Organspenden und die Folgen für alle Beteiligten

Read More

Das Thema Organspende habe ich ja schon verschiedentlich thematisiert. Dennoch ist es ein Thema, das die Menschen in unterschiedliche Lager spaltet. Ich kann hier nur für mich und meine Erfahrungen zu diesem Themenkomplex sprechen. Ich bin Angehörige eines Organspenders, nicht Empfängers, und habe sämtliche Phasen durchlebt, die mit Schuldgefühlen, Ängsten, Depression und Wut einher gingen. Meine Erkenntnisse basieren auf diesen Prozessen durch die ich hindurch gegangen bin. Ich durfte in meiner medialen Praxis Menschen begleiten, die ein Organ empfangen haben und Seelen, die mir von der anderen Seite von ihrer Sichtweise berichteten. Ich muss gestehen, dass ich selbst viele Jahre in diesem Gefühl von Schuld, Zweifeln und Ängsten gefangen war bis ich irgendwann die Tatsachen trotz meiner Skepsis so akzeptieren konnte, wie sie sich mir darstellten. Mein Herz geht zu all Denjenigen, die sich mit diesen Fragen quälen.

Aber ich denke, dass man sich mehrere Dinge vor Augen halten muss. Es ist nicht so, dass ein Mensch, der ein Spenderorgan erhalten hat, damit einfach wie nach einer Autoreparatur weitermachen kann. Da sind die Infektanfälligkeiten gerade am Anfang, wenn sich das Leben total verändert und Empfänger auf jegliche Sozialkontakte, die ansonsten ganz alltäglich sind, verzichten müssen. Der Lebensalltag muss den Bedürfnissen angepasst werden. Das ist für Alle in einer Familie belastend. Da kann das geliebte Haustier nicht mehr bleiben. Kinder oder Partner dürfen nicht geküsst werden oder küssen. Eine gemeinsame Badnutzung schließt sich auch aus. Das führt zu Konfliktsituationen auch und gerade, weil die Person, die vorher schwerkrank war, nun nach einer erfolgreichen Transplantation wieder ihren Platz in der Familie oder Partnerschaft finden muss. Ganz oft, führt dies zu schwerwiegenden Problemen und nicht selten zur Trennung.

Viele Transplantierte entwickeln dann auch Schuldgefühle dem Organspender gegenüber, wenn ihnen bewusst wird, dass da ein anderer Menschen gestorben ist. Nicht selten fühlen sie sich als Verursacher des Todes des Organspenders. Natürlich bekommt dann die Frage nach dem „Wer hat mir das Organ gespendet?“ und „welche Auswirkungen hat das jetzt auf mich?“ und das Gefühl die eigene Identität mit dem Organ verloren zu haben, was dann mit Ängsten und Depressionen einher geht. Es wird oft erst dann richtig bewusst, was es bedeutet, wenn der Hirntod festgestellt wird und man für tot erklärt wird.

Es ist nicht so einfach ein Organ auch in der Psyche anzunehmen. Daher ist es wirklich anzuraten, dass man sich dann therapeutische Hilfe sucht, um an der Akzeptanz des Spenderorgans zu arbeiten. Denn damit das Organ weiter aktiv bleiben kann, braucht es nicht nur die Medikamente, sondern auch die Einwirkung des Geistes auf das neue Organ.

Vielleicht trägt mein Video ja etwas dazu bei, dass  der eine oder andere Organempfänger die Spende in einem anderen Licht sehen kann und auch die Angehörigen eines Spenders Linderung in ihrer Trauer finden. Zumindest hoffe ich das aus der Tiefe meines Herzens….

Guten Morgen…und in Vorbereitung

Read More

Meine Vorbereitungen auf das Seminar in Olten laufen auf Hochtouren. Ich sitze schon wieder seit 5.30 h hier und arbeite an der Präsentation für das Wochenende, die ich dann per Beamer den Teilnehmern zeigen und komplexe Sachverhalte in hoffentlich verständlicher Form übermitteln kann.

Um mich herum schlafen meine Katzen friedlich, nachdem sie ihr Frühstück erhalten haben und auch ich genehmige mir ein glutenfreies, selbstgebackenes Brötchen und mein Ingwer-Zitronenwasser. Wie sehr sich doch mein Leben verändert hat. Früher hätte ich mir beim Bäcker hektisch ein Croissant geholt und hätte dann bis abends im Büro gesessen. So, sitze ich hier friedlich und schreibe inspiriert meine Präsentation, für die ich gestern drei Stunden lang nach passenden Bildern gesucht habe. Ja, ich schreibe gerne und es macht mir Freude Wissen in Form von Bildern, Worten und Musik zu übermitteln. Und ich stelle fest, dass die Kreativität im Laufe der Zeit noch gewachsen ist

In einer sicheren, ruhigen Atmosphäre springe ich sogar über meinen eigenen Schatten, um Videos zu unterschiedlichen Themenkomplexen zu machen.

Hätte mir das Jemand vor noch nicht mal fünf Jahren  gesagt, ich hätte Demjenigen einen Vogel gezeigt. Aber, wenn wir uns auf diesen spirituellen Weg machen und aus voller Überzeugung „ja“ sagen, dann erklären wir uns dadurch auch bereit, über eigene Schatten zu springen.

Ich freue mich auf die Schweizer Freunde und bin etwas wehmütig, weil ich in 2018 bereits so viele Auslands- und sonstige Termine habe, dass ich erst wieder in 2019 in die Schweiz kommen kann.

