Spüre die Magie des Momentes, wenn Du der Lebensmelodie folgst

Spüre die Magie des Momentes, wenn Du der Lebensmelodie folgst

 

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Immer wieder höre ich von anderen Menschen:  „Bei Dir scheint ja immer alles glatt zu laufen. Wie kann das sein? Was machst Du anders?“ Ich habe viele Jahre in meinem eigenen Dschungel der Gefühle verbracht bis mir auffiel, dass ich durch die Konzentration meiner Gedanken und vor allem meiner Gefühle auf die positiven Aspekte einer schwierigen Situation diese in eine neue, vor allem bessere Richtung lenken konnte.

Wie man das Hellhören trainieren kann

 

girl-2728127_1920Nach meinem letzten Blog über das Hellhören bin ich von Einigen gefragt worden, wie man das Hellhören trainieren kann. Nun, jeder Mensch wird mit hellen Fähigkeiten geboren, die je nach Talent oder eher noch Typus unterschiedlich stark ausfallen.

Das Hellhören funktioniert auf mehrere Arten. Entweder man „hört“ über eine telepathische Verbindung, die sich im Kopf abspielt. Es ist nicht einfach nur eine Idee, die man verdrängen könnte, sondern spult sich immer wieder so lange ab, bis man diese akzeptiert. Dann gibt es aber auch eine Form des Hellhörens, die tatsächlich über die Ohren funktioniert und für Andere nicht hörbar ist. Das kann manchmal sehr störend sein, weil die Gedanken anderer Menschen, die einem beispielsweise auf der Straße begegnen oder mit denen man sich unterhält, einen fast anspringen und man sie oft sehr laut hören kann. Nicht sehr angenehm. Ich habe gelernt das weitestgehend „auszublenden“ und es passiert auch nur, wenn ich meine „medialen Antennen“ ausgefahren habe.

Wir leben in einem sehr lauten Zeitalter, wo die feinen Nuancen oft untergehen und/oder von uns gar nicht mehr wahrgenommen werden. Wir sind sehr abgestumpft und das erschwert so einen feinen Sinn wie das Hellhören.

Übungen, um das Hellhören zu entwickeln

Hier kommen nun einige ganz einfach im Alltag zu integrierende Übungen, die für Jeden, der diese Sinne entwickeln möchte, unerlässlich und einfach nachzumachen sind:

Sage Dir jeden Abend beim Einschlafen Dein persönliches Mantra: „Ich möchte, dass sich bei mir die Fähigkeit des Hellhörens entwickelt.“ ears-2545756_1920

Wie immer ist zur Entwicklung jeder hellen Fähigkeit die Meditation. Ich höre nun wieder den Aufschrei „ich kann meine Gedanken nicht abschalten und zur Ruhe kommen“.  Prima, dann gehe doch einfach mal allein im Wald spazieren.

  1.  Es ist vollkommen egal, ob Du in einem Tannen- oder Blätterwald unterwegs bist. Damit Dich kein Gesprächspartner ablenken kann, solltest Du alleine gehen und das Handy in der Tasche lassen (oder noch besser Zuhause), damit Du nicht gestört werden kannst.

    Konzentriere Dich auf die Geräusche um Dich herum. Hörst Du Blätter rauschen? Konzentriere Dich auf den Gesang der Tierwelt um Dich herum. Welche Geräusche machen die Käfer, die über den Boden krabbeln? Wie viele Vogelarten kannst Du identifizieren? Was wollen sie sagen? Ist es ein Warnruf, weil Du ihr Revier betrittst? Welche anderen Geräusche kannst Du noch wahrnehmen? Setz Dich irgendwo hin und beginne in Dein Tagebuch zu schreiben, was Du wahrgenommen hast. Wiederhole diese Übung so oft Du kannst. Und schon hast Du meditiert! Das ist doch einfacher als gedacht, oder? Mit der Zeit wirst Du bemerken, wie Dein Gehirn auch im Alltag beginnt die Geräusche zu sondieren und Du wirst empfänglicher für Laute.

  2. Für diese Übung eignet sich am Besten ein klassisches Musikstück, das aus mehreren Musikinstrumenten besteht. Versuche Dich einzufühlen, welche Instrumente Du wahrnehmen kannst und ob sie eher leiser oder lauter spielen. Ändert sich die Frequenz, Lautstärke und Taktung, in der die Instrumente zum Einsatz kommen? Wenn Du diese Übung mit einem Kopfhörer machst, wirst Du Dich besser konzentrieren und wahrscheinlich die Unterschiede besser herausarbeiten können.
  3. Wenn Du ein paar Minuten Zeit hast, dann setzt Du Dich ganz ruhig in einen Sessel oder auf einen Stuhl und höre, welche Geräusche Du in Deiner Umgebung wahrnehmen kannst. Achte auch und besonders auf die subtilen Geräusche, die z. B. Dein Kühlschrank macht oder das Summen einer Lampe. Hörst Du den Straßenverkehr oder das Rasen mähen Deines Nachbarn oder spielende Kinder draußen. Was auch immer es ist, registriere es und schreibe es später für Dich auf, um noch einmal Deinen Geist durch die Erinnerung zu schulen.

Wie bei allen medialen Fähigkeiten sind auch hier Geduld, tiefempfundene Wollen und vor allem Durchhaltevermögen zielführend.

 

 

 

 

Beltaine… der Beginn des neuen keltischen Jahreskreises

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Na, wer feiert auch Beltaine, den Beginn des keltischen Jahreskreises und gleichzeitig das Sommerfest? Es ist die Zeit, in der das Licht zurückgekehrt ist und das kleine Volk der Elfen, Feen und Trolle sichtbar wird.

Wir zelebrieren den Tanz in den Mai, der auf ein altgermanisches Fest zurückgeht. Hierzu gehören der geschmückte Maibaum und der Tanz um das Feuer und die jungen geschmückten ersten Bäume, die man seiner Liebsten am Abend vor die Haustür stellt. Aber auch die Kelten haben mit dem ersten frischen Grün die Fruchtbarkeit der Natur und der Verbindung bzw. Vereinigung des weiblichen und männlichen Göttlichen gedacht. In der Nacht von Beltaine wurden dann natürlich auch viele Kinder gezeugt….

Gleichzeitig wird aber auch in den Hexenfesten der Walpurgisnacht gedacht,  die eigentlich für das Leiden und Sterben der Opfer der Hexenverbrennungen stehen. Es ist ein wenig schönes Fest, wenn man mal so richtig darüber nachdenkt.

