Trauminsel Bali im Herzen

Read More

Ich bin nun wieder in Sanur am Meer und in direkter Nähe zum Flughafen angekommen und lasse ein wenig Revue passieren. Heute Nacht fliege ich um 00.05 h zurück ins kalte Deutschland, wo es Schnee und Wind geben soll…brrr…von tropisch schwülwarmen 30°C in den Winter. Anstelle von Schweiß gibt es dann eine Gänsehaut.

Ubud ist das spirituelle Herz Balis. Überall sieht, hört und spürt man Spiritualität. Gleichzeitig ist es auch das Zentrum der Brahmanen und Heiler, die ganz Erstaunliches leisten.

Respekt und ein freundliches Miteinander im Pelan Pelan (langsam, langsam) ist bezeichnend für das unaufgeregte Leben auf dieser wunderschönen Insel.

Es war klar, dass eine spirituelle Reise zum Ich nur hierhin führen kann. Man nimmt den relaxten Lebensrhythmus ins eigene System auf. Entschleunigen geht hier ganz automatisch.

Es war schön die Veränderung an mir und allen anderen Seminateilnehmern feststellen zu können. Die Anwendungen bei den verschiedenen Heilern und Brahmanen waren nicht nur spannend exotisch, sondern halfen den eigenen Weg zu mehr Gesundheit und Freude zu finden. So mancher hat eine neue Lebensrichtung oder auch Bestätigung des bereits bekannten Weges erhalten.

Auch wenn einige Anwendungen äusserst schmerzhaft waren, wie es die Lebensprozesse ja auch sind, haben sie immer zu einem besseren Gefühl für Körper, Geist und Seele geführt.

Mein letzter Tag auf Bali ist nun angebrochen und ich fliege mit einem wehmütigen Gefühl, weil ich diese Insel so sehr lieben gelernt habe.

Ich werde meine neue Sister Era sehr vermissen, die eine ganz ausgezeichnete spirituelle Lehrerin, Naturheilerin und Freundin für mich geworden ist. Ich durfte von ihr einen grossen Einblick in die Brahmanen- und Heilerkultur erhalten.

Momentan ist mein „bester Freund“, der Herr Hashimoto ruhig und besänftigt. Think positive, ich bin dankbar für die Ruhe, in denen mich nicht die Folgen seiner Unpässlichkeiten immer wieder an die Regulierung meiner Schilddrüse denken lassen.

Paul, ihr Mann, ist für mich wie der grosse Bruder, den ich nie hatte. Ich bewundere sein Laissez-faire in schwierigen Situationen. Sein Fachwissen ist riesengroß. Ich durfte gerade von ihm sehr viel über die Sprache, Kultur und das „wahre“ Bali jenseits des Tourismus lernen.

Ich fühle mich von diesen beiden Menschen reich beschenkt.

Makassi, makassi Paul und Era für alles Wunderbare, das Ihr mir und allen Teilnehmern habt zuteil werden lassen!

Last but not least, auch ein riesengroßes Dankeschön an mein Team – Sascha, Anja, Kristin und Petra mit ihrem liebenswerten Ganesa -Mann Hartmut, die mich auf diese Reise zum inneren Ich begleitet und unterstützt haben.

Surya, deren Karte ich seit Wochen immer wieder ziehe sei Dank, ich habe es verstanden: „Ich nehme die Geschenke meines Lebens dankbar an“

Ps: Zurück in kalte Deutschland werde ich nach und nach etwas mehr über diese Reise berichten. Ich habe mehr als 2.000 Fotos und Videos gemacht, die erst einmal bearbeitet und sortiert werden wollen.

Worte sind wie Vögel

Read More

Worte

Manchmal denke ich, dass es keine gute Idee war, als uns Menschen die Sprache gegeben wurde. In unserer Seelenheimat verständigen wir uns telepathisch. Da wird man immer richtig verstanden und wir können weder uns noch andere Seelen belügen. Das ist ein großer Vorteil.

Ich habe mein Denken in den letzten Jahren radikal verändert. Heute versuche ich immer das Positive zu finden und bei mir selbst zu bleiben. Es ist unglaublich schwierig, wenn man sich auf diesem spirituellen Lebensweg befindet authentisch zu sein und alles nicht nur Anderen als Lehren zu verpacken. Klarheit in das eigene Leben bringen und leben.  Diese Gedankensätze zu leben und nicht nur wahllos drauflos zu plappern, ist viel weniger einfach.