Wiener Träume…

 

Am Freitag ganz früh für mich geht es los und ich freue mich auf den Eurowings Flug nach Wien, der schon um 7.20 h ab Düsseldorf startet. Es ist irgendwie beruhigend nach meinem letzten Rom-Trip, den ich noch mit Air Berlin geflogen bin, nun doch relativ sicher zu wissen, dass das Flugzeug auch starten wird. Wien ist wahrlich eine romantische Stadt, die zum Träumen einlädt. Ich kenne viele europäische Metropolen, aber für mich hat Wien einen ganz besonderen Charme und ist noch romantischer als Paris. Vor allem, ist auch die Sprache wirklich bezaubernd und für mich aus dem westlichen Bereich von Deutschland schon fast eine Fremdsprache mit den vielen hübschen Worten, die teilweise ganz anders sind. Also, Diejenigen, die Wien  noch nicht kennengelernt haben, sollten es unbedingt in ihre Reiseplanung aufnehmen.

Ich freue mich auf meine Sitter und Teilnehmer des medialen Abends in Wien und das Rendez-vous mit Spirit und allen Lieben auf der anderen Seite der Existenz.

 

 

Spurwechsel

Read More

 

Du musst nicht durch die ganze Welt laufen, um Glück, Liebe und Seelenfrieden zu finden. Du wirst nur enttäuscht werden und am Ende nicht finden, was du gesucht hast, sondern traurig und verzweifelt sein. Suche lieber tief in  dir selbst, in deinem Herzen und in deiner Seele. (Buddhistische Weisheit)

In unseren Leben bekommen wir immer wieder die Gelegenheit einen Spurwechsel auf der Autobahn des Lebens vorzunehmen. Ständig wechseln wir an den Kreuzungen unseres Lebens die Bahn, um dann wieder in alte und vertraute Muster zurück zu fallen. Wir leben mit vermeintlichen Projektionen, die wir anderen Menschen auf der Suche nach uns selbst überstülpen. Mich haben immer Menschen in Grenzsituationen fasziniert, denen so viele schlimme Dinge widerfahren sind, die dennoch so lebensbejahend sind, dass sie Anderen mit so viel Liebe, Geduld, Gelassenheit und Humor begegnen können. Das ist oft hart erarbeitet und es kommen immer wieder Prüfungen, egal, wie sehr wir in uns ruhen.

Der Spickzettel an Lebensaufgaben, mit dem wir in diese Welt hinein plumpsen ist lang 

Diese Aufgaben resultieren aus vorherigen Leben oder auch unserer Bereitschaft für ein anderes Wesen, das hier mit uns gemeinsam inkarniert ist, als Lehrer im Guten oder im Bösen zu fungieren. Wenn wir beim Heimkehren feststellen, dass wir den Rahmen unseres Lebensbildes nicht ausfüllen konnten oder die abgesteckten Grenzen doch zu eng waren, dann suchen wir uns einen neuen, weiteren und noch größeren Rahmen. Wir werden dann die Gegebenheiten unseres neuen Lebens versuchen in einem neuen Lebensbild so vorzuplanen, dass wir diesen gemeinsam mit der Unterstützung der anderen beteiligten Seelen  trotz unseres freien Willens oder auch gerade deshalb auszufüllen können.

Die Schwierigkeit ist, dass wir einen freien Willen haben wie unsere Mitseelen in diesen Leben ja auch. Deshalb legen wir in unseren Lebensplan mehrere Möglichkeiten des Richtungs- und Spurwechsels fest. Diese „Wenn – dann“-Konstellation Das Gute ist, dass wir keine Gelegenheit jemals wirklich verpassen, um weiterzuwachsen. Die Anreihung der Leben erfolgt genauso lange  bis wir auf der höheren Ebene des Seelenbewusstseins abwinken. Dann erst sind wir bereit den nächsten Schritt zu tun, um eine noch höhere Bewusstseinsebene zu erreichen.

Man kann sich nun vorstellen, wie komplex und minutiös die Leben von allen beteiligten Seelen geplant werden. Und wenn ich von „allen“ Seelen spreche, dann meine ich tatsächlich jeden für uns scheinbar unbedeutende Kontakte hier auf der Erde. Sie prägen unser Bild oder helfen uns Dinge zu verstehen oder begleiten uns einfach in einer schwierigen Zeit.

Da ich ja Beispiele liebe, hier nun eines:

Mein Bild einer gütigen Oma ist in diesem Leben die Oma einer Grundschulklassenfreundin. Meine eigenen Omas konnten diesem Bild nicht entsprechen. Meine finnische Oma war ein britzeliger Mensch, den ich über alles geliebt habe, dunkle Haare, tiefdunkelblaue Augen, feine Gesichtszüge und eine hellsichtige Heilerin, wie meine Mutter übrigens auch. Diese Oma konnte ich nur ein oder zwei Mal im Jahr sehen, was für mich sehr schwierig war, sobald ich in die Schule kam und nicht mehr zwischen Finnland und Deutschland so leicht hin und her pendeln konnte. Meine deutsche Oma war ein sehr starker, harter Charakter, der so in seine eigenen Lebensthemen verstrickt war, dass sie Liebe eigentlich nur für sich selbst empfinden konnte. Es war ihr Lebensmechanismus, um in den Kriegswirren überleben zu können.  Die Oma dieser Schulfreundin kam ursprünglich aus Ostpreußen und war dort auf einem Landgut mit einer französischen Nanni groß geworden. Sie lebte ihm Haus ihres einzigen Sohnes, der für ihren Geschmack sicherlich unter seinem Stand geheiratet hatte. Oma L. war eine weißhaarige Dame, die ihre Haare zu einem Dutt aufgesteckt hatte und viel Zeit für uns Mädchen hatte. Sie hat uns an unzähligen Nachmittagen die Grundkenntnisse der französischen Sprache vermittelt und mit uns Brettspiele gespielt. Für mich war sie eine Bereicherung meiner Kindertage der Grundschulzeit und immer, wenn ich heute in Sittings das Bild einer gütigen Oma vermittelt bekomme, dann taucht das innere Bild auf, wie wir zu Oma L.’s Füßen sitzen und ihren Märchen oder auch Erzählungen an einem verregneten Nachmittag lauschen. Lange Zeit hatte ich die feinsinnige Oma L. vergessen. Sie ist schon viele Jahrzehnte nicht mehr auf dieser Erde. In einer Meditation, in der man mir in Form von Zeitinseln zeigte, wie viele Seelen mich schon bisher begleitet hatten, sah ich sie stehen. Immerhin hatte ich sie mehr als 40 Jahre nicht mehr gesehen.  Es brauchte einige Tage bis ich verstand, wer sie in meinem Leben gewesen war. Noch etwas länger brauchte ich, um herauszufinden,  was ihre Aufgabe mit und für meine Seele war und was meine Aufgabe mit ihrer Seele war. Denn wir sind immer in Resonanz zu denjenigen, die in unser Leben hinein kommen.

