Schmetterlingsflüstern mit den Sternenkindern

Einmal im Jahr haben wir einen besonderen Tag mit den Liebsten von Schmetterlingskindern.  Das sind große, kleine und kleinste Kinder, die geliebt und vermisst werden… wie z. B. Bernd, der im Jahr 1987 gestorben ist. Er hat einem anderen Menschen das Leben gerettet und ist dann selbst dabei ums Leben gekommen und David, der gerade mal seit fünf Wochen auf der anderen Seite ist. Die Trauer ist wie ein Ozean … unendlich….und Zeit spielt keine Rolle, wenn man ein geliebtes Wesen vermisst.

Warum hält gerade ein Medium so ein Seminar ab?

Ein Medium ist ein Mensch, der sich auch mit dem Thema Trauer und Tod auseinandersetzt bzw. sich immer wieder damit auseinandersetzt, wie jeder andere Trauerbegleiter auch. Wir nehmen den professionellen Therapeuten nichts, wir unterstützen bestenfalls und lassen dann Diejenigen, die professionale Seelenarbeit, auch Seelsorge genannt, dann weitermachen, weil sie da einen anderen Ansatz haben als wir. Wir sind die „Botschafter“ der Seelen auf der anderen Seite, aber nicht die der Lebenden. Es gibt hier weder besser noch schlechter. Wenn etwas hilft und gut tut, auch wenn es außerhalb der üblichen Konventionen ist, dann ist es doch eigentlich egal, was hilft, Hauptsache, dass es hilft.

Ein Medium kann den Kindern eine Stimme geben. Klären kann, wo Klärung erforderlich ist. Erinnerungen der Kinder an dieses Leben oder auch die Lebenssituationen hervor zaubern kann, die schon lange nicht mehr in der Gefühlswelt vorhanden sind, aber wichtig, um gewisse Dinge zu verstehen. Wir können versuchen die große Frage nach dem „Warum“ zumindest ansatzweise zu erklären. Den Familien kleine Gewohnheiten und Besonderheiten des Menschen, der nun auf der anderen Seite einen „multifunktionalen Seelenkörper“ hat (Danke an Kai, der diesen Ausdruck geprägt hat, weil er sich zuerst auf der Erde und dann später im Himmel mit der Erforschung von Bewusstsein beschäftigt). Es gibt etwas, was den irdischen Menschen hilft, weiterzuleben: „Meinem Kind, Bruder, Schwester, Freund, Cousin, und wie auch immer die Verbindung hier ist bzw. war, geht es im Himmel gut. Es geht weiter. Wir existieren weiter, wenn unser irdischer Körper versagt. Wir sind umgeben von Menschen, Tieren und befinden uns an einem schönen Ort, der unserer Erde gar nicht so unähnlich ist.“

Ein Lächeln ins Gesicht zaubern und bei allem Schmerz mit Anderen auf einer Ebene sprechen können, die Jeder kennengelernt hat, der das „Horn“ des traurigen Einhorns trägt. Das tut gut. Ängste offen aussprechen können und nicht hinter dem Berg halten müssen, tut auch gut. Auch Ängste, die nicht offen ausgesprochen werden und die dennoch von den Anwesenden verstanden werden. Man ist nicht mehr allein und viele der ausgesprochen, aber auch unausgesprochenen Gefühle fallen ab. Man lernt neue Menschen kennen und meist nur für diesen einen Tag, da Alle aus unterschiedlichen Richtungen sternförmig aus dem In- und Ausland zu diesem Tag gekommen sind und dennoch haben sie einen Platz im Herzen. Wir Alle dürfen an diesem Tag eins sein. Das ist es, was so einen Sternenkindertag besonders macht.

 

Mein besonderer Dank geht an Evelyn und Saskia Garski, die uns ganz besondere Geschenke liebevoll gefertigt haben. Schmetterlinge, die wir energetisiert haben und die Trost spenden, auch wenn wir schon wieder in alle Winde verstreut in unseren Alltag zurückgekehrt sind. Kleine Tüten mit Sternkerzen, liebevollen Kärtchen mit inspirierten, wundervollen Botschaften und Süßigkeiten, die von dem Einen oder Anderen genascht wurden. Trostkissen, die man in den Arm nehmen konnte, haben auch sehr gut getan. Danke an Andrea Höfer für die wunderschönen inspirierten Texte und die Unterstützung vor und hinter den Kulissen. Danke auch an Monika aus der 4. Ausbildungsgruppe, die uns professionell unterstützt hat, gerade und vor Allem, weil sie „vom Fach“ ist. Mein Dank gebührt aber auch den Mastern Petra, die selbst zweifache Sternenmama ist, und Kristin,vierfache Sternenmama, die als Grenzgängerinnen zwischen Diesseits und Jenseits für mich zu wertvollen Soulsistern geworden sind.

