Geburtstagsbrief – In memoriam Frederikus (T-) Rex 23.09.2008 – 31.12.2016

Heute ist der 9. Geburtstag von Frederik, dieser kleine, große Mann hat einen besonderen Platz in meinem Herzen und er begleitet mich intensiv seit dem Frühjahr, weil er seinen Eltern helfen möchte, die sich durch das erste Jahr des Verlustes hindurch kämpfen. Er ist so ein tapferer Junge und mutig obendrein. Er hat mich zu dem gestrigen Artikel über die Wolkenzeichen inspiriert. Synchronozitäten begleiten mich und immer, wenn mein menschlicher, begrenzter Verstand ins Wanken gerät, kommt so eine großartige Seele und erinnert mich an die Unendlichkeit….

Aber lassen wir nun seine Eltern sprechen, die ausdrücklich einer Veröffentlichung zugestimmt haben…. vielleicht ist ja irgendwo noch Jemand, der genauso empfindet….dann nehmt diese Botschaften für Euch und in Eure Herzen auf:

Feiern wir das Leben von Frederik mit diesen Bildern

Wir wünschen unserem Großen alles Liebe zu seinem 9. Geburtstag und sind sicher, dass er im Himmel eine rauschende Dinoparty mit vielen Freunden feiert!

Wir haben eben 9 Ballons steigen lassen an der Stelle, wo er als kleiner Junge gerne auf den Birnbaum geklettert ist, in unserer 2. Heimat Kerlarec/Arzano (Bretagne)

 

Gern hätten wir ihm all die schönen Dinobücher und -puzzles gekauft, die uns hier in Frankreich ständig begegnet sind – und auch das neue Playmobilspielzeug zu seiner Lieblingsserie „Dragons“. Das hätte er so richtig cool gefunden. Zwei symbolische Dinobücher, Dinokekse und die Figur der „Miraculous Ladybug“, eine Art Wonderwoman im Auftrag für die Guten, auf die er wirklich stand, mussten allerdings mit in den Einkaufswagen und auf den Gabentisch…Die Marienkäfer-Lady wird zu Hause einen schönen Platz finden und an Frederiks Kraft und seine Wunder erinnern. Dinos haben wir ja schließlich genug…☺

Wir danken Euch aus tiefstem Herzen für Eure Begleitung auf unserem Weg und für Eure Freundschaft! ❤Und dafür, dass Frederik auch in Euren Herzen weiter einen Platz findet. Danke auch für die lieben Nachrichten, die uns erreicht haben!😘

Bonne anniversaire, petit prince! Tu seras toujours dans nos coeurs.

9 Monate ohne Dich, großer kleiner Magier, wir vermissen Dein Lachen, Deine Spielfreude, Deinen Mut, Deine Wut, Deine Kraft, Deinen Schelm und Deine Sprüche. Oft kommt es uns noch vor wie ein schlechter Traum. Noch ist Deine Präsenz so spürbar und die Leere manchmal allzu schmerzhaft..

Es ist schwer ohne Dich, aber wir sind dankbar, dass Du keine Schmerzen mehr hast und endlich durch alle Zeiten reisen kannst.

In Liebe,

Mama & Papa

Prolog:

Ich sitze hier und weine… vor Traurigkeit, Rührung und voller Hoffnung, dass eines Tages seine Eltern ihn so spüren und empfangen können wie ich, die ihn erst gekannt hat, nachdem er seinen Körper verlassen hat…. in Memoriam Frederikus (T-) Rex – König der Herzen und der Dinosaurier – für immer in meinem Herzen, meinen Gedanken und voller Liebe für Diejenigen, die ihn schmerzlich vermissen…diesen besonderen Krieger, dessen Licht noch von der anderen Seite herüber strahlt.

Wir gehen niemals ganz….

Sehnsucht und warum wir die Zeichen der geistigen Welt oft übersehen

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Nach meiner wunderbaren Kreuzfahrt fällt es mir schwer wieder in den Alltag zurückzufinden. So viele Dinge, die mir noch durch den Kopf gehen und in meiner Seele nachklingen. Es sind die vielen tiefen Gespräche mit den Menschen, die ich in diesen nur 10 Tagen liebgewonnen haben… von Seele zu Seele.

 

Die Sehnsucht nach einer geliebten Seele kann so unendlich schmerzhaft sein und wie leicht man sich darin verlieren kann. Der Ratio weiß, dass diese Seele auf einer anderen Ebene gut aufgehoben ist, aber das Herz sehnt sich nach den körperlichen Kontakten und Begegnungen.

 

Ich empfinde es als immens tröstlich durch Bilder, Worte, Zeichen oder auch Symbole Heilung für unsere wunde Seele zu erhalten. Da ist es ein Wort, das immer wieder auftaucht, egal, wo wir uns befinden. Unsere Aufmerksamkeit, die beispielsweise auf einen bestimmten Liedtext gerichtet wird, der uns eine gerade noch im Kopf herumschwirrende Frage beantwortet.