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Ich habe mein persönliches Ritual zu Beltaine. Momentan sitze ich draußen und habe für mich in einer Feuerschale Holz angezündet, das nun nur noch vor sich hin glimmt. Der weiße Flieder über mir duftet sehr intensiv und ich sehe zu, wie die Sterne einer nach dem anderen am Himmel erscheinen. Ich habe aus Löwenzahn einen Kranz geflochten, den ich mit Wasser benetze. Begonnen habe ich mein Ritual heute Nachmittag, indem ich in Salzwasser gebadet habe, um mich vom Winter zu reinigen.  Und jetzt verabschiede ich mich, um mich weiter meinem Ritual zu widmen, in dem ich jetzt zu meditieren beginne. Mal schauen, was der Abend oder die Nacht noch bringen mag. Es ist ja Beltaine…

 

 

„We will rock you…“ – was die Musik in der medialen Arbeit bedeutet

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Der Gitarrist Brian May hat mit seiner Band Queen Musikgeschichte geschrieben. Am 19. Juli 2017 feiert der Mann mit dem Wuschelkopf seinen 70. Geburtstag. Brian May hat nicht nur mit seinem ganz speziellen Gitarrensound den Klang von Queen geprägt, sondern auch viele Songs für die Band geschrieben. Einer der bekanntesten ist „We Will Rock You“ – entstanden im Sommer 1977. Schon damals waren die Konzerte von Queen ein ganz besonderes Erlebnis. Die Fans konnten alle Lieder mitsingen. War das Konzert vorbei, wurde einfach weitergesungen. So auch am 29. Mai 1977 in der Bingley Hall im englischen Stafford. In Interviews erinnerte sich Brian May später: „Wir spielten eine Zugabe und gingen von der Bühne. Aber die Leute klatschten nicht nur einfach so weiter. Sie sangen für uns die Liverpooler Fußballhymne ‚You’ll Never Walk Alone‘! Als ich später dann im Bett lag, dachte ich: Daraus kann man was machen.“

Brian May wollte ein Experiment wagen. Er wollte einen Song schreiben, in dem das Publikum eine Funktion hat, also ganz offiziell ein Teil des Songs wird. „Ich dachte, sie könnten in die Hände klatschen, sie könnten mit den Füßen stampfen – und sie könnten auch singen! Am nächsten Morgen wachte ich auf und ich hatte ‚We Will Rock You‘ im Kopf!“

Der Song wurde in einer ungenutzten Kirche im Norden von London aufgenommen. Das alte Gotteshaus hatte eine ganz besondere Akustik und hätte vermutlich auch einen riesigen stampfenden Chor beherbergen können. Oder eben viele Fans, die das Lied mit klatschen und mitsingen. Die wurden aber gar nicht benötigt. Die vier Bandmitglieder von Queen reichten völlig aus. Dank eines technischen Tricks: Sie trampelten auf herumliegenden Brettern herum, klatschten in die Hände, sangen und nahmen das Ganze auf. Das wiederholten sie viele Male, mischten die einzelnen Aufnahmen zusammen – fertig war der mitreißende Rhythmus und der tausendköpfige Chor. Dazu sang Freddy Mercury „Junge, du hast eine große Klappe auf der Straße, hast Schlamm im Gesicht. Du bist eine Schande! Aber eines Tages werden wir es dir zeigen: Wir werden dich rocken!“

Ein schlichter Song, einfach wie ein Kinderlied. Trotzdem – oder gerade deshalb – wurde er zum Klassiker, zu einem Meilenstein der Popmusikgeschichte.

(Quelle: https://www.ndr.de/ndr1niedersachsen/Queen-We-Will-Rock-You,queen1422.html)

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Aber was hat der Song nun mit der Medialität zu tun?

Ganz einfach, das Hellhören ist ein spannender Sinn. So, besteht mein Hellhören ganz oft aus Liedtexten, die entweder eine Botschaft enthalten oder auf etwas aufmerksam machen. We will rock you hat gleich mehrere Bedeutungen für mich…

1. „Wir freuen uns, dass Du da bist und wir werden es gemeinsam schaffen dieses besondere Treffen zu rocken.“ (Hier höre ich dann mehrere Menschen voller Vorfreude klatschen und jubeln)

  1. Jemand, der gerne Queen gehört hat
  2. Ein Musikliebhaber, der in der Zeit der 70er/80er Jahre gelebt hat
  3. Jemand, der durch den tiefsten Schlamm im Leben gegangen ist und jetzt alles überstanden hat.

Welche Deutung ich nun übernehme, hängt von den übermittelten Botschaften der anderen Sinne ab.

Ein weiteres beliebtes Beispiel:

Der Song „Song Song Blue“ von Neil Diamond, von dem ich meist nur die ersten Zeilen höre:

„Das Lied, das man traurig singt…
Jeder kennt eins
Das Lied, das man traurig singt…
In jedem Garten wächst eins
Ich und du sind ab und zu mal traurig“

Dieses Lied steht für einen Menschen, der oft traurig und resigniert vom Leben war. Im weiteren Verlauf erzählt das Lied von der heilenden Wirkung der Musik und so ist es für mich das Synonym für einen Menschen, der zu Lebzeiten unter Depressionen gelitten hat und nach seinem Hinübergehen darüber hinaus gewachsen ist.

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Ein Lied von Hildegard Knef „Für mich soll’s rote Rosen regnen“ steht für eine Vielzahl von Bedeutungen…. die Person liebte rote Rosen, Jemand hat Geburtstag und wird rote Rosen erhalten, es ist eine Person, die diesen Song geliebt hat und in der Zeit gelebt hat.

Werden nur Songs gehört. die bekannt sind?

Nein, ganz und gar nicht. Besonders schwierig ist es, wenn es Stücke in einer anderen Sprache sind oder klassische Stücke, die man selbst nicht kennt und dann nicht zuordnen kann.

In einem anderen Fall habe ich Klaviermusik gehört, die ich mehr schlecht als recht nachsummen konnte und hörte den Namen „Vladimir Horrowitz“. Die Dame in Spirit, die erst kurz vorher verstorben war, wünschte sich das Stück, das sie selbst einmal zusammen mit diesem großartigen Konzertpianisten gespielt hatte, als Musik bei ihrer Begräbnisfeier.

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Warum nutzt die geistige Welt diese Form der Kommunikation?

Es ist wie fast immer. Sie nutzen die Möglichkeiten, die das Medium ihnen bietet, um sich möglichst vielfältig mitzuteilen. Meist liegt in den Songtexten noch eine weitere Botschaft versteckt oder es gibt eine besondere Geschichte drumherum, die ich als Medium gar nicht zu wissen brauche. Es reicht, wenn die Lieben hier auf der Erde später beim Hineinhören in das Sitting darüber nachdenken, warum nun gerade dieser Song gewählt wurde und dann mit einem Lächeln im Gesicht und Tränen in den Augen die Botschaft dahinter verstehen.

Habe ich eigentlich schon einmal geschrieben, dass ich das liebe, was ich tue?!

Ich mag diese subtilen Botschaften sehr und freue mich, wenn so ein Sitting auch nach Wochen oder Monaten noch ein kleines Feuerwerk der Liebe entfacht. Es ist so intelligent und clever wie diese Dinge oft eingestreut werden. Welchen Zweifel kann es dann da noch an der Authentizität geben?

