Seelenkontakte zu Sternenkindern und Ungeborenen

Ein Kind zu den Sternen zurückkehren zu lassen, ist ein sehr schmerzhafter Verlust. Wen wundert es, wenn Sterneneltern verzweifelt versuchen einen Kontakt herzustellen? Es ist der Versuch das Unbegreifliche verstehen zu können. Viele Sternenkinder haben eine ganz besondere Art zu zeigen, dass sie da sind, obwohl ihre Körper nicht mehr existieren. Schmetterlinge, die ihre Liebsten selbst im tiefsten Winter umflattern oder an Fenstern auftauchen.  Das Licht eines wunderschönen Regenbogens, der am Himmel zu besonderen Zeiten auftaucht. Federn, die wie von Engelhand herbei geweht, auf einmal auf der Hand liegen. Geräusche im Kinderzimmer oder kleine Geschwisterkinder, die mit den unsichtbaren Geschwistern spielen und von ihnen berichten.

Was die Raupe das Ende der Welt nennt, nennt der Rest der Welt „Schmetterling“!

Was liegt näher als ein Medium zu kontaktieren, um Klarheit und Bestätigung zu erhalten? Oft höre ich, wenn eine Mutter unter Tränen lächelnd sagt: „Sie meinen, ich bilde mir das nicht ein. Das ist krass! Sie hätten das nicht wissen können.“ Aber ganz oft höre und lese ich, dass Ungeborene oder Kinder, die unter einem Jahr sind, nicht mit uns kommunizieren könnten. Diese Kinder könnten noch nicht sprechen und/oder hätten eine Seele, die in eine Art „Kollektiv“ aufgehen würde.

Das ist natürlich Quatsch! Ungeborene kommunizieren. Mütter „verstehen“ meist die Bedürfnisse ihrer Kinder schon vor der Geburt intuitiv. Die Seelen der Ungeborenen oder die der sehr kleinen Kinder kommunizieren anders als ältere Kinder, die bereits Sprache als Kommunikationsmittel nutzen. Sie sprechen zum Medium telepathisch und sehr bildhaft. Aber genauso wie bei den Seelen Erwachsener oder Jugendlicher werden die Hintergründe, warum etwas so passiert, wie es passiert ist, mit dem höheren Selbst der Seele oder mit dem Spiritteam um die Seele herum geklärt.

Aber warum gibt es hier solche widersprüchlichen Aussagen?

Ich denke, dass die Antwort recht einfach ist. Wenn man Babies liebt, wird man eine ganz natürliche Affinität haben, wenn es um die Seelenkontakte zu Ungeborenen und Sternenkinder geht. Schwangerschaft und Geburt sind wie auch Sterben und Tod sehr intensive und besondere, ja auch spirituelle Erlebnisse, die man besonders gut mit Denjenigen teilen kann, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben.

Der Kontakt auf der Seelenebene macht in der Intensität oder Ausprägung keinen Unterschied, ob ein irdischer Körper vorhanden ist oder nicht (mehr).

Nicht immer hat unsere Arbeit als Medium unbedingt mit den Seelen von verstorbenen Babies zu tun, sondern wir bereiten manchmal auch auf

zukünftige Schwangerschaften vor, unterstützen die werdende Mutter dabei, wenn die Geburt auf sich warten lässt, in dem wir mit dem Kind kommunizieren oder helfen bei Schwangerschaftsproblemen emotional, in dem wir Heilung geben. Aber auch bei Neugeborenen oder Babies, die sich noch nicht so verbal äußern können, sind wir als Medien eine gute Unterstützung für die Eltern, damit sie ihre Kinder besser verstehen können.

 

Noch ein Wort zu den Fotos der Sternenkinder. Ich finde es sehr wichtig, dass Sternenmütter die Gelegenheit bekommen, die Fotos ihrer Kinder mit Stolz zeigen zu dürfen! So viel Respekt, liebevolle Güte und Mitgefühl sollten wir mit unserer Mit-Schwester haben, dass wir uns auch ihre Babyfotos anschauen. Wenn man auch diesen Fotos eventuell ansehen kann, dass das Kind nicht mehr lebt, so sind es doch die vielleicht letzten Momente mit ihren Kindern, die sie voller Schmerz, Liebe und Sehnsucht durchlebt haben und nun diese mit Euch teilen. Fühlt Euch beschenkt, weil der Mensch dies mit Euch teilt!

 

 


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Bettina-Suvi Rode /03.2016