Lebensmut

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Lebensmut zu haben bedeutet, das Gefühl, dass man in seinem Leben noch eine positive Zeit vor sich hat und sein Leben gut gestalten kann.

Der britische Schriftsteller, Nobelpreisträger und Verfasser u.a. des Dschungelbuches hat mit diesem Satz ganz viel ausgesagt, was mir immer wieder in schweren Zeiten geholfen hat.

Den Mut zu haben, aufzustehen, weiterzumachen, wenn das Leben in Scherben liegt, und die Angst vor weiteren Tiefschlägen in Schach zu halten. Immer wieder ins kalte Wasser zu springen, neue Ufer zu erreichen oder konsequent und mit festem Schritt einen neuen Weg zu beschreiten, wenn die Angst im Hintergrund lauert.

Das Gesicht der Sonne entgegenzustrecken, um Tränen zu trocknen oder der Seele ein kräftigeres Strahlen zu verleihen, hilft. Nicht zurück schauen und, ja, ich spreche jetzt mit dem letzten Satz aus einem von Gordon Smiths‘ Büchern: „The best is yet to come“ – das Beste kommt noch!

Meinen Lebensmut nach einer langen Zeit des Verloren seins wiederzufinden, war wirklich nicht einfach, aber ich denke, dass nur die Kontrolle der Angst hilft und ihr nicht so viel Raum zuzugestehen, wie sie möchte. Die Angst ist trügerisch. Sie lauert im Verborgenen, um dann zuzuschlagen, wenn wir geschwächt um Fassung ringen und körperlich oder emotional angeschlagen sind. Dann braucht es ganz viel Sonne und Licht, das hilft wieder den Weg zu sehen. Danke an meine Freunde, die mich in diesen Zeiten unterstützen. Gute Gespräche, aufmunternde oder auch mal kritische Worte helfen, dass die Sonne wieder heraus kommen kann.

 

 

 

Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist der Schönste und Beste im Land?

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Ich habe das große Glück gehabt von warmherzigen, kompetenten Medien ausgebildet zu werden, die den spirituellen Gedanken nicht nur aussprechen. Sie haben mir beigebracht Menschen mit Humor, Mitgefühl und liebevoller Güte zu sehen. Sie leben das, was sie darstellen und genau deshalb wäre ich wahrscheinlich nie auf die Idee gekommen, dass es mediale, ergo, spirituelle Menschen gibt, die nicht so sind. Blauäugig? Ja, ganz bestimmt. Die spirituelle Szene bringt so einiges an Ego zutage. Klar, ein gewisses Ego ist ja auch nötig, um weiterzukommen. Aber so viel Ego, dass man hinter allen spirituell arbeitenden anderen Menschen Konkurrenz und Scharlatanerie wittert und dann wettert? Come on! Das muss doch nicht sein.

Die Sache mit dem Guru und der Manipulation

Als ich meine ersten Schritte als Medium machte, war es mir ein Grauen, dass Jemand mich mit einem Guru verwechseln könnte. Heute lächele ich darüber. Mir ist heute viel mehr bewusst, dass ein „Guru“ ein Lehrer ist, aber nicht unbedingt ein Sektenführer. Damals habe ich diesen Unterschied nicht verstanden. Eine Sekte manipuliert Bewusstsein und die darin gefangenen Menschen sind nicht mehr frei in ihren Entscheidungen. Meist steht ein durchaus positiver Gedanke am Anfang, der dann immer mehr abdriftet.

Ich bin in der finnischen Kultur und von sehr freiheitsliebenden, autarken Frauen erzogen worden. Zwang, jegliche Form von Manipulation und sektenartigen Strukturen sind mir zutiefst zuwider. Ich brauche kein Gefolge, sondern umgebe mich gerne mit Menschen, die sich freiwillig anschließen und genauso wie ich den spirituellen Gedanken, dass wir alle Eins sind, leben. Niemand wird verbal oder finanziell verpflichtet. Jeder ist frei in seinen Entscheidungen und darin liegt auch etwas sehr Wichtiges: es geht darum, dass das Leben sich positiv verändert und es mehr Freude, Frieden und Harmonie im Leben gibt. Das kann nur geschehen, wenn man noch in seiner einzigartigen Individualität leuchten und schimmern kann. Ein guter Lehrer erkennt dies. Er wird motivieren oder trösten, wo es nötig ist. Eine Grenze zu ziehen und den Menschen in seiner Eigenständigkeit und im Selbstvertrauen stützen, wenn es soweit ist, eigene Schritte zu gehen.