Kann man überhaupt ermessen, wie sehr wir geliebt werden, damit all dies überhaupt möglich wird? Hey, wir sprechen darüber, dass ein geliebter Mensch oder Tier uns beweisen möchte, dass da etwas bestehen bleibt, wenn unser physischer Körper zerbricht.

Sie können uns noch von dort, wo sie sind, spüren und hören unsere Gedanken. Es ist oft nicht das, was wir erwarten würden, weil unsere Vorstellungen von einer Kontaktaufnahme davon ausgehen, dass wir noch nach irdischen Maßstäben vorgehen können. Aber das ist nicht so. Es ist die Gedankenenergie, das, was uns ausmacht als Person, und was in einer geistigen Form überlebt. Wenn wir Seelen spüren, dann spüren wir ein sanftes Kribbeln oder Pulsieren irgendwo an einer Stelle unseres Körpers. Das ist für jedes Medium der Beweis: eine Seele ist anwesend!

Diese Zeichen werden wie ein Füllhorn über uns ausgeschüttet. Wir erkennen nur viele dieser subtilen Zeichen gar nicht, weil wir zu sehr abgelenkt oder aber skeptisch sind. Dennoch wollen sie uns wissen lassen, dass die Seele auf einer anderen Ebene weiterexistiert. Deshalb senden sie uns  mit einer Engelsgeduld und voller Liebe diese Zeichen.

Skurrile Wolkenformationen in unterschiedlichen Dinosauriertypen, die der kleine Frederick seinen Eltern sendet, die noch immer seine Dinos weitersammeln, was er auf  der Erde nicht mehr tun kann. Er ist mit nur acht Jahren in den Himmel umgezogen, so nennt er das. Und weil er nun diesen Spaß nicht mehr mit seinen Eltern teilen kann, so malt er eben Dinos in die Wolken. Kreativ und intelligent, nenne ich das. Andere mögen es als Wunschdenken und Einbildung sehen. Aber ich habe schon Zuviel mit den Seelen erlebt, um das so einfach abzutun.

Andere bitten die Tierwelt um Hilfe. Das Bewusstsein eines Schmetterlings oder eines Rotkehlchen lässt es eher zu, dass ein Geistwesen mit ihnen kommuniziert als ein rationaler Mensch. So, kann die Seele über die Tiere auffällige Verhaltensweisen erreichen, immer in der Hoffnung, dass die irdische Seele sie wahrnimmt und versteht.

Dann diese Träume…jeder mediale Mensch kennt diese besonderen Träume, die einen packen und nachdenklich werden lassen. Sie sind so real, nicht wahr? Wir befinden uns in einem Raum, der in ein wunderschönes rötliches Licht getaucht ist und dort treffen wir auf einen Menschen, den wir berühren können und wenn wir zutiefst irritiert sagen: „Aber Du bist doch tot!“ Dann erhalten wir ein Lächeln und eine Umarmung. Erleichtert denken wir dann vielleicht: „Ach, es war nur ein böser Albtraum. Er/sie ist ja gar nicht tot.“ Wir fühlen uns so getröstet und geliebt, was anhält, wenn wir wach werden und feststellen: „Es ist ja doch real.“ Wir sind noch hier und der Mensch/Tier ist gestorben. Aber auf einmal fühlen wir auch die Liebe und halten einen Moment inne mit einem Lächeln: „Ich weiß jetzt, dass es Dir gut geht.“

Warum können denn nicht Alle solche Träume senden? Ganz einfach, weil sie sich für eine andere Vorgehensweise entschieden haben. Wir kontrollieren die Situation nicht.

 

Andere Seelen nutzen ihre elektromagnetischen Wellen, um unsere Elektrogeräte zu beeinflussen oder unser Energiefeld damit zu berühren. Dann flackern Lampen, Fernseher oder Kaffeemaschine gehen an oder aus. Manche Handys rufen an mit dem Namen der verstorbenen Person im Display, was ja gar nicht mehr möglich sein kann. Aber ja, von Spirit aus ist ganz viel möglich, eben nur außerhalb unserer persönlichen Kontrolle.

Einige können diese elektromagnetischen Wellen dazu nutzen, um eine Art Hologramm  zu erstellen. Das wird genau ausgemessen und verbraucht einen großen Teil des Vorrates an irdischer Energie, die zu eben diesem Zweck mitgenommen wurde. Dann können andere Phänomene dann nicht mehr erfolgen. Reicht die Energie nicht mehr ganz aus oder will die Seele Energie aufsparen, dann sieht man die Seele nur noch in einer Art Scherenschnitt.

Nicht alles, was wir wahrnehmen ist tatsächlich eine Botschaft, man muss schon genau hinein spüren und in sich selbst hinein hören, um das Alles richtig einsortieren zu können. Das ist u.a. eine der Aufgaben eines Mediums genau diese Zeichen spüren zu können, wenn auch sie meist in der Erinnerung der Seele von der anderen Seite aus, manchmal verfremdet dargestellt werden und dann nicht mehr 1:1 wiedergegeben werden.

 

 

 

Lebensmut

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Lebensmut zu haben bedeutet, das Gefühl, dass man in seinem Leben noch eine positive Zeit vor sich hat und sein Leben gut gestalten kann.

