag den Ausdruck nicht!), die mich schon seit meiner frühesten Kindheit begleiten. In meiner Kinderzeit war es normal und ich habe mich schlecht gefühlt, wenn solche Dinge passiert sind, die sich Niemand erklären konnte. Von Beginn der Pubertät an, habe ich versucht das möglichst zu verbergen und habe mich geschämt. Nach und nach wurden sie dann weniger bis auf einige kleinere Phänomene, die noch nach und nach auftraten.

Nachdem ich mein ganzes Leben lang versucht habe, dass alles irgendwie unter einen Teppich zu kehren, begann mit meiner spirituellen Entwicklung eine Kehrtwendung. Ich begann mich immer mehr dafür zu interessieren, was es eigentlich war, was mir und Anderen da passierte, wenn ich in der Nähe war. Ich hätte mir in meiner Kinder- und Jugendzeit ein Ghosthunter-Team gewünscht, die mir hätten erklären können, was da passierte. Deshalb schätze ich den Austausch zwischen Michael und mir sehr, weil ich durch seine Erzählungen mich selbst noch etwas mehr verstehen konnte. face-636095_1280

Ghosthunting und Spiritualität sollten in Deutschland  wie in anderen Ländern auch Hand in Hand gehen. Ich finde es schade, das wir die Synergien, die sich uns bieten nicht mehr nutzen. Spiritualität bedeutet so viel mehr als nur in eigenen engen Grenzen zu bleiben, sondern den Geist weit zu öffnen und zu sehen, wie viele unerkannte Medien auch bei den Ghosthunter sind. Denn, um paranormale Aktivitäten zu finden, werden sie intuitiv vorab schon von den Ghosthunter-Teammitgliedern auch gefühlt. Eigentlich ist es gar nicht so ein großer Unterschied, wie wir die Spiritenergie erfahren!

Als Michael mich fragte, ob ich einen Vortrag über meine Arbeit als Medium machen könne, war ich sehr erfreut und beim Blick in meinen Kalender tief traurig….das 6. Ausbildungsmodul meiner ersten Ausbildungsgruppe fiel leider genau auf dieses Wochenende!

Normalerweise sträube ich mich sehr gegen Interviews oder Fernsehauftritte, aber als Michael mir seinen Vorschlag eines Interviews unterbreitete, konnte ich einfach nicht „Nein“ sagen.

Ich finde, dass das ein so toll gemachtes Video ist, dass ich das gerne mit all meinen Lesern teilen möchte.

Hier nun der Link zu den Seiten von Michael Böhm – GET (Ghosthunter Explorer Team):

http://www.ghosthunter-explorer-team.de/index.php/dankeschoen

Vielen Dank, lieber Michael und GET, für diese wunderbare Möglichkeit unsere Welten näher zusammen zu bringen!

Innerer Frieden entsteht in der tiefen Stille

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Frieden

Je mehr wir bereit sind uns den Verletzungen unserer Seele zu stellen, Altes aufzuarbeiten und unserem Leben eine neue Richtung zu geben, umso mehr können wir unseren Ruhepunkt erreichen

Wir umgeben uns mit Menschen, die für uns unsere Lebensaufgaben spiegeln. Wenn wir unsere eigenen Themen erkannt haben, wird es Zeit diese entweder zu bearbeiten oder das aktuelle „Spielfeld des Lebens“ zu verlassen, um uns neue Partner zu suchen, die uns noch besser damit konfrontieren können. Mit jedem erfolgreichen Zug auf unserem Spielfeld verlischt eine Lebensaufgabe, die eventuell karmisch war und wieder wird Heilung in einen Teil unseres Selbst gebracht. Je mehr Teile davon frei werden, umso mehr Stille erreichen wir ins uns, der wiederum dazu führt, dass wir innerlich mit uns im Frieden sind.

Das Erreichen des inneren Friedens und damit auch der Stille sind unerlässlich, um unsere Flügel ausstrecken zu können. – Wie sollen wir den Kontakt zu dem Bewusstsein eines anderen Wesens herstellen können, wenn wir nicht in unserer Stille sind?

