Irrtümer und Missverständnisse zu Jenseitskontakten

Irrtümer und Missverständnisse zu Jenseitskontakten

9. August 2016 10 Von Bettina

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Alles, was du sehen kannst, hat seine Wurzeln in der Unsichtbaren Welt.
Es mögen sich die Formen ändern, das Wesen bleibt dasselbe.
~Rumi~

 

Jenseitskontakte kommen zustande, weil die Seelen auf der anderen Seite der Existenz es wollen

Eine irrige Annahme besteht darin, dass die Meisten, die zu einem Sitting kommen, denken, dass wir als Medien die Verstorbenen “rufen”. Das tun wir nicht. Es kommen ganz freiwillig die Seelen, die über das Band der Liebe mit den Ratsuchenden auf der Erde verbunden sind. Wie sie kommunizieren ist ganz individuell. Man könnte es als eine Art telepathische Bilder-Emotionalsprache bezeichnen. Je mehr das Medium sein eigenes Ich los lassen kann, umso mehr kann die Seele von der anderen Seite, und hier sind nicht nur Angehörige gemeint, den Lichtkörper des Mediums soz. “übernehmen”.

Seelen kommunizieren wie sie es für richtig halten und sie teilen nur mit, was sie mitteilen wollen

Der Tod ist nur ein Spiegel,
Dein wahres Wesen strahlt aus ihm zurück.
Sieh nur, was der Spiegel zeigt –
zu sterben erfordert nur einen Blick!
Rumi

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Wir können als Medium keine Aussage aus einer Seele “herauskitzeln”, die etwas nicht mitteilen möchte. Sie kommunizieren auf ihre ganz eigene Art. Jemand, der im Leben sehr gerne und viel gesprochen hat, wird sicherlich die telepathische Schiene und das Hellhören des Mediums beeinflussen. Ein eher introvertierter Mensch wird mehr Bilder und Gefühle zeigen, die das Medium erst aufwändig entschlüsseln muss. girl-162474_1920

Die Seelen auf der anderen Seite werden sich nur zu Dingen äußern, die IHNEN wichtig sind. Sie werden nicht unbedingt Fragen beantworten, die  ihnen nicht wichtig erscheinen oder sich zu Dingen äußern, die ihnen unangenehm sind.
Auf der anderen Seite kommen oft auch Seelen durch, die man nicht hören möchte, weil sie noch ein Thema im Diesseits haben. Es ist eine große Chance, die man als irdischer Menschen nutzen darf, um Leichtigkeit und mehr Liebe in das eigene Leben hinein zu bringen. Das kann unglaublich befreiend und bereichernd für das diesseitige Leben sein! Aus der Retrospektive bekommen viele Situationen im Leben eine ganz andere Wertigkeit. Wenn wir der Anregung aus dem Jenseits folgen, dann kann es lebensverändernd sein. Es bedeutet eine große Chance karmische Verstrickungen lösen zu können und Hürden zu überwinden.

Informationen über Sitter vor einem Sitting zu erhalten ist nicht wünschenswert

Du fragst nach einer Rose –
lauf vor den Dornen nicht davon.
Du fragst nach dem Geliebten –
lauf vor dir selbst nicht davon.
Rumi

Immer wieder hören wir folgende Mutmaßungen “das könnten Sie aus dem Internet wissen” oder “Sie haben mich gegooglt” oder “Frau X, Herr Y oder Frau Z haben Ihnen schon etwas erzählt, was sie jetzt verwenden”.

roses-743714_1920Kein seriöses Medium wird vorab Informationen von einer Person erhalten wollen. Meist kennen wir noch nicht einmal den Namen. Ich lehne beispielsweise Anfragen ab, wenn mir vorab schon zu viele Informationen dieser Person vorliegen oder sie sie mir selbst mitteilt. Ich bitte dann immer auf ein anderes Medium meines Managements auszuweichen. Es verbietet sich von selbst, dass wir diese Informationen verteilen oder uns vorab informieren. Viel mehr bitte ich darum, dass mir weder Fotos noch Namen noch Daten vorab zugänglich gemacht werden. Warum sollte ich wohl sonst mit einem Management zusammenarbeiten? Da wäre es doch ein Leichtes vorher schon Dinge von der Person bei der Terminvereinbarung zu erfahren. Die Buchung eines Jenseitskontaktes geht i. d. R.  über ein Buchungsportal, so dass noch nicht einmal unser Manager vorab irgendwelche Details außer dem Namen und den Adressdetails erhält. Als Medium erhalte ich lediglich Uhrzeit und den Namen des Buchenden, der oft noch nicht einmal identisch mit dem Sitter ist. Sitter können so phantasievoll sein! Mir  sagte eine Dame, dass sie den Namen ihrer verstorbenen Mutter angegeben habe, um mich in die Irre zu führen. Sie war dann selbst irritiert, weil ich sie erst nach ihrem Namen fragte.

Manch einer mag mich rüde finden, wenn ich bitte mir vorab keinerlei Informationen zugänglich zu machen oder Gespräche abbreche oder aber um die Terminvereinbarung mit einem anderen Medium bitte. Aber mir persönlich liegt sehr viel daran, dass ich unbeeinflusst bin und absolut authentisch.