Danke auch an die Sternenmama Doris, die uns Sternchen, Kerzen und liebevoll dekorierte Taschentücher zur Verfügung gestellt hat. Und ein ganz besonders liebes Dankeschön geht an Annemarie Mühlauer, die uns aus Österreich aus ihrer empfehlenswerten Kerzenmanufaktur für besondere Anlässe www.annemariemuellauer.at

Ich bin unendlich dankbar, dass ich diese wundervollen Menschen an meiner Seite haben darf!

Und abschließend hoffe ich, dass es für alle ein „rosenroter Tag“ war, in dem Trauerozean, um mal mit den Worten der von mir über alles geliebten Freundin aus Kinder- und Jugendtagen zu sprechen:

 „Manchmal ist es so, als ob das Leben einen seiner Tage herausgriffe und sagte: Dir will ich alles schenken! Du sollst solch ein rosenroter Tag werden, der im Gedächtnis leuchtet, wenn alle anderen vergessen sind.“ (Astrid Lindgren)

Hier nun einige Impressionen des Tages (wer von den Teilnehmern gerne das Gruppenfoto hätte, meldet sich bitte persönlich bei mir, da ich dies aus Gründen der Privatsphäre hier nicht reinsetzen möchte):

 

Danke für mehr als 45.000 Klicks!

„Wie schön muss es erst im Himmel sein, wenn er von außen schon so schön aussieht!“   – Astrid Lindgren

Wow! Ich bin total geflasht! Es haben bisher mehr als 45.000 Menschen sich mein Video angeschaut. Das sind Dimensionen, wie ich sie nicht für möglich gehalten hätte. Danke auch für die vielen tollen Kommentare und auch die immer neuen Inspirationen, die aus diesem Video resultieren.

Dunkle Energien – wer hat Angst vorm dunklen Mann?

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Ein archaisches Gefühl ist die Angst. In grauer Vorzeit war besonders die Dunkelheit gefährlich für uns. Sie bewahrt uns zu sorglos und unvorsichtig zu sein.

Der Psychoanalytiker Eriksen unterscheidet 8 Stufen der psychosozialen Entwicklung. Jede der acht Stufen stellt eine Krise dar, mit der sich der Mensch in unterschiedlichen Altersstufen aktiv auseinandersetzt. Die Stufenfolge ist für Erikson unumkehrbar. Die erfolgreiche Bewältigung einer Entwicklungsstufe liegt in der Klärung des Konflikts auf dem positiv ausgeprägten Pol. Die vorangegangenen Phasen bilden somit das Fundament für die kommenden Phasen, und angesammelte Erfahrungen werden verwendet, um die Krisen der höheren Lebensalter zu verarbeiten. Dabei wird ein Konflikt nie vollständig gelöst, sondern bleibt ein Leben lang aktuell, war aber auch schon vor dem jeweiligen Stadium als Problematik vorhanden. Für die Entwicklung ist es notwendig, dass er auf einer bestimmten Stufe ausreichend bearbeitet wird, damit man die nächste Stufe erfolgreich bewältigen kann.

1: Ur-Vertrauen vs. Ur-Misstrauen (1. Lebensjahr)
2: Autonomie vs. Scham und Zweifel (2. bis 3. Lebensjahr)
3: Initiative vs. Schuldgefühl (4. bis 6. Lebensjahr)
4: Werksinn vs. Minderwertigkeitsgefühl (6. Lebensjahr bis Pubertät)

  • 5: Ich-Identität vs. Ich-Identitätsdiffusion (Jugendalter)
  • 6: Intimität und Solidarität vs. Isolation (frühes Erwachsenenalter)
  • 7: Generativität vs. Stagnation und Selbstabsorption (Erwachsenenalter)
  • 8: Ich-Integrität vs. Verzweiflung (reifes Erwachsenenalter)

Wir sehen bereits in der frühkindlichen Phase kann es zu Angstphänomenen kommen, weil wir nicht gelernt haben, Vertrauen aufzubauen und dies kann unser ganzes Leben belasten. Bereits im Mutterleib nehmen Kinder die Gefühle ihrer Mütter in sich auf und so werden gewisse Ängste soz. in die Wiege gelegt. Schaffen wir es nicht diese Glaubenssätze loszulassen, schleppen wir diese mit uns herum.

