Thoughts of love and grief on a special day

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There are those days when my soul aches and time stands still. Unbelievably I moved forward in time and emotion. Who am I? Will I ever be whole until we meet again? I was Walking my path of life alone for a long time through the sunny ups and the rock hard downs. From time to time human angels crossed my way and saved my life when I needed it most. One day I understood the masterplan and your last words under the sky full of stars when the light shone behind you. I promised to be bravehearted and walk through this life. You promised to be around me whenever I needed you. We both kept our promises. Although I wasn’t too happy to come back into life, I saw that there were so many things still to do for me on this earth plane. Knowing you being proud of me, encourages me to overcome any obstacles, finding love, peace, happiness and harmony in my earthly life most days. Forgive on the others, I still miss and mourn my losses. Not only missing you, but so many beloved souls who passed over to your side of existence. Like today – on this Special day…. but a promise is a promise.

You have send me those angels in my life, I am so proud to call „friends“. This kind of soul friends I am so happy to have in my life. This friendship is rare and precious. A jewel of light has come into my life. Thank you for sending them to me completing my earthly life and giving me the feeling of being loved and understood without any boundaries or expectations  – as you did. Unconditional love being endless through space and time. Do I really deserve this? I feel blessed and gifted. No single unicorn searching for others anymore.

One day I will return forever to the stars, the sky and the light and not being a time limited spirit visitor with an earthy body. We will see the rainbow of emotions, pearls of a lifetime, I made while you guided me from above through this life. We will laugh and cry knowing never to be separated again. I promise to do my very best so that there will be more laughs and positive vibrations than in the past. I still learn to live without you and all the other wonderful souls I dearly miss. Never will I forget the pain when you left me. This memory encourages me to help the souls on both sides of existence to get into contact and comfort the  pain of the grieving earthly souls. I know how they feel – alone and disconnected from the light.

There are those Special days I miss you most and think how you would be today. I miss your laugh, your funny thoughts, your soft hands and you embracing me when I am feeling down. But now there are those soul friends sensing how I feel on those special days who make me smile and feeling loved showing me —- I am not alone anymore!

Thank you, soul friends for being part in this time of my life and helping me to feel whole again on most days!

Goldene Wege finden

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Wir lernen in unserer Kindheit wie wir auf Andere wirken. Ganz oft verlieren wir uns in dem Bildnis, das Andere – Eltern, Geschwister, Lehrer und Freunde – von uns erschaffen. Wir erkennen gar nicht, wer wir  wirklich sind, weil unser Eigenbild durch die Brille Andere erschaffen wurde.

Wer bin ich eigentlich? Bin ich so, wie Andere mich sehen wollen oder bin ich mein Gefühl?

Erst als ich auf meinen spirituellen Weg begann zu tanzen und mich mit Leichtigkeit zu bewegen, erkannte ich, wie sehr der Filter von Außen noch auf mir lag. Selbst heute ertappe ich mich dabei, dass ich diese Filter gerne mal wieder benutze, um mich zu be- und damit leider auch zu verurteilen. Dennoch finde ich viel leichter wieder in meine Balance zurück. Vor allem habe ich aufgehört mich durch die Brille anderer Menschen zu sehen. Dabei geholfen hat mir u.a. auch James van Praagh. Er sagte mir in Zürich, dass es für meine mediale Entwicklung wichtig sei, meiner Intuition und meinem Solarplexus zu vertrauen. Er sagte mir zweimal „Was Andere von Dir halten, ist nicht Deine Sache“. Erst nach und nach erkannte ich die Wahrheit in diesen Worten, die mir von einer guten Freundin schon lange vorher immer wieder vorgebetet worden waren. Die Zeit war nun reif für diese Erkenntnis!

Leider ist dieser Weg so von persönlichen Einsichten und Befindlichkeiten geprägt, dass es oft erst in uns „klick“ machen muss, ehe wir es schaffen aus diesen Konstrukten hinaus zu wachsen. Die Entscheidung, wann wir alte Glaubensätze und -muster loslassen, liegt ganz bei uns. Es ist ja letztendlich auch ein Gerüst, das uns während unseres Lebens begleitet hat und irgendwie eine scheinbare Sicherheit gegeben hat. Daraus auszusteigen, ist schwierig und ganz oft scheuen wir uns die Wahrheit zu erkennen.

Jeder geht anders mit den Außenfiltern um

Zum Glück sind wir Menschen alle ganz unterschiedlich, weil wir nur dadurch voneinander Mitgefühl, Liebe, Selbstrespekt und das Überwinden von persönlichen Themen  lernen können. Viele Menschen gehen in die Selbstkritik und nehmen das, was Andere über sie in Gedanken und Worten vermeintlich vermitteln als Wahrheit an. Nicht immer stimmen über die Mutmaßungen, die wir über Mimik und Wort richtig. Wir interpretieren gerne unsere eigenen Gefühle in die Worte Anderer. Als spirituelle Lehrerin erlebe ich das ganz häufig, dass die Wahrnehmung der Schüler sich sehr von dem unterscheidet, was ich ausdrücke. Sie sind in ihren eigenen Themen und projizieren so ihren persönlich gesetzten Filter, den sie von Lebenslehrern, zu denen ich übrigens auch Eltern, Partner, Kinder und Geschwister zähle, auf mich und meine Worte.

Wie wir nun damit umgehen ist ganz unterschiedlich. Der Eine spricht offen aus, was gefühlt wird. Das ist der bessere Weg, weil so Missverständnisse aus dem Weg geräumt werden können. Der Andere spricht lieber hinter dem Rücken des Betreffenden seine Befindlichkeiten mit Wut und Traurigkeit aus und zeigt nach Außen ein strahlendes Gesicht. Wieder Andere ziehen sich in sich Selbst zurück, um nur ja nicht anzuecken. Das sind typische Muster, die wir im Laufe des Lebens erlernt haben. Wenn dann Reaktionen kommen, die wir nicht erwartet hätten oder verstehen können, dann startet dieser Prozess neu. Ich denke, dass es ganz wichtig ist, objektiv in einer Situation zu bleiben.