Spiritualität und spirituelle Menschen

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Der Ausdruck „Spiritualität“ bedeutet ganz grob gesagt: Geistigkeit, inneres Leben oder auch geistiges Wesen.  In unserer heutigen Zeit steht dies aber immer mehr für eine innere Ausrichtung von Menschen, die sich auf der Sinnsuche befinden. Jeder definiert da den Ausdruck „spirituell“ zu sein anders.

Die Esoterik ist eine Hinwendung zu den Grenzwissenschaften, was eine weltanschauliche Bewegung, Strömung, die durch Heranziehung okkultistischer, anthroposophischer, metaphysischer oder ähnliche Lehren und Praktiken auf die Selbsterkenntnis und Selbstverwirklichung des Menschen abzielen. Sicherlich fallen verschiedene Aspekte von Spiritualität auch in den Bereich der Esoterik. Aber man sollte Esoterik nicht mit der reinen spirituellen Ausrichtung verwechseln.

Viele, die sich als „spirituell“ bezeichnen, kann man  eher in die Richtung der Esoterik einordnen. Sie beschäftigen sich weniger mit der Geistigkeit bzw. auch der Bewusstseinsforschung , als mehr mit dem eigenen Ego und der Abgrenzung des „Ich“ von dem „Ich“ anderer. Für mich ist ein spiritueller Mensch derjenige, der sich eher auf das Eigene konzentriert und auf die Bewertung Anderer verzichtet.

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Den Schmerz der Anderen  darf ich bekämpfen, weil es genauso ein Schmerz ist wie mein eigener. Die Anderen sind fühlende Wesen genau wie ich. Deshalb darf ich zu ihrem Wohle handeln. – Dalai Lama

Es ist eine Geisteshaltung, die nicht ganz einfach zu praktizieren ist, weil wir Menschen eigentlich darauf ausgelegt sind, uns zu vergleichen, zu beurteilen und in Schubladen zu packen, damit wir uns abgrenzen – im positiven wie auch im negativen Sinne.  Zunächst sollte man reiflich beachten, wie ähnlich man den Anderen ist. Freude und Leid werden gleich empfunden. Anstelle vom Besten auszugehen, wird eher nach Schwachstellen und negativen Aspekten gesucht. Wir dürfen Andere genauso wie uns vor dem Leiden und den Schmerzen beschützen wie uns selbst.

Ein spiritueller Mensch wird erst einmal in Liebe betrachten und sich  in Liebe zurückziehen, wenn er bemerkt, dass ihn gewisse Kontakte von seiner eigenen Ausrichtung auf das Positive und die eigenen geistigen Wege ablenken. Nachtreten und den Anderen nicht wertschätzend zu behandeln, sollten vermieden werden, weil ansonsten genau dieses Verhalten auch ins eigene Leben einziehen wird.

Es gibt viele Facetten von Bewusstsein und viele Stadien von Verständnis und Auffassung, was Spiritualität eigentlich bedeutet. Streiten lohnt sich nicht. Kann irgendetwas  wichtiger sein als der eigene spirituelle Weg zum erweiterten Bewusstsein?

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Der spirituelle Weg

Ich denke, dass es mehr egoistisch „Erleuchtete“ gibt als tatsächlich spirituell Erleuchtete. Ist das denn überhaupt das Ziel unseres irdischen Lebens? Wir kommen auf die Erde nicht um Erleuchtung zu erfahren, sondern um unsere Karma Waage wieder ins Gleichgewicht zu bringen und an unseren mitgebrachten, oft sehr alten Themen zu arbeiten. Konzentrieren wir uns erst einmal auf unsere eigenen Tiefen und Schatten. Heilen wir doch unsere eigenen Verletzungen, indem wir lernen in unser emotionales Gleichgewicht zu kommen. Man darf sich selbst vergeben, dass man menschlich und „unperfekt“ ist. Letzten Endes sind wir genau dafür hier. Wir sind Menschen mit Fehlern, Macken und Mucken, die man ausgleichen lernen darf. Es ist ein Weg und indem ich für mich erkenne, dass ich nicht perfekt und doch sehr menschlich bin, kann ich Anderen zugestehen, dass ihre Macken und Mucken eben menschlich sind. Spirituell zu sein, ist ein Weg, den wir einmal beschritten, selten wieder verlassen.

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Spirituelle Lehrer und Erleuchtete finden sich oft im Alltag

Ich erlebe Erleuchtung in meinem Alltag, wenn ich mit Menschen zu tun habe, die durch Leid, Schmerz und die Akzeptanz ihres Leidens eine wunderschöne Form von Erleuchtung erreicht haben. Diesen Menschen höre ich unglaublich gerne zu und bin voller Demut, weil ich erkenne, wieviel ich noch lernen darf.

Es liegt soviel tiefes Wissen und Weisheit in ihnen, die mit einer gewissen kindlichen Neugier und Positivität gepaart sind. Sie strahlen von Innen heraus und man spürt Gelassenheit, Ruhe und Liebe in ihrer Gegenwart. Es sind für mich magische Momente, wenn ich so einer Seele begegne.

 

 

 

Grüße aus Wien und Vorfreude auf die neue Ausbildung

Hallo aus der Sissi-Stadt Wien! ein wunderbarer medialer Abend und der erste Sittingtag liegen hinter Petra und mir.

Wow…ich finde es megaklasse, dass die neue Ausbildung in Essen nur noch 1 freien Platz hat. Es ist meine 7. Ausbildungsgruppe, die die Kronenchakra Ausbildung sein wird.

Ich freue mich schon sehr das neue Intensivkonzept🌈 mit dieser sehr speziellen Gruppe erleben zu dürfen. Ende Mai geht es endlich los🦋!

Gratulation und ein Farewell, der Ausbildungsgruppe „Die Intuitiven“

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Die 5. Ausbildungsgruppe steht unter dem Zeichen „Intuition“, weil an dieser Ausbildung sehr intuitive Menschen teilgenommen haben. Eine sehr harmonische und friedliche Gruppe, die immer Rücksicht auf die individuellen Bedürfnisse des Einzelnen genommen und immer sehr bei sich geblieben ist.  Jeder Einzelne war ein funkelnder, leuchtender Kristall, der in seiner ganz eigenen Farbe geschimmert hat. Ihr wart die ganzen Ausbildungsmodule hindurch für uns eine wunderbare Gruppe!

Am Wochenende war dann einmal mehr Prüfungstag und am gestrigen Sonntag dann eine sehr emotionale Verabschiedung. Die Prüfungsergebnisse waren absolut auf einem hohen Niveau anzusiedeln und selbst die Fangfragen wurden bravourös beantwortet.

Ich bin mir sicher, dass Viele aus dieser Gruppe Großartiges bewirken werden, ob nun als Medium, Heiler, Coach oder Trauerberater.