Manchmal muss man die Farbe des Anderen erkennen, um die eigene Farbe sehen zu können

Manchmal sind Beziehungen so festgefahren und wir vermeinen den Anderen in- und auswendig zu kennen. Dennoch werden schwierige Situationen, in denen wir nicht wissen, wie wir uns verhalten sollen, herbei geführt, damit uns das wahre Wesen unserer Beziehungen bewusst wird. Wahre Freundschaft bedeutet zu tinker-451865_1920dem Anderen zu stehen, auch wenn man mit der Farbe des Freundes nicht einverstanden ist oder eine andere Sichtweise hat. Man kann darüber hinwegsehen oder aber versuchen sich möglichst Herauszuhalten, um den eigenen Raum zu schützen. Aber ist das immer richtig? -Ich denke, dass da ein Punkt in uns ist, wo ein verletztes Kind Aufmerksamkeit braucht. Wenn wir Klarheit in uns haben, dann sind offene Worte wichtig und richtig. Die Sichtweise eines Freundes nicht zu teilen und in die Konfrontation zu gehen, läßt wahre Freundschaft erkennen, weil es ehrlicher ist nicht zu schlucken. Ein echter Freund kann Ehrlichkeit aushalten, weil wir ihm wichtig sind. Ehrlichkeit ist nicht immer angenehm. Aber sind die Gefühle zwischen Stühlen zu sitzen und einen Tanz auf dem Vulkan zu machen besser?

Wertschätze Dein Ich – Sei klar, aber auch konsequent, wenn es um  die Klärung Deines eigenen Raumes geht

Das eigene Ich zu verraten, weil wir beliebt sein wollen oder an etwas festhalten, von dem wir uns weg entwickelt haben, ist nicht richtig. Loslassen…Platz schaffen, den eigenen Raum klären, Frieden finden und weitermachen, sind die Devisen. Auch wenn es heißt, daseashells-1082002_1920ss wir einen Freund im Frieden ziehen lassen dürfen. Es klopfen immer wieder neue Freunde an, die zu uns und/oder unseren Aufgaben passen, die  uns – zumindest für eine Weile –  begleiten werden. Das Leben ist ein Fluß, in dem Veränderungen erwünscht sind und von unserer Seele bewusst herbei geführt werden. Es geht ja schlußendlich um unser Seelenwachstum. Was könnte wichtiger sein?

Manchmal aber sollten wir einfach Farbe bekennen und uns konsequent auf die Seite eines Freundes stellen, der uns wichtig ist. Das Gefühl sollte ganz spontan da sein, fehlt dies, dann ist es vielleicht Zeit neue Wege zu gehen und das wahre Wesen dieser Freundschaft zu erkennen.

Triff Deine Entscheidung im Einklang mit Deiner Seele

Es  ist wichtig bei Dir zu sein. Dein Yin und Dein Yang ins Gleichgewicht zu bringen. Dein Körper reagiert auf kleinste Veränderungen. Vor allem und gerade auf die emotionaler Verletzungen. Was geht Dir an die Nieren oder schlägt Dir auf den Magen? Richtig. Höre in Dich hinein. Spüre die Vibrationen Deiner Seele. Triff die richtigen Entscheidungen für Dein Leben, die DIR gut tun. Es geht um Dich und Deine Erdenreise.

Ein schöner dazu passender Spruch:

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In diesem Sinne wünsche ich Euch ein schönes Wochenende!

 

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Fotos:
Quelle: Pixabay.com

 

 

Wenn einer eine Reise macht, dann hat er viel zu erzählen!

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Zurück aus Passau lasse ich das letzte Wochenende noch einmal Revue passieren. So viele schwere Schicksale und Trauer um geliebte Menschen, deren Traurigkeit, Sehnsucht und große Liebe den Raum mit Energie füllten, in dem meine Sittings stattfanden.

Perfekte, liebevolle Organisation der Sittings in Sulzbach bei Passau

Liebevoll organisiert und geplant wurde das Wochenende von Elisabeth Noll, der ich für ihr großes Engagement einmal aus vollem Herzen danken möchte. Ihrer Mama auch ein Dankeschön, die mich so herzlich aufgenommen und mit kulinarischen Köstlichkeiten versorgt hat! Am Liebsten hätte ich diesen Oma-Schatz direkt eingepackt und mitgenommen, so bezaubernd fand ich sie. Aber das man mit 92 Jahren lieber an Ort und Stelle bleibt, musste ich schweren Herzens einsehen und so blieben Elisabeth und ihre Mama in Sulzbach.