Genauso ist es auch mit der Wahrnehmung von negativen Energien. Für die Meisten wird per se Dunkelheit  mit Negativität assoziiert. Wir lassen uns von den ängstlichen Erfahrungen und Glaubenssätzen aus der Familie und Umwelt leiten. Nicht zuletzt prägen uns Erzählungen, aber auch religiöse Bilder von Tod, Verdammnis, Hölle, dunklen Mächten, bösen Geistern und Dämonen bis hin zu Satan, die bei dem Einen den wohligen Gruselschauer hervorruft und bei Anderen aber auch die Ängste schürt. Angst kreiert neue Angst, die sich in Dreidimensionalität darstellen kann, d. h. wir nehmen vermeintlich dunkle Schattenmänner und schlechte Energien um uns herum wahr, die uns mal die Luft abschnüren, Gänsehaut verursachen und/oder Panikattacken verursachen, die uns vermeintlich wehrlos machen. Dann beginnen seltsame Phänomene wie Klopfgeräusch, Knacken in den Dielen, Schatten, die über Wände huschen und Kälteempfindungen, welche unsere Angstphobien noch weiter schüren und bis das Gefühl von Ausgeliefertsein und Macht uns vor Angst erstarren lässt. Es gibt durchaus Menschen, die sich darin wohlfühlen und ihre Wichtigkeit vor Anderen demonstrieren, in dem sie in Andeutungen oder ganz massiven Erzählungen in Klabautermannmanier diese Angstfantasien noch weiter pimpen.

Was ist nun Wahrheit und was ist Einbildung?

Nun, die gute Nachricht zuerst: es gibt keine bösen Geister! Das, was wir wahrnehmen, sind Eigenkreationen unseres durchaus sehr aktiven Unterbewusstseins, dass durch unsere Ängste gefüttert wird. Was ja eigentlich schon eine Leistung ist, dass wir tatsächlich Klopf- und Poltergeistphänomene selbst erschaffen können, wird von den Akteuren nicht gerne gehört. Viel cooler wäre doch eine Entität oder zumindest ein Fluch, der zeigt, wie hochsensitiv man ist – und vor allem – wie wichtig. Wir schwanken in den acht Lebenskrisen unseren psychosozialen Energie und unerledigten bzw. nicht ausreichend bearbeiteten Themen hin und her. Je mehr an den eigenen Themen gearbeitet wird, umso mehr wird erkannt, dass diese nicht aufgelösten Grundkrisen der Ursprung dieser Phänomene sein kann und umso weniger werden diese Phänomene auftauchen. Sich den eigenen Schatten zu stellen ist schwieriger, als Andere dafür verantwortlich zu machen.

Die Erinnerungsmatrix eines Ortes oder Gegenstandes kann auch (Spuk-)Phänomene hervorrufen

Alles, womit wir in Kontakt kommen, wird mit unserer Energie soz. „kontaminiert“ oder auch „aufgeladen“, je nachdem, ob wir in diesen Momenten gut oder weniger gut drauf waren.

Man kann sich vorstellen, wie viel ein Haus an negativen Energien absorbiert, wenn dort Generationen von streitenden und/oder unglücklichen Menschen leben. Die Wände der Räume tragen die „Signatur“ unserer Emotionen. Natürlich wird ein Sensitiver diese negativen Schwingungen wahrnehmen. Das kann durchaus sein, dass dann auch Personen gesehen werden, die denen entsprechen, die dort gelebt haben. Der Unterschied zu einem „echten“ Geistwesen ist, dass es sich um eine Erinnerung handelt und diese Personen nicht interagieren. Sie machen einfach ihr Ding.

Ich habe selbst viel mit solchen Häusern zu tun gehabt. Das Elternhaus meiner finnischen Oma ist so ein Haus, in dem man Personen ein- und ausgehen sieht. Sie stehen an Fenstern und schauen raus. Für mich ist das immer ein Nachhause kommen, weil es die Generationen vor mir zeigt. Es sind schlicht und ergreifend Erinnerungen. Da Niemand Angst hat, verselbständigt sich die Energie dort nicht. Es ist für mich tröstlich zu sehen, wie sehr wir in unseren Gegenständen und Häusern weiterleben.

Böse Geister finden, das ist mir noch nicht gelungen

Ich bin ja durchaus ein forschender Geist und bin immer daran interessiert mich weiterzuentwickeln, zu lernen und meine Grenzen zu überschreiten als Grenzgängerin zwischen Dies- und Jenseits. 

