Es gibt Sittings und Sittings … wie unterschiedlich Jenseitskontakte verlaufen können

Manchmal fließen die Informationen nur so aus mir heraus, sobald ich in den Kontakt mit der geistigen Welt gegangen bin. Dann kommen Menschen und Tiere herbei. Sie liefern ein Feuerwerk an Informationen und -fast- jedes Wort ist ein Treffer. Das ist immer das, was ich als „Sternstunde eines Mediums“ beschreibe. Dieser Text hier ist so eine „Sternstunde“, die ich mit einer sehr lieben Sitterin haben durfte:

Liebe Bettina!

du hattest mich gebeten meine Erfahrungen aus deiner Einzelsitzung bzgl. eines Jenseitskontaktes aufzuschreiben. Es ist sehr heilsam und tröstlich, wenn sich Verstorbene bei uns melden um uns hier auf der Erde zu unterstützen, und ihre Liebe zu schicken.

Du hattest einen Jenseitskontakt zu einer Frau R., die ich bis zum Versterben begleitet habe. Ich sage den Sterbenden oft, sie sollen mir ein Zeichen geben, wenn sie auf der anderen Seite sind. Am Tag von R.s Beerdigung erschien ein sehr intensiver Regenbogen, wie ich ihn noch nie gesehen habe. Auf der Einladungskarte zum Trauergottesdienst für R. war auch ein großer Regenbogen. Drei Tage später war ich bei dir, und es meldete sich bei dir R. Du hast sie beschrieben dem Aussehen nach und, dass sie krebskrank war….ob ich sie eingerieben oder mbutterfly-765126_1920assiert hätte? Ja, ich habe sie, wenn ich bei ihr war, massiert. Ob ich ihr vom Licht erzählt hätte? Ja, ich habe ihr von Nahtoderlebnissen von Menschen berichtet, die es mir persönlich erzählt haben. Es wäre sehr tröstlich für sie gewesen, hatte sie doch sehr viel Angst vor dem Tod. Sie hat sich dafür bei mir bedankt. Es kam von dir der Name  „J.“…eine Sterbende, die ich auch begleite, und die aber noch lebt. R. sagte ich solle ihr auch vom Licht erzählen, weil sie auch große Angst hat. Zum Abschluss sagte R. sie hätte mir als Zeichen einen Regenbogen geschickt!!!!

Dann meldete sich bei dir der Vater meines Mannes, der mit 53 Jahren am Herzinfarkt gestorben ist. Du hast ihn als Mensch ganz genau beschrieben. Die Botschaft von ihm für meinen Mann war, dass er aus Holz Skulpturen bauen solle, und er zeigte uns eine Vision von einem Skulpturenpark an der Nordsee in den Dünen. Alles andere war sehr persönlich für meinen Mann, den die Botschaften sehr berührt haben. Sein Vater hatte ihn als jungen Mann gefragt: „Kann man denn mit Kunst überhaupt Geld verdienen?“ Eine ganze Zeit hat ihn diese Frage verunsichert, aber der Kunstweg ist sein Seelenweg! Fakt ist, dass mein Mann letztes Jahr schon eine Skulptur aus Holz gebaut hat, und nun auch aus Metall. Er fühlt sich durch die präzisen Botschaften sehr bestärkt. cropped-cropped-collage1.81.jpg

Ich muss dazu sagen, dass Bettina und ich uns nicht kannten, und ich nichts von mir erzählt habe.

Liebe Bettina..herzlichen Dank, dass du deine Fähigkeiten der Menschheit zur Verfügung stellst.

Ich bin zutiefst berührt und dankbar für alles.
Mögest du immer beschützt sein.
Von Herzen G.B.

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Medien erhalten  die Botschaften in der Form, die sowohl für den Sitter als auch den Menschen auf der anderen Seite der Existenz im Jenseits richtig und angemessen ist.