Der britische Schriftsteller, Nobelpreisträger und Verfasser u.a. des Dschungelbuches hat mit diesem Satz ganz viel ausgesagt, was mir immer wieder in schweren Zeiten geholfen hat.

Den Mut zu haben, aufzustehen, weiterzumachen, wenn das Leben in Scherben liegt, und die Angst vor weiteren Tiefschlägen in Schach zu halten. Immer wieder ins kalte Wasser zu springen, neue Ufer zu erreichen oder konsequent und mit festem Schritt einen neuen Weg zu beschreiten, wenn die Angst im Hintergrund lauert.

Das Gesicht der Sonne entgegenzustrecken, um Tränen zu trocknen oder der Seele ein kräftigeres Strahlen zu verleihen, hilft. Nicht zurück schauen und, ja, ich spreche jetzt mit dem letzten Satz aus einem von Gordon Smiths‘ Büchern: „The best is yet to come“ – das Beste kommt noch!

Meinen Lebensmut nach einer langen Zeit des Verloren seins wiederzufinden, war wirklich nicht einfach, aber ich denke, dass nur die Kontrolle der Angst hilft und ihr nicht so viel Raum zuzugestehen, wie sie möchte. Die Angst ist trügerisch. Sie lauert im Verborgenen, um dann zuzuschlagen, wenn wir geschwächt um Fassung ringen und körperlich oder emotional angeschlagen sind. Dann braucht es ganz viel Sonne und Licht, das hilft wieder den Weg zu sehen. Danke an meine Freunde, die mich in diesen Zeiten unterstützen. Gute Gespräche, aufmunternde oder auch mal kritische Worte helfen, dass die Sonne wieder heraus kommen kann.

 

 

 

Die lila Zeit…warum es wichtig ist, innezuhalten und mal Pause vom Alltag zu machen

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Es ist ein Augustsonntag und endlich Sommer. Die Sonne strahlt von einem blauen Himmel, Schäfchenwolken ziehen über mich hinweg. Träumerisch schaue ich in den Himmel, versuche Botschaften in den Formationen zu entdecken. Der Bussard zieht seine Kreise am Himmel, ab und an höre ich ihn triumphierend rufen, wenn er eine Beute am Boden erspäht.

Ein sanfter Wind streicht über mich hinweg. Ich lausche den Klängen des Windspiels, das sich in der Brise sanft hin und her bewegt. Das Licht, das durch die Äste des Schmetterlingsflieders dringt, malt ein Muster. Es ist die Gelegenheit für die „lila Zeit“… Zeit für mich. Das Leben bekommt an diesem Sonnentag einen anderen Rhythmus, der mich in seinen Bann zieht. Der Genuss der Langsamkeit lässt mich tief durchatmen und ich fühle mich entspannt.

„Ent“-Schleunigen statt „be“-schleunigen ist etwas, das ich mir in den letzten Wochen und Monaten in dieser Form nicht genug erlaubt habe. Ein Termin jagt den nächsten und immer ist da Jemand, der unbedingt noch einen Termin haben möchte, weil eine geliebte Seele den Körper verlassen hat und die Trauer so unendlich schwer wiegt. Telefonate, Nachrichten per SMS, WhatsApp, Facebook, Instagram und Mails sorgen für wenig Ruhe im Alltag.
Viele Schicksale, die mich tief bewegen, und natürlich auch nach einem Termin noch innerlich beschäftigen, weil mir am Herzen liegt, was ich tue. Es ist eine Berufung, wenn man Menschen in Krisenzeiten beiseite stehen darf. Mit Jedem, der kommt, geht auch ein Stück des eigenen Herzens, weil man sich so sehr wünscht, dass man helfen und trösten kann.

Diese Herzstücke müssen aber auch wieder aufgefüllt werden

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Normalerweise nehme ich mir Zeit für mich. Aber gerade in den letzten Wochen der intensiven Reisetätigkeit von Nord nach Süd und nach Osten ist das immer wieder zu kurz gekommen.

Meine Meditationen galten meist Denjenigen, die Hilfe benötigten, entweder um auf dieser Erde zu bleiben oder deren Inkarnation hier auf diesem Planeten endete.

Wer für Andere aus vollem Herzen da sein möchte, braucht auch Zeit für sich, um die Erlebnisse zu verarbeiten. Ich bin froh, dass ich wunderbare Freunde an meiner Seite habe, die mir zur Seite stehen. Dennoch ist es auch besonders wichtig, dass man sich die Zeit für den ruhigen Lebensrhythmus nimmt, um die Wunden heilen zu lassen und die Seele einfach mal baumeln zu lassen, ohne, dass es irgendeinen Anspruch gibt.

Es ist nicht egoistisch auch mal der eigenen Seele Flügel zu verleihen und wieder in ein emotionales Gleichgewicht zu kommen

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Wer mit Spirit arbeitet, muss für Ausgleich sorgen. Diese Welten, in denen sich Medien bewegen, sind sehr filigran und subtil. In der Natur zu sein, bringt inneren Frieden.