Ich bekomme alles mit und will Teil Eures Lebens bleiben

Ein junger Mann, der heute 22 Jahre alt wäre, war so sehr darauf bedacht, seinen Eltern möglichst detailgetreu seinen Unfall in allen Facetten schildern zu wollen. Zu diesem Zweck ließ er mich in der Nacht vor dem Sitting die Szene kurz vor seinem Tod wieder und wieder erleben. time-425818_1920Ich wachte jede Stunde mindestens einmal auf, um dann in einer Endlosschleife seine letzten Momente miterleben und vor allem fühlen zu dürfen. Wen wundert es, dass wir Beide ungeduldig auf seine Eltern warteten? Ich wusste, dass er überaus präzise sein würde, wenn er erst einmal einen Teil meines Körpers übernommen hatte. Ich freute mich darauf, dass ich vor allem wieder ruhige Nächte würde haben dürfen.

Afghanistan und der Stolz eines deutschen Soldaten

Dann der  Tod eines jungen russischstämmigen  Bundeswehrsoldaten in Afghanistan, der in einem Kugelhagel starb und seine Eltern, Ehefrau und kleine 15 Monate alte kleine Tochter auf der Erde zurückließ. Noch immer ist er stolz darauf, dass er ein deutscgull-456727_1920her Soldat ist. Er ist überzeugt davon, dass er das Richtige getan hat. Dennoch sind seine Eltern untröstlich, die ihren einzigen Sohn verloren haben und sich selbst auch im Strudel der Trauer. Zwei so liebe Menschen, die aus ihrer russischen Heimat hierher kamen, weil sie Sicherheit  für ihren Sohn zu bedeuten schien.

Tags davor war sein Freund und Mitsoldat in der Kompanie mit seiner Familie dagewesen. Dieser hatte  zwar den tödlichen Überfall im Kundus überlebt, aber war gut einen Monat nach der Rückkehr aus Afghanistan bei einem tragischen Motorradunfall tödlich verunglückt. M. erzählte mir, dass er die Erinnerungen an seine Zeit im Kriegsgebiet nur durch Schnelligkeit z. B. beim Motorradfahren habe bekämpfen können. Er litt wie viele Soldaten, die verstörende Kriegshandlungen miterleben mussten, an posttraumatischen Belastungsstörungen. Das hatte sogar soweit geführt, dass er sich von seiner Freundin getrennt hatte, die er sehr liebte.

Beide Männer waren sehr stolz auf ihre Tapferkeitsmedaillen und noch immer überzeugt von der Richtigkeit ihrer Mission. G. sagte sogar, dass er sich jederzeit wieder so entscheiden würde.

Mama schlägt dem Tod ein Schnippchen und managt ihre Familie aus dem Jenseits

Eine Mutter, Ehefrau, Tochter, Schwester, Tante und Cousine, gestorben an einer schrecklichen Krebserkrankung und dennoch mit ihren Gedanken, ihrem Herzen und all ihrer Liebe ungebrochen bei ihrer Familie. Sie schaffte es für jedes ihrer fünf Kinder persönliche Worte zu finden und ihnen sehr heart-583895_1920eindrucksvoll zu zeigen, dass sie ihnen noch immer zuhört und sie auf ihrer Erdenreise mitbegleitet. Der 14-jährigen Tochter verbietet sie sich die Haare lila zu färben.

Dem Ehemann, der mit seiner Ehefrau jede alternative und konservative Therapieform genutzt hatte, wurden viele Dinge vom Herzen genommen, mit denen er sich ganz unnötig belastete. Auch hier bewies sie ein Fingerspitzengefühl für die richtigen und vor allem wegweisenden Worte. Ihre 14-jährige Tochter hätte ich am Liebsten mitgenommen…ich gebe ja zu, dass ich nachdem meine Töchter jetzt so langsam ihrer eigenen Wege ziehen so manches Mal ihre kleinen Neckereien und Streitereien vermisse.