Manchmal soll das Medium gar nicht so genau wissen, was die Seele auf der anderen Seite mitteilen möchte. Dann kommen die Botschaften verschlüsselt. Es ist dann für das Medium das Gegenteil einer Sternstunde. Danach hinterfragt man sich, ob man etwas hätte verbessern könne, um die Botschaft noch klarer zu empfangen. Das kennen, glaube ich, sehr viele Medien. Diese Form der kritischen Selbstschau ist durchaus wichtig, um die eigene Wahrnehmung zu verbessern. Sachliche, vorurteilsfreie Selbstkritikhilft  hilft einen noch reineren,  klareren Kanal für die Seelen auszubilden.
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Dennoch habe ich erfahren, dass in vielen Fällen die geistige Welt die Botschaften genauso übermittelt haben wollte, weil der Sitter in diesem Moment die Botschaft dahinter noch nicht „er“-tragen konnte oder eine Art „Puzzle“ gemacht wurde, das helfen sollte die Mechanismen der geistigen Welt besser zu verstehen.  Erst beim erneuten Hineinhören in die CD darf in der Reflektion klar werden, was das eigentliche Thema ist. Und dann kann  festgestellt werden, dass das Gesagte absolut  zutreffend war.

Ich selbst hatte auch vor einigen Jahren so ein Sitting. Im Nachhinein war ich von der Klarheit und Präzision des Mediums beeindruckt. Während des Sittings konnte ich mit den Aussagen wenig anfangen. Auf der mehr als fünfstündigen Heimfahrt verstand ich nach und nach, was mir gesagt werden sollte und es ist bis heute eines meiner besten Sittings ever gewesen. Es spiegelt meine damalige Lebenssituation wider und half mir meinen Lebensweg neu zu formieren.park-976316_1920

Hier kommt nun auch ein Beispiel für solch ein Sitting, das mir als Mediumanfängerin die Tränen in die Augen getrieben hätte. Ich hätte mir damals mit Sicherheit gesagt : „das mache ich nie, nich, nie wieder“… Natürlich auch hier auszugsweise (ohne das unten erwähnte Rosenbild) mit ausdrücklicher Genehmigung der Schreiberin dieser Zeilen:

Liebe Frau Rode,

ich möchte Ihnen ein kleines Feedback zum Sitting geben. Vielleicht erinnern Sie sich an „die schwere Geburt“.

Ich muss gestehen, dass ich relativ enttäuscht nach Hause gefahren bin, weil ich mir mehr Klarheit (klarere Botschaften) erhofft hatte. Ich habe mir zu Hause die Sitzung noch einmal angehört und sie jetzt über einige Tage reflektiert. Sie haben zwei Dinge erwähnt, die mich noch während der Sitzung elektrisiert haben. Das eine waren die Kinder, um die sich meine Mutter jetzt kümmert und das andere, war das „Wochenende“, das bei ihrem Tod eine große Rolle gespielt hat. Ich wusste sofort, was damit gemeint ist (mit beidem). Doch vor allem das besagte Wochenende hat mir in den vergangenen Tagen schwer zu schaffen gemacht. Es fühlte sich so an, als hätte ich nach 30 Jahren ihre traurige Perspektive der Situation erfahren. Das tat noch einmal sehr weh. Es war auch befremdlich, weil ich damit (natürlich) nicht mehr gerechnet habe. Andererseits hat mich ihr das wieder so nahe gebracht, dass ich wirklich dankbar für den Kontakt und Ihre Hilfe bin.