Ich bin schon so oft eingeladen worden mir Spukphänomene anzuschauen oder „böse“ Geister zu entdecken, die sich oft als Erinnerungen herausgestellt haben. Einen Fall möchte ich kurz beschreiben. Ich wurde in ein Haus eingeladen, in dem es spuken sollte. Ein Mann, der mit einem Messer die Familie nächtens bedrohte, sollte dort sein Unwesen treiben. Am Ende des Hauses grenzte dann auch noch ein Friedhof an. Für mich sind Friedhöfe wunderbare Erinnerungsgärten und Möglichkeiten der inneren Einkehr, aber definitiv nicht mit Grusel behaftet. Ich gehe oft auch in Dunkelheit über einen Friedhof und empfinden das, was das Wort „Friedhof“ aussagt, nämlich „Frieden“. Nun ja, der messerschwingende Mann stellte sich beim Besuch als die im Altersheim verstorbene, verwirrte ältere Dame heraus, die an Demenz erkrankt, ihr Zuhause verlassen musste. Ihre Erinnerungen waren noch an diesem Ort gespeichert, in dem sie entgegen der Annahme sehr glückliche 45 Jahre verbracht hatte.  Ab und an klapperte sie tatsächlich noch im Haus herum. Sie hatte sich schon auf den Dachboden verzogen, weil sie bemerkt hatte, dass die neuen Besitzer des Hauses sich vor ihr gruselten. Ich bat sie etwas leiser zu sein und wir vereinbarten ein Zeichen, was auch gut in der Folgezeit funktionierte. Nach einiger Zeit kam sie dann nicht mehr, weil sie sich von den irdischen Dingen soweit gelöst hatte. Der messerschwingende Mann war reine Fiktion erschaffen durch die Ängste der neuen Bewohner gewesen.

 

 

 

Quelle: Eriksen – Wikipedia

 

 

 

Schau dir „Reinkarnation – leben wir nur einmal?“ auf YouTube an

Warum sind wir als Seelen hier? Was ist mein Lebensplan? War ich schon mal hier? Leben wir als Seelen wirklich mehrmals? Sehe ich meinen geliebten Menschen oder Tier wieder, wenn ich selbst sterbe? So und so ähnlich lauten viele Fragen, die mir gestellt werden. Ich versuche in einigen kurzen Videos Antworten zu geben – nach meinem besten Wissen und Gewissen. Hier kommt jetzt das Erste. Diese Antworten sind übrigens weder gescriptet noch wurden sie abgelesen. Sie entspringen soz. einer Quelle universellen Wissens, das tief verborgen und geschützt Jedem zugänglich ist, wenn man jenseits von Angst und Zweifel ist.

Wer noch tiefer eintauchen möchte, kann dies im Reinkarnationsseminar im Februar 2018 tun. Infos hier zu wie immer über mein Management www.jenseitskontakte-ruhrgebiet.de oder www.lichtevents.de

Wenn nicht verarbeitete Kindertrauer erwachsen wird

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Wie wichtig es ist, dass man auch kleinen Menschen die Möglichkeit gibt, sich von den verstorbenen Geschwistern zu verabschieden, sieht man, wenn man mal Familiengeschichten hinterfragt. Wenn man sich anschaut, dass viele Eltern ihre teilweise noch sehr kleinen Kinder nicht mit dem Tod oder auch toten Körpern konfrontieren möchte, so ist dies als Schutz absolut nachvollziehbar. Kinder sollten doch in einer fröhlichen, bunten Welt aufwachsen. Da passt der Tod doch wohl nicht hinein, oder? Dabei wird oft nicht realisiert, dass die Kinder, je jünger sie sind, umso mehr mit ihren Bezugspersonen verbunden sind. Sie spüren die Trauer und es verunsichert sie. Ja, das macht ihnen regelrecht Angst, weil sie nicht verstehen können, worum getrauert wird und was das Totsein eigentlich bedeutet. Oft ist auch Niemand da, der ihre Fragen beantwortet oder ihnen hilft, Trauer und Verlust zu verarbeiten. Kinder verschließen dann ihre Welt und verstummen schlussendlich aus dem Gefühl heraus ihre Nächsten nicht noch trauriger machen zu wollen Kommen dann noch die Trennung der Eltern oder weitere Verluste und belastende Situationen hinzu, kann das durchaus die Ursache von Lebens-, Todes- und Verlustängsten im Jugend- und Erwachsenenalter sein. Das kleine Kind in uns kompensiert die nicht ausgelebte Trauer häufig auch mit Depressionen, Zwängen oder Suchtverhalten, um etwas zu verdrängen, was an die Oberfläche möchte, um letztlich verarbeitet zu werden. Aber nicht nur der Tod eines nahen Angehörigen oder Geschwisterkindes kann eine grosse Narbe auf der Seele hinterlassen, sondern auch der unerklärte Weggang einer wichtigen Bezugsperson, der nicht verarbeitet werden konnte. Oft ist dann der eigentliche auslösende Moment gar nicht mehr bewusst benennbar, weil das Kind diesen verdrängt hat, um überhaupt weiter- und überleben zu können. Ich glaube, dass fast Jeder von uns schon einmal, ob nun bewusst oder unbewusst, so einen innerlich zerrissenen Menschen getroffen hat. Wenn uns klar wird, was der ursächliche Grund ist, sollten wir versuchen Hilfe zu suchen und diesen Menschen motivieren sich von Traumatherapeuten, die sich mit diesen frühkindlichen Traumata auskennen, aufzusuchen. Wenn wir selbst in einer Abschiedssituation festhängen und noch sehr kleine Kinder haben, wäre eine liebevolle Begleitung eines Trauerexperten wie z. B. eines Sternenkindbestatters oder Kindertrauerbegleiters oder Kindertherapeuten ein guter und richtiger Weg, um Spätfolgen vermeiden zu können. Ich widme diesen Artikel mit all meiner Liebe und aus tiefstem Herzen Jacky und ihrem kleinen Bruder David ❤❤❤mögen die Engel ihrer Familie in dieser schweren Zeit beistehen.