„Im Traum läuft man manchmal und sucht. Man muss unbedingt jemanden finden. Und man hat es so eilig. Es gilt das Leben. Man läuft voller Angst dahin, sucht immer angstvoller, man findet aber nie, den man sucht. Alles ist vergeblich.“  – Astrid Lindgren aus „Ferien auf Saltkrokan“

Unausgesprochene Ängste und Gefühle, die uns in unserem Menschsein reduzieren, sind auch der Grund, warum wir nicht unser volles Potenzial ausleben. Das ist die Arbeit, die wir an unserer Seele leisten müssen, damit wir freien „Speicher“ in unserem Energiesystem haben. Je länger wir an unseren Ängsten und negativen Meinungen über uns selbst festhalten, umso länger dauert die Suche nach uns selbst und umso weniger kann uns von unseren Team in Spirit geholfen werden. Wir sind so beschäftigt mit der Suche nach uns selbst, dass wir uns nicht finden können und so ein erfülltes Leben verpassen.

Situationen meistern im Umgang mit Anderen

Erst einmal, mir ist zutiefst bewusst, dass es meine Verantwortung ist, was ich empfinde und welche Reaktionen bei mir ausgelöst werden. Ich sehe bei den Menschen die reine Seele und die Verletzungen, die sie  im Laufe dieses Lebens, aber auch in vorherigen Leben durchlitten hat. Allein die Motivationen sind für mich oft nicht schlüssig, warum Jemand so agiert wie er es tut.

Mir hilft es immer sehr, wenn ich die Dinge von Außen betrachte. Ich versuche den Anderen in seinen Reaktionen zu verstehen und deshalb frage ich, sowohl die Person selbst wie auch andere Personen im Umfeld. Mir ist es wichtig, dass ich hinter die Fassade schauen kann. Damit meine ich meine eigene, aber die auch des Beteiligten. Dadurch kann ich für mich herausfiltern, warum mich diese Situation persönlich anspricht. Ich möchte weitere Verletzungen dieser Seelen gerne vermeiden, aber manchmal ist das nicht möglich. Es geht ja auch darum, dass wir Grenzen setzen müssen, wo sie für uns erforderlich sind. 

„Jetzt hast Du mich aber beleidigt“

Meine Tochter hatte für sich ein gutes Werkzeug gefunden, um ihre Verletzlichkeit zu zeigen, die ich immer als sehr wahrheitsliebend und schön empfand. Wenn sie eine emotionale Verletzung erlitten hatte, dann sagte sie ganz empört: „Jetzt hast Du mich aber beleidigt!“ Leider haben Schule, Pubertät und Umfeld dafür gesorgt, dass diese Ehrlichkeit verschwand.

So niedlich, wie sie das mit vier und fünf Jahren ausdrücken konnte, blieb es aber leider nicht, weil man hinterher viele ihrer Reaktionen nicht mehr verstehen konnte, weil sie ihre Gefühle nicht mehr offen aussprach. So, geht es den allermeisten Menschen. Wir bemerken oft gar nicht, wenn persönliche Grenzen übertreten werden, weil wir nicht offen zueinander sind und auch nicht sein können, weil auch Offenheit verletzend sein kann.

Verlass die Theaterbühne des Dramas Deines Lebens und kehre zu Dir zurück

„Wenn Pippi Langstrumpf jemals eine Funktion gehabt hat, außer zu unterhalten, dann war es die, zu zeigen, dass man Macht haben kann und sie nicht missbraucht. Und das ist wohl das Schwerste, was es im Leben gibt.“  – Astrid Lindgren

Eine Heldin meiner Kinder- und Jugendtage ist Pippi Langstrumpf, die sich ihre Welt so gemacht hat, wie sie ihr gefiel. Das ist ein durchaus gültiges Prinzip. Wir sind die Erbauer unseres Lebens. Wir bestimmen über Erfüllung oder Erfolg in unserem Leben. In dem wir uns auf Theaterbühnen zerren lassen, die gar nicht die unseren sind, erschaffen wir neue Realitäten, die auch wiederum nicht unsere sind. Wir machen die Dramen von anderen Geistern nur zu unserem eigenen Esprit im Leben.

Auch hier ist der Umgang mit den Grenzerfahrungen hinsichtlich unseres eigenen emotionalen Konstruktes eher schwierig und wird von dem Bild bestimmt, dass Jemand sich von uns machen möchte. Egal, was wir sagen oder tun, es wird die Situation nur verschlimmern und nicht verbessern. Deshalb ist es das Beste, wenn man die Theaterbühne der Verletzungen und persönlichen Dramen verlässt, ehe zu viel Porzellan zerschlagen wurde. Manche brauchen dieses zerschlagene Porzellan, um nicht hinschauen zu müssen. Leider ist die Spur des zerschlagenen Porzellans in ihrem Leben lang.

Wenn man  erkannt hat, welche Lebenslektion hinter dieser Situation tiefgründig steckt, kann man beginnen dem eigenen ramponierten Selbst Heilung zukommen zu lassen. Manchmal gehen wir durch Erfahrungen hindurch, um Dinge zu verändern, weil sie nun anders gesehen werden können.

Wir können einen Anderen nicht verändern, nur unsere Sichtweise und uns selbst!