Man driftet sehr schnell ab und verliert dadurch die Bodenhaftung. Für mich sind es immer ganz starke Indizien, wenn ich aufhöre, irdische Seelen von Seelen aus der Seelenheimat unterscheiden zu können und die Welten so sehr verschmelzen, dass es schwer ist, hier auf der Erde zu bleiben. Wenn dann noch Kontakt zu Trauernden hinzu kommt, deren Sehnsucht naturgemäß übermächtig ist, dann ist es wie ein Sog, dem man sich kaum noch entziehen kann.

Ich spüre dann meist, wie ich tiefer und tiefer in einen Trancezustand hinein gezogen werde. Diese Welt wirbelt vor mir auf. Die Seelengesichter der Sitter vor mir tauchen auf und mit ihnen kommen dann die Informationen zu vorherigen Leben, gegenwärtigen Situationen, vergangenes Leben, aber oft auch Perspektiven der Zukunft.wp-image-1254674958

Je mehr ich nun in diesen astralen Bereich hinein wechsele, umso leiser werde ich als Mensch und umso mehr spüre ich das pulsierende Drängen, das mich mehr und mehr die Welt um mich herum vergessen lässt. Es ist so, als ob sich der Mond vor die Sonne schiebt und nur noch diese andere Welt existiert. Es ist eine bunte, schmetterlingsleichte Welt, in die man eintaucht und die so viel weniger schwer ist.

Für den Sitter sind es oft nur Sekunden. Für mich ist es eine Ewigkeit, in der ich mich verlieren könnte. In dieser Ewigkeit fühle ich mich wohl, weil sie unendlich ist.

Emotionale Stabilität und Gesundheit sind so unglaublich wichtig, wenn man in diesem Bereich arbeitet. Sie sind das Grundgerüst dafür, dass wir in den Schmerz eines Angehörigen gehen können, unsere Worte mitfühlend sind und wir mit unseren Worten heilen, aber nicht verletzend sind. Behutsamkeit gepaart mit der bedingungslosen Liebe von Spirit, die uns während eines Sittings, einer Heilung oder eines Seminars wie ein Schauer durchläuft, können wir in der Klarheit nicht empfangen, wenn wir kraftlos sind oder uns mit unseren eigenen Dramen beschäftigen.

Diese heilenden Aspekte von Spirit dürfen und müssen wir sogar auch für unsere eigene Heilung nutzen, damit wir wieder als „Werkzeug“ fungieren können. Dafür brauchen wir die „lila Zeit der Ruhe, der Liebe und der Harmonie“.

Diese Pause vom Alltag sorgt dafür, dass unsere eigenen emotionalen Blessuren heilen dürfen, ehe wir dann wieder voller neuer Kraft und Energie den Menschen gegenüber treten dürfen.

Nachdem ich nun meine lila Zeit hatte und wieder in meiner Balance bin, begegne ich allen Herausforderungen dieser Woche wieder mit der großen Freude und Energie.

Berlin in allen Farben 

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Unsere Landeshauptstadt präsentierte sich mal wieder so wie sie ist – bunt, widersprüchlich, grell, lustig, aufmüpfig und herzlich. Berlin ist immer für eine Überraschung gut und so war der dieses Mal sehr kurze Aufenthalt wieder sehr emotional.

Leider habe ich die Elfen, Feen, Einhörner und Rainbow-People des CSD nur bei der Abreise vom Hauptbahnhof erleben dürfen. So gerne ich auch für Spirit unterwegs bin, so freue ich mich doch bis Anfang September, wenn es auf die James van Praagh Kreuzfahrt geht, Zuhause in meinem Wölkchenbett schlafen zu dürfen.

Manchmal gerät man bei einem Sitting aber auch an die persönlichen Grenzen, wenn dann die eigenen Verluste den Trauerdrachen Feuer spucken lassen. So wurde mir einmal mehr vor Augen geführt wie unglaublich wichtig die eigene Reflektion ist und wie unendlich die Trauer ist. Auch wenn man meint, dass man damit gut umgehen kann, kommt der Blick auf eine andere Mutter, ein anderes Leben und sofort beginnt auch der eigene Film, der die Uhr einfach mal eben 25 Jahre zurückdrehen lässt. Dann stellt man fest: „Ich habe es bis hierher geschafft. Ich bin stolz auf mich, dass ich durchhalte. Ich trauere noch immer. Die Intensität schwankt, aber dennoch lauert dieses Gefühl, um mit einem einzigen Satz wieder entfesselt zu werden. Erinnere Dich an dieses Gefühl.“

Auf der anderen Seite ist es gut, wenn man sich immer wieder an diesen Schmerz erinnert. Sittings aus  vollem, reinen Herzen zu geben ist wichtig.

Ein Geschenk, dass mich zutiefst berührt hat, war diese schöne Schmetterlingsuhr und ich war von der Liebe dieses Ehemannes und Vaters sehr berührt, der seine Familie von der anderen Seite mit Liebe umhüllt.