Pastellfarben, Berta und ein Medium auf Abwegen

Ja, und dann gab es noch eine sehr bemerkenswerte Situation, die mir ein innerliches Lächeln bescherte. Eine attraktive blonde Dame kam, deren Aurafarben ganz hell in einem pastelligen schönen Rosé, Lila, Türkies-Blau im Herzchakrabereich und über dem Kopf in weiß-silber leuchteten. Ganz offensichtlich handelte es sich bei ihr um  eine emotionale Heilerin mit Trancefähigkeiten, was ich ihr auch sagte. Begleitet wurde sie von einem Herrn, den sie mir namentlich nicht weiter vorstellte, aber er sei ein hervorragendes Medium und Kollege von mir. Die Namen der Sitter kenne ich eh nicht und den Namen des Herrn hätte ich auch sofort wieder vergessen, weshalb ich nicht weiter nachfragte.

Da ich nie ein Problem mit weiteren Menschen habe, die einem Sitting beiwohnen wollen, bat ich auch ihn herein. Wenn mehrere mediale Menschen in einem Raum sind, dann kann das für alle eine Bereicherung sein, weil wir uns dann ja gemeinsam mit Spirit verbinden und so eine besonders schöne Schwingung im Raum entsteht. Wer nichts zu verbergen hat, kann auch mehreren Menschen gestatten bei  einem Sitting anwesend zu sein. Das ist zumindest meine Meinung zu diesem Thema. Aber ich kenne durchaus Medien, die nur eine Person pro Sitting zulassen oder sogar  einen Aufschlag pro Person verlangen. Das mag jeder so halten, wie er/sie mag.

Leise dachte ich bei mir, dass die Farben der Dame sehr viel leuchtender waren und sie sich offensichtlich ihrer intuitiven Fähigkeiten gar nicht bewusst war. background-660191_1920Das Sitting begann und ich bat zuerst ihr Spiritteam herbei, um ihr einen kurzen Abriss ihres Lebens zu geben und ich hoffte, dass Spirit die richtigen Worte finden würde, um ihr Selbstbewusstsein zu stärken und sie weiter auf ihrem Weg zu begleiten. Ich fand es wirklich schade, dass zwischen Passau und Essen so viele Kilometer liegen, die eine engere Begleitung nicht weiter ermöglichen würde. Aber nun ja, es gibt ja auch in München und Umgebung einige gute Medien, die ihr gerne weiterhelfen werde, sagte ich mir im Stillen.

Das von der Dame mitgebrachte Medium wurde immer stiller und schaute nur in der Gegend herum, bemüht mich bzw. uns nicht anzusehen. Gänzlich schien ihn allerdings das Vorbeigehen eines Geistwesens zu erschrecken, weil er zusammenzuckte und über seine Schulter blickte während eine ältere Spiritdame in den Raum hinein kam, während meine Sitterin von ihren außersinnlichen Wahrnehmungen mit eben dieser Spiritdame  namens Berta berichtete. Mein Trance wurde immer tiefer und ich musste darauf achten, dass ich nicht in einen zu tiefen Trancezustand abdriftete. Diese alte Spiritdame war offensichtlich zu Lebzeiten selbst ein sehr begabtes Medium gewesen. Sie hätte gerne meinen Körper noch mehr übernommen, um eine Botschaft in Tieftrance zu überbringen. Das sollte natürlich in einem Sitting nicht passieren und konnte ich ihr in dieser heiklen Situation leider nicht erlauben.

