Nachlese

Nachlese

27. September 2016 3 Von Bettina

Die Tage in Wien waren wunderschön. Ich durfte so viele freundliche Menschen kennenlernen. Wien ist eine atemberaubende Stadt, die mich als historisch interessierten Menschen natürlich fasziniert hat.vienna-674855_1280 Warum habe ich Wien vorher nicht entdeckt? Vor allem, hatten wir lustige Momente mit den unterschiedlichen Dialekten und den Interpretationen.

So viele tolle Menschen und Tiere hier und auf der anderen Seite der Realität, denen ich während der Sittings, dem medialen Abend und dem Seminar begegnen durfte. Ein kleiner rehbrauner Hund namens „Baron“ aus Spirit tobte bereits am Flughafen um sein Herrchen und begleitete uns das ganze Wochenende.

Ernst, dessen wunderbare Ehefrau mit leuchtenden Augen vor mir saß und seine Tochter Uschi, die nicht so ganz ihre Skepsis verloren hat. Aber ich denke, dass es für Kinder immer sehr schwer ist, wenn sie ihre Eltern durch alle Höhen und Tiefen begleiten. Trauer und die Sorge um den verbliebenen Elternteil können sehr zermürbend sein. Die Verbundenheit zwischen Vater, Mutter und ihrer Tochter ist eine so große, das sie von Herz zu Herz geht. Auch dieser Vater und der Schwiegervater der Tochter tauchten bereits am Freitag beim medialen Abend auf. Natürlich konnten sie da nicht zugeordnet werden.

Andi, der brillante, junge Mann, der seine Mama und Tante an seinem 32. Geburtstag zu mir führte und gleich seiner Mama und Tante einen neuen Freund präsentierte, den er auf der anderen Seite erst kennengelernt hat. Ich hoffe, dass die Mama von Manuel nun in Kontakt zu Andis Mama ist und sich daraus auch eine so tiefe Freundschaft entwickeln möge, wie bei den beiden jungen Männern auf der anderen Seite, die in etwa einem Alter sind. Felix, ein 11-jähriger, und auch Ben, dem ich während eines medialen Abends begegnen durfte, haben durch ihre unvergleichliche Art zeigen können, dass sie in einer anderen, feinstofflichen Welt weiterleben.

Dann die Mama aus Kärnten, die bereits von Freitagabend an, immer wieder auf sich aufmerksam machte. Ihre beiden Töchter kamen als letzter Termin am Sonntag und wir hatten eine dieser besonderen Sternstunden.

Ach ja, ich weiß nun auch den Unterschied zwischen einer Gans und einer Ente. goose-525420_1280Gänse sind größer. Enten gehören als Untergruppen zur Gänsegattung.  https://de.wikipedia.org/wiki/Entenv%C3%B6gel Eine „gänseartige Ente“ tauchte nämlich beim medialen Abend am Freitag auf… Es kommen also nicht nur Hund und Katzen, sondern auch gefiederte Freunde und sämtliche andere Tierarten zu einem Seelenkontakt.

Ich bin wie immer dankbar, dass ich wieder so viel Neues lernen durfte. Vor allem die  tollen neuen Ausdrücke aus dem Österreichischen fand ich ganz entzückend. So habe ich lernen dürfen, dass ein „Plafond“ eine Zimmerdecke ist. (Merke: im Schweizerdeutsch bedeutet es aber etwas ganz Anderes: obere Grenze, über die eine Grösse nicht zunehmen soll oder darf!)

Danke an Dagmar für die Stadtführung durch ihr Wien und die Unterstützung von Bernd und Gerhard, die meine Kollegin Tanja Schlömer und mich so sehr verwöhnt haben.

So, jetzt noch ein paar Tage ausruhen und dann geht’s ab wieder in Richtung Süden – nach Ruhstorf zu Elisabeth, in die Nähe von Passau. Im Walzerschritt durch Deutschlbeads-1016727_1920and und dann nur zwei Tage nachdem ich aus Ruhstorf zurück bin, geht’s in die schöne Schweiz! Hach, ich fühle mich reich beschenkt, durch die vielen wundervollen Erfahrungen, die ich bei der Arbeit mit Spirit machen darf.

Es werden wieder viele kleine Erinnerungsperlchen zu meiner Lebensperlenkette hinzugefügt werden, wenn ich von einem Ende der Republik zum nächsten reise.

PS: Ich bin nächstes Jahr wieder in Wien vom 08. bis 10. September.