Während meiner Rückreise mit dem Zug musste ich noch über einen kleinen Jungen, Frederik, in Spirit und seine Eltern nachdenken. Ich habe überlegt, wie man ihnen helfen könne. In diesem Moment wurde meine Aufmerksamkeit auf diese Wolkenformation gelenkt…. Es ist ein kleiner Langhalsdinosaurier, der aus seinem Ei herausschaut. Frederik war fasziniert von Dinos, kannte alle Arten und ein regelrechter Fachmann. Welche bessere Möglichkeit seinen Eltern zu zeigen, dass er noch da ist, kann es geben????

Ich habe seiner Mama gleich das Foto per WhatsApp geschickt und sie gefragt, ob sie es erkennen könne. Konnte sie.

Ich freue mich nun auf einige freie Tage, die nur von Coachings unterbrochen werden.

 

Lieblingsplätze, Lieblingsmenschen und Karlsruhe – (k)ein Ort der Ruhe

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Nun sind die Tage in München und Karlsruhe schon wieder vorbei. Und jetzt steht noch am Freitag und Samstag BerIin an. Dann sind erst einmal zwei Wochenenden Zuhause mit nur kurzen Terminen auf der Agenda.

Ich möchte mich bei Barbara Stäcker für die wunderschöne Stunden an Nanas Lieblingsorten bedanken. Schmetterlinge umkreisten uns, aber auch eine Libelle sauste mehrfach um uns herum. Es war schön die Berge so nahe zu sehen und da ich noch nie in den Bergen war, werde ich bei meinem nächsten Besuch einen Tag mehr einplanen, um die Berge mal live erleben zu können.

Danke an alle Sitter und Teilnehmern des medialen Abends in München und Karlsruhe! Wahnsinnig heiße und schwüle Tage liegen hinter uns. In München begann während des medialen Abends ein starkes Gewitter mit Blitz und Donner, was dann für „Leitungsstörungen“ bei mir sorgte, wie immer bei Gewitter übrigens. Aber ich glaube, die Teilnehmer des medialen Abends haben das nicht so sehr mitbekommen. Deshalb war ich sehr froh, dass es in Karlsruhe zwar schwül-warm blieb und kein Gewitter in der Luft lag, was sich direkt auf die Botschaften auswirkte.

Immer wieder gibt es aber auch Seelen, die in den Raum hinein kommen, aber es nicht mögen, wenn dann vor aller Augen und Ohren das Schicksal entrollt wird, was man auch an beiden Abenden sehr gut mitbekommen konnte. Die Gründe dafür sind vielfältig. Die Einen wollen nicht, dass ihr Schicksal öffentlich erzählt wird, weil sie die Angehörigen schützen möchten oder einfach zu schüchtern sind. Die Anderen waren auch zu Lebzeiten sehr ruhig und wollen sich nicht vordrängeln. Man muss sich das so vorstellen, dass bei einem medialen Abend Hunderte von Seelen anwesend sind, die mit ihrer Energie den Raum füllen. Aber manchmal verhindern auch mangelnde Offenheit oder eine innere Abwehr, dass die Seelen wirklich klar durchkommen können oder es nicht der richtige Zeitpunkt oder das richtige Medium für diese Seele und den Angehörigen. Alles hat seine Zeit und seinen Raum, wenn wir eine Botschaft erhalten sollen, dann werden wir sie auf die eine oder andere Art erhalten. Aber wenn Seelen richtig klar und stark durchkommen, wie die kleine L. oder Balou, der Berner Sennenhund, der mit Rasse und Namen durchkam, dass diese Botschaften eine ganz besondere Faszination, Rührung und Erstaunen im Raum entstehen lassen.

In Karlsruhe fand dann auch das „Zirkelleiter-Seminar“ statt und ich hoffe, dass Jeder sich etwas mitnehmen konnte. Ich glaube, dass es für Viele eine ganz besondere Erfahrung war, wie sehr man es spüren kann, wenn man den Raum aufbereitet.

Ich möchte mich ganz besonders bei Evelyn Garski bedanken, die die Organisation und Planung vor Ort in Karlsruhe so perfekt durchgeführt hat und uns Alle so liebevoll umsorgt hat. Ihrem Mann auch noch ein herzliches Dankeschön, dass er uns bei dem Aufräumen so helfend beiseite gestanden und seinen freien Sonntag für uns geopfert hat.

 

 

 

Freundschaften im Spiegelbild des eigenen Ichs

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Dabei lern ich denn auch, alles wohl berechnet, dass es nicht gut ist, dass der Mensch allein sei, und sehne mich recht herzlich zu den Meinigen – J. W. Goethe

Der Kontakt zu Anderen wird den Menschen schon in die Wiege gelegt. Als junger Mensch sind wir auf die Hilfe, Liebe und Unterstützung angewiesen. Kommunikation ist ein wichtiges Hilfsmittel zum Austausch. Und wie wichtig der persönliche Austausch ist, durfte ich in den letzten Wochen erfahren. Sprache verbindet, aber sie kann gleichzeitig auch entfremden. Es ist nicht immer leicht einen anderen Menschen wirklich wertfrei und ohne den persönlichen Filter sozusagen wie unter einem Mikroskop zu betrachten und zu beleuchten. Immer kommen auch eigene Wertigkeiten und Ansichten hinzu, mit denen wir be- aber oft auch fast unbewusst verurteilen.