 

Zeitreisende

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Wisse, dass Du eine zweite kleine Welt bist und dass die Sonne und der Mond in Dir selbst sind und ebenso die Sterne.  ~ Origines

Kleine Kinder erleben die Welt ganz natürlich und für sie ist alles ein großes Abenteuer. Die Seelen sind einfach Spielgefährten, Freunde und haben so lange nichts beängstigendes bis sie bemerken, dass Andere sie nicht wahrnehmen können und mit Furcht bzw. Grusel reagieren. Kinder sind sehr feinsinnig. Auch wenn nach Außen ein anderes Bild gezeigt wird, spüren sie doch ganz intuitiv: „Huch, hiervor muss ich Angst haben, weil sogar der/die Große sich fürchtet.“ Und so entsteht der Kreislauf des dunklen Mannes oder das Monsters unterm Bett. Wir sind alle Zeitreisende, die für kurze Zeit einen grobstofflichen Körper nutzen, ehe sie wieder heimkehren. Was wäre wenn, wir auch in der Zeit vor- oder zurückreisen könnten?

Besucher aus anderen Zeiten und Ebenen sind immer wieder unbemerkt um uns herum

Ich habe vor nicht allzu langer Zeit ein überraschendes und für mich ganz besonderes Erlebnis von der geistigen Welt während einer Meditation präsentiert bekommen. In der Meditation sah ich mich vor dem Haus meiner Großeltern stehen. Es war ein Sommerabend. Ich konnte die Heimchen singen hören, roch den typischen Geruch der Tagetes, der sich mit der Kamille, die überall auf dem Sandweg wuchs und der Kapuzinerkresse am Brunnen, der sich mit dem Geruch der alten finnischen Rauchsauna ganz in der Nähe vermischte. Neugierig ging ich die Steinstufen hoch und befand mich im Flur. Ich hörte den Mieter in seiner Wohnung herumklappern und leise war auch das Gemurmel des Radios hörbar. Offensichtlich gab es gerade die 19.00 h Nachrichten. Ich ging nun die Treppenstufen hoch und lauschte ganz bewusst, ob die 3. und 8. Stufe von unten auch immer noch knarzten. Die Gardine flatterte sanft im Abendwind. Und berührt dachte ich daran, dass die Gardine noch von meiner Uroma bestickt worden war und fragte mich, wann ich sie das letzte Mal so gesehen hatte. Neugierig kam ich oben an. Das silberne Türschild glänzte poliert und ich dachte kurz daran, wie beschlagen es ausgesehen hatte, als ich es das letzte Mal sah, bevor dieses Haus abgerissen wurde. Ich sah aus dem Fenster und draußen sah ich den Balkon, auf dem Wäsche hing. Ich überlegte, was ich wohl im Inneren der Wohnung finden würde. Tränen schossen mir in die Augen, als ich daran dachte, wie wir das Haus ausgeräumt hatten. Ich öffnete sanft die Tür, die sich seltsamerweise ohne Schlüssel öffnen lies bzw. ich hatte fast den Eindruck als ob ich einfach hindurch gehen konnte. Das war schon ein seltsames Gefühl. Aus dem Wohnzimmer drang leises Gemurmel zu mir vor und ich konnte die Stimmen meiner Familie identifizieren. Der typische Kaffeegeruch hing noch in der Luft, den meine Oma immer verbreitete. Ich ging nun durch die Küche, die noch den alten Kühlschrank hatte, den ich in den 90er Jahren nach dem Tod meiner Oma zusammen mit meinem Onkel ausgetauscht hatte. Ich sah die Plätzchen auf dem Tisch und die Kaffeekanne auf dem alten gusseisernen Herd und ging weiter durch ins Wohnzimmer.

Nichts geht verloren, sondern existiert auf einer anderen Ebene weiter

Dort saßen sie alle. Meine Oma, mein Opa, mein Onkel, der ein braungestreiftes Hemd trug und meine Mutter. Sie sprachen über die Erntevorbereitungen beim Großonkel Onni und dass mein Onkel dorthin fahren sollte, um zu helfen. Ich wunderte mich über das Hemd meines Onkels. Karierte Hemden kannte ich an ihm. Aber Streifen und dann noch in braun hatte ich an ihm nie gesehen. Ich versuchte mich bemerkbar zu machen. Aber egal, wie laut ich rief, sie hörten mich nicht. Es war auch wie eine unsichtbare Wand zwischen uns, durch die ich nicht hindurch kam, um sie zu berühren. Verwirrt ging ich ins Schlafzimmer meiner Großeltern. Dort saß in meiner alten Puppenecke ein Kind mit blonden Zöpfen und einem orange-bunten Blumenkleid im Stil der 60er Jahre, das mit seinen Puppen spielte und mit ihnen sprach. Das Kind schaute hoch und wir schauten uns einen Moment überrascht an. Ich erkannte, dass ich dieses Kind war und das Kind begann sofort ein Kinderkirchenlied zu singen, während es mich nun ängstlich anschaute. Dumpf erinnerte ich mich, dass meine Oma mich gelehrt hatte, genau dieses Lied zu singen, wenn ich wieder etwas sehen würde, was mir Angst machte. Offensichtlich hatte ich mich selbst als Kind gesehen und mir selbst Angst gemacht. Verwirrt verließ ich den Raum. Ich ging zurück durch das Wohnzimmer, wo meine Oma nun hochblickte und mich anschaute, leise nickend und lächelnd, zeigte sie mir, dass sie mich auch gesehen hatte. Mit einem letzten Blick auf diese für mich so geliebten Menschen verließ ich das Haus und spürte, wie ich wieder in meinen Körper gezogen wurde.