Jede Gruppe überlegt sich ja immer am Ende, was sie uns Gutes tun kann. Ich fand es treffend, wie intuitiv sie erfasst haben, dass für die Master und mich die gemeinsame Zeit das Kostbarste und Schönste ist. Deshalb haben sie versucht uns in einer spannenden Psychometrieübung aufs Glatteis zu führen. Diese Gruppe ist nicht nur intuitiv, sondern sind Füchse und überaus kreativ. Auch wir bekamen soz. „Denksport“. Danke Euch Allen dafür! Ihr wart eine ganz großartige Gruppe! Ich finde es toll, dass diese Gruppe auch weiterhin ganz aktiv bleiben und über die Entfernungen von Nord nach Süden und von Osten nach Westen gemeinsam weiter üben wird.

Es ist so schön erfahren zu dürfen, wie wertschätzend, liebevoll und freundlich jeder Einzelne von Euch ist. Die Abschiedstränen flossen reichlich und noch immer wirkt das Wochenende mit Euch nach.

Ihr werdet für immer in unseren Herzen sein und Eure Geschichten werden auch weitere Ausbildungsgruppen erfreuen…. ich denke da an Weißkohl, Grünkohl, Rosenkohl und – einfach nur – „Kraut“.

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Danke, dass ich Eure Lehrerin sein durfte (darf) und für die wundervolle Zeit mit Euch. Ihr wisst, dass wir immer verbunden sind und uns sicherlich in dem einen oder anderen astralen Raum treffen werden. Gell, das haben wir ja auch gut geübt!

 

Finde Deine innere Unabhängigkeit

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Eine der häufigsten und schmerzlichsten Ängste ist die Angst vor dem  Zorn einer anderen Person. Jemand hat Angst, dass eine andere Person ihn wütend bestraft oder ablehnt oder in Feindseligkeit geht. Diese Tatsachen werden Dich in eine höhere Position führen, in der Du gegen Deine eigenen Ängste richtig rebellieren wirst. Du wirst still zu einem Grausamen sagen: „Ja, ich habe Angst vor dir, aber weißt du was? Von jetzt an werde ich dich so sauer auf mich sein lassen, wie du willst, aber ich werde nicht mehr unter der Tyrannei deiner Wut zittern. Ich werde frei von dir sein. Ich weiß noch nicht, wie ich das schaffen werde, aber ich weiß, dass ich es satt habe, Angst vor dir zu haben. Ich werde lernen, wie ich aus dem Dschungel meiner eigenen emotionalen Schrecken auf dich zukomme. “

Dies ist eine großartige Erklärung der inneren Unabhängigkeit.

Vernon Howard
amerikanischer Autor und spiritueller Lehrer

 

Rücksichtnahme auf die Gefühle eines Anderen ist nicht immer richtig

Wir verbiegen uns selbst ganz oft, weil wir unsere wahren Gedanken und Gefühle nicht ausdrücken mögen. Dabei sind klärende Gespräche unglaublich wichtig. Niemand von uns kann in die Gefühlswelt eines Anderen wirklich hinein schauen. Wir mischen unsere mitgebrachten Stereotypen aus der Kinderzeit mit den uns umgebenden Menschen.  Aus den Gesichtern anderer Menschen lesen wir ganz oft unsere eigenen Ängste.

Missverständnisse entstehen durch einen Mangel an Kommunikation

Wenn wir uns nicht trauen zu fragen, was hinter den Worten oder einer Mimik steckt. Manchmal haben wir das Gefühl, dass uns Jemand böse anschaut. Es sind die eigenen Ängste, dass man wie in der Vergangenheit wieder einmal einen Anderen verärgert hat und die Quittung dafür erhält, wenn man nachfragt. Man wird schon was Falsches gesagt, getan oder gedacht haben, weil der Andere so komisch schaut.

Wenn man sein Hasenherz beiseite legt und sich zu fragen getraut, dann offenbaren sich ganz oft andere Gefühle. Man hat einfach Worte, Mimik oder einen Blick total fehlinterpretiert. Der Andere war wiederum in seinem eigenen Thema gefangen und hat aus seiner Sicht heraus reagiert.

Das „böser Papa-Chef-Ehemann“ Drama (kann auch in feminine Person umgedreht werden)

Manchmal stempeln wir Menschen nach unseren Erfahrungen im Elternhaus ab. Haben wir in unserer Jugend einen sehr strengen Vater und vielleicht sogar die Erfahrung von psychischer oder körperlicher Gewalt verbunden mit dem Gefühl der Unterlegenheit gemacht, dann werden wir einem Anderen, den wir als übergeordnet empfinden, genau diesen Stempel aufdrücken. Wir stecken ihn sozusagen in eine Schublade, in die er/sie gar nicht hinein gehört.

Anstatt genau hinzuschauen und versuchen den Menschen möglichst objektiv und ohne irgendwelche Verbrämungen anzuschauen, sehen wir die drohende Schmach der Unterlegenheit des Kindes, das sich nicht wehren konnte bzw. durfte. Wir durchleben diese Form des Dramas immer wieder.

Vielleicht ist der böse Chef, der immer rumschreit oder sarkastisch wird, genauso ein unsicheres Kind wie Du selbst? Frag‘ Dich das mal. Alle Menschen wollen geliebt werden. Nur Manche haben eine seltsame Art Aufmerksamkeit einzufordern.

 

Du bist erwachsen und deshalb um mit Vernon Howard zu sprechen: „Niemand kann Dir sagen, was für Dich richtig ist, außer Dir selbst.

Niemand kann Dir sagen, was für Dich richtig ist, außer Du für Dich selbst. Also sag dir, was Du tun sollst. Wenn Du zehn Jahre lang nachdenkst, während Du für Dich selbst denkst: „Ist dies ein reicher Schatz?“  Willst Du diese zehn Jahre unter der geistigen Herrschaft eines anderen leben?
Vernon Howard
Amerikanischer Autor und spirituelle Lehrer

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Komme in Deinem erwachsenen Ich an. Gehe in die Kommunikation. Beseitige die Hindernisse, die vor Dir liegen und weich ihnen nicht aus, weil Du vielleicht zurückgewiesen werden könntest. Du bist nicht mehr das kleine Kind, das sich nicht wehren konnte.  Na klar, kann es sein, dass in der Konfrontation manchmal unangenehme Dinge geschehen. Frage Dich dann, ob es Dein Thema oder das Deines Gegenübers ist. Wenn es Dein Thema ist, lerne damit umzugehen. Lerne die Vergangenheit ruhen zu lassen. Manche Dinge sind nun einmal nicht zu verjoy-2483926_1920ändern. Situationen und Menschen ändern sich. Halte nicht an alten Glaubenssätzen und Denkmustern fest. Werde frei für ein glückliches Leben.
Nimm nicht die Themen des Anderen als Deine an. Es sind seine, nicht Deine. Lass sie doch bitte bei ihm/ihr. Lösen kann es nur der Andere. Nicht Du. Jeder hat seinen Weg, den er/sie für sich alleine beschreiten muss. Geh Deinen eigenen Weg. Dein Spickzettel für die Lebensaufgaben dieses und der nachfolgenden Leben könnte sich merklich verlängern.
Lass Dein inneres Kind tanzen!