Die Ego-Falle

In den letzten Monaten frage ich mich jedoch immer mehr, was hinter dem vordergründigen Ego steckt. Vor allem ist mir aufgefallen, dass es oft Medien sind, die schon über viele Jahre erfolgreich sind und große Hallen füllen, wenn sie in den Kontakt zur spirituellen Ebene gehen.  (Große Hallen zu füllen ist mir übrigens auch zuwider…) Jeder nach seiner Facon und alles hat seine Berechtigung in dieser spirituellen Landschaft. Es kann für viele Menschen ein Anreiz sein, um sich mehr mit der Materie „Spiritualität“ zu beschäftigen.

Sogar vor den eigenen ehemaligen Schülern wird da kein Halt gemacht. Auf den ersten Blick erschien mir Konkurrenzdenken und Futterneid für zu abwegig. Aber je mehr ich las, hörte und sah, umso mehr wurde mir klar, dass es tatsächlich um ein Gefühl des Mangels und, ja, auch ein Minderwertigkeitsempfinden ging. Denn warum sonst, sollte Jemand mit einer großartigen Reputation und erfolgreicher spiritueller Karriere, sich so unangemessen verhalten? Ich kann nur mutmaßen, dass frühere Wertemaßstäbe und spirituelle Philosophien  von dem übersteigertem Ich-Bewusstsein verloren gegangen sind. Diese Menschen tun mir leid. Und im Gegenzug hoffe ich, dass ich nie so engstirnig werde.

Es ist ja auch sehr verführerisch, wenn Menschen schmeichelhafte und schöne Worte für die Gabe finden.  (Ich habe mich so lange für mein Anders sein geschämt, dass es mir  oft schwerfällt Lob und liebe Worte anzunehmen. Das ist mir einfach unangenehm, weil alles, was ich mache aus dem Herzen kommt und einem natürlichen Impuls des Helfen wollens entspringt.) Da kann es durchaus vorkommen, dass man sich selbst zu wichtig nimmt. Wir sind ein Furz im Universum. Mehr nicht. Durch die ausgebildeten Fähigkeiten sind wir ein Kanal und nicht mehr als das. Wenn wir uns in uns verlieren, dann sind wir als Kanal nicht mehr geeignet. Dann wird ein anderer Mensch an dieser Stelle weitermachen, was gut ist. Es geht um Veränderung und darum, dass wir diese Welt mit positiver Energie füllen, aber nicht noch mehr an Negativität anhäufen.

Der Wettbewerb um das „beste Medium“ oder den „besten spirituellen Lehrer“ ist eine unnötige Egoshow

Spannend wird es nur, wenn es drei, vier, fünf und mehr Mr./Ms. Germany, Switzerland, Austria, usw. gibt. Dann kabbelt man sich um den selbsterwählten Titel. Für mich aus der Distanz, wenn ich es denn mal mitbekomme, einfach nur lustig. Wir sind doch im spirituelle Sinne doch Alle eins – oder? Ich mache bei solchen Spielchen nicht mit. Mir ist das vollkommen schnuppe. Meine spirituelle Arbeit findet eher im kleinen Kreis statt, weil ich immer noch den einzelnen Menschen sehen, erleben und mit ihm in den Austausch gehen möchte. Ich vermittle auch gerne an andere Medien und Heiler weiter. Warum denn auch nicht? Damit habe ich so gar kein Problem, weil ich über meinen eigenen Tellerrand schauen kann und nicht in meinem kleinen Paralleluniversum sitzen muss.

Ich denke, es gibt nur anders ….jeder, der in diesem Feld arbeitet, hat seine ganz eigenen Fähigkeiten, die er/sie nur zum Allerbesten für die Menschen einsetzen sollte, auf die er/sie trifft.