Als unendliche Seelen haben wir Zugang zu allen Ebenen in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft

Ich habe noch monatelang darüber nachgedacht und bin dann letzten Endes auf eines meiner Kinderbilder aus dieser Zeit gestoßen, auf dem ich offensichtlich dieses Erlebnis verarbeitet hatte. Für mich als Quintessenz bedeutet es, dass wir in einem astralen Raum nicht nur in die Zukunft aber auch in die Vergangenheit reisen können, weil Zeit nicht existent ist. Für Diejenigen, die Seelen wahrnehmen können, sollte man versuchen zu verstehen, wem man eigentlich begegnet und ich hoffe, dass ich noch einmal so ein Erlebnis in anderer Form haben darf. Es war für mich wieder einmal ein Meilenstein im Verständnis zum Thema Zeit. Ich glaube nicht, dass wir etwas in diesem Zustand verändern können. Eingreifen in Lebenspläne dürfen wir nicht, aber ab und an vielleicht besser verstehen, wer und was wir tatsächlich sind.

 

Sternenkinder….

Der Sternenkindertag in Essen rückt näher. Am Sonntag ist es wieder soweit, dass wir uns mit den Sternenkindern und ihren Eltern/Geschwistern treffen, die von nah und fern anreisen werden. Wir freuen uns schon auf Euch! Habt eine gute Anreise!

Es gibt so den einen oder anderen heimlichen Helfer, der fleißig vorgearbeitet hat und ich freue mich darauf, dass wir diesen Tag ganz besonders mit den Seelen auf der Erde und im Himmel gestalten dürfen. Wir lassen Schmetterlinge, Libellen, Federn und Lichter als Brücke zwischen Diesseits und Jenseits fungieren. Da dieser Sternenkindertag jetzt so schnell ausgebucht war und wir aufgrund der besonderen und intensiven Energie nur mit einer kleineren Gruppe arbeiten können, wird es im nächsten Jahr voraussichtlich sogar zwei Tage geben. Damit bekommen dann auch Diejenigen, die leider in diesem Jahr nicht teilnehmen konnten, im nächsten Jahr vielleicht eine Chance.

Morgen früh ist ein schwerer Tag für Davids Familie, die in der Nähe von Wien, ihren Sohn, Bruder, Onkel, Enkel und Freund auf der letzten Reise seines Körpers begleiten werden. Ich bin mir sicher, dass David und seine Schwester wie auch alle anderen Seelen helfend und unterstützend anwesend sein werden. In Gedanken bin ich bei dieser besonderen Familie und ich würde gerne darum bitten, dass Diejenigen, die daran denken, um 10.00 h kurz innehalten und ein Symbol des Friedens und der Liebe in Gedanken senden.

Ich fühle mich  vielen Menschen tief verbunden, die ich auf ihrer Erdenreise ein Stück ihres Weges begleiten darf. Und ich freue mich immer wieder, wenn ich in Sittings die Seelen so nah bei mir spüren, hören und sehen darf. Wenn ich könnte, würde ich gerne meine Sicht teilen, so dass Alle ihre Lieben sehen könnten. Vielleicht geht das ja eines Tages, dass man einen „Ausdruck“ der Gedanken machen kann? Wer weiß das schon.

Immer wieder kommt es in den Sittings bei allem Traurigem auch immer wieder zu lustigen Situationen. Da sagt doch Nico ganz fasziniert: „hey, kann man dich auch in Serie produzieren?“ Ich wohne leider sehr weit von seinen Eltern entfernt und er würde so gerne öfter mit ihnen sprechen können. Nicos Todestag war vor Kurzem. Ich hoffe, sein Papa schaltet jetzt nicht mehr vorzeitig den Fernseher um, damit sein Sohn auch noch mitbekommen kann, wer gewonnen hat.

Die Seelen sind uns oft so unglaublich nahe und es ist schön, wenn sie von Dingen erzählen, die ich nie im Leben hätte wissen können. Wie z. B. eine Mutter, die darauf hinweist, dass man auf den Papa aufpassen solle. Er würde sich immer so schnell verschlucken. Der Schluckreflex des alten Herrn funktioniert wohl nicht mehr so gut. Dann die besorgte Frage eines absolut präzisen 28jährigen, der seinen Namen und sein Geburtsjahr sowie weitere Namen im Sitting nannte, ob denn das Auto noch abbestellt werden konnte. Er war gerade dabei seinen Führerschein zu machen. Er vermittelte auch die unglaublich große Freude, darüber, dass er nun ganz „in Ordnung“ sei. Zu Lebzeiten war er körperbehindert, aber so ein starker und charismatischer Mensch, dass man dies ganz schnell vergaß. Dann auch das Wiedersehen mit einem Mädchen, dem er seine Liebe hier auf der Erde aus Schüchternheit nicht sagen konnte. Dieses Mädel war kurz vor ihm verstorben und holte ihn zusammen mit den anderen an der Schwelle zwischen Diesseits und Jenseits ab.

Es ist immer wieder berührend erleben zu dürfen, wie die Angehörigen von der anderen Seite aus versuchen den Lebenden zu versichern, dass es ihnen gut geht. Schuldgefühle lösen sich in Nichts auf, wenn klar wird, dass die allermeisten Dinge so geplant sind und wir das Gehen einer geliebten Seele hier auf der Erde nicht verhindern können.

Ach, ich könnte jetzt noch und noch und noch weiter schreiben!  Es ist immer wieder eine meiner größten Herzensfreuden, wenn ich diese Welt und die neben uns existierende Welt mit einander verbinden darf.

