Mediale Ausbildung

buddha-562033_1920 (1)In Deutschland wird, meiner Meinung,  die Arbeit der Medien vielerorts unterschätzt, was sicherlich auch aus der Vielzahl  unseriöser Angebote von  „Kartenlegern“, „Wahrsagern“ und „Hellsehern“ im Internet, Fernsehen und der Presse resultiert. Mir tun vor allem die Angehörigen leid, die einen Menschen verloren haben und unter diesem Verlust schwer zu tragen haben. Ihnen wird durch solche fiktiven „Jenseitskontakte“, die oft durch „cold reading“ (d.h. unbewusste Worte, Mimiken und Gestiken) entstehen, ein großer emotionaler Schaden zugefügt. Medium sein, bedeutet Verantwortung zu übernehmen, wirklich im Kontakt zu sein und achtsam in der Wortwahl zu sein! Ehrlichkeit steht an erster Stelle.

Mediale Ausbildung in Form von ein oder zweitägigen Seminaren  war mir nicht mehr genug. Seit August habe ich damit begonnen eine kleine Gruppe aus ganz Deutschland intensiv als Medium auszubilden und wir gehen neue Wege. Es ist ein ambitioniertes Programm. Es wird fleißig an den Basics geübt und es war wunderbar zu beobachten, dass die ersten Sittings mit „echten“ Sittern ab dem 3. Modul sehr beeindruckend und treffsicher waren.  Es ist keine übliche Form der your-heart-string-881084_1920Ausbildung. Wir arbeiten intensiv mit allen Teilnehmern, um sie als Medium so auszubilden, dass sie ihre Fähigkeiten gezielt und sicher einsetzen können. Im Januar ist wegen der großen Nachfrage sogar bereits eine zweite Ausbildungsgruppe gestartet. Die ersten von mir ausgebildeten Medien arbeiten bereits erfolgreich im Ruhrgebiet und ich hoffe, dass wir zum Ende des Jahres 2016 in Deutschland und dem angrenzenden Ausland weitere „working mediums“ haben werden, die als Botschafter der Geistigen Welt den Menschen, die einen lieben Angehörigen oder Freund oder ein Tier verloren haben, Trost und Bestätigung geben können, dass es eine Weiterexistenz der Seele gibt.

Ich möchte mich hier an dieser Stelle bei meiner Mastergruppe Anja, Kristin, Petra, Renate, Tanja und Volker bedanken, die mich tatkräftig unterstützen.

Ein Medium wird man nicht über Nacht. Es gehören ein gewisses angeborenes Talent, eine konsequente Ausbildung und vor allem die Beschäftigung mit den eigenen Traumata dazu. Denn nur wer im Inneren wirklich frei ist und Platz für den Schmerz anderer Seelen geschaffen hat, kann ein Fels in der Brandung sein.

Um ein Trance- oder Jenseitsmedium zu werden bedeutet erst einmal die Techniken von Mitgefühl, Achtsamkeit und Geduld für die eigene Entwicklung aufzubringen. Die Leichtigkeit eines Kontaktes mit der Geistigen Welt, die ich gerne „Spirit“ (=Geist) nenne, ist immer angeboren. Ein Medium, dass Techniken erlernen muss, um als Jenseitsmedium arbeiten zu können und nicht diese Fähigkeiten von Anfang an in diese Welt mitgebracht hat, hat es da noch viel schwerer und braucht noch mehr Geduld. Man spricht hier von einer Phase von 3-10 Jahren intensiver Ausbildung.beyond-602060_1280

Jedes Medium hat seine eigene Art, um Wissen zu vermitteln. In meiner Ausbildung fördere ich die natürlichen und sehr individuellen Talente, die jeder Mensch in die Wiege gelegt bekommen hat. So wird nicht aus jedem Eleven ein Medium, aber ein Mensch, der lernt seine natürlichen Fähigkeiten zu schulen und in die richtige Richtung zu fördern.  Erst in zweiter Linie vermittele ich theoretische Fähigkeiten. Warum sollte man den Kopf mit unnötigen Dingen füllen, wenn es doch den eigenen intuitiven Weg gibt? Aber die Theorie ist natürlich wichtig. Doch um Theorie wirklich bis in die Tiefe verstehen zu können, müssen die Erfahrungen mit Spirit bereits gemacht worden sein. Last  but not least, sind es die Lehrer der nicht sichtbaren Welt, die dann nach und nach übernehmen und die mich auf der irdischen Ebene inspirieren genau auf den richtigen Pfad zu helfen.

Ein echtes physikalisches Trancemedium ist so geboren und es kann nur bis zu einem ganz bestimmten Grad erlernt werden.

Aber welche Arten von Medien es gibt, erkläre ich im Nachgang noch genauer.

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