Wenn die letzten Worte fehlen…. Suizid, das Trauma für die Angehörigen

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In meiner medialen Arbeit habe ich natürlich häufig mit Menschen zu tun, die ihrem Leben ein Ende gesetzt haben. Meist erkenne ich es daran, dass die Menschen, die einen Suizid begangen haben daran, dass sie sich winden und über die Todesursache nur sehr zögerlich und ungern sprechen. Sie sehen wie sehr ihre Angehörigen leiden und wie sehr sie sich mit Schuldgefühlen quälen. Suizide gibt es in jedem Alter. Viele alte Menschen sehen nach dem Tod eines geliebten Menschen, einer Erkrankung oder einfach in ihrer Einsamkeit keinen Ausweg mehr.

Ein Suizid lässt die Hinterbliebenen in einem Gefühlschaos aus Liebe, Trauer, Wut, Verzweiflung und Schuldgefühlen zurück. In spiritueller Hinsicht wird ein Suizid als die Einwirkung des eigenen Willens auf die Grobstofflichkeit gesehen. Es ist kein Frevel oder führt auch nicht dazu, dass die Seelen eventuell „herumirren“ oder „nicht ins Licht kommen“, wie von Manchen ausgeführt wird. Ich habe bestimmt mehr als 1.000 Seelenkontakte zu Seelen gehabt, die ihrem Leben ein Ende gesetzt haben. Ganz oft hätten sie diesen Schritt gerne rückgängig gemacht, nachdem sie gesehen haben, was es bei ihren Liebsten hier auf der Erde ausgelöst hat. Das ist leider nur durch den Prozess einer erneuten Inkarnation möglich.

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Besonders schlimm ist es, wenn ein Kind oder Jugendlicher diesen Weg aus seinem irdischen Leben hinaus geht. Man kann sich nicht vorstellen, dass Kinder bereits im Grundschulalter an Depressionen leiden. Schlimmer noch, Depressionen im Kindes- und Jugendalter werden häufig nicht erkannt werden, ist unklar, wie viele Kinder und Jugendliche tatsächlich an Depressionen leiden.

In seltenen Fällen können Depressionen bereits in frühem Lebensalter auftreten. Etwa ein bis zwei Prozent der Kinder leiden im Vor- und Grundschulalter an Depressionen. Häufiger werden Depressionen jedoch erst in der Pubertät diagnostiziert. Eine Zahl von etwa drei bis zehn Prozent der Jugendlichen sind von Depressionen betroffen, wobei der Anteil der Jungen vor der  Pubertät größer ist als der Mädchen. Nach der Pubertät dreht sich das Verhältnis jedoch um.

Woran kann man eine Depression erkennen?

Die Kleinsten sind noch nicht in der Lage ihre Gefühle durch Worte auszudrücken. Sie zeigen durch ihr Verhalten, dass etwas nicht in Ordnung ist.  Diese Kinder neigen zu Wutausbrüchen, starken Weinen und dem übermässigen Klammern an die Hauptbezugspersonen.  Das Gefühl von Traurigkeit definieren sie als Kopf- oder Bauchweh, weil es ihnen anders nicht möglich ist. Das ist natürlich sehr diffus und wird häufig nicht ernst genommen oder fehlinterpretiert.

Ältere Kinder und Jugendliche können ihre Gefühle anders definieren und man erkennt an ihnen die Symptome, die auch Erwachsene aufweisen.  Zum Erwachsenwerden gehören allerdings auch Stimmungsschwankungen, was eine Beurteilung sehr schwierig macht.

Die eigene Identität zu entwickeln ist ein schwieriger Prozess, der mit der kritischen Auseinandersetzung von Elternhaus und sozialem Umfeld einher geht. Freunde bekommen einen höheren Stellenwert und eine Abgrenzung zu den Eltern findet statt. Das äußert sich meist in Äußerlichkeiten. Die Frage, die sich auch Menschen in der Lebensmitte stellen, wird erstmals gestellt: „Wer bin ich? Wo gehöre ich hin? Was ist mir im Leben wichtig und wo sind meine Prioritäten?“

Diese Phase des Erwachsenwerdens ist auch geprägt davon, dass konträre Gedankenansätze formuliert werden und Jugendliche sich ausprobieren, um ihre Grenzen zu testen. Die Hormone in Kombination mit den körperlichen Veränderungen und des Bewusstwerdens der Geschlechterrolle können stark verunsichern und zu starken Stimmungsschwankungen führen.

Jeder, der schon mal zwei Stunden vor einer Badezimmertür den dahinter befindlichen Jugendlichen davon überzeugt hat, dass er/sie weder fett, noch hässlich, noch doof ist und Pickel ganz normal sind, wird wissen wovon ich spreche. Oder der massive Konsum von Deo und Haargel, aber auch Diätenwahn, sind vermutlich allen Eltern bekannt. Stundenlange Schönheitsexzesse im Bad, die die Familie in den Wahnsinn treiben, weil man ja irgendwann auch mal den „Schönheitstempel“ betreten möchte, gehören auch dazu.

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Wo hört eine altersbedingte Stimmungsschwankung auf und wo beginnt eine Depression?

Diese Frage ist nicht so leicht zu beantworten. Angehörige fragen sich oft nach einem Suizid: „Was hätte ich tun können, um das zu verhindern? Warum habe ich die Anzeichen nicht erkannt?“

Erst einmal ist es manchmal gar nicht so einfach die Symptome zu erkennen, weil diese so diffus sind. Irgendwann ist Jeder mal traurig oder niedergeschlagen. Wie ein Mensch mit Rückschlägen oder einer schwierigen Situation umgeht, ist sehr individuell.
Es ist sehr wichtig, dass verstanden wird, dass es nicht immer die schwierigen familiären und sozialen Lebensumstände sind, die zu einem Suizid geführt haben. Genetische und biologische Einflüsse können Ursachen einer Depression sein. Dennoch gehören diese Erkrankungen der Seele eindeutig in die Hand von Fachleuten, die Wege und Möglichkeiten aufzeigen können. Bei kleinen Kindern wirken Medikamente anders als bei Jugendlichen und Erwachsenen, so dass hier versucht wird eher mit einer Spiel- und Verhaltenstherapie zu arbeiten.