Wiener Träume…

 

Am Freitag ganz früh für mich geht es los und ich freue mich auf den Eurowings Flug nach Wien, der schon um 7.20 h ab Düsseldorf startet. Es ist irgendwie beruhigend nach meinem letzten Rom-Trip, den ich noch mit Air Berlin geflogen bin, nun doch relativ sicher zu wissen, dass das Flugzeug auch starten wird. Wien ist wahrlich eine romantische Stadt, die zum Träumen einlädt. Ich kenne viele europäische Metropolen, aber für mich hat Wien einen ganz besonderen Charme und ist noch romantischer als Paris. Vor allem, ist auch die Sprache wirklich bezaubernd und für mich aus dem westlichen Bereich von Deutschland schon fast eine Fremdsprache mit den vielen hübschen Worten, die teilweise ganz anders sind. Also, Diejenigen, die Wien  noch nicht kennengelernt haben, sollten es unbedingt in ihre Reiseplanung aufnehmen.

Ich freue mich auf meine Sitter und Teilnehmer des medialen Abends in Wien und das Rendez-vous mit Spirit und allen Lieben auf der anderen Seite der Existenz.

 

 

Spurwechsel

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Du musst nicht durch die ganze Welt laufen, um Glück, Liebe und Seelenfrieden zu finden. Du wirst nur enttäuscht werden und am Ende nicht finden, was du gesucht hast, sondern traurig und verzweifelt sein. Suche lieber tief in  dir selbst, in deinem Herzen und in deiner Seele. (Buddhistische Weisheit)

In unseren Leben bekommen wir immer wieder die Gelegenheit einen Spurwechsel auf der Autobahn des Lebens vorzunehmen. Ständig wechseln wir an den Kreuzungen unseres Lebens die Bahn, um dann wieder in alte und vertraute Muster zurück zu fallen. Wir leben mit vermeintlichen Projektionen, die wir anderen Menschen auf der Suche nach uns selbst überstülpen. Mich haben immer Menschen in Grenzsituationen fasziniert, denen so viele schlimme Dinge widerfahren sind, die dennoch so lebensbejahend sind, dass sie Anderen mit so viel Liebe, Geduld, Gelassenheit und Humor begegnen können. Das ist oft hart erarbeitet und es kommen immer wieder Prüfungen, egal, wie sehr wir in uns ruhen.

Der Spickzettel an Lebensaufgaben, mit dem wir in diese Welt hinein plumpsen ist lang 

Diese Aufgaben resultieren aus vorherigen Leben oder auch unserer Bereitschaft für ein anderes Wesen, das hier mit uns gemeinsam inkarniert ist, als Lehrer im Guten oder im Bösen zu fungieren. Wenn wir beim Heimkehren feststellen, dass wir den Rahmen unseres Lebensbildes nicht ausfüllen konnten oder die abgesteckten Grenzen doch zu eng waren, dann suchen wir uns einen neuen, weiteren und noch größeren Rahmen. Wir werden dann die Gegebenheiten unseres neuen Lebens versuchen in einem neuen Lebensbild so vorzuplanen, dass wir diesen gemeinsam mit der Unterstützung der anderen beteiligten Seelen  trotz unseres freien Willens oder auch gerade deshalb auszufüllen können.

Die Schwierigkeit ist, dass wir einen freien Willen haben wie unsere Mitseelen in diesen Leben ja auch. Deshalb legen wir in unseren Lebensplan mehrere Möglichkeiten des Richtungs- und Spurwechsels fest. Diese „Wenn – dann“-Konstellation Das Gute ist, dass wir keine Gelegenheit jemals wirklich verpassen, um weiterzuwachsen. Die Anreihung der Leben erfolgt genauso lange  bis wir auf der höheren Ebene des Seelenbewusstseins abwinken. Dann erst sind wir bereit den nächsten Schritt zu tun, um eine noch höhere Bewusstseinsebene zu erreichen.