 

PS: Es gibt neue Termine, die auf den Seiten www.jenseitskontakte-ruhrgebiet.de online gestellt wurden…

 

 

Organspenden und die Folgen für alle Beteiligten

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Das Thema Organspende habe ich ja schon verschiedentlich thematisiert. Dennoch ist es ein Thema, das die Menschen in unterschiedliche Lager spaltet. Ich kann hier nur für mich und meine Erfahrungen zu diesem Themenkomplex sprechen. Ich bin Angehörige eines Organspenders, nicht Empfängers, und habe sämtliche Phasen durchlebt, die mit Schuldgefühlen, Ängsten, Depression und Wut einher gingen. Meine Erkenntnisse basieren auf diesen Prozessen durch die ich hindurch gegangen bin. Ich durfte in meiner medialen Praxis Menschen begleiten, die ein Organ empfangen haben und Seelen, die mir von der anderen Seite von ihrer Sichtweise berichteten. Ich muss gestehen, dass ich selbst viele Jahre in diesem Gefühl von Schuld, Zweifeln und Ängsten gefangen war bis ich irgendwann die Tatsachen trotz meiner Skepsis so akzeptieren konnte, wie sie sich mir darstellten. Mein Herz geht zu all Denjenigen, die sich mit diesen Fragen quälen.

Aber ich denke, dass man sich mehrere Dinge vor Augen halten muss. Es ist nicht so, dass ein Mensch, der ein Spenderorgan erhalten hat, damit einfach wie nach einer Autoreparatur weitermachen kann. Da sind die Infektanfälligkeiten gerade am Anfang, wenn sich das Leben total verändert und Empfänger auf jegliche Sozialkontakte, die ansonsten ganz alltäglich sind, verzichten müssen. Der Lebensalltag muss den Bedürfnissen angepasst werden. Das ist für Alle in einer Familie belastend. Da kann das geliebte Haustier nicht mehr bleiben. Kinder oder Partner dürfen nicht geküsst werden oder küssen. Eine gemeinsame Badnutzung schließt sich auch aus. Das führt zu Konfliktsituationen auch und gerade, weil die Person, die vorher schwerkrank war, nun nach einer erfolgreichen Transplantation wieder ihren Platz in der Familie oder Partnerschaft finden muss. Ganz oft, führt dies zu schwerwiegenden Problemen und nicht selten zur Trennung.

Viele Transplantierte entwickeln dann auch Schuldgefühle dem Organspender gegenüber, wenn ihnen bewusst wird, dass da ein anderer Menschen gestorben ist. Nicht selten fühlen sie sich als Verursacher des Todes des Organspenders. Natürlich bekommt dann die Frage nach dem „Wer hat mir das Organ gespendet?“ und „welche Auswirkungen hat das jetzt auf mich?“ und das Gefühl die eigene Identität mit dem Organ verloren zu haben, was dann mit Ängsten und Depressionen einher geht. Es wird oft erst dann richtig bewusst, was es bedeutet, wenn der Hirntod festgestellt wird und man für tot erklärt wird.

Es ist nicht so einfach ein Organ auch in der Psyche anzunehmen. Daher ist es wirklich anzuraten, dass man sich dann therapeutische Hilfe sucht, um an der Akzeptanz des Spenderorgans zu arbeiten. Denn damit das Organ weiter aktiv bleiben kann, braucht es nicht nur die Medikamente, sondern auch die Einwirkung des Geistes auf das neue Organ.

Vielleicht trägt mein Video ja etwas dazu bei, dass  der eine oder andere Organempfänger die Spende in einem anderen Licht sehen kann und auch die Angehörigen eines Spenders Linderung in ihrer Trauer finden. Zumindest hoffe ich das aus der Tiefe meines Herzens….

Guten Morgen…und in Vorbereitung

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Meine Vorbereitungen auf das Seminar in Olten laufen auf Hochtouren. Ich sitze schon wieder seit 5.30 h hier und arbeite an der Präsentation für das Wochenende, die ich dann per Beamer den Teilnehmern zeigen und komplexe Sachverhalte in hoffentlich verständlicher Form übermitteln kann.

Um mich herum schlafen meine Katzen friedlich, nachdem sie ihr Frühstück erhalten haben und auch ich genehmige mir ein glutenfreies, selbstgebackenes Brötchen und mein Ingwer-Zitronenwasser. Wie sehr sich doch mein Leben verändert hat. Früher hätte ich mir beim Bäcker hektisch ein Croissant geholt und hätte dann bis abends im Büro gesessen. So, sitze ich hier friedlich und schreibe inspiriert meine Präsentation, für die ich gestern drei Stunden lang nach passenden Bildern gesucht habe. Ja, ich schreibe gerne und es macht mir Freude Wissen in Form von Bildern, Worten und Musik zu übermitteln. Und ich stelle fest, dass die Kreativität im Laufe der Zeit noch gewachsen ist

In einer sicheren, ruhigen Atmosphäre springe ich sogar über meinen eigenen Schatten, um Videos zu unterschiedlichen Themenkomplexen zu machen.

Hätte mir das Jemand vor noch nicht mal fünf Jahren  gesagt, ich hätte Demjenigen einen Vogel gezeigt. Aber, wenn wir uns auf diesen spirituellen Weg machen und aus voller Überzeugung „ja“ sagen, dann erklären wir uns dadurch auch bereit, über eigene Schatten zu springen.

Ich freue mich auf die Schweizer Freunde und bin etwas wehmütig, weil ich in 2018 bereits so viele Auslands- und sonstige Termine habe, dass ich erst wieder in 2019 in die Schweiz kommen kann.

Wiener Träume…

 

Am Freitag ganz früh für mich geht es los und ich freue mich auf den Eurowings Flug nach Wien, der schon um 7.20 h ab Düsseldorf startet. Es ist irgendwie beruhigend nach meinem letzten Rom-Trip, den ich noch mit Air Berlin geflogen bin, nun doch relativ sicher zu wissen, dass das Flugzeug auch starten wird. Wien ist wahrlich eine romantische Stadt, die zum Träumen einlädt. Ich kenne viele europäische Metropolen, aber für mich hat Wien einen ganz besonderen Charme und ist noch romantischer als Paris. Vor allem, ist auch die Sprache wirklich bezaubernd und für mich aus dem westlichen Bereich von Deutschland schon fast eine Fremdsprache mit den vielen hübschen Worten, die teilweise ganz anders sind. Also, Diejenigen, die Wien  noch nicht kennengelernt haben, sollten es unbedingt in ihre Reiseplanung aufnehmen.