Die Fähigkeiten sind so vielfältig, wie die Charaktere es sind. Wir haben unterschiedliche Vorlieben und Talente, die wir mit und durch die geistige Welt einsetzen, um Lebenswege oder unsere Erde in positivstem Sinne zu  beeinflussen. Die Menschen, die sich zu einem spirituellen Lehrer/Medium/… hingezogen fühlen und gute Erfahrungen gemacht haben, werden ihn als den „Besten“ empfinden. Aber eigentlich gibt es hier gar keinen Titel, den man vergeben könnte, weil jeder Einzelne etwas Gutes und Besonderes hat, worüber man sich freuen kann. Ist das nicht wunderbar? Denn wenn nur einem Menschen geholfen wurde, dann ist doch das Ziel erreicht und es ist so ein magischer Moment, der von Demjenigen erschaffen wurde.

Zielsetzung der geistigen Welt ist es, dass lichtvolle Erfahrungen und Positivität Einzug halten

Jeder ist ein wenig anders und das ist auch gut so, denn auch die Ratsuchenden sind ganz individuell. Meist werden die richtigen Menschen zusammenkommen. Wenn es dann mal doch nicht passt, was immer vorkommen kann, ist es doch gut, wenn es noch einen anderen Charakter gibt, der vielleicht besser mit dem Ratsuchenden harmoniert.

Futterneid und Konkurrenzdenken sind absoluter Quatsch. Es gibt noch so viel zu tun und ich finde ein Miteinander immer viel besser und effektiver als ein Gegeneinander.  Ich muss nicht mit Allen gleich gut Freund sein. Ich kann einen respektvollen Abstand wahren und mir nicht anmaßen über Andere zu urteilen oder sie schlecht zu reden.

Ist es nicht viel schöner, wenn man sich daran erfreut, wie der ehemalige Schüler flügge wird und seine eigenen Kreise zieht? Egal, wie das Auseinanderdriften zwischen mir und ehemaligen Schülern stattgefunden hat, bin ich doch stolz zu sehen, dass es und vor allem gut, weitergeht. Es ist ein ganz schlechter Stil über ehemalige Freunde und Schüler in der Öffentlichkeit schlecht zu schreiben oder zu sprechen. Das lässt auch auf den Charakter desjenigen tief blicken, der dies tut.

Spiritualität bedeutet Entwicklung. Nur gemeinsam können wir in unserer kurzen Erdenzeit etwas bewirken.

Wir sind niemals so weit, dass wir nicht voneinander oder miteinander lernen können. Wer aufhört neue Facetten zu entdecken und Einsichten zu erlangen, kann sich nur in sich selbst verlieren. Es ist nie zu spät, denn unser Lernen ist jenseits von Zeit und Raum und findet immer statt, wenn wir dies zulassen.

Ich bin dankbar für die vielen Menschen, denen ich bisher begegnen durfte und noch werde. Viele wurden zu Seelenfreunden. Wenn vielleicht nicht die Zeit ist, um ständig miteinander zu kommunizieren, so sind wir doch in Gedanken und in den Herzen in unseren Seelengärten miteinander verbunden.

In diesem Sinne, live, love and never forget laughter!

 

 

 

 

 

11-tägige spirituelle Reise nach Bali im Januar 2018

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Im letzten Jahr war ich auf Bali und habe dort Paul Schaffron kennengelernt. Er organisiert Reisen und Palmblattreadings auf Bali. Ich habe dort bei einem Brahmanen ein wunderbares Palmblattreading erhalten und war fasziniet von der Korrektheit der Aussagen. Mein Palmblattreading kann man in Auszügen auch auf Youtube hören:

Für mich stand relativ schnell fest, dass ich unbedingt noch einmal nach Bali möchte, um dort einer Gruppe auch diese spirituellen Erlebnisse zu ermöglichen. Es sind tiefe Einsichten, die man zu sich und dem eigenen Leben gewinnt. Man versteht dadurch sehr viel besser, warum die Dinge so sind, wie sie sind. Manchmal ist es erforderlich, dass wir Brüche in unseren Leben erfahren, um dadurch etwas Neues, Positives erschaffen zu können.