Man kann sich nun vorstellen, wie komplex und minutiös die Leben von allen beteiligten Seelen geplant werden. Und wenn ich von „allen“ Seelen spreche, dann meine ich tatsächlich jeden für uns scheinbar unbedeutende Kontakte hier auf der Erde. Sie prägen unser Bild oder helfen uns Dinge zu verstehen oder begleiten uns einfach in einer schwierigen Zeit.

Da ich ja Beispiele liebe, hier nun eines:

Mein Bild einer gütigen Oma ist in diesem Leben die Oma einer Grundschulklassenfreundin. Meine eigenen Omas konnten diesem Bild nicht entsprechen. Meine finnische Oma war ein britzeliger Mensch, den ich über alles geliebt habe, dunkle Haare, tiefdunkelblaue Augen, feine Gesichtszüge und eine hellsichtige Heilerin, wie meine Mutter übrigens auch. Diese Oma konnte ich nur ein oder zwei Mal im Jahr sehen, was für mich sehr schwierig war, sobald ich in die Schule kam und nicht mehr zwischen Finnland und Deutschland so leicht hin und her pendeln konnte. Meine deutsche Oma war ein sehr starker, harter Charakter, der so in seine eigenen Lebensthemen verstrickt war, dass sie Liebe eigentlich nur für sich selbst empfinden konnte. Es war ihr Lebensmechanismus, um in den Kriegswirren überleben zu können.  Die Oma dieser Schulfreundin kam ursprünglich aus Ostpreußen und war dort auf einem Landgut mit einer französischen Nanni groß geworden. Sie lebte ihm Haus ihres einzigen Sohnes, der für ihren Geschmack sicherlich unter seinem Stand geheiratet hatte. Oma L. war eine weißhaarige Dame, die ihre Haare zu einem Dutt aufgesteckt hatte und viel Zeit für uns Mädchen hatte. Sie hat uns an unzähligen Nachmittagen die Grundkenntnisse der französischen Sprache vermittelt und mit uns Brettspiele gespielt. Für mich war sie eine Bereicherung meiner Kindertage der Grundschulzeit und immer, wenn ich heute in Sittings das Bild einer gütigen Oma vermittelt bekomme, dann taucht das innere Bild auf, wie wir zu Oma L.’s Füßen sitzen und ihren Märchen oder auch Erzählungen an einem verregneten Nachmittag lauschen. Lange Zeit hatte ich die feinsinnige Oma L. vergessen. Sie ist schon viele Jahrzehnte nicht mehr auf dieser Erde. In einer Meditation, in der man mir in Form von Zeitinseln zeigte, wie viele Seelen mich schon bisher begleitet hatten, sah ich sie stehen. Immerhin hatte ich sie mehr als 40 Jahre nicht mehr gesehen.  Es brauchte einige Tage bis ich verstand, wer sie in meinem Leben gewesen war. Noch etwas länger brauchte ich, um herauszufinden,  was ihre Aufgabe mit und für meine Seele war und was meine Aufgabe mit ihrer Seele war. Denn wir sind immer in Resonanz zu denjenigen, die in unser Leben hinein kommen.

Die Seelenmelodie in diesem Leben höher und feiner zum Klingen bringen

Manchmal sind wir mit Menschen nur über einen kurzen, mehr oder weniger intensiven Zeitraum verbunden. Immer geht es um das Thema „Lernen“ und „Seelenwachstum“. Einige senden uns sanfte Signale, die aber von Kontakt zu Kontakt immer stärker werden. Unser Höheres Selbst, unsere Geistführer und -Helfer versuchen uns zu einem Umdenken und Spurwechsel auf unserer Lebensautobahn zu bewegen. Es ist an uns, ob wir nun bereit sind, jetzt und zu diesem Zeitpunkt die Veränderung anzunehmen und eine neue Richtung in unserem Leben einzuschlagen. Sind es hartnäckige und bereits in mehreren Leben bestehende Aufgaben, fallen wir gerne unbewusst in das alte Muster zurück. Dann werden uns wieder Menschen und Situationen von uns und unserem Team in Spirit gelegt, die uns zeigen sollen, dass wir wieder peu-à-peu  in die  alten Spur gewechselt sind. Das ist manchmal so mühsam und anstrengend. Oft verlegen wir uns in unseren Gefühlen des Opfers oder wollen uns gar nicht in Klarheit betrachten, weil es noch zu weh tut.

Als spirituelle Lehrerin ist es eine meiner Aufgaben, da Klarheit zu zeigen, wo sie erforderlich ist. Nämlich dann, wenn es darum geht spirituell zu arbeiten. Konstruktive Kritik ist wichtig, weil wir nur daraus lernen können. Es geht darum, dass Beste und Höchste zum Wohle anderer Menschen zu fördern. Wir sind als Medien Kanal, der wie ein Musikinstrument gestimmt und justiert werden will. Das geht manchmal nur über Konfrontation, die auch anstrengend sein kann. Ich betrachte Jeden mit einem liebenden Auge und bin manchmal vielleicht auch zu euphorisch, weil ich das Potenzial auf Seelenebene erkenne und das Ziel aber hier auf der Erde noch zu schwer zu erreichen ist.