Die Seelenmelodie in diesem Leben höher und feiner zum Klingen bringen

Manchmal sind wir mit Menschen nur über einen kurzen, mehr oder weniger intensiven Zeitraum verbunden. Immer geht es um das Thema „Lernen“ und „Seelenwachstum“. Einige senden uns sanfte Signale, die aber von Kontakt zu Kontakt immer stärker werden. Unser Höheres Selbst, unsere Geistführer und -Helfer versuchen uns zu einem Umdenken und Spurwechsel auf unserer Lebensautobahn zu bewegen. Es ist an uns, ob wir nun bereit sind, jetzt und zu diesem Zeitpunkt die Veränderung anzunehmen und eine neue Richtung in unserem Leben einzuschlagen. Sind es hartnäckige und bereits in mehreren Leben bestehende Aufgaben, fallen wir gerne unbewusst in das alte Muster zurück. Dann werden uns wieder Menschen und Situationen von uns und unserem Team in Spirit gelegt, die uns zeigen sollen, dass wir wieder peu-à-peu  in die  alten Spur gewechselt sind. Das ist manchmal so mühsam und anstrengend. Oft verlegen wir uns in unseren Gefühlen des Opfers oder wollen uns gar nicht in Klarheit betrachten, weil es noch zu weh tut.

Als spirituelle Lehrerin ist es eine meiner Aufgaben, da Klarheit zu zeigen, wo sie erforderlich ist. Nämlich dann, wenn es darum geht spirituell zu arbeiten. Konstruktive Kritik ist wichtig, weil wir nur daraus lernen können. Es geht darum, dass Beste und Höchste zum Wohle anderer Menschen zu fördern. Wir sind als Medien Kanal, der wie ein Musikinstrument gestimmt und justiert werden will. Das geht manchmal nur über Konfrontation, die auch anstrengend sein kann. Ich betrachte Jeden mit einem liebenden Auge und bin manchmal vielleicht auch zu euphorisch, weil ich das Potenzial auf Seelenebene erkenne und das Ziel aber hier auf der Erde noch zu schwer zu erreichen ist.

Es war und ist mir immer wichtig, dass ich die Menschen fördere, die zu mir kommen und sie auf ihrem Weg begleite. Nur stellt sich für mich immer mehr die Frage, ob so viel Nähe und persönlicher Einsatz wirklich gewollt und/oder nötig sind. Einer meiner sehr geschätzten Lehrer mit einem unendlichen Erfahrungsschatz von mehr als 40 Jahren lächelte mich an und sagte „out of the blue“ als Inspiration von Spirit, dass ich lernen müsse, Distanz zu wahren. Es sei die menschliche Natur immer mehr zu wollen. Es sei nicht meine Aufgabe sich in ihre Lebensthemen hinein ziehen zu lassen. So ganz verstehen konnte ich das vor einigen Wochen noch nicht.

Andere zu erkennen ist Weisheit, sich selbst zu erkennen ist Erleuchtung. (Laotse)

Der Umgang mit mir und meinen Themen erfordert auch Klarheit, Entscheidungen und Spurwechsel, was ich dann erkennen darf, wenn sie  sich zeigen. Die eigenen Handlungen anzupassen ist dann die Konsequenz. Dankbar nehme ich die Inspirationen an, die mir gezeigt werden und erkenne die Methodik für mein Leben dahinter.

Kritikfähigkeit und auch der Umgang mit Kritik sind ein ganz wichtiges Feld in der spirituellen Arbeit, an dem auch ich immer wieder arbeiten darf. Nicht Alle, die zu mir kommen,  lieben mich und manchmal passt es trotz meiner Bereitschaft erst einmal alle Menschen so zu nehmen wie sie sind, nicht in das Lebenskonzept der anderen beteiligten Seelen. Deshalb dürfen wir lernen uns eben nicht in unseren eigenen Emotionen zu verlieren oder in unsere Themen abzudriften, wenn wir ihnen in Konfliktsituationen bei der Arbeit als Kanal für Spirit begegnen. Es ist nicht einfach cool zu bleiben und eine Situation auszuhalten, die unangenehm ist.