Ich freue mich auf meine Sitter und Teilnehmer des medialen Abends in Wien und das Rendez-vous mit Spirit und allen Lieben auf der anderen Seite der Existenz.

 

 

Spurwechsel

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Du musst nicht durch die ganze Welt laufen, um Glück, Liebe und Seelenfrieden zu finden. Du wirst nur enttäuscht werden und am Ende nicht finden, was du gesucht hast, sondern traurig und verzweifelt sein. Suche lieber tief in  dir selbst, in deinem Herzen und in deiner Seele. (Buddhistische Weisheit)

In unseren Leben bekommen wir immer wieder die Gelegenheit einen Spurwechsel auf der Autobahn des Lebens vorzunehmen. Ständig wechseln wir an den Kreuzungen unseres Lebens die Bahn, um dann wieder in alte und vertraute Muster zurück zu fallen. Wir leben mit vermeintlichen Projektionen, die wir anderen Menschen auf der Suche nach uns selbst überstülpen. Mich haben immer Menschen in Grenzsituationen fasziniert, denen so viele schlimme Dinge widerfahren sind, die dennoch so lebensbejahend sind, dass sie Anderen mit so viel Liebe, Geduld, Gelassenheit und Humor begegnen können. Das ist oft hart erarbeitet und es kommen immer wieder Prüfungen, egal, wie sehr wir in uns ruhen.

Der Spickzettel an Lebensaufgaben, mit dem wir in diese Welt hinein plumpsen ist lang 

Diese Aufgaben resultieren aus vorherigen Leben oder auch unserer Bereitschaft für ein anderes Wesen, das hier mit uns gemeinsam inkarniert ist, als Lehrer im Guten oder im Bösen zu fungieren. Wenn wir beim Heimkehren feststellen, dass wir den Rahmen unseres Lebensbildes nicht ausfüllen konnten oder die abgesteckten Grenzen doch zu eng waren, dann suchen wir uns einen neuen, weiteren und noch größeren Rahmen. Wir werden dann die Gegebenheiten unseres neuen Lebens versuchen in einem neuen Lebensbild so vorzuplanen, dass wir diesen gemeinsam mit der Unterstützung der anderen beteiligten Seelen  trotz unseres freien Willens oder auch gerade deshalb auszufüllen können.

Die Schwierigkeit ist, dass wir einen freien Willen haben wie unsere Mitseelen in diesen Leben ja auch. Deshalb legen wir in unseren Lebensplan mehrere Möglichkeiten des Richtungs- und Spurwechsels fest. Diese „Wenn – dann“-Konstellation Das Gute ist, dass wir keine Gelegenheit jemals wirklich verpassen, um weiterzuwachsen. Die Anreihung der Leben erfolgt genauso lange  bis wir auf der höheren Ebene des Seelenbewusstseins abwinken. Dann erst sind wir bereit den nächsten Schritt zu tun, um eine noch höhere Bewusstseinsebene zu erreichen.

Man kann sich nun vorstellen, wie komplex und minutiös die Leben von allen beteiligten Seelen geplant werden. Und wenn ich von „allen“ Seelen spreche, dann meine ich tatsächlich jeden für uns scheinbar unbedeutende Kontakte hier auf der Erde. Sie prägen unser Bild oder helfen uns Dinge zu verstehen oder begleiten uns einfach in einer schwierigen Zeit.

Da ich ja Beispiele liebe, hier nun eines:

Mein Bild einer gütigen Oma ist in diesem Leben die Oma einer Grundschulklassenfreundin. Meine eigenen Omas konnten diesem Bild nicht entsprechen. Meine finnische Oma war ein britzeliger Mensch, den ich über alles geliebt habe, dunkle Haare, tiefdunkelblaue Augen, feine Gesichtszüge und eine hellsichtige Heilerin, wie meine Mutter übrigens auch. Diese Oma konnte ich nur ein oder zwei Mal im Jahr sehen, was für mich sehr schwierig war, sobald ich in die Schule kam und nicht mehr zwischen Finnland und Deutschland so leicht hin und her pendeln konnte. Meine deutsche Oma war ein sehr starker, harter Charakter, der so in seine eigenen Lebensthemen verstrickt war, dass sie Liebe eigentlich nur für sich selbst empfinden konnte. Es war ihr Lebensmechanismus, um in den Kriegswirren überleben zu können.  Die Oma dieser Schulfreundin kam ursprünglich aus Ostpreußen und war dort auf einem Landgut mit einer französischen Nanni groß geworden. Sie lebte ihm Haus ihres einzigen Sohnes, der für ihren Geschmack sicherlich unter seinem Stand geheiratet hatte. Oma L. war eine weißhaarige Dame, die ihre Haare zu einem Dutt aufgesteckt hatte und viel Zeit für uns Mädchen hatte. Sie hat uns an unzähligen Nachmittagen die Grundkenntnisse der französischen Sprache vermittelt und mit uns Brettspiele gespielt. Für mich war sie eine Bereicherung meiner Kindertage der Grundschulzeit und immer, wenn ich heute in Sittings das Bild einer gütigen Oma vermittelt bekomme, dann taucht das innere Bild auf, wie wir zu Oma L.’s Füßen sitzen und ihren Märchen oder auch Erzählungen an einem verregneten Nachmittag lauschen. Lange Zeit hatte ich die feinsinnige Oma L. vergessen. Sie ist schon viele Jahrzehnte nicht mehr auf dieser Erde. In einer Meditation, in der man mir in Form von Zeitinseln zeigte, wie viele Seelen mich schon bisher begleitet hatten, sah ich sie stehen. Immerhin hatte ich sie mehr als 40 Jahre nicht mehr gesehen.  Es brauchte einige Tage bis ich verstand, wer sie in meinem Leben gewesen war. Noch etwas länger brauchte ich, um herauszufinden,  was ihre Aufgabe mit und für meine Seele war und was meine Aufgabe mit ihrer Seele war. Denn wir sind immer in Resonanz zu denjenigen, die in unser Leben hinein kommen.

