Ein Licht für München

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Kaum geschieht etwas so Schreckliches wie in München, dann schlagen die Wellen in den Netzwerken hoch. Spekulationen, Hasstiraden gegen Islamisten oder kranke, hasserfüllte Kommentare sind genauso wenig hilfreich wie die Sensationsgier der Menschen, die eine neue Form von Voyeurismus darstellt. Twitter, Facebook und Co. laufen über vor Nachrichten und füttern die „Massen“ mit teils irrigen Informationen.

Menschen sind schon zu allen Zeiten durch den kranken Geist anderer Menschen terrorisiert und getötet worden. Wir leben in einer Zeit, in der der Terrorismus nicht mehr weit weg ist, sondern direkt vor unserer Haustür stattfinden kann. Was die Hintergründe in München aber sind, könncandle-1240376_1920en wir zum gegenwärtigen Zeitpunkt gar nicht feststellen und müssen die Ermittlungen abwarten.

Das Leben ist so kostbar und zerbrechlich. Wir sollten allen Betroffenen und vor allem auch den Angehörigen der Opfer unsere positivsten Gedanken senden und uns in Geduld fassen.  Vor allem aber sollten wir uns nicht an Spekulationen oder zu  hetzenden bzw. reißerischen Kommentaren hinreißen lassen.

Niemand ist jemals sicher während der Reise durchs irdische Leben. Es kann jeden von uns oder einen unserer Lieben zu jeder Zeit treffen.

 

 

 

 


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Bettina-Suvi Rode /03.2016