Ich glaube, dass das Jeder kennt. Es kommt ein Satz, eine Geste oder Mimik und wir werden an unsere Mutter, Vater oder auch an den Vorgesetzen erinnert. Viele Führungskräfte sind ganz verzweifelt, wenn sie bemerken, wie sehr Mitarbeiter sie in ihre persönlichen Auseinandersetzungen mit dem inneren Kind hinein ziehen. Da gehört viel Rückgrat und Selbstreflektion hinzu, um nicht in eigene Verletzungsmuster abzutauchen. Jede Seele ist schön und nur die Wenigsten verletzen bewusst.

Das Herz hat seine Gründe, die der Verstand nicht kennt. (Blaise Pascal)

Manche zeigen vermeintliche Verbundenheit und dann, wenn die Masken fallen, sieht man die Leere dahinter. Wir verletzen ohne es zu wollen und werden verletzt. Es ist so einfach, dass man das Opfer in sich selbst findet, dem immer nur Andere Übles wollen. Wir stecken in den Kostümen unseres Lebens fest und sehen dann im Anderen nur Diejenigen, die uns zutiefst verletzt haben und setzen dann die Maske des Täters auf einen Unbeteiligten, dessen Motivation doch eine ganz andere ist oder war. Wir wollen auf der Seelenebene so dringend, dass der Andere diese Projektion übernimmt, damit wir lernen darüber hinaus zu wachsen. Das „Ich“ ist so verzweifelt, weil es nicht erkennt, dass die Realität eine Andere ist und ein Lebensthema aus der Unendlichkeit winkt. Es ist an uns, dass wir nicht nur den Willen haben weiterzuwachsen, sondern die Ebene des inneren, verletzten, wütenden Kindes  verlassen, um unser erwachsenes Selbst leben zu können. Wann oder wie und mit wem wir das tun, dass entscheiden letztlich nur wir selbst ganz bewusst!

.

Bist Du ein spiritueller, empathischer und/oder hochsensibler Mensch? Dann kennst Du sicherlich das Gefühl eines einsamen Einhorns, dass verzweifelt seinesgleichen sucht.

Deine Wahrnehmung ist wesentlich feiner und subtiler. Du nimmst die Schwingungen um Dich herum viel deutlicher wahr als andere Menschen. Wenn Du einen Raum betrittst, dann spürst Du die Stimmungen der Anwesenden fast körperlich. Du spürst die Gefühle hinter den Worten und bist sehr verletzlich. Worte, über die Andere hinweg gehen, verletzen Dich. Leider ist es aber oft so, dass Du selbst gar nicht im Umgang mit den Dir Nahestehenden bemerkst, wie sehr Du auch verletzt.

Wenn Du einen Ort besuchst, der Dir nicht bekannt ist, dann erspürst Du, die Magie dieses Ortes und nimmst die Energien in Dich auf. Je nachdem, wie sehr Du eine Verbindung aufbauen oder auch zulassen kannst, so dass Dein eigenes Energiefeld in Resonanz gehen kann. Du siehst und spürst, was dort geschehen ist. Bilder wie Erinnerungsfetzen tauchen vor Dir auf. Du siehst Menschen, Tiere, Situationen, spürst an Deinem Körper die Symptome und der Nachhall dessen, was geschehen ist. Ebenso kann es Dir mit Menschen, Pflanzen und Tieren geschehen. Kommt noch eine „alte Erinnerung“ an ein Vorleben hinzu, dann kann es sein, dass Dich dieses Déjà-vue noch so lange begleitet, bis Du die Resonanz erkannt und die Wichtigkeit in diesem Leben erkannt hast. Nichts geschieht ohne einen Grund. So, denke ich, sind die Wege, die man geht, wenn man seine Spiritualität entdeckt.

Um einen Engel sehen zu können, musst Du in die Seele eines Anderen blicken,
Um einen Engel fühlen zu können, musst Du das Herz eines Anderen berühren
Um einen Engel hören zu können, musst Du Beidem zuhören – Autor unbekannt

Man denkt, dass die Anderen ähnlich empfinden und kann sich nicht vorstellen, dass es nicht selbstverständlich ist den Farbenflush zu sehen oder die Gedanken von anderen Individuen zu empfangen. Das ist etwas, was bei den Menschen, die mit diesen Fähigkeiten geboren wurden, etwas ganz Natürliches, worüber sie gar nicht nachdenken. Auch die Schatten oder die Seelen in 3D, die um die Lebenden herum sind, nimmt man wahr und geht dann darüber hinweg, weil man irgendwann gelernt hat: „Rede besser nicht darüber. Es gehört sich nicht, wenn man über die Familie spricht, die unsichtbar da ist.“

Es gibt keine passende Schublade und keinen Rahmen für ein natürliches Medium 

Copyright: www.autumnskyemorrison.com/

Ich habe erst sehr spät in meinem Leben begonnen zu verstehen, dass die meisten Menschen gar nicht über diese Antennen verfüge, mit denen ich geboren wurde. Für mich ist die telepathische Kommunikation so natürlich, dass ich erwarte, dass der Andere mich auch ohne Worte versteht. So beginne ich Sätze, die ich nicht zu Ende führe, einfach, weil mir nicht bewusst ist, dass ich den Satz auch in Worten beenden sollte, damit der Andere mich verstehen kann. Ich denke einfach meinen Satz weiter. Manchmal höre ich den Gedanken meines Gegenübers zu. Ich beantworte natürlich die Gedanken, aber nicht die Worte. Das führt zum Chaos, Missverständnissen und, ja, auch dazu, dass ich einem Mitmenschen unheimlich bin.

Man fällt sozusagen „aus dem Rahmen“ der Gesellschaft und es ist umso schöner, wenn man auf die anderen „Einhörner“ der Gesellschaft trifft. Es ist unglaublich befreiend sich nicht verstellen zu müssen und einfach so sein zu können, wie man tatsächlich ist.