Die Sache mit der Offenheit für einen Jenseitskontakt ist schon manchmal schwierig

In diesem Spiegelkabinett
siehst du eine Menge Dinge.
Reibe dir die Augen!
Nur du allein bist da.
Rumi

Ratsuchende, die zu einem Jenseitskontakt kommen, sind aufgeregt und haben schon lange auf diesen Tag hin gefiebert. Wenn ein Sitter kommt, der extrem skeptisch ist oder eine unglaubliche Panik vor der eigenen Auseinandersetzung mit dem Thema Sterben und Tod hat, dann kann ein Sitting schon einheart-105730_1280mal sehr schwierig sein. Der Sitter traut sich möglichst nichts zu sagen, um nur ja nicht zu viel zu verraten oder ist so aufgeregt, dass gewisse Zusammenhänge gar nicht mehr erinnert werden oder verstanden werden können.

Hallo?! Ich bin’s doch nur! Bettina! Vor mir muss Niemand Angst haben und auch die Botschaften, die durchkommen, sind voller Liebe und Humor, egal, wie schwierig das Verhältnis vorher war. Es sind immer von Herz zu Herz-Verbindungen. Wir Medien “verpacken” es auf Anweisung der Seele im Jenseits in Worte, deren tiefe Bedeutung erst im zweiten oder dritten Anlauf verstanden werden. Deshalb ist eine Aufzeichnung des Gespräches so immens wichtig.

Man sollte möglichst ohne eine große Erwartung kommen, offen sein für Alles, was passieren darf und sich auf eine unglaubliche Erfahrung freuen.

Sehr skeptische oder auch unsichere Menschen zerreden sehr gerne diese wunderbare Erfahrung oder lassen sie sich von Anderen zerstören! Schade!

Da werden Botschaften, die Beweise sind, gar nicht mehr wahrgenommen. “Das hat die Person in meinen Gedanken gelesen”  oder “Sie hat einfach Rückschlüsse aus den während des Sittings gesagten Worten gezogen” oder “Sie hat in meiner Körpersprache alles lesen können” oder “Das stimmte alles gar nicht und war alles nur Cold Reading oder war nur sehr schwammig”

Nun, das ist nicht mein Thema! Ich habe meine Botschaft des Verstorbenen überbracht, denn ich bin sein Sprachrohr und nicht das, der Seelen auf dieser Seite der Existegirls-1149935_1920nz. Fehlinterpretationen passieren dann, wenn die Sitter etwas nicht richtig zuordnen können oder ich zu sehr vielleicht in meinem eigenen Kopf bin. Ich bedauere es sehr, wenn die Chance nicht genutzt wird, weil es für die Seelen von der anderen Seite der Existenz so sehr gewünscht wurde, dass sie diese Zusammenkunft mit dem Medium arrangiert haben.

Am Besten ist es, wenn man einfach offen ist für Alles, was sich entwickeln darf und kann!

 

Warum es nicht immer möglich ist, verschwundene Dinge, Namen, Kosenamen oder Codewörter über ein Medium zu erfahren

In Wahrheit gibt es nur ein einziges Licht, das durch unterschiedliche Fenster scheint und uns durch die Person jedes einzelnen Propheten erreicht.
Rumi

Es ist unglaublich, welche Kosenamen sich Menschen untereinander geben! Und es wäre natürlich klasse, wenn das Medium genau diesen Kosenamen wiedergibt. Nur ist das so eine Sache! Wenn der Kontakt zum Verstorbenen weniger über eine telepathisch-sprachliche Frequenz kommt, dann würden Bilder, Symbole und Gefühle diesen Namen nur in dieser Form wiedergeben. Ein kleines Beispiel: Ein 18-jähriger zeigterose_chrystals mir Sneaker im Hausflur und zeigte auf sich. Gleichzeitig sah ich ein kleines Tier schnell vorbei huschen, das mir schwarz-weiß erschien und einen buschigen Schwanz hatte. Zum Glück konnte ich kombinieren: Stinktier plus Sneaker = Kosename: Stinktier! Ein Glücksfall für das Medium, dass der Junge so clever war mir ein Stinktier zu schicken. Die Familie war trotzdem enttäuscht. Sie nannten ihren Sohn nicht “Stinktier”, sondern “Stinki”, weil seine Sneaker im Flur immer den ganzen Raum “bedufteten”.  Sie konnten gar nicht nachvollziehen, welches tolle Geschenk sie durch die besonders clevere Kombinationsgabe ihres Sohnes erhalten hatten. Generell ist es so, dass Namen soz. in den Raum reingerufen werden und dann vom Medium “aufgeschnappt” und ohne nachzudenken weitergegeben werden. Da die Worte über verschiedene Frequenzen hinweg gerufen werden, sind sie extrem langgezogen oder verzerrt, so dass das Medium einen Namen quasi “verdreht”. So kann dann schon mal aus einem “Paul Otto” eine “Frau Lotte” werden. Manche kommen aber so klar durch, dass sie unmissverständlich sind. Aber das ist kein Muss oder eine Selbstverständlichkeit.