Die Seelenmelodie in diesem Leben höher und feiner zum Klingen bringen

Manchmal sind wir mit Menschen nur über einen kurzen, mehr oder weniger intensiven Zeitraum verbunden. Immer geht es um das Thema „Lernen“ und „Seelenwachstum“. Einige senden uns sanfte Signale, die aber von Kontakt zu Kontakt immer stärker werden. Unser Höheres Selbst, unsere Geistführer und -Helfer versuchen uns zu einem Umdenken und Spurwechsel auf unserer Lebensautobahn zu bewegen. Es ist an uns, ob wir nun bereit sind, jetzt und zu diesem Zeitpunkt die Veränderung anzunehmen und eine neue Richtung in unserem Leben einzuschlagen. Sind es hartnäckige und bereits in mehreren Leben bestehende Aufgaben, fallen wir gerne unbewusst in das alte Muster zurück. Dann werden uns wieder Menschen und Situationen von uns und unserem Team in Spirit gelegt, die uns zeigen sollen, dass wir wieder peu-à-peu  in die  alten Spur gewechselt sind. Das ist manchmal so mühsam und anstrengend. Oft verlegen wir uns in unseren Gefühlen des Opfers oder wollen uns gar nicht in Klarheit betrachten, weil es noch zu weh tut.

Als spirituelle Lehrerin ist es eine meiner Aufgaben, da Klarheit zu zeigen, wo sie erforderlich ist. Nämlich dann, wenn es darum geht spirituell zu arbeiten. Konstruktive Kritik ist wichtig, weil wir nur daraus lernen können. Es geht darum, dass Beste und Höchste zum Wohle anderer Menschen zu fördern. Wir sind als Medien Kanal, der wie ein Musikinstrument gestimmt und justiert werden will. Das geht manchmal nur über Konfrontation, die auch anstrengend sein kann. Ich betrachte Jeden mit einem liebenden Auge und bin manchmal vielleicht auch zu euphorisch, weil ich das Potenzial auf Seelenebene erkenne und das Ziel aber hier auf der Erde noch zu schwer zu erreichen ist.

Es war und ist mir immer wichtig, dass ich die Menschen fördere, die zu mir kommen und sie auf ihrem Weg begleite. Nur stellt sich für mich immer mehr die Frage, ob so viel Nähe und persönlicher Einsatz wirklich gewollt und/oder nötig sind. Einer meiner sehr geschätzten Lehrer mit einem unendlichen Erfahrungsschatz von mehr als 40 Jahren lächelte mich an und sagte „out of the blue“ als Inspiration von Spirit, dass ich lernen müsse, Distanz zu wahren. Es sei die menschliche Natur immer mehr zu wollen. Es sei nicht meine Aufgabe sich in ihre Lebensthemen hinein ziehen zu lassen. So ganz verstehen konnte ich das vor einigen Wochen noch nicht.

Andere zu erkennen ist Weisheit, sich selbst zu erkennen ist Erleuchtung. (Laotse)

Der Umgang mit mir und meinen Themen erfordert auch Klarheit, Entscheidungen und Spurwechsel, was ich dann erkennen darf, wenn sie  sich zeigen. Die eigenen Handlungen anzupassen ist dann die Konsequenz. Dankbar nehme ich die Inspirationen an, die mir gezeigt werden und erkenne die Methodik für mein Leben dahinter.

Kritikfähigkeit und auch der Umgang mit Kritik sind ein ganz wichtiges Feld in der spirituellen Arbeit, an dem auch ich immer wieder arbeiten darf. Nicht Alle, die zu mir kommen,  lieben mich und manchmal passt es trotz meiner Bereitschaft erst einmal alle Menschen so zu nehmen wie sie sind, nicht in das Lebenskonzept der anderen beteiligten Seelen. Deshalb dürfen wir lernen uns eben nicht in unseren eigenen Emotionen zu verlieren oder in unsere Themen abzudriften, wenn wir ihnen in Konfliktsituationen bei der Arbeit als Kanal für Spirit begegnen. Es ist nicht einfach cool zu bleiben und eine Situation auszuhalten, die unangenehm ist.

Ich glaube, dass das Jeder kennt. Es kommt ein Satz, eine Geste oder Mimik und wir werden an unsere Mutter, Vater oder auch an den Vorgesetzen erinnert. Viele Führungskräfte sind ganz verzweifelt, wenn sie bemerken, wie sehr Mitarbeiter sie in ihre persönlichen Auseinandersetzungen mit dem inneren Kind hinein ziehen. Da gehört viel Rückgrat und Selbstreflektion hinzu, um nicht in eigene Verletzungsmuster abzutauchen. Jede Seele ist schön und nur die Wenigsten verletzen bewusst.

Das Herz hat seine Gründe, die der Verstand nicht kennt. (Blaise Pascal)

Manche zeigen vermeintliche Verbundenheit und dann, wenn die Masken fallen, sieht man die Leere dahinter. Wir verletzen ohne es zu wollen und werden verletzt. Es ist so einfach, dass man das Opfer in sich selbst findet, dem immer nur Andere Übles wollen. Wir stecken in den Kostümen unseres Lebens fest und sehen dann im Anderen nur Diejenigen, die uns zutiefst verletzt haben und setzen dann die Maske des Täters auf einen Unbeteiligten, dessen Motivation doch eine ganz andere ist oder war. Wir wollen auf der Seelenebene so dringend, dass der Andere diese Projektion übernimmt, damit wir lernen darüber hinaus zu wachsen. Das „Ich“ ist so verzweifelt, weil es nicht erkennt, dass die Realität eine Andere ist und ein Lebensthema aus der Unendlichkeit winkt. Es ist an uns, dass wir nicht nur den Willen haben weiterzuwachsen, sondern die Ebene des inneren, verletzten, wütenden Kindes  verlassen, um unser erwachsenes Selbst leben zu können. Wann oder wie und mit wem wir das tun, dass entscheiden letztlich nur wir selbst ganz bewusst!