Was mir hilft um in dieser Welt zu bestehen?

Foto „Compassion“ Autumn Skye Morrison, Canada – www.autumnskyemorrison.com

Ich versuche immer das Beste in Jedem zu erkennen. Humor ist eine gute Zutat und  auch über mich selbst lachen zu können, wenn sich wieder mal eine komische Situation ergibt. Ich übe mich in Geduld mit mir selbst und mit den Anderen. Ich versuche mich selbst anzunehmen und mich selbst nicht so wichtig zu nehmen.

Und vor allem, die Ruhe zu bewahren, wenn mir die emotionalen Wellen entgegenbrausen. Ich nehme mir dann meine Zeit für mich. Gehe in mich in meinen Frieden. Wir sind keine Opfer in diesem Leben, sondern dürfen beginnen zu erkennen, wer oder was wir sind. Diese erweiterte Sichtweise ist dafür gedacht, dass man hilft, Liebe aussendet und Licht in diese Welt hinein bringt.

PS. Wer kommt noch mit in die öffentliche und internationale Facebookgruppe  „Healing Light Circles“, die in einer 21.00 Uhr Meditation jeden Sonntag Licht in diese Welt bringen soll?

- -

Geburtstagsbrief – In memoriam Frederikus (T-) Rex 23.09.2008 – 31.12.2016

Heute ist der 9. Geburtstag von Frederik, dieser kleine, große Mann hat einen besonderen Platz in meinem Herzen und er begleitet mich intensiv seit dem Frühjahr, weil er seinen Eltern helfen möchte, die sich durch das erste Jahr des Verlustes hindurch kämpfen. Er ist so ein tapferer Junge und mutig obendrein. Er hat mich zu dem gestrigen Artikel über die Wolkenzeichen inspiriert. Synchronozitäten begleiten mich und immer, wenn mein menschlicher, begrenzter Verstand ins Wanken gerät, kommt so eine großartige Seele und erinnert mich an die Unendlichkeit….

Aber lassen wir nun seine Eltern sprechen, die ausdrücklich einer Veröffentlichung zugestimmt haben…. vielleicht ist ja irgendwo noch Jemand, der genauso empfindet….dann nehmt diese Botschaften für Euch und in Eure Herzen auf:

Feiern wir das Leben von Frederik mit diesen Bildern

Wir wünschen unserem Großen alles Liebe zu seinem 9. Geburtstag und sind sicher, dass er im Himmel eine rauschende Dinoparty mit vielen Freunden feiert!

Wir haben eben 9 Ballons steigen lassen an der Stelle, wo er als kleiner Junge gerne auf den Birnbaum geklettert ist, in unserer 2. Heimat Kerlarec/Arzano (Bretagne)

 

Gern hätten wir ihm all die schönen Dinobücher und -puzzles gekauft, die uns hier in Frankreich ständig begegnet sind – und auch das neue Playmobilspielzeug zu seiner Lieblingsserie „Dragons“. Das hätte er so richtig cool gefunden. Zwei symbolische Dinobücher, Dinokekse und die Figur der „Miraculous Ladybug“, eine Art Wonderwoman im Auftrag für die Guten, auf die er wirklich stand, mussten allerdings mit in den Einkaufswagen und auf den Gabentisch…Die Marienkäfer-Lady wird zu Hause einen schönen Platz finden und an Frederiks Kraft und seine Wunder erinnern. Dinos haben wir ja schließlich genug…☺

Wir danken Euch aus tiefstem Herzen für Eure Begleitung auf unserem Weg und für Eure Freundschaft! ❤Und dafür, dass Frederik auch in Euren Herzen weiter einen Platz findet. Danke auch für die lieben Nachrichten, die uns erreicht haben!😘

Bonne anniversaire, petit prince! Tu seras toujours dans nos coeurs.

9 Monate ohne Dich, großer kleiner Magier, wir vermissen Dein Lachen, Deine Spielfreude, Deinen Mut, Deine Wut, Deine Kraft, Deinen Schelm und Deine Sprüche. Oft kommt es uns noch vor wie ein schlechter Traum. Noch ist Deine Präsenz so spürbar und die Leere manchmal allzu schmerzhaft..

Es ist schwer ohne Dich, aber wir sind dankbar, dass Du keine Schmerzen mehr hast und endlich durch alle Zeiten reisen kannst.

In Liebe,

Mama & Papa

Prolog:

Ich sitze hier und weine… vor Traurigkeit, Rührung und voller Hoffnung, dass eines Tages seine Eltern ihn so spüren und empfangen können wie ich, die ihn erst gekannt hat, nachdem er seinen Körper verlassen hat…. in Memoriam Frederikus (T-) Rex – König der Herzen und der Dinosaurier – für immer in meinem Herzen, meinen Gedanken und voller Liebe für Diejenigen, die ihn schmerzlich vermissen…diesen besonderen Krieger, dessen Licht noch von der anderen Seite herüber strahlt.

Wir gehen niemals ganz….

Sehnsucht und warum wir die Zeichen der geistigen Welt oft übersehen

Read More

Nach meiner wunderbaren Kreuzfahrt fällt es mir schwer wieder in den Alltag zurückzufinden. So viele Dinge, die mir noch durch den Kopf gehen und in meiner Seele nachklingen. Es sind die vielen tiefen Gespräche mit den Menschen, die ich in diesen nur 10 Tagen liebgewonnen haben… von Seele zu Seele.