Deshalb denke ich, dass das Tranceheilungsseminar gerade dort eine ganz besondere Erfahrung für uns Alle sein wird.

Ich freue mich sehr über die Zusammenarbeit mit Paul Schaffron und seine wundervolle Organisation, die uns ermöglichen wird, energetische Arbeit noch einmal auf ein neues Level anheben zu können.  Da wir dort nur in kleinen Gruppen anreisen können, sind die Plätze bereits jetzt sehr begrenzt.

Hier aber nun auch der Vortrag von Paul Schaffron zum Thema Spiritualität und Palmblattreading, dass ich ganz hervorragend finde:

Es werden viele magische Momente für uns sein, die wir als Juwelen der Erinnerung in unsere „Karma Waagschale“ werfen dürfen!

Besonders toll finde ich, dass wir an einigen der Originalschauplätze eines meiner Lieblingsfilme mit Julia Roberts „Eat Pray Love“  sein werden…

Weitere Informationen zur Reise findet man hier über www.lichtevents.de :
Spirituelle Reise nach Bali

Die lila Zeit…warum es wichtig ist, innezuhalten und mal Pause vom Alltag zu machen

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Es ist ein Augustsonntag und endlich Sommer. Die Sonne strahlt von einem blauen Himmel, Schäfchenwolken ziehen über mich hinweg. Träumerisch schaue ich in den Himmel, versuche Botschaften in den Formationen zu entdecken. Der Bussard zieht seine Kreise am Himmel, ab und an höre ich ihn triumphierend rufen, wenn er eine Beute am Boden erspäht.

Ein sanfter Wind streicht über mich hinweg. Ich lausche den Klängen des Windspiels, das sich in der Brise sanft hin und her bewegt. Das Licht, das durch die Äste des Schmetterlingsflieders dringt, malt ein Muster. Es ist die Gelegenheit für die „lila Zeit“… Zeit für mich. Das Leben bekommt an diesem Sonnentag einen anderen Rhythmus, der mich in seinen Bann zieht. Der Genuss der Langsamkeit lässt mich tief durchatmen und ich fühle mich entspannt.

„Ent“-Schleunigen statt „be“-schleunigen ist etwas, das ich mir in den letzten Wochen und Monaten in dieser Form nicht genug erlaubt habe. Ein Termin jagt den nächsten und immer ist da Jemand, der unbedingt noch einen Termin haben möchte, weil eine geliebte Seele den Körper verlassen hat und die Trauer so unendlich schwer wiegt. Telefonate, Nachrichten per SMS, WhatsApp, Facebook, Instagram und Mails sorgen für wenig Ruhe im Alltag.
Viele Schicksale, die mich tief bewegen, und natürlich auch nach einem Termin noch innerlich beschäftigen, weil mir am Herzen liegt, was ich tue. Es ist eine Berufung, wenn man Menschen in Krisenzeiten beiseite stehen darf. Mit Jedem, der kommt, geht auch ein Stück des eigenen Herzens, weil man sich so sehr wünscht, dass man helfen und trösten kann.

Diese Herzstücke müssen aber auch wieder aufgefüllt werden

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Normalerweise nehme ich mir Zeit für mich. Aber gerade in den letzten Wochen der intensiven Reisetätigkeit von Nord nach Süd und nach Osten ist das immer wieder zu kurz gekommen.

Meine Meditationen galten meist Denjenigen, die Hilfe benötigten, entweder um auf dieser Erde zu bleiben oder deren Inkarnation hier auf diesem Planeten endete.

Wer für Andere aus vollem Herzen da sein möchte, braucht auch Zeit für sich, um die Erlebnisse zu verarbeiten. Ich bin froh, dass ich wunderbare Freunde an meiner Seite habe, die mir zur Seite stehen. Dennoch ist es auch besonders wichtig, dass man sich die Zeit für den ruhigen Lebensrhythmus nimmt, um die Wunden heilen zu lassen und die Seele einfach mal baumeln zu lassen, ohne, dass es irgendeinen Anspruch gibt.