Auch andere Dinge, die ich nicht direkt zuordnen konnte, ergeben einen Sinn. Vielleicht ist es meine Einbildung (denn an die „andere Seite“ zu glauben, fällt mir nach wie vor schwer), aber vielleicht auch nicht. Ich weiß nicht, wie gut Sie sich an die Sitzung erinnern, aber hier sind die Dinge:

die Acht – die Acht ist meine Lieblingszahl, weil sie die Unendlichkeit symbolisiert; es könnte eine symbolische Antwort auf meine Frage, ob es ein Leben nach dem Tod gibt, sein. So eine kurze und knackige Antwort wäre typisch für meine Mutter. Auch Achtsamkeit – „gib Acht“ – könnte damit gemeint sein. Es würde sich mit einem anderen „Zeichen“ decken, das ich glaube, vor ein paar Wochen von ihr bekommen zu haben.

rosafarbene Rosen – die hatten Sie am Ende ganz klar meiner Großmutter zugeordnet; als ich nach Hause kam, fiel mein Blick auf ein Bild in meinem Arbeitszimmer, das ich mir nach dem Tod meiner Oma aus ihrem Wohnzimmer mitgenommen hatte. Es wurde von meinem Vater gemalt und meine Mutter hat es meiner Oma zum Geburtstag geschenkt (es war also emotional sehr wertvoll für meine Großmutter und ist es auch für mich). Es zeigt rosafarbene Rosen – ich hänge Ihnen ein Bild davon an.

problematische Speiseröhre – meine Großtante hat Sie etwas mit ihrer schmerzhaften Speiseröhre gequält. Ich habe meine Schwester gefragt und sie sagte, dass man meiner Großtante tatsächlich eine Magensonde gelegt hat – an demselben Tag ist sie gestorben. Die Magensonde muss für meine Großtante schrecklich gewesen sein und es tut mir sehr leid, dass sie das erleiden      musste (selbst wenn der Tod schon in Sicht ist, müssen die Krankenhäuser offenbar immer noch ihre Patienten mit unnützen Leistungen überschütten, die sie nachher von den Krankenkassen gut vergütet bekommen – das habe ich schon sehr oft erlebt).

das laute Atmen und „alleine gehen“ – als meine Großmutter im Sterben lag, waren meine Schwester und ich fast ununterbrochen bei ihr. Dabei haben wir uns immer gefragt, ob meine Großmutter das wollen würde. Wir wollten sie aber auch nicht allein lassen. Wir saßen also zwei Tage und zwei Nächte an ihrem Bett im Krankenhaus. Sie hatte ein Einzelzimmer mit einem bodentiefen Fenster. Draußen lag meterhoher Schnee und drinnen hatten wir eine Lichterkette an (es war kurz nach Weihnachten), die alles in ein ganz warmes Licht tauchte. Es war so friedlich und irgendwie schön. Meine Großmutter schlief schon ganz tief und atmete sehr laut und schwer. Wir hatten die ganze Zeit Angst, dass es jeden Moment aufhört und still wird. Wir mussten es ja unweigerlich mitbekommen. Gegen 1 Uhr morgens sind wir beide kurz eingeschlafen. Als wir 10 Minuten später aufwachten, war meine Oma gestorben. Wir waren also da und sie ist doch allein gegangen. Es ist schwer, in so einem Sitting alles eindeutig zuzuordnen.

Was ich auch interessant finde, sind die Vielzahl an Emotionen, die übermittelt wurden. Es zeigt, dass die materiellen Dinge in der Erinnerung der Verstorbenen überhaupt nicht zählen, sofern sie nicht mit Gefühlen (siehe Rosenbild) verknüpft sind.  Jedes Gefühl, das Sie im Sitting mit den Personen und den Tieren verbunden haben, hat 100%ig gestimmt.

Trotz der Verbindungsstörungen und dem großen Rauschen war es also ein sehr erfolgreiches Sitting. Sie waren nicht zufrieden und ich war anfänglich auch enttäuscht, aber wenn fast die gesamte Verwandtschaft im Jenseits ist, kann es schon mal schwierig und chaotisch werden. 🙂

Ich hoffe, der junge Mann (A) mit der Kopfverletzung konnte noch zugeordnet werden.

Vielen Dank noch einmal und ganz liebe Grüße

A.

PS Sie können meine Email gern auf Ihrer Webseite veröffentlichen, wenn Sie mögen.

 


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Bettina-Suvi Rode /03.2016