 

Die Sehnsucht nach einer geliebten Seele kann so unendlich schmerzhaft sein und wie leicht man sich darin verlieren kann. Der Ratio weiß, dass diese Seele auf einer anderen Ebene gut aufgehoben ist, aber das Herz sehnt sich nach den körperlichen Kontakten und Begegnungen.

 

Ich empfinde es als immens tröstlich durch Bilder, Worte, Zeichen oder auch Symbole Heilung für unsere wunde Seele zu erhalten. Da ist es ein Wort, das immer wieder auftaucht, egal, wo wir uns befinden. Unsere Aufmerksamkeit, die beispielsweise auf einen bestimmten Liedtext gerichtet wird, der uns eine gerade noch im Kopf herumschwirrende Frage beantwortet.

Kann man überhaupt ermessen, wie sehr wir geliebt werden, damit all dies überhaupt möglich wird? Hey, wir sprechen darüber, dass ein geliebter Mensch oder Tier uns beweisen möchte, dass da etwas bestehen bleibt, wenn unser physischer Körper zerbricht.

Sie können uns noch von dort, wo sie sind, spüren und hören unsere Gedanken. Es ist oft nicht das, was wir erwarten würden, weil unsere Vorstellungen von einer Kontaktaufnahme davon ausgehen, dass wir noch nach irdischen Maßstäben vorgehen können. Aber das ist nicht so. Es ist die Gedankenenergie, das, was uns ausmacht als Person, und was in einer geistigen Form überlebt. Wenn wir Seelen spüren, dann spüren wir ein sanftes Kribbeln oder Pulsieren irgendwo an einer Stelle unseres Körpers. Das ist für jedes Medium der Beweis: eine Seele ist anwesend!

Diese Zeichen werden wie ein Füllhorn über uns ausgeschüttet. Wir erkennen nur viele dieser subtilen Zeichen gar nicht, weil wir zu sehr abgelenkt oder aber skeptisch sind. Dennoch wollen sie uns wissen lassen, dass die Seele auf einer anderen Ebene weiterexistiert. Deshalb senden sie uns  mit einer Engelsgeduld und voller Liebe diese Zeichen.

Skurrile Wolkenformationen in unterschiedlichen Dinosauriertypen, die der kleine Frederick seinen Eltern sendet, die noch immer seine Dinos weitersammeln, was er auf  der Erde nicht mehr tun kann. Er ist mit nur acht Jahren in den Himmel umgezogen, so nennt er das. Und weil er nun diesen Spaß nicht mehr mit seinen Eltern teilen kann, so malt er eben Dinos in die Wolken. Kreativ und intelligent, nenne ich das. Andere mögen es als Wunschdenken und Einbildung sehen. Aber ich habe schon Zuviel mit den Seelen erlebt, um das so einfach abzutun.

Andere bitten die Tierwelt um Hilfe. Das Bewusstsein eines Schmetterlings oder eines Rotkehlchen lässt es eher zu, dass ein Geistwesen mit ihnen kommuniziert als ein rationaler Mensch. So, kann die Seele über die Tiere auffällige Verhaltensweisen erreichen, immer in der Hoffnung, dass die irdische Seele sie wahrnimmt und versteht.

Dann diese Träume…jeder mediale Mensch kennt diese besonderen Träume, die einen packen und nachdenklich werden lassen. Sie sind so real, nicht wahr? Wir befinden uns in einem Raum, der in ein wunderschönes rötliches Licht getaucht ist und dort treffen wir auf einen Menschen, den wir berühren können und wenn wir zutiefst irritiert sagen: „Aber Du bist doch tot!“ Dann erhalten wir ein Lächeln und eine Umarmung. Erleichtert denken wir dann vielleicht: „Ach, es war nur ein böser Albtraum. Er/sie ist ja gar nicht tot.“ Wir fühlen uns so getröstet und geliebt, was anhält, wenn wir wach werden und feststellen: „Es ist ja doch real.“ Wir sind noch hier und der Mensch/Tier ist gestorben. Aber auf einmal fühlen wir auch die Liebe und halten einen Moment inne mit einem Lächeln: „Ich weiß jetzt, dass es Dir gut geht.“

Warum können denn nicht Alle solche Träume senden? Ganz einfach, weil sie sich für eine andere Vorgehensweise entschieden haben. Wir kontrollieren die Situation nicht.

 

Andere Seelen nutzen ihre elektromagnetischen Wellen, um unsere Elektrogeräte zu beeinflussen oder unser Energiefeld damit zu berühren. Dann flackern Lampen, Fernseher oder Kaffeemaschine gehen an oder aus. Manche Handys rufen an mit dem Namen der verstorbenen Person im Display, was ja gar nicht mehr möglich sein kann. Aber ja, von Spirit aus ist ganz viel möglich, eben nur außerhalb unserer persönlichen Kontrolle.

Einige können diese elektromagnetischen Wellen dazu nutzen, um eine Art Hologramm  zu erstellen. Das wird genau ausgemessen und verbraucht einen großen Teil des Vorrates an irdischer Energie, die zu eben diesem Zweck mitgenommen wurde. Dann können andere Phänomene dann nicht mehr erfolgen. Reicht die Energie nicht mehr ganz aus oder will die Seele Energie aufsparen, dann sieht man die Seele nur noch in einer Art Scherenschnitt.

Nicht alles, was wir wahrnehmen ist tatsächlich eine Botschaft, man muss schon genau hinein spüren und in sich selbst hinein hören, um das Alles richtig einsortieren zu können. Das ist u.a. eine der Aufgaben eines Mediums genau diese Zeichen spüren zu können, wenn auch sie meist in der Erinnerung der Seele von der anderen Seite aus, manchmal verfremdet dargestellt werden und dann nicht mehr 1:1 wiedergegeben werden.