In schöner Regelmäßigkeit tauchen Fragen nach verschwundenen Gegenständen, Verträgen, Geld und Schmuck auf und das Medium soll sagen, wo sich die Gegenstände befinden. “Meine Mutter wird ja wohl wissen, wo sie den Versicherungsvertrag hingetan gothic-1462239_1920hat.” Die Mutter auf der anderen Seite zuckt nur ratlos mit den Schultern oder zieht sich zurück, weil sie entweder nicht weiß, wo der Vertrag JETZT ist und/oder wohin sie ihn zu Lebzeiten getan hat. Ansonsten sind ihr diese Dinge von ´der anderen Seite aus auch meist ziemlich egal, weil man eh nichts mitnehmen kann und sie vielleicht mehr weiß als wir Lebenden.

Innerlich aufseufzend mache ich mich dann auf die “virtuelle Suche”. Das heißt, ich mache quasi etwas Ähnliches wie die Inverssuche einer Telefonnummer. Ich nehme die Energie aus der Aura des Sitters und verbinde mich mit dem Gegenstand. Damit kann ich dann zumindest den Ort beschreiben, an dem der Gegenstand liegt. Ich schaue mir an, wie der Ort aussieht. Was könnte es sein? Was befindet sich noch im Raum? Wo ist der Raum? Das sind Fragen, die ich dem Gegenstand stelle und auf den ich “Antworten” erhalte, die nicht zutreffend sein müssen, weil der Gegenstand mir nicht unbedingt den derzeitigen Ort “sendet”, sondern vielleicht einen Ort, wo er vorher gelegen hat.

Auch ein Medium hat mal Sendepause und braucht eine Auszeit, in der es keine Kontakte macht

Fragst du: «Was ist Liebe?», sage ich: «Den Eigenwillen aufzugeben.»
Rumi

Die allermeisten Medien kappen ihre Kontakte zum Himmel, wenn sie einen Kontakt beenden. Das lernen wir so. Nicht allen Medien gelingt das. Ich gehöre auch dazu.

Ich kann sehr gut verstehen, wie aufgewühlt man nach einem Jenseitskontakt ist. Es ist ja nun ein Thema, das man auch nicht mit Jedem einfach besprechen und bearbeiten kann. Und es macht mir überhaupt nichts aus, wenn ich im Nachgang eines Sittings einen Menschen begleiten darf. Im Gegenteil sehe ich es als meine Aufgabe zu erklären oder höre auch unglaublich gerne, welche Auswirkungen das Sitting hatte.

Die besonders skeptischen Menschen schwanken dann wieder heftig zwischen dem Erlebten und ihren früheren Glaubenssätzen, die einen Jenseitskontakt ad absurdum gehalten hatten. Sie würden nur zu gerne glauben, dass es das Jenseits gibt und dann kommen da wieder diese Zweifel hoch. Was liegt da näher als dem Medium noch mal schnell ein paar weitere Beweise zu entlocken? Es hat sich doch so einfach eingeklinkt und könnte doch noch mal schnell ein paar Beweise liefern.heart-583895_1920

Erst einmal, ich bin kein Missionar. Ich lasse jedem Menschen seinen Glauben. Wenn Jemand so sehr daran glauben möchte, dass es das Jenseits nicht gibt oder der Jenseitskontakt ein Fake war, dann bitte sehr.

Nicht, dass wir uns falsch verstehen: Für ernstgemeinte Rückfragen stehe ich immer gerne zur Verfügung und habe ein offenes Ohr.

Manche Anfragen sind jedoch  fordernd,  respekt- und distanzlos. Es gibt eine große Zahl von Menschen, die denken, dass ich als ein Medium mit dem Draht nach oben endlos und bitte pronto, d.h. sofort antworten, müsse, wenn ich angeschrieben werde.

Wehe, man schläft oder kümmert sich um eigene Dinge wie z. B. die Familie oder die Hausarbeit, dann kommt eine unüberschaubare Flut von Mails, PN’s und WhatsApp Nachrichten herein geflattert, die im Ton immer heftiger werden und mit Vorwürfen garniert sind:  “Warum antwortest Du jetzt nicht mehr?” “Was habe ich Dir getan?” “Bist Du böse auf mich?”

Die Antwort auf solche Fragen ist recht einfach: Ich habe noch ein Leben neben meiner Medialität und habe gerade keine Zeit. Es sind so viele Menstime-425818_1920chen, die Rat suchen und da kann es halt dauern, bis ich Zeit habe auf eine Mail, PN oder WhatsApp zu antworten.

Ich brauche ab und an vielleicht  mal eine Auszeit, um mental und körperlich gesund zu bleiben. Morgens um 3.00 Uhr möchte ich gerne schlafen und nicht gerade die Fragen eines Mitmenschen beantworten, der nicht schlafen kann.

Und bitte respektiert, auch ein Medium hat mal Sendepause und ist ein Mensch wie jeder Andere!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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