Der arme Mann fühlte sich sichtlich unwohl auf dem Stuhl neben mir und rutschte nervös hin und her, in der Hoffnung, dass es bald vorbei wäre. Am Ende des Sittings sagte ich ihm freundlich, dass er die alte Spiritdame Berta auch gefühlt habe, wie sie den Raum betreten hatte. Er stammelte, dass er einen „kalten Hauch am Arm“ gespürt habe. Seine Beine seien auch ganz kalt geworden. Innerlich entlockte mir das ein Grinsen, weil ich selten ein Medium esoul-623424_1920rlebt habe, dass sich vor einem Geistwesen fürchtet. Ich  fragte mich, wie das sein kann, dass sich jemand  „ausgezeichnetes Medium“ nennt und die Vibration von Spirit nicht kennt?! Das sollte doch für uns etwas ganz Normales sein. Aber vielleicht fühlte er sich auch nur unwohl, weil er Angst hatte ertappt zu werden.  Wovor wohl? Jedenfalls ließ er sich fast teilnahmslos von mir umarmen, als ich mich von ihm und seiner Begleiterin verabschiedete und verschwand fluchtartig ohne sich von Elisabeth zu verabschieden. Das mutete wie ein Slapstick an. Seiner Begleiterin untersagte er SMS und Besuch einer gemeinsamen Freundin, die doch schon gespannt auf das Ergebnis des Sittings wartete. Er knurrte sie fast an und sagte: „Nein, ich will Nachhause!“ Offensichtlich hatte er mit sich (oder seiner Begleiterin) etwas zu klären….

Danksagung

Das waren jetzt nur ein paar kurze  Szenen meiner Reise und ich möchte Allen für ihr Vertrauen und die Gelegenheit Diesseits und Jenseits mit ihnen gemeinsam verbinden zu dürfen,  danken. Vor allem möchte ich Allen danken, die aus Spirit herbei kamen, um uns in Liebe und Verbundenheit Einblicke in die Welt hinter dem Regenbogen zu ermöglichen.

Jedes einzelne Schicksal, wenn es auch hier unerwähnt blieb, hat mich tief berührt und mir vor Augen geführt, dass unsere Arbeit als Medium eine große Verantwortung in sich birgt.

Vor allem, zeigt es aber, dass die Liebe unsterblich ist und das mit dem Tod nichts vorbei ist, sondern etwas Neues und Großartiges beginnen darf. Es ist wichtig, dass wir die Zeit auf der Erde sinnvoll nutzen und uns darüber klar werden, wie sehr es nötig ist, dass wir nicht nur Anderen vergeben, sondern und vor allem uns selbst. Wir sind hier auf der Erde, um durch Fehler bzw. Fehlverhalten zu lernen. Wir bekommen immer wieder die Gelegenheit dies zu erkennen und weiter zu wachsen.

Das das Jenseits existiert, ist für mich keine Frage, sondern eine unbestreitbare Tatsache.

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Copyright: B.S.Rode, 02.2016

 

 

 

Neue Pläne, neue Veranstalter – der Tanz auf dem Regenbogen geht weiter….

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Es gibt nach längerer Zeit einen neuen Artikel auf meiner Website und ich freue mich, dass ich meine Pläne für den Herbst bis Januar vorstellen kann. Die Kontakte zu den Sternenkids sind eine große Herzensangelegenheit. Die Gelegenheit Trauernde zu erreichen und ihnen Trost und Hilfe in ihrer Trauerarbeit geben zu dürfen, ist für mich eine Ehre und große Verantwortung, der ich gerne gerecht werden möchte.BUDDHACRYSTAL_slog Mehr und mehr Anfragen für Veranstaltungen kommen und gerade, weil ich dieses sensible Thema als meine Berufung sehe, werden meine Veranstaltungen keine Hallen füllen.

Viele Menschen wollen die „Frau hinter dem Buch“ kennenlernen und fragen sich, ob ich wirklich „so“ bin. Ja, ich bin „so“ und es ist für mich natürlich direkt im Austausch mit den Seelen zu sein. Ich sehe, ich fühle und ich bin immer „ich“. Ganz normal, mit beiden Beinen auf dem Boden und sanft zu denjenigen, die meine Hilfe hier oder dort auf der anderen Seite am Meisten brauchen. Und während eines Seminars werde ich von den von mir ausgebildeten Mastern unterstützt. Das sind Menschen mit besonderen Fähigkeiten, die auffangen, trösten und dabei unterstützen, dass jeder Teilnehmer eines Seminars in seiner Trauer aufgefangen und ernst genommen wird. Ich danke meiner „spirituellen kleinen Familie – den Mastern Anja, Kerstin, Kristin, Petra, Tanja, Renate und Volker, dafür das sie mich auf meinem Traumpfad durchs Leben mit Humor, Witz und Sensibilität begleiten!

http://bettinasuvirode.de/regenbogentanz_unter_sternen/

 

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