Wir meinen zu wissen, wie ein Mensch tickt und haben gewisse Vorstellungen davon, was dieser Mensch denkt. Wir haben ganz konkrete Erwartungen, wie Jemand zu sein hat und stülpen ihm etwas über, was da gar nicht ist.

Wir formen den Anderen sozusagen nach unseren Vorstellungen, geben ihm eine Attitüde und ein Grundgerüst, die wir in ihm sehen wollen. Das basiert auf  Äußerlichkeiten, gemachten Erfahrungen, dem sozialen Umfeld und oft auch der Vergleich mit einem ähnlichen Typus „Mensch“.  Jeder kennt das, eine „Susanne“ sieht anders in unserer Vorstellungswelt aus als eine „Gertrude“.

Die eigene Beurteilung schafft eine Art „emotionaler Messlatte“ an die ein vermeintliches Idol (oder Lehrer oder Freund, usw.) gar nicht heranreichen kann. Die Fatamorgana einer Person unterstellt oft Charaktereigenschaften, die gar nicht vorhanden sind. Eigene Hoffnungen, Wünsche oder Vorstellungen werden im Anderen gespiegelt.

Das Podest, auf das wir einen Menschen gestellt haben, kann einbrechen. Dann stellt sich heraus, dass die Vorstellungen und Erwartungen, die mit diesen Menschen verknüpft waren, der Realität nicht standhalten konnten. Die Enttäuschung ist dann groß, wenn die ungeschminkte Wahrheit ans Licht kommt. Das ist vergleichbar mit einer Verliebtheit, wenn der erste Rausch der Sinne vorbei ist und die Ernüchterung einsetzt. Warum ist man dann aber auf den Menschen böse, der die  Erwartungshaltung nicht erfüllen konnte, böse? Eigentlich ist es eher das Gefühl des verletzten Urteilsvermögen, das dann hervor tritt, weil der Mensch, der verehrt wurde, weder vorher noch nachher anders war. Es sind nur die eigenen Vorstellungen, die ihn in der Fantasie zu dem gemacht haben, was er scheinbar darstellen sollte.

Es wird nicht nur in Partnerschaften, sondern auch in den Freundschaften nach dem/der Mr. oder Ms. Right, um den Wunsch nach Harmonie und dem Gefühl des ultimativen Verstanden werden zu erfüllen. Es geht entweder darum Menschen zu finden, die eine ähnliche Grundeinstellung zum Leben haben und so das perfekte „Doppel“ zu uns darstellen.

Wenn man sich langjährige Paare anschaut, die sich nach einer Teenagerzeit finden, dann kann man sehr oft feststellen, dass instinktiv ein Partner gewählt wird, dessen Gesichtszüge den eigenen ähneln. Man erkennt das recht gut an der Nase und der Gesichtsform.

Es ist ungeheuer wertvoll und wunderbar, wenn ich allein bin – die kleinen Dinge des Lebens, das Leben des Lebens.  – K. Mansfield

Sich selbst genug zu sein und ganz vergnügt den Anderen so sein zu lassen, wie er ist, ist eine Kunst.  Aber auch die Stille und Einsamkeit zu zelebrieren, kann bereichern. In dieser Stille kann Kreativität fließen und innere Einkehr stattfinden.

Es ist dennoch wichtig Balance zwischen innerem und äußerem Erleben zu schaffen. Der Input zu anderen Wesen ist für uns lebensnotwendig, weil dieser wieder neue Impulse schafft, die helfen der Seele Flügel zu verleihen und weiter zu reifen.

Jeder Mensch sollte wenigstens einen Freund an seiner Seite wissen, der ihn respektiert und schätzt gerade wegen der vielen kleinen und großen Macken. Es ist unglaublich erfüllend, Menschen zur Seite zu haben, die die Lebensreise unerschütterlich begleiten und dennoch den Raum bieten, sich nicht verbiegen zu müssen, um ein Ideal erfüllen zu müssen.

 

 

Ich möchte Allen danken, die an meiner Seite sind und mit mir den „Einhorntanz“ auf dieser irdischen Welt gemeinsam tanzen…Diejenigen, die gemeint sind, wissen schon, was ich damit meine….

Danke!

Vielen Dank für die überwältigende Resonanz des Flow Summits. Noch immer erhalte ich Nachrichten, in denen mir Frauen schreiben, die sich mit dem Inhalt meines Beitrags identifizieren konnten. Das freut mich sehr – und ja, ich bin tatsächlich so! Das war eine der Fragen. „Bist Du in echt auch so?“ Da musste ich doch oft schmunzeln. Ich habe keine Bühnenausbildung als Schauspieler oder Musiker. Tatsächlich bin ich genauso wie ich in dem Video  offensichtlich rüberkomme…simply me!

Gerade war ich noch in Essen, dann in Helsinki zu einer Familienfeier und dann wieder husch-husch nach Oberursel bei Frankfurt. 