 

 

 

Lebensmut

Read More

Lebensmut zu haben bedeutet, das Gefühl, dass man in seinem Leben noch eine positive Zeit vor sich hat und sein Leben gut gestalten kann.

Der britische Schriftsteller, Nobelpreisträger und Verfasser u.a. des Dschungelbuches hat mit diesem Satz ganz viel ausgesagt, was mir immer wieder in schweren Zeiten geholfen hat.

Den Mut zu haben, aufzustehen, weiterzumachen, wenn das Leben in Scherben liegt, und die Angst vor weiteren Tiefschlägen in Schach zu halten. Immer wieder ins kalte Wasser zu springen, neue Ufer zu erreichen oder konsequent und mit festem Schritt einen neuen Weg zu beschreiten, wenn die Angst im Hintergrund lauert.

Das Gesicht der Sonne entgegenzustrecken, um Tränen zu trocknen oder der Seele ein kräftigeres Strahlen zu verleihen, hilft. Nicht zurück schauen und, ja, ich spreche jetzt mit dem letzten Satz aus einem von Gordon Smiths‘ Büchern: „The best is yet to come“ – das Beste kommt noch!

Meinen Lebensmut nach einer langen Zeit des Verloren seins wiederzufinden, war wirklich nicht einfach, aber ich denke, dass nur die Kontrolle der Angst hilft und ihr nicht so viel Raum zuzugestehen, wie sie möchte. Die Angst ist trügerisch. Sie lauert im Verborgenen, um dann zuzuschlagen, wenn wir geschwächt um Fassung ringen und körperlich oder emotional angeschlagen sind. Dann braucht es ganz viel Sonne und Licht, das hilft wieder den Weg zu sehen. Danke an meine Freunde, die mich in diesen Zeiten unterstützen. Gute Gespräche, aufmunternde oder auch mal kritische Worte helfen, dass die Sonne wieder heraus kommen kann.

 

 

 

Die lila Zeit…warum es wichtig ist, innezuhalten und mal Pause vom Alltag zu machen

Read More

Es ist ein Augustsonntag und endlich Sommer. Die Sonne strahlt von einem blauen Himmel, Schäfchenwolken ziehen über mich hinweg. Träumerisch schaue ich in den Himmel, versuche Botschaften in den Formationen zu entdecken. Der Bussard zieht seine Kreise am Himmel, ab und an höre ich ihn triumphierend rufen, wenn er eine Beute am Boden erspäht.

Ein sanfter Wind streicht über mich hinweg. Ich lausche den Klängen des Windspiels, das sich in der Brise sanft hin und her bewegt. Das Licht, das durch die Äste des Schmetterlingsflieders dringt, malt ein Muster. Es ist die Gelegenheit für die „lila Zeit“… Zeit für mich. Das Leben bekommt an diesem Sonnentag einen anderen Rhythmus, der mich in seinen Bann zieht. Der Genuss der Langsamkeit lässt mich tief durchatmen und ich fühle mich entspannt.

„Ent“-Schleunigen statt „be“-schleunigen ist etwas, das ich mir in den letzten Wochen und Monaten in dieser Form nicht genug erlaubt habe. Ein Termin jagt den nächsten und immer ist da Jemand, der unbedingt noch einen Termin haben möchte, weil eine geliebte Seele den Körper verlassen hat und die Trauer so unendlich schwer wiegt. Telefonate, Nachrichten per SMS, WhatsApp, Facebook, Instagram und Mails sorgen für wenig Ruhe im Alltag.
Viele Schicksale, die mich tief bewegen, und natürlich auch nach einem Termin noch innerlich beschäftigen, weil mir am Herzen liegt, was ich tue. Es ist eine Berufung, wenn man Menschen in Krisenzeiten beiseite stehen darf. Mit Jedem, der kommt, geht auch ein Stück des eigenen Herzens, weil man sich so sehr wünscht, dass man helfen und trösten kann.

Diese Herzstücke müssen aber auch wieder aufgefüllt werden

daisies-2357264_1920
Normalerweise nehme ich mir Zeit für mich. Aber gerade in den letzten Wochen der intensiven Reisetätigkeit von Nord nach Süd und nach Osten ist das immer wieder zu kurz gekommen.

Meine Meditationen galten meist Denjenigen, die Hilfe benötigten, entweder um auf dieser Erde zu bleiben oder deren Inkarnation hier auf diesem Planeten endete.

Wer für Andere aus vollem Herzen da sein möchte, braucht auch Zeit für sich, um die Erlebnisse zu verarbeiten. Ich bin froh, dass ich wunderbare Freunde an meiner Seite habe, die mir zur Seite stehen. Dennoch ist es auch besonders wichtig, dass man sich die Zeit für den ruhigen Lebensrhythmus nimmt, um die Wunden heilen zu lassen und die Seele einfach mal baumeln zu lassen, ohne, dass es irgendeinen Anspruch gibt.

Es ist nicht egoistisch auch mal der eigenen Seele Flügel zu verleihen und wieder in ein emotionales Gleichgewicht zu kommen

wp-image-1509758446

Wer mit Spirit arbeitet, muss für Ausgleich sorgen. Diese Welten, in denen sich Medien bewegen, sind sehr filigran und subtil. In der Natur zu sein, bringt inneren Frieden.