Es ist nicht egoistisch auch mal der eigenen Seele Flügel zu verleihen und wieder in ein emotionales Gleichgewicht zu kommen

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Wer mit Spirit arbeitet, muss für Ausgleich sorgen. Diese Welten, in denen sich Medien bewegen, sind sehr filigran und subtil. In der Natur zu sein, bringt inneren Frieden.

Man driftet sehr schnell ab und verliert dadurch die Bodenhaftung. Für mich sind es immer ganz starke Indizien, wenn ich aufhöre, irdische Seelen von Seelen aus der Seelenheimat unterscheiden zu können und die Welten so sehr verschmelzen, dass es schwer ist, hier auf der Erde zu bleiben. Wenn dann noch Kontakt zu Trauernden hinzu kommt, deren Sehnsucht naturgemäß übermächtig ist, dann ist es wie ein Sog, dem man sich kaum noch entziehen kann.

Ich spüre dann meist, wie ich tiefer und tiefer in einen Trancezustand hinein gezogen werde. Diese Welt wirbelt vor mir auf. Die Seelengesichter der Sitter vor mir tauchen auf und mit ihnen kommen dann die Informationen zu vorherigen Leben, gegenwärtigen Situationen, vergangenes Leben, aber oft auch Perspektiven der Zukunft.wp-image-1254674958

Je mehr ich nun in diesen astralen Bereich hinein wechsele, umso leiser werde ich als Mensch und umso mehr spüre ich das pulsierende Drängen, das mich mehr und mehr die Welt um mich herum vergessen lässt. Es ist so, als ob sich der Mond vor die Sonne schiebt und nur noch diese andere Welt existiert. Es ist eine bunte, schmetterlingsleichte Welt, in die man eintaucht und die so viel weniger schwer ist.

Für den Sitter sind es oft nur Sekunden. Für mich ist es eine Ewigkeit, in der ich mich verlieren könnte. In dieser Ewigkeit fühle ich mich wohl, weil sie unendlich ist.

Emotionale Stabilität und Gesundheit sind so unglaublich wichtig, wenn man in diesem Bereich arbeitet. Sie sind das Grundgerüst dafür, dass wir in den Schmerz eines Angehörigen gehen können, unsere Worte mitfühlend sind und wir mit unseren Worten heilen, aber nicht verletzend sind. Behutsamkeit gepaart mit der bedingungslosen Liebe von Spirit, die uns während eines Sittings, einer Heilung oder eines Seminars wie ein Schauer durchläuft, können wir in der Klarheit nicht empfangen, wenn wir kraftlos sind oder uns mit unseren eigenen Dramen beschäftigen.

Diese heilenden Aspekte von Spirit dürfen und müssen wir sogar auch für unsere eigene Heilung nutzen, damit wir wieder als „Werkzeug“ fungieren können. Dafür brauchen wir die „lila Zeit der Ruhe, der Liebe und der Harmonie“.

Diese Pause vom Alltag sorgt dafür, dass unsere eigenen emotionalen Blessuren heilen dürfen, ehe wir dann wieder voller neuer Kraft und Energie den Menschen gegenüber treten dürfen.

Nachdem ich nun meine lila Zeit hatte und wieder in meiner Balance bin, begegne ich allen Herausforderungen dieser Woche wieder mit der großen Freude und Energie.

Das Licht des eigenen Seins und karmische Verstrickungen

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Ich wünschte, ich könnte Dir, wenn Du Dich in Dunkelheit oder Einsamkeit wähnst,
Dir das erstaunliche Licht Deines eigenen Seins zeigen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Das Bild, das wir von uns als Person haben, ist oft von den vermeintlichen Meinungen Anderer über uns geprägt. Wir sehen nur das, was wir sehen wollen. Aber ist das ein realistisches und objektives Eigenbild?

Manche Menschen trauen sich mutig an Herausforderungen heran, andere scheuen diese. Der Grund liegt in der Basis: Selbstvertrauen.

Das Selbstvertrauen entsteht schon früh in unserem Leben – in unserer Kindheit. Selbstvertrauen ist die Voraussetzung für eine Handlung und führt durch positive Erlebnisse zu Selbstbewusstsein. Man hat es oder nicht. Es entscheidet darüber, ob das Kind sich an etwas herantraut und sich etwas zutraut. Mal geht es um Leistung, mal um Mut und mal um Durchsetzungsfähigkeit.