Die Anzeichen einer Depression sind denen eines Erwachsenen sehr ähnlich und man kann in diesen Altersphasen folgende Symptome feststellen:

Kleinkinder <3 Jahre

  • Wirkt traurig, das Gesicht ist ausdruckslos
  • Ist ängstlich und schüchtern
  • Ist sehr anhänglich
  • Weint schnell oder wird schnell zornig
  • Hat keine Lust zu spielen
  • Schläft schlecht
  • Lutscht viel am Daumen oder spielt mit den Geschlechtsteilen
  • Wiegt sich hin und her
  • Zeigt verändertes Essverhalten

Vorschulkind <6 Jahre

  • Wirkt traurig oder apathisch
  • Zeigt kaum oder verminderte Gestik und Mimik
  • Zieht sich zurück oder reagiert aggressiv
  • Leidet unter Alpträumen, wacht nachts oft auf
  • Hat keine Freude am Spielen, kann sich auch sonst nicht so recht freuen
  • Verliert Gewicht oder nimmt stark zu und bewegt sich ungernSchulkind <12 Jahre
  • Erzählt, dass es traurig ist
  • Spricht über Suizidgedanken
  • Hat schlechtere schulische Leistungen
  • Die Essgewohnheiten ändern sich ohne erklärbaren Grund
  • Fühlt sich von den Eltern vernachlässigt
  • Hat starke Ängste
  • Hat unbegründete Schuldgefühle
  • leidet unter einem Gefühl der Hoffnungslosigkeit
  • Grübelt viel, hat KonzentrationsproblemeTeenager <20
  • Hat wenig Selbstvertrauen
  • Ist teilnahmslos oder ängstlich
  • Zieht sich vom sozialen Leben zurück
  • Kann sich nicht konzentrieren
  • Die schulischen Leistungen brechen plötzlich ein
  • Hat Appetit-, Ess- oder Schlafstörungen
  • Fügt sich Verletzungen zu
  • Hat Suizidgedanken
  • Das seelische Befinden schwankt über den Tag
  • Ist antriebslos

In den Sittings fallen mir einige Dinge auf, die ganz oft wiederholt werden. Vielen jungen Menschen ist nicht bewusst, was es bedeutet, zu sterben und das dieser Zustand nicht umkehrbar ist. Sie flüchten aus einer scheinbar ausweglosen Situation, in der sie auf Niemanden hören oder wahrnehmen konnten bzw. wollten.

Das jüngste Suizidopfer war  ein gerade mal 5jähriges Mädchen. Die Leiden der Angehörigen kann man sich nur ansatzweise vorstellen.

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Realitätsflucht – Suizid oder tragischer Unfall?

In einer Zeit, in der Computerspiele in virtuelle Welten hineinführen und Belastungen des Alltags für die Kinder und Jugendlichen immer stärker spürbar werden, verlieren sie sich zwischen Realität und Virtualität bzw. suchen sie nach Möglichkeiten den Druck zu kompensieren.

Bitte nicht falsch verstehen, ich bin nicht grundsätzlich gegen den Konsum von Cannabis. Aber der Einfluss auf ein noch junges Gehirn kann ganz fatal sein und zu psychotischen Zuständen führen, die dringend behandelt gehören. Viele unterschätzen diese Gefahr komplett.

Was beispielsweise hilft den Schmerz einer schwerwiegenden Erkrankung zu verhindern, kann durchaus einen gegenteiligen Einfluß  auf das sich entwickelnde Gehirn eines Kindes bzw. Jugendlichen haben.

Vor allem in Kombination mit Hochprozentigem kann es dazu führen, dass psychotische Zustände erlebt werden, die wirklich grauenhaft sind.

Ich sehe immer wieder in den Sittings, wie sich das anfühlt und wie es wahrgenommen wird.  Viele können darüber nicht reden. Geschwister fühlen sich schuldig, weil sie wissen, dass Schwester oder Bruder kifft oder trinkt. Sie wollen nicht petzen. Das sind Kavaliersdelikte, weil „es ja Alle irgendwie machen“.

Jugendliche wollen sich ausprobieren, Grenzen testen und vor allem „cool“ sein. Bloss kein ungeliebter Nerd, der gemobbt wird.  Wer kennt das nicht von sich selbst auch?

Dabei kann es manchmal durch Unachtsamkeit zu Verkehrsunfällen kommen, die nach Außen hin wie Suizide wirken, aber gar keine sind.

Es sind diese Fragen, die oft im Rahmen eines Sittings beantwortet werden können und den Angehörigen helfen, ihre Schuld zu minimieren und helfen etwas Licht ins Leben hinein zu bringen.

Es gibt Hilfe, die Niemand scheuen sollte, in Anspruch zu nehmen!

Wenn Sie einen geliebten Menschen auf diese Weise verloren haben oder selbst in diesem Gedankenkarussell festhängen, dann gibt es hier Hilfe. Es ist absolut mutig, wenn man sich traut neue Wege zu gehen. Ich habe allergrößten Respekt vor den mutigen Seelen, die es schaffen, ihre Ängste und Suizidgedanken zu überwinden.

Hier nun einige Adressen:

https://www.suizidprophylaxe.de/hilfsangebote/adressen/

Notfall-Seelsorge (auch Suizid-Prävention):

Telefon-Hotline (kostenfrei, 24 h), auch Auskunft über lokale Hilfsdienste:

  • 0800 – 111 0 111 (ev.)
  • 0800 – 111 0 222 (rk.)
  • 0800 – 111 0 333 (für Kinder / Jugendliche)
  • Email: unter www.telefonseelsorge.de

 

Nachsorge- und Therapiekliniken:

Danke an „Leben ohne Dich“ , deren Website https://www.leben-ohne-dich.de/notfall.htm ich die Linkliste entnommen habe!

 

Im Licht des Regenbogens

Copyright: B. Rode 10/2018

 

Willst du nicht dein Herz öffnen,
zu hören, was Regenbogen und Sonne lehren?
~ Ralph Waldo Emerson

Im Licht des Regenbogens vergehen die Tage wie im Flug. Kaum in München angekommen, war es schon wieder vorbei. Mitnehmen durfte ich weitere Erinnerungsperlen, die nun in meinem Schatzkästchens sorgsam aufbewahren und immer wieder anschauen darf. 

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Image by K Riemer  www.pixabay.de 

Freigeister unter sich

Eine dieser „Perlen“ ist ein evangelischer Pfarrer. Ja, ich darf momentan viele Erfahrungen mit kirchlichen Würdenträgern machen, die sich mir offenbar durch gefaltete Hände, einen schwarzen Talar und dem Abbild eines Doms bzw. Kathedrale zeigen. Es ist immer wieder Weiterentwicklung und Lernen. Dieser Herr zeigte sich besonders deutlich. Der Freigeist, der er auf der Erde gewesen war, ist er noch immer im Himmel und so wie auf der Erde beschäftigt er sich im Himmel mit Bewusstseinsstudien und philosophischen Inhalten. Es hört nicht auf. Die Liebe zu seiner ebenso autarken und starken Persönlichkeit seiner Frau ist noch immer so stark, dass er sie immer wieder erreichen kann. 

Und immer ist es die Liebe, die uns verbindet

Dann ein besonderer junger Mann, der mich erst einmal rätseln ließ, weil nichts so recht zusammen zu passen schien. Er ist sehr umsichtig und vorsichtig im Umgang mit seiner Mama und der Familie, mit der ihn eine große Liebe verbindet. Die wichtigste Botschaft, die er aber sofort überbrachte: „Ich habe keine Schuld. Ich konnte den Unfall nicht verhindern“.  Er verließ seinen Körper, als seine Seele wusste, dass sie ihn vor weiteren Schmerzen bewahren konnte, in dem sie sich aus dem sterbenden Körper zurück zog. Den Unfall betrachtete er von Außen. Er zeigt sich noch immer unter der Sonne Australiens, aber in dem Australien, das auf der anderen Seite der Existenz genauso vorhanden ist, wie hier.  Diese Welt jenseits unseres irdischen Bewusstseins ist sozusagen eine „Blaupause“ unserer grobstofflichen Welt.