Ich möchte mich bei den Teilne hmern der medialen Abend, Sittings und Coachings bedanken! Es waren wieder viele magischen Momente, die ich mit Allen erleben durfte. Schön war es für mich auch, dass finnische Seelen von der anderen Seite bei diesen Anlässen auftauchten und mich an ihren Erinnerungen, Gefühlen und Sichtweisen teilhaben ließen.

Wenn man für Menschen ein Sitting gibt, die aus einem anderen Kulturkreis stammen, ist es schon auch wichtig diese Kultur zu kennen und zu verstehen. Ein Amerikaner empfindet anders als  ein Asiate!

Ich wünsche Allen ein tollles Johanniswochende – genießt die hellen, langen Sommertage!

 

La Danse de la mort

Das Leben ist wie die Lampe, die auch schon anfängt auszubrennen, wenn sie angezündet wird! So alt wie jeder von euch ist, so viele Jahre habe ich schon mit euch getanzt. Jeder hat seine eigenen Touren, und der eine hält den Tanz länger aus als der andere. Aber die Lichter verlöschen zur Morgenstunde, und dann sinkt ihr alle müde in meine Arme – das nennt man sterben. – Hans Christian Andersen

Sittingtermin in Dortmund und ich freue mich auf den heutigen Tag mit Spirit.

Meine zweite Sitterin an diesem Tag sitzt zart, gespannt und doch sehr gefasst vor mir. Da ich in meinem üblichen Trancezustand bin, erkenne ich sie natürlich nicht, wie immer. Es ist mir im Nachhinein oft peinlich. Ihre Familie und ihr Hund tauchen auf. Ein großer Hund, der ein Labrador oder ein Golden Retriever ist (ich erkenne so schon den Unterschied nicht und erst recht nicht bei einem Spirithund), taucht auf und er ist erst vor drei Wochen verstorben. Ich spüre, die Schmerzen des Tieres zu Lebzeiten und fühle die Erleichterung, während er friedlich einschlafen kann.

Die Mutter der Sitterin ist vor kurzem verstorben und ich gebe einige Dinge so wieder, wie sie es übermittelt. Sie beteuert immer wieder, dass ihre Tochter alles richtig gemacht hat und sie sich keine Schuldgefühle machen solle. Es gehe ihr doch jetzt wieder so gut. Ich werde nicht so richtig schlau aus der Situation, warum die Tochter Schuldgefühle hat. Das Sitting neigt sich dem Ende zu und ich frage die Tochter, ob sie noch Fragen an ihre Mutter hätte. Und sie sagt mir, dass sie erst richtig an ein Jenseitskontakt glauben kann, wenn ihre Mutter mir verrät, was sie nach dem Tod gemacht hat. Das sei dann für sie erst ein Beweis. Es ist nicht so, dass das Medium das nicht empfangen möchte, aber manchmal sehen wir Dinge, die wir nicht laut sagen. Während des Sittings hörte ich immer Tanzmusik und sah Seelen tanzen, was ich nicht extra erklärte, weil das ganz oft so aussieht. wenn sich alle freuen, dass eine geliebte Seele heimkehrt.  Ich bitte die Mama mir doch zu erzählen, was nach ihrem physischen Tod passierte.

Ich sehe nun, wie Haare gekämmt und geordnet werden. Dann durchströmt den Raum der Geruch einer Bodylotion und ich fühle wie etwas meine Unterarme mit Bodylotion eincremt und sehe kurz darauf, wie eine Frau im Bett liegt, deren Arme eingecremt werden. Soweit alles ganz wunderschöne und natürliche Dinge, die die Tochter für ihre Mutter getan hat. Danach sehe ich, dass ein Fenster geöffnet ist, damit ihre Seele frei fliegen kann. Ein schöner Brauch! Die Seelen, die sie abholen jubeln und tanzen voller Freude, weil sie jetzt endlich frei ist. Ich traue meinen Augen kaum, denn auf einmal sehe ich die Tochter, die beginnt neben ihrer verstorbenen Mutter zu tanzen.

Erstaunt sage ich: „Echt? Sehe ich das richtig, Du hast neben Deiner toten Mutter getanzt?“ Und gleichzeitig denke ich: „Wie großartig ist das denn? Die Tochter ist so sehr mit ihrer Mama verbunden, dass sie genau das tut, was ihre Mama gerne getan hat und nun jetzt wieder kann.“  Ich sehe, dass die Mutter voller Freude über ihre wieder erlangte Beweglichkeit neben und um die Tochter herum tanzt.

Aber warum sollte man nicht tanzen? In vielen Ländern gehört der Tanz auch zur Verabschiedung eines Verstorbenen zur Kultur

Erinnern wir uns an den Totentanz, der auch „Danse macabre“ genannt wurde und im im 14. Jahrhundert  in Frankreich entstand. Man findet in mehreren europäischen Ländern in Kirchen Abbildungen von Tänzen mit Skeletten und Lebenden, um das Herausgerissen werden aus der Mitte des Lebens und die Allmacht des Todes zu symbolisieren.