Es war und ist mir immer wichtig, dass ich die Menschen fördere, die zu mir kommen und sie auf ihrem Weg begleite. Nur stellt sich für mich immer mehr die Frage, ob so viel Nähe und persönlicher Einsatz wirklich gewollt und/oder nötig sind. Einer meiner sehr geschätzten Lehrer mit einem unendlichen Erfahrungsschatz von mehr als 40 Jahren lächelte mich an und sagte „out of the blue“ als Inspiration von Spirit, dass ich lernen müsse, Distanz zu wahren. Es sei die menschliche Natur immer mehr zu wollen. Es sei nicht meine Aufgabe sich in ihre Lebensthemen hinein ziehen zu lassen. So ganz verstehen konnte ich das vor einigen Wochen noch nicht.

Andere zu erkennen ist Weisheit, sich selbst zu erkennen ist Erleuchtung. (Laotse)

Der Umgang mit mir und meinen Themen erfordert auch Klarheit, Entscheidungen und Spurwechsel, was ich dann erkennen darf, wenn sie  sich zeigen. Die eigenen Handlungen anzupassen ist dann die Konsequenz. Dankbar nehme ich die Inspirationen an, die mir gezeigt werden und erkenne die Methodik für mein Leben dahinter.

Kritikfähigkeit und auch der Umgang mit Kritik sind ein ganz wichtiges Feld in der spirituellen Arbeit, an dem auch ich immer wieder arbeiten darf. Nicht Alle, die zu mir kommen,  lieben mich und manchmal passt es trotz meiner Bereitschaft erst einmal alle Menschen so zu nehmen wie sie sind, nicht in das Lebenskonzept der anderen beteiligten Seelen. Deshalb dürfen wir lernen uns eben nicht in unseren eigenen Emotionen zu verlieren oder in unsere Themen abzudriften, wenn wir ihnen in Konfliktsituationen bei der Arbeit als Kanal für Spirit begegnen. Es ist nicht einfach cool zu bleiben und eine Situation auszuhalten, die unangenehm ist.

Ich glaube, dass das Jeder kennt. Es kommt ein Satz, eine Geste oder Mimik und wir werden an unsere Mutter, Vater oder auch an den Vorgesetzen erinnert. Viele Führungskräfte sind ganz verzweifelt, wenn sie bemerken, wie sehr Mitarbeiter sie in ihre persönlichen Auseinandersetzungen mit dem inneren Kind hinein ziehen. Da gehört viel Rückgrat und Selbstreflektion hinzu, um nicht in eigene Verletzungsmuster abzutauchen. Jede Seele ist schön und nur die Wenigsten verletzen bewusst.

Das Herz hat seine Gründe, die der Verstand nicht kennt. (Blaise Pascal)

Manche zeigen vermeintliche Verbundenheit und dann, wenn die Masken fallen, sieht man die Leere dahinter. Wir verletzen ohne es zu wollen und werden verletzt. Es ist so einfach, dass man das Opfer in sich selbst findet, dem immer nur Andere Übles wollen. Wir stecken in den Kostümen unseres Lebens fest und sehen dann im Anderen nur Diejenigen, die uns zutiefst verletzt haben und setzen dann die Maske des Täters auf einen Unbeteiligten, dessen Motivation doch eine ganz andere ist oder war. Wir wollen auf der Seelenebene so dringend, dass der Andere diese Projektion übernimmt, damit wir lernen darüber hinaus zu wachsen. Das „Ich“ ist so verzweifelt, weil es nicht erkennt, dass die Realität eine Andere ist und ein Lebensthema aus der Unendlichkeit winkt. Es ist an uns, dass wir nicht nur den Willen haben weiterzuwachsen, sondern die Ebene des inneren, verletzten, wütenden Kindes  verlassen, um unser erwachsenes Selbst leben zu können. Wann oder wie und mit wem wir das tun, dass entscheiden letztlich nur wir selbst ganz bewusst!

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Bist Du ein spiritueller, empathischer und/oder hochsensibler Mensch? Dann kennst Du sicherlich das Gefühl eines einsamen Einhorns, dass verzweifelt seinesgleichen sucht.

Deine Wahrnehmung ist wesentlich feiner und subtiler. Du nimmst die Schwingungen um Dich herum viel deutlicher wahr als andere Menschen. Wenn Du einen Raum betrittst, dann spürst Du die Stimmungen der Anwesenden fast körperlich. Du spürst die Gefühle hinter den Worten und bist sehr verletzlich. Worte, über die Andere hinweg gehen, verletzen Dich. Leider ist es aber oft so, dass Du selbst gar nicht im Umgang mit den Dir Nahestehenden bemerkst, wie sehr Du auch verletzt.