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Quelle: Pixabay.de

Wenn Verlust, Trauer und der Tod zur Erleuchtung führen

Menschen, die viele Jahrzehnte Höhen und Tiefen gemeinsam  durchlebt haben und sich nun mit dem Tod eines Partners auseinandersetzen müssen, erlebe ich in der Praxis natürlich sehr häufig. 

Die Meisten sind auch nach Jahren noch in tiefer Trauer und vermissen ihre „andere Hälfte“ unendlich. Ich darf seit einigen Jahren einen Herren begleiten, der auch jetzt mit seiner Tochter in München war, der mich beeindruckt hat. Er hat sich schon immer für spirituelle Themen interessiert, aber seit dem Tod seiner Frau beschäftigt er sich noch intensiver mit spirituellen Themen. Bereits ganz am Anfang konnte er seine Frau wahrnehmen. Danach entwickelten sich seine medialen Fähigkeiten immer intensiver weiter. Als ich ihn nun nach 2 Jahren wieder im Sitting erleben durfte, fand ich eine erleuchtete Seele vor, die voller Mitgefühl, Liebe und Weisheit ist. Trotz seiner vielen ernsthaften und schweren Erkrankungen strahlt er nun Frieden, Humor und eine tiefe Verbundenheit mit der geistigen Welt aus.  Er sieht Seelen aus den Augenwinkel und spürt seine Frau. Manchmal darf er sie schemenhaft wahrnehmen.

Seine Tochter, die nicht in der Nähe lebt, versucht so oft es geht ihren Vater zu besuchen. Wir sprachen über ein Thema, das seine Tochter nun anders annehmen darf. 

Wie kann Krankheit ein Freund sein?

Das war etwas, was er versucht hatte seiner Tochter verständlich zu machen. Eine unabänderliche Erkrankung anzunehmen und zu lernen über den Körper hinaus zu wachsen, ist etwas, was den Menschen gelingt, deren Seele bereit ist Flügel zu bekommen. So, hört der Kampf auf, der nur notwendige Kräfte verschlingt. Gleichzeitig mutiert die Erkrankung vom Feind zum Lehrmeister. Die Erkenntnis, dass wir so viel mehr als unsere Körperlichkeit sind, lässt die Begleiterscheinungen erträglicher werden.

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Copyright: B. Rode 07/2018

Eine weitere Seele, der ich begegnen durfte, war eine junge Frau, die während einer Herzoperation verstorben war. Manchmal fragt man sich, wenn man die Vielzahl an Erkrankungen am eigenen Leib fühlt, was ja sehr abgeschwächt passiert, wieviel ein Mensch aushalten kann. So, auch dieses Mädel, das vom Alter her, auch eine gute Freundin meiner Tochter hätte sein können. Ich konnte ihre schönen langen blonden Haare sehen und ihr hübsches Gesicht mit den vor Lebenslust funkelnden Augen, die nichts von ihrer Vitalität und Positivität eingebüßt hatten. Eine Reisekatze, die von Australien bis Amerika gereist war. 

Ihre Aura funkelte und schimmerte in Lilatönen, Pink, Grün und einem leuchtenden Orange. Sie war mit sich im Einklang und im Frieden, was sie immer wieder durch das Bild einer Friedenstaube vor einem blauen Sommerhimmel zeigte. Es war ihr wichtig, dass auch ihre Familie in den Frieden mit der Situation gehen konnte.  Ich konnte ein kleines Kind an ihrer Hand wahrnehmen, das sich bereits auf den Weg gemacht hatte bzw. schon als Fötus im Körper ihrer Schwester heran wuchs. Sie war die „Inkarnationshelferin“ für dieses Kind, d.h. sie begleitet es bis es geboren wird und darüber hinaus als Teil des Spiritteams dieses Kindes. 

Das, was mich aber wirklich beeindruckte, war, dass diese Diamantseele sagte, dass sie so fasziniert von Regenbögen sei und sie diese als eines ihrer Zeichen immer wieder als Gruß auf die Erde senden würde. „Ich liebe die Regenbogenfarben. Sie haben mich umgeben als ich meinen Körper verließ. Ich bin nicht hinter dem Regenbogen, sondern ich bin der Regenbogen.“ Während ihrer „Party“, wie sie es nannte, wurde das Lied „Over the rainbow“ gespielt und bunte Luftballons in Regenbogenfarben stiegen in den blauen Himmel auf. 

Sie sagte noch (auch im Hinblick auf ihre jüngste Schwester, die auch ihre Generkrankung geerbt hatte), dass das Mutter-Tochter-Team noch immer funktionieren würde. Damit wollte V. ausdrücken, dass sie ihre Schwester unterstützt und sie war sich ganz sicher, dass diese nicht daran sterben würde und sogar Kinder bekommen würde.

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Danke allen Sittern, die vielleicht keine Erwähnung gefunden haben, für ihre Offenheit und Vertrauen. Ich freue mich auch wieder auf neue Erlebnisse in München! 

Aber auch noch einmal vielen Dank an Bettina Erbe von sinnIHRraum in München für die freundliche Betreuung während meines Aufenthaltes. 

 

Ein Jeder ist ein Kind der Zeit. – L. Schefer 1784-1862

Wenn wir Eltern werden, dann denken wir, dass wir immer mit unseren Kindern auf einer Wellenlänge liegen. Wir lieben sie doch und sie sind ein Teil von uns. Das ist auch in den ersten Jahren so. Besonders kleine Kinder unter drei Jahren sind mit uns noch sehr verbunden.

Je älter die Kinder werden, umso mehr entwickeln sie ihre eigenen Vorlieben und Eigenschaften. Sie werden kritisch uns gegenüber. Waren wir vorher allwissender Held oder Zauberfee-Mama, so werden wir spätestens in der Pubertät von unserem Thrönchen geworfen. Meist rebellieren die Teenager und nichts, was wir tun, machen wir richtig. Tja, ja, so richtiggehend peinlich werden wir. „Ach Mama, Du bist peinlich“ hören wir. Anfangs ist das noch humorvoll und lustig. Die Kinderchen leben ja noch Zuhause und man ist in einem Teenagerhaushalt eher gut beraten die Ruhe zu bewahren und nur gelegentlich zu explodieren. Das sind schon die ersten Abnabelungsversuche.

Buddha_bouquet2Irgendwann kommt die Zeit, in der die Kinder beginnen tatsächlich eigene Wege zu gehen. Sie ziehen aus, weil sie studieren oder einen Job anderswo gefunden haben oder die große Liebe woanders lebt. Dann bekommt das Leben der Eltern auch eine andere Dimension. Man darf sich damit auseinander setzen, dass die Kinder von nun an ihr eigenes Leben leben. Keine durchwachten Nächte, wenn das Kind zu spät Nachhause kommt oder irgendwo mitten in der Nacht abgeholt werden muss.