Man driftet sehr schnell ab und verliert dadurch die Bodenhaftung. Für mich sind es immer ganz starke Indizien, wenn ich aufhöre, irdische Seelen von Seelen aus der Seelenheimat unterscheiden zu können und die Welten so sehr verschmelzen, dass es schwer ist, hier auf der Erde zu bleiben. Wenn dann noch Kontakt zu Trauernden hinzu kommt, deren Sehnsucht naturgemäß übermächtig ist, dann ist es wie ein Sog, dem man sich kaum noch entziehen kann.

Ich spüre dann meist, wie ich tiefer und tiefer in einen Trancezustand hinein gezogen werde. Diese Welt wirbelt vor mir auf. Die Seelengesichter der Sitter vor mir tauchen auf und mit ihnen kommen dann die Informationen zu vorherigen Leben, gegenwärtigen Situationen, vergangenes Leben, aber oft auch Perspektiven der Zukunft.wp-image-1254674958

Je mehr ich nun in diesen astralen Bereich hinein wechsele, umso leiser werde ich als Mensch und umso mehr spüre ich das pulsierende Drängen, das mich mehr und mehr die Welt um mich herum vergessen lässt. Es ist so, als ob sich der Mond vor die Sonne schiebt und nur noch diese andere Welt existiert. Es ist eine bunte, schmetterlingsleichte Welt, in die man eintaucht und die so viel weniger schwer ist.

Für den Sitter sind es oft nur Sekunden. Für mich ist es eine Ewigkeit, in der ich mich verlieren könnte. In dieser Ewigkeit fühle ich mich wohl, weil sie unendlich ist.

Emotionale Stabilität und Gesundheit sind so unglaublich wichtig, wenn man in diesem Bereich arbeitet. Sie sind das Grundgerüst dafür, dass wir in den Schmerz eines Angehörigen gehen können, unsere Worte mitfühlend sind und wir mit unseren Worten heilen, aber nicht verletzend sind. Behutsamkeit gepaart mit der bedingungslosen Liebe von Spirit, die uns während eines Sittings, einer Heilung oder eines Seminars wie ein Schauer durchläuft, können wir in der Klarheit nicht empfangen, wenn wir kraftlos sind oder uns mit unseren eigenen Dramen beschäftigen.

Diese heilenden Aspekte von Spirit dürfen und müssen wir sogar auch für unsere eigene Heilung nutzen, damit wir wieder als „Werkzeug“ fungieren können. Dafür brauchen wir die „lila Zeit der Ruhe, der Liebe und der Harmonie“.

Diese Pause vom Alltag sorgt dafür, dass unsere eigenen emotionalen Blessuren heilen dürfen, ehe wir dann wieder voller neuer Kraft und Energie den Menschen gegenüber treten dürfen.

Nachdem ich nun meine lila Zeit hatte und wieder in meiner Balance bin, begegne ich allen Herausforderungen dieser Woche wieder mit der großen Freude und Energie.

Berlin in allen Farben 

Read More

 

Unsere Landeshauptstadt präsentierte sich mal wieder so wie sie ist – bunt, widersprüchlich, grell, lustig, aufmüpfig und herzlich. Berlin ist immer für eine Überraschung gut und so war der dieses Mal sehr kurze Aufenthalt wieder sehr emotional.

Leider habe ich die Elfen, Feen, Einhörner und Rainbow-People des CSD nur bei der Abreise vom Hauptbahnhof erleben dürfen. So gerne ich auch für Spirit unterwegs bin, so freue ich mich doch bis Anfang September, wenn es auf die James van Praagh Kreuzfahrt geht, Zuhause in meinem Wölkchenbett schlafen zu dürfen.

Manchmal gerät man bei einem Sitting aber auch an die persönlichen Grenzen, wenn dann die eigenen Verluste den Trauerdrachen Feuer spucken lassen. So wurde mir einmal mehr vor Augen geführt wie unglaublich wichtig die eigene Reflektion ist und wie unendlich die Trauer ist. Auch wenn man meint, dass man damit gut umgehen kann, kommt der Blick auf eine andere Mutter, ein anderes Leben und sofort beginnt auch der eigene Film, der die Uhr einfach mal eben 25 Jahre zurückdrehen lässt. Dann stellt man fest: „Ich habe es bis hierher geschafft. Ich bin stolz auf mich, dass ich durchhalte. Ich trauere noch immer. Die Intensität schwankt, aber dennoch lauert dieses Gefühl, um mit einem einzigen Satz wieder entfesselt zu werden. Erinnere Dich an dieses Gefühl.“

Auf der anderen Seite ist es gut, wenn man sich immer wieder an diesen Schmerz erinnert. Sittings aus  vollem, reinen Herzen zu geben ist wichtig.

Ein Geschenk, dass mich zutiefst berührt hat, war diese schöne Schmetterlingsuhr und ich war von der Liebe dieses Ehemannes und Vaters sehr berührt, der seine Familie von der anderen Seite mit Liebe umhüllt.

Während meiner Rückreise mit dem Zug musste ich noch über einen kleinen Jungen, Frederik, in Spirit und seine Eltern nachdenken. Ich habe überlegt, wie man ihnen helfen könne. In diesem Moment wurde meine Aufmerksamkeit auf diese Wolkenformation gelenkt…. Es ist ein kleiner Langhalsdinosaurier, der aus seinem Ei herausschaut. Frederik war fasziniert von Dinos, kannte alle Arten und ein regelrechter Fachmann. Welche bessere Möglichkeit seinen Eltern zu zeigen, dass er noch da ist, kann es geben????

Ich habe seiner Mama gleich das Foto per WhatsApp geschickt und sie gefragt, ob sie es erkennen könne. Konnte sie.

Ich freue mich nun auf einige freie Tage, die nur von Coachings unterbrochen werden.