Ehrlichkeit ist ein ganz wichtiger Punkt

Ganz oft umgeben wir uns mit Menschen, wo wir schon längst erkannt haben, dass die Richtungen der Lebenswege auseinander driftet. Aus Bequemlichkeit pflegen wir Kontakte zu Menschen, deren Auffassung vom Leben unserer eigenen zutiefst widerstrebt und setzen uns immer wieder damit auseinander. Ehrlich zu sich selbst sein und erkennen, dass es an der Zeit ist einen neuen Weg einzuschlagen.

Die Komfortzone verlassen

Wenn Gespräche nur noch an der Oberfläche plätschern und keine wirkliche Tiefe mehr erreicht wird. Schlimmer noch, wenn das übersteigerte Ego hinzu kommt, dann ist unsere gemeinsame Zeit mit diesen Menschen abgelaufen.  Jeder Tag in unserem Leben ist kostbar und will  sinnvoll genutzt werden. Warum Zeit mit Egospielchen vergeuden? Hier konsequent zu sein, ist nicht einfach, weil wir uns aus unserer Komfortzone heraus bewegen müssen und africa-17344_1920etwas sich nicht totlaufen lassen. Aktiv an einer Beziehung zu arbeiten und sie dann zu beenden, wenn man erkennt, dass man nicht auf einen Nenner kommen kann. Der Andere darf so sein und bleiben, wie er ist. Er ist genauso in Ordnung wie Du selbst. Es sind nur andere Lebenslinien, denen wir folgen.

In Liebe Abschied nehmen und Respekt haben

Nimm in Liebe Abschied von Denjenigen, die Dir nicht gut tun und lass sie ihres Weges ziehen. Respektiere ihren Weg, so wie sie den Deinen akzeptieren dürfen. Sprich mit ihnen und erkläre es ihnen. Dann richte Deinen Blick nach vorne. Schau auf gar keinen Fall zurück und lass Dich nicht in eventuelle Ränkespielchen verstricken, die nun beginnen.

Bedenke Deine Worte

Egal, auf welcher Seite Du stehst. Halte Dich zurück und lass die negativen Gedanken und Gefühle nicht zu. Denke weiterhin positiv von Demjenigen. Vor allem ziehe nicht Unbeteiligte mit hinein.  Eine Person schlecht zu reden, die Du vormals für gut befunden hast, lässt auch ein schlechtes Licht auf Dich fallen.

hand-173584_1920

Gehe nicht in Konkurrenz – Du bist nur für Dich verantwortlich

Mache nicht den Fehler einen anderen Menschen zu verurteilen. Du steckst nicht in seiner Haut und kannst nicht wissen, was oder wie er empfindet oder was dieser Mensch bereits erlebt hat. Manchmal sind da noch Baustellen, die noch auf beiden Seiten bearbeitet werden dürfen. Vielleicht bist Du schon dazu bereit einen Schritt darüber hinaus zu machen, aber der Andere noch nicht. Kokettiere nicht mit Deiner Verletzung oder Trauer. Es sind einfach unterschiedliche Realitäten, in denen Ihr sowieso schon vorher unterwegs gewesen seid.

Gib nicht einem anderen Menschen Verantwortung, sondern übernimm sie für Dich und Dein Tun – zu jeder guru-771783_1920Zeit!

Erkenne das Karma, wenn es sich Dir bietet und versuche aus der Situation für zukünftige Situationen zu lernen. Wir sind hier auf der Erde, um das Dharma (kosmische Gesetz) zu erkennen und über die „sechs Feinde“ hinauszuwachsen, die man im Hinduismus als  Kama (weltliche Begierden), Krodha (Zorn), Lobha (Gier, Geiz), Moha (Verblendung, geistige Dunkelheit)  Mada (Hochmut) sowie Matsarya (Eifersucht und Neid) bezeichnet.

Sei friedlich!

Gehe in Deinen Frieden. Mir hilft es z. B. ein Friedensmantra zu singen und zu meditieren. Lass Deine Gefühle los und bedenke, dass in jedem Abschied auch ein neuer Anfang steckt. Die Welt dreht sich weiter und Du mit ihr.

meditation-278792_1920

Lass Deinen verletzten inneren Kind Trost zukommen. Egal, ob Du derjenige warst, der den aktiven Part übernommen hast oder in der Rolle desjenigen bist, dem der Kontakt genommen wurde. Vielleicht wirst Du eines Tages genau für diese Erfahrung in Deinem Leben besonders dankbar sein. Manchmal erkennen wir den Segen in einem Abschied erst nach einiger Zeit, wenn unser inneres Kind geheilt ist.