Das Leben bekommt einen anderen Rhythmus. Die Kinder gehen nun nicht nur räumlich getrennt ihre eigenen Wege. Die emotionale Trennung ist ein Ablösungsprozess, der für Vater/Mutter und das Kind noch einmal ein weiterer Schritt in das eigenständige Leben ist. Eigene Glaubenssätze werden gebildet, die meist gegensätzlich zu denen der Eltern sind. Die Eltern werden als „alt“ empfunden. Glaubenssätze der Familie werden über Bord geworfen und es wird als wichtig empfunden, den eigenen freien Weg zu gehen, der ohne die Belastung der Eltern erfolgen sollte.

Als Eltern wird man Vieles, was das Kind nun entscheidet, nicht als „richtig“ empfinden. Aber es gehört dazu, dass beide Seiten lernen respekt- und liebevoll einen möglichst harmonischen Weg des Miteinanders zu suchen. Das funktioniert nicht immer.  Meist bilden sich dann Fronten, weil das Kind sich nicht so verhält, wie es die eigene Kultur oder das gesellschaftliche Milieu diktieren. Liebe ist hier der Schlüssel. Wenn wir unserem Kind die Liebe zeigen, die wir empfinden, seinen individuellen Weg respektieren und unterstützen, so kann es uns eines Tages verstehen. Bedingungslose Liebe funktioniert nur so, indem wir unsere eigenen Bedürfnisse hinten an stellen.

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Ich glaube, dass es wichtig ist, neue Wege zu gehen. Es ist nicht leicht zu akzeptieren, dass das Kind erwachsen geworden ist und für sich eigenverantwortlich entscheiden gelernt hat, was gut und richtig für die Seele und das Leben ist.

Das Leben besteht aus Veränderung. Seien wir die Veränderung! Nicht Alles, was „immer so gemacht wurde“ ist zwangsläufig richtig. Dem Anderen zugestehen, dass es seine Freiheit des eigenen Ichs ausleben darf, ist nicht einfach. Es sind keine kleine Kindern mehr, sondern erwachsene Menschen, die für sich entscheiden. Haben wir das nicht auch damals getan als die Kinder auf die Welt kamen?

Kinder werden uns nur für eine Weile geschenkt. Es ist wichtig, diese Zeit gut zu nutzen. Es gab auch die Zeit, in der wir die Leinen gekappt haben, um eigenverantwortlich für uns und unsere Kinder da zu sein. Wir müssen uns von alten Strukturen lösen, um Eigene bilden zu können. Der Weg dahin ist nur manchmal sehr steinig und schwer für alle Seiten. Aber gehen wir diesen Weg in Liebe, dann wird auch diese Anpassung gelingen. Wichtig ist, dass wir die Ansichten unserer Kinder ernst nehmen und ihren freien Willen respektieren. Sie sind zwar genetisch noch immer ein Teil von uns. Dennoch aber eigenständige wunderbar leuchtende Wesen, deren Handlungsweise uns oft befremdlich erscheint, aber genauso gelebt werden muss.

Es ist wichtig, dass wir sie nicht los lassen, auch wenn sie uns manchmal ins Taka-Tuka-Land wünschen und im Dialog bleiben. Egal, was sie sagen oder wie sie empfinden. Letzten Endes steckt in jedem großen Kind, auch immer noch das entzückende Kleine, dass uns voller Bewunderung gefolgt ist.

Ich glaube, dass oft Annäherung erst dann wieder entstehen kann, wenn auch unsere Kinder in unsere Schuhe hineingewachsen sind und unsere Denkweise besser verstehen können. Dann beginnt wieder ein neues Zeitalter der Elternschaft, wenn wir zu den Kindern werden und unsere Kinder zu unseren Eltern… aber das ist ein weiteres und anderes Kapitel Entwicklungsgeschichte, auf das ich heute nicht eingehen werde.

Die Medaille hat immer zwei Seiten

Einer unangenehmen Situation kann man sich ergeben, in dem angsterfüllte oder wütende  Gedanken  weiteren Ärger noch als Energiebooster hinein gebe. Denn eigentlich bekommt die Situation erst dann so richtig Fahrt und ein Negatives zieht weiteres Unangenehmes nach sich. Dies wiederum lässt erst so richtig die Gefühle des Versagens, der Frustration und leider auch oft in ganz tiefen Momenten der Depression entstehen. Ein Strudel aus negativen Ereignissen beginnt nun zu wirbeln.

Der Weg aus dem Chaos ist nicht leicht

Hilfreich ist es, wenn man sich ganz genau anschaut, wann und wie es begonnen hat. Mir hilft es, eine Art von Theaterstück zu schreiben, in dem ich die Schauspieler und ihre Rollen in meiner persönlichen Tragödie aufschreibe und dadurch sozusagen „von Außen“ betrachte. Dann versuche ich mich in die Gefühle des Einzelnen hinein zu fühlen. Warum hat er/sie nun so gehandelt oder eben diese Worte gesagt? Dabei ist es wichtig, dass man versucht möglichst neutral zu bleiben und die eigenen Emotionen wenigstens diesen kleinen Moment außen vor zu lassen.

Danach analysiere ich mein eigenes Verhalten und erkenne den wahren Grund meiner  Re“aktion“. Gleiches gehe ich mit jedem Beteiligten durch.

Der nächste Schritt ist meine Wünsche  an mich sowie auch an die Anderen zu formulieren. Es ist nicht nötig, dies offen auszutragen, sondern auf eine für den Anderen oftmals unbewusste astrale Ebene zu verschiebe

Jeder Gedanke, jede Emotion wird in der Unendlichkeit gehört

Alles, was wir aussenden, kehrt in irgendeiner Form zurück. Jede noch so kleine Emotion oder ein vermeintlich unbedeutender Gedanke findet seinen Nachhall im Universum. Negativität kann in etwas Positives transformieren, in dem Heilgedanken ausgesendet werden, die  mit den positivsten Wünschen und der inneren Bestimmtheit verstärkt werden. Der Kosmos reagiert darauf mit einer positiven Resonanz.

Wir können die Widrigkeiten des Lebens nicht verhindern, aber unseren Engeln oder Geistführern, egal, wie man sie nun nennen mag, ihren Job erleichtern. Ganz oft, höre ich wie  Schutzengel/Geistführer aufseufzen, wenn sie voller Mitgefühl in den Sittings erzählen, wie schwer es sich  die Menschen machen, weil sie nicht um die Hilfe bitten, die sie bekommen könnten. Der menschliche Wille ist unantastbar und davor müssen sie leider viel zu oft kapitulieren.

Eine Affirmation kann hilfreich sein

„Helft mir aus dieser Situation heraus, so dass alles geschehe wie es für meinen Lebensplan richtig ist und meiner Seele Flügel verleiht. Lasst mich die richtigen Schritte tun und schickt mir die richtigen Menschen zur richtigen Zeit.“