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Bist Du ein spiritueller, empathischer und/oder hochsensibler Mensch? Dann kennst Du sicherlich das Gefühl eines einsamen Einhorns, dass verzweifelt seinesgleichen sucht.

Deine Wahrnehmung ist wesentlich feiner und subtiler. Du nimmst die Schwingungen um Dich herum viel deutlicher wahr als andere Menschen. Wenn Du einen Raum betrittst, dann spürst Du die Stimmungen der Anwesenden fast körperlich. Du spürst die Gefühle hinter den Worten und bist sehr verletzlich. Worte, über die Andere hinweg gehen, verletzen Dich. Leider ist es aber oft so, dass Du selbst gar nicht im Umgang mit den Dir Nahestehenden bemerkst, wie sehr Du auch verletzt.

Wenn Du einen Ort besuchst, der Dir nicht bekannt ist, dann erspürst Du, die Magie dieses Ortes und nimmst die Energien in Dich auf. Je nachdem, wie sehr Du eine Verbindung aufbauen oder auch zulassen kannst, so dass Dein eigenes Energiefeld in Resonanz gehen kann. Du siehst und spürst, was dort geschehen ist. Bilder wie Erinnerungsfetzen tauchen vor Dir auf. Du siehst Menschen, Tiere, Situationen, spürst an Deinem Körper die Symptome und der Nachhall dessen, was geschehen ist. Ebenso kann es Dir mit Menschen, Pflanzen und Tieren geschehen. Kommt noch eine „alte Erinnerung“ an ein Vorleben hinzu, dann kann es sein, dass Dich dieses Déjà-vue noch so lange begleitet, bis Du die Resonanz erkannt und die Wichtigkeit in diesem Leben erkannt hast. Nichts geschieht ohne einen Grund. So, denke ich, sind die Wege, die man geht, wenn man seine Spiritualität entdeckt.

Um einen Engel sehen zu können, musst Du in die Seele eines Anderen blicken,
Um einen Engel fühlen zu können, musst Du das Herz eines Anderen berühren
Um einen Engel hören zu können, musst Du Beidem zuhören – Autor unbekannt

Man denkt, dass die Anderen ähnlich empfinden und kann sich nicht vorstellen, dass es nicht selbstverständlich ist den Farbenflush zu sehen oder die Gedanken von anderen Individuen zu empfangen. Das ist etwas, was bei den Menschen, die mit diesen Fähigkeiten geboren wurden, etwas ganz Natürliches, worüber sie gar nicht nachdenken. Auch die Schatten oder die Seelen in 3D, die um die Lebenden herum sind, nimmt man wahr und geht dann darüber hinweg, weil man irgendwann gelernt hat: „Rede besser nicht darüber. Es gehört sich nicht, wenn man über die Familie spricht, die unsichtbar da ist.“

Es gibt keine passende Schublade und keinen Rahmen für ein natürliches Medium 

Copyright: www.autumnskyemorrison.com/

Ich habe erst sehr spät in meinem Leben begonnen zu verstehen, dass die meisten Menschen gar nicht über diese Antennen verfüge, mit denen ich geboren wurde. Für mich ist die telepathische Kommunikation so natürlich, dass ich erwarte, dass der Andere mich auch ohne Worte versteht. So beginne ich Sätze, die ich nicht zu Ende führe, einfach, weil mir nicht bewusst ist, dass ich den Satz auch in Worten beenden sollte, damit der Andere mich verstehen kann. Ich denke einfach meinen Satz weiter. Manchmal höre ich den Gedanken meines Gegenübers zu. Ich beantworte natürlich die Gedanken, aber nicht die Worte. Das führt zum Chaos, Missverständnissen und, ja, auch dazu, dass ich einem Mitmenschen unheimlich bin.

Man fällt sozusagen „aus dem Rahmen“ der Gesellschaft und es ist umso schöner, wenn man auf die anderen „Einhörner“ der Gesellschaft trifft. Es ist unglaublich befreiend sich nicht verstellen zu müssen und einfach so sein zu können, wie man tatsächlich ist.

Was mir hilft um in dieser Welt zu bestehen?

Foto „Compassion“ Autumn Skye Morrison, Canada – www.autumnskyemorrison.com

Ich versuche immer das Beste in Jedem zu erkennen. Humor ist eine gute Zutat und  auch über mich selbst lachen zu können, wenn sich wieder mal eine komische Situation ergibt. Ich übe mich in Geduld mit mir selbst und mit den Anderen. Ich versuche mich selbst anzunehmen und mich selbst nicht so wichtig zu nehmen.

Und vor allem, die Ruhe zu bewahren, wenn mir die emotionalen Wellen entgegenbrausen. Ich nehme mir dann meine Zeit für mich. Gehe in mich in meinen Frieden. Wir sind keine Opfer in diesem Leben, sondern dürfen beginnen zu erkennen, wer oder was wir sind. Diese erweiterte Sichtweise ist dafür gedacht, dass man hilft, Liebe aussendet und Licht in diese Welt hinein bringt.

PS. Wer kommt noch mit in die öffentliche und internationale Facebookgruppe  „Healing Light Circles“, die in einer 21.00 Uhr Meditation jeden Sonntag Licht in diese Welt bringen soll?

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