Aber was lässt das eine Kind selbstbewusst werden und das andere resignieren? Es sind zum Einen die Prägungen des Elternhauses, das ein Kind entweder ängstlich überbehütet wird oder aber von einem dominanten Elternhaus demotiviert wird. „Ich kann ja sowieso nie etwas richtig machen und ich muss vorsichtig sein, dass mir nicht etwas Schlimmes passiert.“ Kinder lernen solche bedeutungsvollen Glaubenssätze.   Beides tut Kindern nicht gut. Sie verlernen ihren Bedürfnissen, Gefühlen und Intuitionen zu vertrauen.  Vor allem verlieren sie ihr Vertrauen in die eigenen Leistungen. Wer unsicher ist und hinter jeder Ecke eine Unwägbarkeit und Schwierigkeiten vermutet, entwickelt wenig Selbstbewusstsein.

Jenseits des 35. Lebensjahres wird es auf einmal ganz klar, wenn es vorher noch nicht thematisiert war, dass diese Glaubenssätze so tief verborgen sind, dass sie als einzige Wahrheiten übernommen wurden. Oft stecken karmische Gegebenheiten dahinter, wenn die uns umgebenden Menschen für uns eine passende Bühne erschaffen haben, die es uns ermöglicht dieses Mal darüber hinaus zu wachsen.

Wir ernten, was wir sähen – sagt schon die Bibel

Und so sind viele Lebenswege und -muster sozusagen schon „von Kindheit an einzementiert“, weil je nachdem ob Jemand mutig oder schüchtern oder ängstlich ist, das Leben nachhaltig beeinflusst. Diese tiefen inneren Gräben zu überwinden kann  so schwierig sein, dass man wie in einer Endlosschleife gefangen ist.  Spirit versucht uns zu helfen, um diese Hürden zu überwinden.

Da heraus zu kommen, ist nicht unmöglich. Es ist  durchaus machbar, wenn man sich erlaubt sich selbst noch einmal neu kennenzulernen und vielleicht eigene, enge Grenzen zu übertreten. Die eigenen Bedürfnisse und Forderungen kennenzulernen ist eine sehr spannende Reise. Es gibt so viel Zufriedenheit, innere Ruhe und Frieden mit der Vergangenheit. Es ist schwierig die Lebensmuster einzusehen, die aufgrund ihrer karmischen Wiederholungen oft ein sehr komplexes Geflecht aus Gefühlen und Glaubensmustern haben entstehen lassen. Die Hilfe von Menschen annehmen und hinter die Fassade der persönlichen Gefühle zu schauen, ermöglicht eine erweiterte Sichtweise zu bekommen. Trau Dich Dein Gefieder zu schütteln und Deine Flügel auszubreiten.

 

Zeit für etwas Neues…öffne Deine Bewusstsein für positive neue Wege

Es kommt keine Fee oder ein Engel, der mal eben einen Zauberstab schwingt und dann wird alles gut. Es ist harte Arbeit an dem eigenen Ich und manchmal auch mühsam, weil die kritische Betrachtung von Aktion und Reaktion aus einer höheren Warte  nicht mal eben geschieht. Gerade festgefahrene Verhaltensmuster brauchen Zeit, die Geduld und Humor erfordern. Oft sind die Gegebenheiten in diesem Leben so verfahren, dass es schwer wird, den roten Faden zu finden. Es ist ja auch kein Wunder, wenn sich von Leben zu Leben über die Jahrhunderte immer mehr Karma aufbaut.  Die Auflösung setzt dann so viel neue, positive Energie frei, dass eine frische Brise durch’s Leben hindurchzieht und Positives mit sich zieht.

Erst, wenn wir es schaffen die Vergangenheit hinter uns zu lassen, kann die Seele ihre wahre Bestimmung des Glücks und der Freude leben. Dann wird  die wahre Schönheit unserer Seelen sichtbar und die Masken fallen. Frieden kehrt ein.

Ich liebe es, Menschen beizustehen, die ihre wahre Natur finden wollen… so, wie ich meine eigene finden durfte, um frei zu sein!