Oder auch die Tänze, beispielsweise auf dem afrikanischen Kontinent, wenn das Dorf für das Seelenheil eines Verstorbenen singt und tanzt.  Auf jeden Fall konnte ich sehen, wie sehr sich die Mama über den letzten Tanz mit ihrer Tochter gefreut hat und wie auch die abholenden Seelen sie tanzend in Empfang nahm, um sie ins Licht zu begleiten.

Ich glaube, dass dieses Beispiel zeigt, wie wunderbar es ist, wenn wir auch in Momenten der tiefsten Trauer intuitiv mit Denjenigen verbunden sind, die gegangen sind und wir folgen ihrer Inspiration. Die Tochter hat mit ihrer Mama durch das Tanzen eine innige Verbundenheit gezeigt, die nicht schöner, individueller und berührender hätte sein können.  Absolut kein Grund, sich schlecht zu fühlen, zumindest meiner Meinung nach!

So, Zeit ins Bett zu gehen… es  ist schon wieder so spät geworden! Aber ich musste dieses wunderschöne Erlebnis einfach teilen.

 

Tranceerlebnisse

Manchmal frage ich mich, was real ist. Ist es dieses Leben hier auf der Erde? Sind es nicht vielmehr, die Momente, wenn der Schleier sich lüftet und ein Blick in die Unendlichkeit möglich wird, die eine andere Form von Realität darstellen?

 

Nur ein kleiner Augenblick und dann bringt  mich  mein Bewusstsein zurück in diese Dimension, die wir als „irdisch“ bezeichnen und die tatsächlich manchmal sehr hart in ihrer Grobstofflichkeit wirkt. Diese Funken von unendlichem Bewusstsein und den Welten neben unserer Welt, die mir oft viel realer erscheinen als unser blauer Planet. Mir wird gerade wieder bewusst, dass ich ja nun eine Gruppe anleiten darf, die eine Tranceerfahrung machen soll. Die Mantramusik beginnt zu spielen und meine Geistführer tauchen auf. Während ich wieder zurück in einen Halbtrancezustand gehe, der mir erlaubt, gleichzeitig in beiden Welten präsent zu sein und  Worte aus mir heraus fließen zu lassen, die inspiriert von den Geistführern für die Gruppe gesprochen werden.

Orte tauchen auf, Seelen in unterschiedlichen Farben leuchten neben mir auf. Grenzgänger wie ich in diesem Moment, den wir miteinander teilen und der nun ein Teil von uns sein wird. Ich sehe, höre, spüre, was sie in diesem Moment erleben. Ich fühle ihre Emotionen, die wie bunte Wolken aufleuchten, während ihre Gedankenkonstrukte den Raum um mich herum mit Energie füllen. Dann treten die Tranceheiler und Trancegeistführer aus einer höheren Bewusstseinsebene hinzu. Filigrane Bewegungen der Hände der angehenden Medien zeigen wie die Hände und Körper durch die Geistführer sanft und liebevoll bewegt werden. Mit der Überschattung verändern sich Gesichtszüge, so dass sich nun auf den Gesichtern derjenigen die Geistführer zeigen, die bereit waren so viel Raum vom eigenen Körper freizugeben. Viele lächeln und man spürt wie eine heilige Freude in den Raum einzieht.

Ich fühle mich jedem Einzelnen in dieser Gruppe in unendlicher Liebe verbunden, die über das hinaus geht, was wir unter irdischer Liebe verstehen. Sie sind ein Teil eines großen Ganzen, so wie ich es bin und jeder Andere auch.

Während ich nun langsam die Meditationsteilnehmer der dritten Ausbildungsgruppe auf die Rückkehr in ihre Körper vorbereite, komme ich bei mir an. Ich sehe sie in Form von Lichtfunken in ihre Körper zurückkehren.  Und ich denke einmal mehr dankbar, wie wunderbar es ist, Menschen an diese Welten heranführen zu dürfen.

Tod, Wut, Zerstörung und Trauer sind Eckpfeiler unseres Erdenlebens. Aber jeder Einzelne hat die Möglichkeit in der Meditation seine wahre Seelenheimat wiederfinden zu  können und so ein Licht in sich selbst anzünden zu können. Zugegebenermaßen es dauert meist etwas bis das Bewusstsein bereit ist und vertraut, aber die Allermeisten erleben diese Trancereisen als eine Bereicherung in ihrem Leben. Was gibt es Schöneres als alte Themen hinter sich lassen zu dürfen, um im Hier und Jetzt mit Freude und Liebe anzukommen?

Bald gehen alle Ausbildungsteilnehmer wieder in ihre Leben zurück und dann wird dieses 5. Ausbildungswochenende vorbei sein. Schade. es hätte einfach so weitergehen können.  Nur noch zwei Monate und dann sehen wir uns wieder und es darf weitergehen mit unserer spirituellen Reise durch Zeit und Raum.

Danke, an die 3. Ausbildungsgruppe für ein unglaublich schönes und vertrauensvolles Wochenende!

Kommt wieder gut in Eurem Alltag an – und, tja, unser Dirk zählt dann wieder für uns die Tage, Minuten und Sekunden bis zum Wiedersehen in Essen!