Wenn Du einen Ort besuchst, der Dir nicht bekannt ist, dann erspürst Du, die Magie dieses Ortes und nimmst die Energien in Dich auf. Je nachdem, wie sehr Du eine Verbindung aufbauen oder auch zulassen kannst, so dass Dein eigenes Energiefeld in Resonanz gehen kann. Du siehst und spürst, was dort geschehen ist. Bilder wie Erinnerungsfetzen tauchen vor Dir auf. Du siehst Menschen, Tiere, Situationen, spürst an Deinem Körper die Symptome und der Nachhall dessen, was geschehen ist. Ebenso kann es Dir mit Menschen, Pflanzen und Tieren geschehen. Kommt noch eine „alte Erinnerung“ an ein Vorleben hinzu, dann kann es sein, dass Dich dieses Déjà-vue noch so lange begleitet, bis Du die Resonanz erkannt und die Wichtigkeit in diesem Leben erkannt hast. Nichts geschieht ohne einen Grund. So, denke ich, sind die Wege, die man geht, wenn man seine Spiritualität entdeckt.

Um einen Engel sehen zu können, musst Du in die Seele eines Anderen blicken,
Um einen Engel fühlen zu können, musst Du das Herz eines Anderen berühren
Um einen Engel hören zu können, musst Du Beidem zuhören – Autor unbekannt

Man denkt, dass die Anderen ähnlich empfinden und kann sich nicht vorstellen, dass es nicht selbstverständlich ist den Farbenflush zu sehen oder die Gedanken von anderen Individuen zu empfangen. Das ist etwas, was bei den Menschen, die mit diesen Fähigkeiten geboren wurden, etwas ganz Natürliches, worüber sie gar nicht nachdenken. Auch die Schatten oder die Seelen in 3D, die um die Lebenden herum sind, nimmt man wahr und geht dann darüber hinweg, weil man irgendwann gelernt hat: „Rede besser nicht darüber. Es gehört sich nicht, wenn man über die Familie spricht, die unsichtbar da ist.“

Es gibt keine passende Schublade und keinen Rahmen für ein natürliches Medium 

Copyright: www.autumnskyemorrison.com/

Ich habe erst sehr spät in meinem Leben begonnen zu verstehen, dass die meisten Menschen gar nicht über diese Antennen verfüge, mit denen ich geboren wurde. Für mich ist die telepathische Kommunikation so natürlich, dass ich erwarte, dass der Andere mich auch ohne Worte versteht. So beginne ich Sätze, die ich nicht zu Ende führe, einfach, weil mir nicht bewusst ist, dass ich den Satz auch in Worten beenden sollte, damit der Andere mich verstehen kann. Ich denke einfach meinen Satz weiter. Manchmal höre ich den Gedanken meines Gegenübers zu. Ich beantworte natürlich die Gedanken, aber nicht die Worte. Das führt zum Chaos, Missverständnissen und, ja, auch dazu, dass ich einem Mitmenschen unheimlich bin.

Man fällt sozusagen „aus dem Rahmen“ der Gesellschaft und es ist umso schöner, wenn man auf die anderen „Einhörner“ der Gesellschaft trifft. Es ist unglaublich befreiend sich nicht verstellen zu müssen und einfach so sein zu können, wie man tatsächlich ist.

Was mir hilft um in dieser Welt zu bestehen?

Foto „Compassion“ Autumn Skye Morrison, Canada – www.autumnskyemorrison.com

Ich versuche immer das Beste in Jedem zu erkennen. Humor ist eine gute Zutat und  auch über mich selbst lachen zu können, wenn sich wieder mal eine komische Situation ergibt. Ich übe mich in Geduld mit mir selbst und mit den Anderen. Ich versuche mich selbst anzunehmen und mich selbst nicht so wichtig zu nehmen.

Und vor allem, die Ruhe zu bewahren, wenn mir die emotionalen Wellen entgegenbrausen. Ich nehme mir dann meine Zeit für mich. Gehe in mich in meinen Frieden. Wir sind keine Opfer in diesem Leben, sondern dürfen beginnen zu erkennen, wer oder was wir sind. Diese erweiterte Sichtweise ist dafür gedacht, dass man hilft, Liebe aussendet und Licht in diese Welt hinein bringt.

PS. Wer kommt noch mit in die öffentliche und internationale Facebookgruppe  „Healing Light Circles“, die in einer 21.00 Uhr Meditation jeden Sonntag Licht in diese Welt bringen soll?

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